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Markus 12 vo 16

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Markus 12 vo 16

 

12 Denn het er agfange, z Biuder zu nene z rede: "E Maa het e Wyberg pflanzt, het e Zaun drum zoge, es Uffaagbecke für d Wykelter aagleit u het e Turm boue. Denn het är der Wybärg a Wybuure verpachtet u het wyt wägg gryscht.

2 Wo's a der Zyt isch gsy, het er e Sklave zu de Wybuure gschickt, für e Teil vo de Truubernte la abhole.

3 Doch si hei ne packt, hei ne verprüglet u hei ne mit leere Händ wägschickt.

4 Da het er e andere Sklave beuftragt, wo si aber am Gring verwundet hei und demüetiget hei.

5 Dä nächscht woner schickt het, hei si umbracht und viu witteri verprüglet oder tötet.

6 Schliesslech isch nume no eine übrig bliebe – si gliebte Sohn. Het er aus Letschte gschickt u het gmeint: 'Vor mim Sohn wärde si ja wohl Respäkt ha.'

7 Doch d Wybuure hei zunenang gseit: 'Das isch der Erbe. Chunt, mir bringe ne um, de ghört ds Erbe üs.'

8 Si hei ne packt, tötet ne u wärfe ne usem Wyberg.

9 Was wird dr Wybärgbsitzer jitz äuä tue? Är wird cho u d Wybouer umbringe u dr Wybärg angere gä.

10 Heit Der nie d Schriftsteller gläse: 'Dr Schtei, wo d Bouleute verworfe hei, dä isch zum Houptäckschtei worde.

11 Das het Jehova bewirkt und es isch grossartig i üsne Ouge'?"

12 Da hei nä d Gägner wöuä festnäh, wüu si gmerkt hei, dass är mit em Vergliich uf si aaspielt het. Doch us Angscht vor dr Mängi hei si ne i Rueh la und si wägg gange.

13 Als Nächschts hei si einigi Pharisäer gschickt und Parteihänger vom Herodes zu ihm. Sie sölle ihm mit syne eigete Wort e Fall stelle.

14 Bi ihm acho hei si gseit "Lehrer, mir wüsse das du wahrheitsliebend bisch. Au isch dir d Anerkennig anderi nit wichtig, denn dü luegsch nit uf d Üssere, sundern lehrsch wohrheitsgetreu, we ma nohch rem Wille Gottes läbä soll. Isch es richtig Cäsar Chopfstüre zahle oder nid?

15 Söue mir se zahle oder nid?" Doch är het ihri Heuchelei dureluegt und erwideret: "Warum stellet dir mi uf d Prob? Bringt mir e Denar. I wott ne mer aluege.

16 Das hei si gmacht, woruuf er se gfragt het: "Wäse Bild u Ufschrift isch das?" "Cäsars", hei si gantwortet.

17 Jesus sait etze: "Gebt d Cäsar zrugg, was d Cäsar ghärt het, n un Gott, was Gott ghärt het." Do ware sie sprachlos.

18 Denn si d Sadduzäer cho wo ja behaupted es gäb ke Uferschtehig. Si hei ne gfragt:

19 "Lehrer, Moses het für üs ufgschribe: We öpper stirbt u e Frou ohni Ching laht hingerlo, de söu sy Brüetsch d Witwe hürote für ihm Nachkomme z sichere.

20 Es het eimal siebe Brüedere gäh. D erscht het hürate, isch aber gstorbe, ohni Nachkomme z hinderloh.

21 Denn het dr zwöit d Witwe hürate, isch aber äbefaus gschtorbe ohni Nachkomme z hingerloh, u dr dritte ebeso.

22 Keinä vo dä Sibä hinderluägä. Als Letscht vo allne isch au d Frau gstorbe.

23 Wem wird d Frau bir Uuferstehig ghöre? Es sy ja alli Sibe mit ihre verhürotet gsi."

24 Jesus sait zue nene: Sin ihr nit deswäge im Irrtum, wel ihr nit d Schrift noh d Macht Gottes kennt?

25 We si vo de Tote ufstöh, hürate Manne nid u Froue wärde nid verhüratet, sondern si wie Engel im Himmel

26 Was aber d Uferweckig vo de Dote betrifft, heit ihr nid im Buech vo Moses im Bricht ibere Dornbusch gläse, dass Gott zue nem gsait het: 'Ich bin dr Gott Abrahams, Gott Isaaks un Gott Jakobs'?

27 Er isch nid ä Gott vo de Dote, sondern dr Läbände. Ihr sin ganz im Irrtum."

28 E Schriftgelehrte isch drzue cho u het d Diskussion mitverfolgt gha. Ihm isch klar gsi, dass Jesus ä gueti Antwort gä het, u so het da nen gfrogt: "Weles Gebot steit a erster Stell?"

29 Jesus antwortet: "An erste Stell steht das Gebot: 'Höre, Israel: Jehova isch üse Gott, es git nume e Jehova.

30 Liebi Jehova, dine Gott, mit dim ganze Härz, mit dire ganze Seel, mit dim ganze Dänke u mit dire ganze Chraft.'

31 A zwöiter Steu steit ds Gebot: 'Liebe diine Mitmensche wie dich sälber.' Kes angers Gebot isch grösser aus die beide."

32 Der Schriftglehrte het erwideret: "Lehrer, du hesch guet u wahrheitsgmäss gseit: 'Es git nume Eine und usserd ihm gits kein andere.'

33 U ne mit ganzem Härze z liebe, mit ganzem Vrstand u mit ganzer Chraft u syne Mitmönsche z liebe wi sech säuber – das isch vil meh wärt als alli Ganzbrandopfer und andere Opfer.“

34 Da Jesus het erkennt, das der Maa gschluug gantwortet het, het er zu ihm gseit: "Du bisch nid wit vom Königrich Gottes entfernt. När het sech kene me trout, ihm frage z steue.

35 Wo der Jesus de witer im Tempel glehrt het, het er gfrogt: "Wie chunnts, dass d Schrift¬glehrte sage, dr Christus syg David Bue?

36 Durch dr heilig Geischt het David doch sälber gseit: 'Jehova het zu mim Herrn gseit: "Setz di a mini rechti Site bis i dir dini Feind unger d Fess lege."

37 David sälber nennt ne also Herr. Wie chan er denn si Sohn sii?"

Di grossi Mänschemängi het ihm gärn zueglost.

38 Er het si witer glehrt: "Nämet euch vor de Schrift¬glehrte in Acht, die gärn i länge Gwänder umeloufe und es liebe, uf de Märtplätz bsunders grüesst zwärde.g

39 Sie wei die vordere Sitz i de Synagoge u die beschte Plätz bi Znacht.

40 Si bringe d Witwe um ihre Bsitz und redä lang Gebätt für sech wichtigzmachä. Si wärde es härters Urteil becho."

41 Jesus het sech nun gegenüber vo de Schatzchäschte ane gsetzt u beobachtet we d'Lüt iwarfe. Öppis Riichi wärfe viu Münze ih.

42 Nun isch e armi Witwe cho u het zwöi chlini Münze vo ganz gringem Wert iigrüertet.

43 Do het er syni Jünger zu sich gruefe und het ne gseit: "I versichere euch, dass di armi Witwe meh iigworfe het aus aui angere, wo Gäud i d Schatzchäschte gworfe hei.

44 Denn di andere hei us ihrem überfluss chli igworfe. Si drgäge het us ihrem Armuet use alles igworfe, was si gha het ihre ganze Läbensunterhalt.