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Johannes 21 vo 21

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Johannes 21 vo 21

 

21 Nochane isch Jesus de Jüngere am See vo Tiberias erneut worde. Das isch so isch es gsi:

2 Simon Petrus, Thomas (nennt "Zwilling"),a Nathanaël us Kana z Galiläa, d Söhn vom Zebedäus und zwo anderi Jünger sy zäme gsy.

3 Simon Petrus het gmeint: "I gang go fische", u di angere hei gseit "Mir chöme mit." So si si use u stige i ds Boot. Aber während dr ganz Nacht fange si nüt.

4 Grad brach dr Morge a, da isch Jesus am Strand gschtande, doch d Jünger hei ne nid erkannt.

5 Jesus het gseit: "Ching, dir heit nüt z esse, oder?" "Nei", antwortete.

6 Auso het är se ufforderet: "Werft das Netz uf dr rächte Bootssite us und dir wärde chli fahne." Das hei si gmacht, aber de hei si ds Netz chönne wäg de vile Fisch nüm iihole.

7 Do het dr Jünger gseit, wo Jesus bsunders liebt, zum Petrus: "Es isch der Herr!" Als em Simon Petrus das het ghört, het er sys Obergwand aagleit – är het nämlech nüt a gha – u het sech is Wasser stürzt.

8 Di andere Jünger si mit em chline Boot noche cho und hei ds Netz mit de Fisch im Schlepptau gha. Es si ja numme no knapp 100 Meter bis zum Ufer gsi.

9 Wo si as Land si gange, hei si dert es Cholefüür mit Fischli druf u Brot gseh.

10 Jesus het gseit: "Bringe es paar vo de Fische här, wo ihre grad gfange heit."

11 Simon Petrus isch also an Bord gange und het ds Netz a Land zoge. Obwohl's mit grosse Fisch – insgesamt 153 – prall gfüllt gsi isch, isch's nid rissig.

12 Jesus het zue nene gsait: "Chummt her u zmorge." Doch keine vo de Jünger trout sech, ne z frage: "Wer bisch du?" Si hei nämlech gwüsst, dass es dr Herr isch.

13 Jesus isch cho, het s Brot gno u het's ne gränzt, ebeso dr Fisch.

14 Das isch etz ds dritte Mol gsi, dass Jesus de Jinger erschient, nachdem er vu de Tote uferweckt worde isch.

15 Noch däm Zmorge het Jesus zum Simon Petrus gseit: "Simon, Sohn vum Johannes, liebsch dü mi me als die?" Er git zantwort: "Ja Herr, du weisch das i di lieb ha." Do het Jesus zue nem gsait: "Weide mini Lämmer." 16 Denn het er ne es zwöits Mal gfrogt: "Simon, Sohn vom Johannes, liebsch du mi? Er git zantwort: "Ja, Herr, dü weisch, dass i di lieb ha." Druf het Jesus gsait: Hebt mini Schöfli.

17 Won er ne es dritts Mal gfragt het: "Simon, Sohn vom Johannes, hesch mi lieb?", isch dr Petrus trurig worde, wüu ihm Jesus die Frag itz scho zum dritte Mau het steut. Er git zantwort: Herr, dü weisssch alles. Dü weisch, dass i di leb ha. Do het Jesus gsait: Weid mini Schöfli.

18 Eis steit fescht: Wo du jünger bisch gsi, hesch der dini Kleidig säuber agleit und bisch gange, wo du hesch wöue. Aber wenn aut bisch, wirsch dini Händ usstrecke und en andere wird di azieh und di anen Ort bringe wo nid wosch."

19 Damit het er aagdütet, durch was für e Todesart Petrus Gott verherrlliche würd. Denn het er no gseit: "Folg mir witer noche."

20 Petrus het sech umä dräit und het dä Jünger gseh, wo Jesus bsunders gliebt het, hingerä cho. Es isch der gsi, der sech bim Znacht a d Bruscht vo Jesus zrüglehnt het un gfrogt het: "Herr, wer isch's, der di vurotet?

21 Als ne dr Petrus entdeckt het, het er Jesus gfrogt: "Und was isch mit ihm, Herr?"

22 Jesus git zantwort: "Weni wott das er bliebt, bis i chume, was geit das di a? Du aber folg mer witer noche." 23 Drum het sech unger d Brüedere ume gredt, dä Jünger würd nid sterbe. Derby het Jesus das gar nid gseit gha, sondern: "Weni wott, dass er bliebt, bis i chume, was geit das di a?"

24 Das isch dr Jünger wo das alles bezügt und ufgschribe het, und mir wüsse das sini Züg ussag wohr isch.

25 Tatsach isch: Jesus het no viu meh ta. Ha das alles wöue im Detail ufschribe, de wär – so dänk ig – säubscht d Wält z chlii für all d Buechrolle.