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Johannes 5 vo 21

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Johannes 5 vo 21

 

5 Danach het es jüdisches Fäscht statt gfunde u Jesus isch nach Jerusalem ufe gange.

2 In Jerusalem gits am Schaftor es Wasserbecki, wo uf Hebräisch Bethzatha heisst, mit füf Sülehalle.

3 I dene Halle lah e Mengi Chranki, Blindi, Lahme und Mönsche mit verkümmerte Körperglieder.

4 – –

5 Doch es isch o ä Maa dert gsi, wo sit 38 Jahr chrank isch gsy.

6 Jesus het der Maa aligge gsäh, u wil ihm bewusst isch, dass er scho lang chrank isch gsy, het er ne gfragt: "Wosch du gsund wärde?"

7 Der Kranki het antwortet: "Herr, i ha niemer wo mi i ds Becke bringt, we ds Wasser i Bewegig grättiet. Und bisis dert häre gschafft ha, isch scho e angere inegstiege."

8 Jesus het zu ihm gseit: "Stah uf! Nimm dini Matte und gang umenand.

9 Sofort isch dr Maa gsund worde, het sini Matte gno u isch umenandgange.

Das isch amene Sabbat gsi.

10 Drum hei d Jude zum Gheilte gseit: "Es isch Sabbat! Darfsch d Matte nid träge."

11 Doch är het erwideret: "Dr Mah, wo mi gsund gmacht het, het zu mir gseit: 'Nimm dini Matte und gang umenand.'

12 Da hends wele wüsse: "Wer isch der Maa gsi? Wär het zu dir gseit, du söusch se näh u umehänge?"

13 D Gheilte het aber nid gwüsst wer s gsi isch, denn Jesus isch dert i d Mängi verschwunde gsi.

14 Spöter het ne Jesus im Tempel entdeckt u het gsait: "Gsehsch, bisch gsund. Sündige nüme, damit dir nid öppis no Schlimmers passiert.

15 Do isch dr Ma wäggange un het d Jude verzellt, dass ses Jesus war, der nen gheilt het.

16 Wüu Jesus so öppis am Sabbat het gmacht, hei ne d Jude verfolgt.

17 Är het jedoch erwideret: "My Vater isch bis jitz unufhörlech tätig gsy, u o i bi unuufhörlech tätig gsy."

18 Do sy d Jude ersch rächt druf gsy, ne z umbringe, wüu er nid nume dr Sabbat missachtet het, sondern het Gott no aus si Vater bezeichnet, wo er sich Gott glichschtellt het.

19 D Reaktion vom Jesus isch gsy: "Eins steit fescht: De Sohn cha vo sich us gar nüt mache, sondern nume das, woner der Vater tuet. Was geng dr Vater macht, das macht dr Sohn genauso.

20 Denn dr Vater

 het d Bueb lieb un zeigt nem alles, was er selbscht macht. Un na wird nem gresseri Werke zeige als de, sodass ihr schtuune wäre.

21 Denn so, wi der Vater die Tote uferweckt und se läbig macht, so macht ou der Sohn läbendig, wener wott.

22 Dr Vater redt nämlech über niemer es urteil, sondern är het di gsamti Rächtsprächig em Sohn übergäh,

23 damit alli d Bueb ehre, so we si d Vater ehre. Wer d Bueb nit ehrt, ehrt au nit d Vater, der nen gschickt het.

24 Eis steit fescht: Wär uf mys Wort lost u däm gloubt, wo mi gschickt het ewigs Läbe u wird nid verurteilt, sondern isch vom Tod zum Läbe überegwächslet.

25 Eis steit fescht: D Zyt chunt – ja sie isch scho da – wo di Tote d Stimm vom Sohn Gottes ghöre wärde. Und wär druf ghört het, wird läbe.

26 Denn so, wi dr Vater Läbe i sich sälber het, het er o däm Bueb gwährt, Läbe i sich sälber z ha.

27 O het är ne, wüu är der Mönschensohn isch, derzue outorisiert, Gricht z haute.

28 Das sött nech nid wundere, denn es kunnt d ziit wo alli wo i de gräber sy, sini stimm ghöre

29 u usecho wärde. Für die wo guets ta hei wirds e Uferstehig zum Läbe sy und für die wo schlächts tribe hei, e Uferschtehig zum Gricht.

30 Ig cha gar nüt vo mir us tue. I uurteile so wienis ghöre u mini Urteil si gerecht, denn es geit mir nid um mi eigene Wille, sondern um dr Wille vu däm, der mi gschickt het.

31 Wenn nume ig elei aus züg für mi ufträtte denn isch mini züg ussag nid wahr.

32 Es git en andere wo als Züg für mi uftritt, und i weiss: Das, was er aus Züg über mi usseht, isch wohr.

33 Ihr heit lüt z Johannes gschickt u är isch aus züg für d wahrheit ufträtte.

34 Ig akzeptiere jedoch ke Zeugenussag vomene Mensch, sondern säg das drmit ihre grettet wärde. 35 Dä Maa isch e brennendi gsi, hell lüüchtendi Lämpe, u für churzi Zyt syder parat, euch sehr a sym Liecht z fröie.

36 Doch des Zügnis, des i vorbringe, isch gresser als des vum Johannes, als de Tade, de i im Uftrag vu minem Vater vollbringe, grad de Tade beziige, dass mi dr Vater gschickt het.

37 O het dr Vater, wo mi gschickt het, säubscht aus Züg für mi usgseit. Dir heit weder jemals sini Schtimm ghört no sys Erschiinigsbild gseh,

38 u sys Wort bliebt nid i euch, wüu ihr genau däm woner gschickt het, nid gloubt.

39 Ihr forscht i de Schrifte, wüu ihr dänkt, dass Dir düre si ewigs Läbe wärde ha, u grad si säge aus Züg über mi us.

40 Trotzdem wet ihr nid zu mir cho zum Läbe ha.

41 Ig akzeptiere ke Ehre vo Mönsche,

42 doch i weiss genau, dass ihr kei Lebi zu Gott in äich hän.

43 Bi im Name vo mim Vater cho, aber dir nimmt mi nid uf. Würd öpper anders i sim eigete Name cho, dä würdet dr ufnäh.

44 Doch woher solle ihr au Glaube ha wenn ihr vonenand Ehre anähmet und äich nit um d Ehr bemüet, de vu däm einzige Gott kummt?

45 Dänkt aber nid, i wärd nech bim Vater aaklage. Es git öpper, wo euch aaklagt: Moses, uf de ihr eui Hoffnig gsetzt heit.

46 Würd Der nämlech Moses gloube, würdet Der o mir gloube, denn är het über mi gschribe.

47 Doch we dir sy Schrifte nid gloubt, wi wärde dir de gloube was ig säge?"