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Lukas 4 vo 24

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Lukas 4 vo 24

 

4 Vu heiligem Geischt erfillt, het Jesus d Jordan vulo, isch vum Geischt durch d Wildnis gführt worde,

2 40 Täg lang und dert vom Tüfel versuecht. Die ganzi Zit het Jesus nüt gheisse und isch drum am Änd vo däre Tag hungrig gsi.

3 Do het dr Tüüfel zu ihm gseit: "We du e Bue Gottes bisch, de sag däm Schtei, er söll sich ines Brot verwandle."

4 Jesus entgägä het: "In den Schriften steht: 'Der Mensch soll nicht elei von Brot leben.'

5 Auso het ne dr Tüüfu ufe gfihrt u het ihm imene Ougäblick aui Riiche vo dr bewohnte Erde zeigt.

6 Denn het dr Deufel zue nem gsait: "Ich gib dir de Macht iba alli de Riche samt ihre Pracht, denn sie isch ma ge worde, un i gib sie, wäm i will.

7 Wennd mir daher en Akt vo dr Aabetig erwisisch ghört alles dir." 8 Jesus erwiderte: "I de Schrifte steit: 'Jehova, dine Gott, söusch aabete und für ihn elei söusch heilige Dienst tue.

9 Druf fihrt da nen nohch Jerusalem, schtellt nen uf d Brüschtig vum Tempel un sait: "Wenn dü ä Bue Gottes bisch, dann springt abe,

10 denn i de Schrifte steit: 'Er wird sinene Engel dinetwege Befehl geh, dich zbeschütze',

11 und: 'Uf ihrne Händ wärde sie di trage, damit du nid mit dim Fuess gäge e Stei stosisch.

12 Jesus het ihm erwideret: "Es heisst: 'Dü sollsch di Gott Jehova nid uf d Prob stelle.

13 Wo de Tüüfel mit all de Versuechige fertig isch, isch er vo ihm weggange u isch uf e andere günschtige Zytpunkt gwartet.

14 Ir Chraft vom Geischt het Jesus itze uf Galiläa zrügg kehrt u i dr ganze Gägend hei sech gueti Bricht über ihn verbreitet.

15 Er het o agfange i de Synagoge lehre u isch vo allne höch gachtet worde.

16 Woner nach Nazareth isch cho, won er ufgwachse isch, isch er wie gwöhnt am Sabbat i d Synagoge u isch ufgstande zum vorläse.

17 Do het me em d Buechrolle vum Prophete Jesaja ge, un er het se ufdoe un findet d Schtell, wo schtoht:

18 "Jehovas Geischt isch uf mir, denn er het mi gsalbt für de Arme e gueti Botschaft z bringe. Er het mi gschickt um de gfangeni freiheit z verkünde und de blinde dass si wider wärde gseh um di zerschlagene freizloh

19 und zum Jehovas Jahr der Gunst z predige."

20 Är het d Buechrolle nun zämegrolle, het si em Synagogendieer zru gäh, het sech gsetzt und alli Ouge ir Synagoge hei sech uf ihn gheftet.

21 Dänn het er gseit: "Hütt het sech d Schriftstell, wo Der grad ghört heit erfüllt.

22 Alli hei ihm es guets Zügnis us gsteut u hei über di gwinnende Wort us sim Mul gstunne. Si hei gfragt: "Isch das nid e Bue vom Joseph?

23 Do het er zu nene gseit: "Dir wärde jitz bestimmt das Sprichwort uf mi awände: "Arzt, heil di sälber!', und säge: "Mir hei ghört, was z Kapernaum gscheh isch, mach das doch o hie i dym Heimatgebiet."

24 Är het dazu gfügt: "Kei Prophet wird i sim Heimatgebiet akzeptiert, das versichere ig euch.

25 I sag äich d Wohrheit: Zur Zyt Elias zum Byschpil, wo dr Himmel drei Jahr u sächs Monet verschlosse isch gsi u im ganze Land e grossi Hungersnot usbroche het, het's z Israel vil Witwe gäh,

26 doch zu kene vo ihne isch dr Elia gsändet worde, sondern nume zure Witwe i Zarephath im Land Sidon.

27 Un zur Ziit vum Prophete Elisa het`s vieli Ussätzige ge in Israel, doch keina vu nene isch gsund gmacht worde, nume dr Syrer Naaman.

28 Da sy alli ir Synagoge wo das ghört hei, hässig.

29 Si hei ufgsprunge, hei ne usem Ort bis zum Rand vom Berg tribe wo ihri Schtadt bout isch gsi u hei ne wöue chopfüber stürze.

30 Doch er isch zmitzt dür d Mängi gangä und wiiter zogä.

31 Woner i di galiläischi Stadt Kapernaum hinab isch cho u am Sabbat lehrt het,

32 Stunte d Lüt nume so über sini Art z lehre, denn er het mit Autorität gredt.

33 Ir Synagoge isch grad e Maa gsi, wo vomene Dämon, em böse Geischt, bsesse isch gsy. Er het lut gschroue:

34 "Ha! Was hei mir mit dir z tüe, Jesus du Nazarener? Bisch du cho um üs z vernichte? I weis genau, wär du bisch: dr Heilig Gottes!"

35 Doch Jesus bfrogt ihm: "Sig still und chum us ihm use!" Do wirft dr Dämon dr Maa zmitzt under d Lüt ufe Bode u het ne de verlüürt, ohni ihm Schade zuezfüege.

36 Alli hei gseit fassigslos zuenand: "Wie är redt! Mit Outorität u Macht git er der böse Geischter Befähl und si chöme use!"

37 U so het sech dr Bricht über ihn immer wyter verbreitet bis i de letschte Winkel vo de ganze Gägend.

38 Nochdem er d Synagoge verlah het, isch er zum Simon hei gange. D Schwiegermueter Simon het hochs Fieber gha, un me bittet Jesus, ihr z helfe.

39 Do het er sich über si büügt, het däm Fieber z verschwinde und s het si verlore. Sofort isch si ufgstande u het aagfange, alli z bediene.

40 Bi Sunneuntergang hei alli ihri Chranke zu ihm bracht – Mönsche mit de verschidene Liide. Är het jedem einzelne d Händ uf gleit u het alli gheilt.

41 Vieli Dämonen fahre üs un brelle: "Du bisch dr Bue Gottes!" Doch mit strenge Wort vubotet da ne z schwätze, denn sie hei gwüsst, dass er dr Chrischtus isch.

42 Bi Tagesanbruch isch är wäg anen einsame Ort gange, aber d'Lüt hei sich uf d'Suechi nach ihm gmacht, und wo si bi ihm si gsi, hei si ne nümme wölle gah.

43 Doch er het zue nene gsait: "I mues di gueti Botschaft vom Gottes Königrich o i anderne Städt bekannt mache, denn drzue bin i usgsandt worde.

44 So het är de i de Synagoge vor Judäa predigt.