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Markus 7 vo 16

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Markus 7 vo 16

 

7 D Pharisäer un ä baar Schriftglehrti ware vu Jerusalem kumme un sin etze um nen gschtande.

2 Si beobachtet, dass mengi vo sine Jünger mit unreine, das heisst ungwäschene Händ ässe.

3 (D Pharisäer ässe wi aui Jude nämlech erscht, nachdem si sech d Händ bis zum Ellboge hei gwäsche, wüu si sech a d Traditione vo de Manne us aute Zyt chlammere.

4 U wenn si vom Markt chöme, wüsche si sech ersch, bevor si öppis ässe O hei si no vil anderi Traditione übernoh, wo si sech chlammere, wi zum Byschpil ds Ytouche vo Beächer, Chrüge u Chupfergfäss.)

5 Die Pharisäer und Schrift¬glehrte hei ne also gfragt: "Warum haltet sech dini Jünger nid a d Traditione vo de Manne us alter Zyt sondern ässe mit unreine Händ?"

6 Er het erwideret: "Wi rächt Jesaja doch het gha, won er über öich Heuchler prohezyt u het gschribe: 'Des Volk ehrt mi mit de Lippe, doch ihres Herz isch wyt entfärnt vo mir.

7 Ihri aabetig isch sinnlos wöu sech ihri lehrä uf reglä vo mönschä stützä.'

8 Ihr chlammere euch a mönschlechi Traditione u ds Gebot Gottes gäbet dir uf."

9 Usserdäm het är no zu ihne gseit: "Gschicked ihr eu über Gottes Gebot hinweg, um eui Traditione ufrächt¬z'erhalte.

10 Moses het zum Byschpil gseit: 'Ehr di Vater u dini Mueter', und: 'Wer si Vater oder sini Mueter verfluecht, sell mit em Tod bestroft wärde'.

11 Aber Dir behauptet: 'Me darf zu sym Vater oder si Mueter säge: "Alles, wo i di chönnt ungerstütze, isch Korban"', das heisst e Gott gweihti Gabe.

12 Damit lat dir dene gar nüt me für si Vater oder sini Muetter tue.

13 So hocket ihr Gottes Wort durch d Traditione, wo ihr witer gebet, üsser Chraft. Und das isch nume es Bischpiil vo vilne."

14 Er het etze d Mänschemengi wider zu sich gruefe und het gsait: "Höred mir alli zue und erfasst d Bedütig. 15 Nüt, was vo usse inen Mönsch inechunnt, cha ne verunreinige, sondern das, wo us ihm usechunnt, das verunreinigt ihn."

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17 Won er sech vo der Mängi zrüggzoge het u ines Huus gange isch, hei ne sini Jünger zu däm Verglich befragt.

18 Do het er zu ihne gseit: "Verstöh Der de ou nüt? Isch öich nid klar, dass ä Mönsch dür nüt verunreinigt wärde cha, was vo usse i ihn chunnt?

19 Denn es geit ja nid is Härz, sondern i de Mage u glanget de i ds Abwasser." Damit het er aus Ässe für dri erchlärt.

20 Wiiter het er gseit: "Was aus einem Mensch usekommt, das verunreinigt ihn.

21 Vo inne, us em Herze, chöme nämlech schädlechi Überlegige: sexuelli Unmoral, Diebstähle, Morde,

22 Ehebrüch, Gier, Bosheite, Betrug, dreischts Verhalte, es neidischs Aug, Gottesläschterig, Überheblichkeit und Unvernunft.

23 All die Schlächtigkeite chöme usem Innere u verunreinige e Mönsch."

24 Är het de wyter i d Gägend vo Tyrus und Sidon zoge. Dert isch er ines Huus gange, het aber nid welle, dass es irgendöper erfahrt. Das het sich allerdings nid la vermiide.

25 Es het nid lang duuret un ä Frou, wo ihre chlini Tochter vomene böse Geischt bässe isch, het vo ihm ghärt. Si isch cho u isch ihm z Füess gfloge.

26 D Frou isch e Griechin syrisch-phönizische Härkunft gsy. Si het ne immer wider bade, de Dämon us ihrne Tochter usztrybe.

27 Doch är het gseit: "Zersch müesse d'Chind satt wärde. Es isch nämlech nid richtig, de Chind ds Brot wägznäh und s' de chliini Hunde hizwüsche.

28 "Das stimmt, Herr", het si entgägä, "aber di chline Hünd ungerem Tisch ässe doch o vo de Chind."

29 Da hed erwideret: "Wüu du das gseit hesch: Gang nume, dr Dämon het dini Tochter verloh.

30 Dehei acho, het si ds Chind ufem Bett gseh lie, u dr Dämon isch wäg gsy.

31 Als Jesus d Gegend vu Tyrus verlührt het, isch er iba Sidon zum Seea vu Galiläa zrugg gange, durch s Gebiet vu de Dekapolis.

32 Me het etze ei Ghörlose zu ihm brocht, wo chuum het chönne rede, u het ne agleit, ihm d Hand ufzlege.

33 Do het er ihn mit anen Ort gno, wo si ellei sy gsy – wäg vo dr Mängi. Är het ihm d Finger i d Ohre gleit, het denn d Zunge vom Maa gschpuckt und berüehrt.

34 Nochane het er zum Himmel gluegt, het def gsait un het zue nem gsait: Ephatha, das heisst: "Öffne di."

35 Da sy em Maa d Ohre göffnet worde, d Schpraachischränkig isch wägg gsi, und er het agfange ganz normal z rede.

36 Jesus het de Lüt itz usdrücklech gseit, si söue niemerem drvo verzeue, doch je mee er druf bestande, desto meh hei sies bekannt gmacht.

37 Ja, si si si us em Stuune nümme usecho u hei gseit: "Alles, was er gmacht het, isch guet. Är schaffts sogar, dass Ghörlose u Stumme rede.