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Johannes 20 vo 21

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Johannes 20 vo 21

 

20 Am erschte Tag vor Wuche isch Maria Magdalene früehmorge cho, wo's no dunkel isch gsi, zum Grab und het gseh, dass dr Schtei vom Grab entfernt worde isch.

2 Do lauft sie zum Simon Petrus un däm andere Jinger, den Jesus arg liebt het, un sait zue nene: "Sie hän d Herrn üs däm Grab wäggnoh, un ma wisse nit, wo sie nen higlegt hei."

3 Auso hei sech dr Petrus und dr anger Jünger ufe Wäg zum Grab gmacht.

4 Di beide hei zäme los, doch dr anger Jünger isch schnäuer aus Petrus gsi u het s Grab zersch erreicht.

5 Er het sech vor buecht u het d Lynetüechli aligge, e isch aber nid ine gangä.

6 Denn isch o em Simon Petrus noche cho. Är het ds Grab aagschlage u het d Lynetüech äbefaus deliege gse.

7 Das Tüechli wo Jesus um dä Chopf gha het, isch nid bi de Stoffstreife, sondern zämegrollt a andere Schtell.

8 Jitz isch o der ander Jünger gange, wo zersch bim Grab isch gsi, inne het's gloubt.

9 Sie hei nämlech noni d Schriftsteu verstande, wonach Jesus vo de Tote het müesse ufstah.f

10 Drum sy di Jünger wider hei

11 Maria isch jedoch dusse bliebe vor em Grab stah und hült. Under Träne het si sich vor büügt, zum i ds Grab z luege.

12 Si het zwöi wiss kleideti Engel dert hocke, wo dr Lichnam vom Jesus gläge het – eine am Kopfende u eine am Fuessende.

13 "Warum weinsch du, Frou?", hei si gfragt, worum si antwortet het: "Si hei mi Herr wäggno, und i weiss nid, wo si ne higleit hei."

14 Nochdem sie das gseit het, het sie sich umetreit und Jesus sieht das, het nen aber nit erkennt.

15 Jesus het si gfragt: "Wrum winsch, Frou? we suechsch du?" Ir Anahm, es syg dr Gärtner, het se erwideret: "Herr, we du dr Lychnam wägetrait hesch, de säg mer, wo du ne higleit hesch, und i hol ne.

16 "Maria!" het Jesus gseit. Si het sech umä dreiht und het uf Hebräisch grüefe: "Rabbuni!" (was "Lehrer!" bedütet).

17 "Hör uf, di a mi z chlammere", het Jesus gseit. Ich bi ja nanig zum Vater ufgfahre. Aba gang zu minene Brüeder un richte ne üs: 'I fahr uf zue minem Vater un äichem Vater un zue minem Gott un äirem Gott.'

18 Maria Magdala isch also zu de Jünger cho u het ne d Nochricht überbracht: "I ha der Herr gseh!" U si het ne verzellt, was er zu ihre gseit het.

19 A däm erschte Tag vor Wuche isch es inzwüsche spat worde und d Jünger hei us Angst gha vor de Jude d Türe verschlosse. Do kummt Jesus, schtellt sich in ihri Middi un sait: Friede isch mit äich!

20 Denn het är ine d Händ u sini Site zeigt, u d Jünger fröit sech sehr, dr Herr z gseh.

21 "Friede syg mit öich!", het Jesus no einisch gseit. "So, wi mi der Vater gschickt het, schick i jitz."

22 Nochär het är se aagluegt und gseit: "Empfangt heiligen Geist.

23 We der d Sünde vo irgendöpperem vergäbe, de sisi vergäh, u we der se nid vergäbe, de blibe si."

24 Thomas, eini vo de Zwölf, wo "Zwilling" isch gnennt worde, isch allerdings nid bi ihne gsi, wo Jesus isch cho.

25 Di andere Jünger hei ihm verzeut: "Wir hei der Herr gseh!", doch het er gseit: "Das gloub ersch, weni d Schpuure vo de Nägel a sine Händ gseh u myni Finger i d Wunde lege u ihm mit myre Hand a d Syte fasse."

26 Achtääg schpäter ware sini Jinger wider imene Huus gsi u dasmal isch der Thomas derbi gsi. Obwohl d Tüüre verschlosse ware, isch Jesus kummt un schtellt sich in ihri Mitti. "Friede syg mit öich!", het er gseit.

27 Glich när het er Thomas uf gforderet: "Leg di Finger hie häre und gseh der mini Händ a, und fass mer mit dire Hand a d'Site u hör uf z'zwyfle u gloube."

28 Drufhin het der Thomas us grüefe: "My Herr und mein Gott!"y29 Jesus het gseit: "Gloubsch, wüu du hesch mi gsee? Glücklech si die wo nid hei gseh und gloube."

30 Allerdings het Jesus vor de Jünger no viu angeri Zeiche vobrocht, wo nid i dere Buechroue feschtghalte sy.

31 Doch alles des isch ufgschribe worde, dmit ihr glaube, dass Jesus dr Chrischtus isch, dr Bueb Gottes, un dmit ihr, wel ihr glaube, durch si Name Läbä hän.