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Matthäus 25 vo 28

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Matthäus 25 vo 28

 

25 Mit em Königriich vom Himmu isch es de wi mit zäh Jungfroue, wo ihri Lampe näme u uusgange, em Brütigam entgäge.

2 Föif vo ihne sy unvernünftig gsy u foif sy umsichtig gsy.

3 Die unvernünftige näme nämlech nume ihri lampe mit aber ke öl zum nachefülle,

4 wo umsichte drgäge näme usser ihre Lampe no Ölfläsche mit.

5 Doch da dr Brütigam uf sich warte het lo, si alli müed worde und schlofe i.

6 Zmitzt ir Nacht het me uf einisch der Ruef ghört: 'Der Brütigam isch da! Gaht use, ihm entgäge!'

7 Da si alli Jungfroue ufgschtange u hei ihri Lampe in Ordnig bracht.

 8 Die unvernünftige hei gseit zu de umsichte: 'Gäbe üs öppis vo öichem Öl ab, süsch göh üssi Lampe us.'

9 Da hei di umsichtige Jungfroue gseit: 'Velecht langets de nid für üs u euch. Göhnd doch zu de Händler u choufet euch weles.'

10 Während si wäggange zum Öl choufe, isch dr Bräutigam cho. D Jungfroue wo vorbereitet si gsi, si mit ihm zur Hochzits-Fiir und d Türe isch gschlosse worde.

11 När si o di angere Jungfroue cho u hei gseit: 'Herr, Herr, mach üs uf!'

12 Doch är het erwideret: 'I säg öich d'Wahrheit: I kenne nech nid'

13 Blibet drum wachsam, denn dir kennet weder de Tag no d Stund.

14 Es isch wie mit emene Maa wo sich uf e wyti Reis het welle mache. Är het sini Sklave zu sich grüeft und hetne sis Vermöge a vrtraut.

15 Dem einte het er 5 Talänt ge, am andere 2 und no eim andere eis – jedem nach sine Fähigkeite. Dänn reischt er ab.

16 Dä mit de 5 Talänt isch sofort losgange, het Gschäft dermit gmacht und verdient 5 Talänt derzue.

17 Und de mit de 2 Talänt verdient 2 derzue.

18 Doch dä mit em einte Talent isch wäggange, het es Loch i d Erde grub u het ds Gäut vo sim Herr vrschteckt.

19 Nach langer Zyt isch dr Herr cho u het mit de Sklave d Abrächnig gmacht.

20 Dä mit de 5 Talänt isch vorcho und het 5 zuesätzlichi Talänt brocht. Er het gseit: 'Herr, du hesch mir 5 Talänt avertraut. Hie hani no 5 drzueverdient.'

21 Druf het sy Herr gseit: 'Guet gmacht, du guete und treue Sklave! Du hesch das wenige treu verwaltet, drum wirdi dir viu avertraue. Chum u ha teil ar Fröid vo dim Herrn'

22 Als Nächschts isch dä mit de 2 Talänt vorcho u het gseit: 'Herr, du hesch mir 2 Talänt avertraut. Hie hani no 2 derzueverdient.'

23 Druf het sy Herr gseit: 'Guet gmacht, du guete u treue Sklave! Du hesch das wenige treu verwaltet, drum wirdi dir viu avertraue. Chum u ha teil ar Fröid vo dim Herrn'

24 Schliesslech isch dä mit em einte Talänt vorcho u het gseit: 'Herr, i ha gwüsst, dass du e forderige Ma bisch u dass du ärnstisch, wo du nid gsät hesch, u isammle, wo du nid hesch gworfe.

25 Därum hani Angscht übercho u ha dis Talent ir Erde vergrabe. Hie hesch zrügg, was dir ghört.'

26 Als Reaktion druf het si Herr gseit: 'Du schlechter u fule Sklave! Du hesch also gwüsst dasi ernte woni nid gsät ha u eisammle woni nid gworfe ha?

27 Warum hesch mis Gäud de nid zu de Banklüt bracht? De hätis woni cho bi mit zinse zrüg haute

28 Nämed ihm also ds Talänt wäg und gäbed s däm wo di 10 Talänt het.

29 Denn jeda wo het wird meh übercho un Ibafluss ha. Aba wer nit het, däm wird selbscht des wo er het wäggnoh wäre.

30 Wärft dä nutzlose Sklave usse id Dunkuheit. Dert wird er gränne u mit de Zäh knirsche.'

31 We dr Mönschensohns i sinere Herrlichkeit chunnt u alli Engel mit ihm, wird er sich uf si herrliche Thron setze.

32 Aui Völker wärde vor ihm versammlet wärde, u er wird d Mönsche voenang trenne, so wi ne Hirte d Schöfli vo de Geiss trennt.

33 D Schöf wird er a sini rechti Site stelle u die Ziege a sini Linke.

34 Denn wird der König zu dene a syre rächte Site säge: 'Chömed alli här, wo my Vater gsägnet het, erbt ds Chönigrich, wo syt Grundlegig vor Wält für Öich vorbereitet isch worde.

35 Denn i ha hunger übercho u ihr hei mir öpis z'esse gä. I ha Durscht gha u ihr hei mir öpis z'trinke gä. I bi e Frömde gsy u dir heit mi gaschtfröndlech ufgno,

36 i ha nüt müesse alege u ihr hei mir Chleidig gä. I bi chrank worde u ihr hei nah mir gseh. I bi im Gfängnis gsi u ihr heit mi bsuecht.'

37 Di Grechte wärde de erwidere: 'Herr, wenn hei mir Di hungrig gseh und dir öppis z'esse gäh oder durstig und dir öppis z'trinke gäh?

38 Wenn hei mir di aus frömde gseh und gastfründlech ufgnoh, oder we hei mir di ohni chleidig gseh u öppis zum ahlege?

39 Wenn heimer di chrank gseh oder im Gfängnis und hei di bsuecht?'

40 Der Kenig wird druf zur Antwort ge: 'I versichere euch: Was der geng für eine vo dene vo mine gringschte Brüeder gmacht heit, das heit der für mi do.'

41 Denn wird er zu dene a syre linke Site säge: 'Göit wäg vo mir, wo ihr verfluecht worde sy, i ds ewige Füür, wo füre Tüüfu u sy Ängel vorbereitet isch.

42 Denn i ha hunger übercho aber ihr hend mir nüt z'esse gä. i ha durscht gha aber ihr hend mir nüt z'trinke geh.

43 Bi e Frömde gsi aber ihr hen mi nid gaschtfründlich ufgnoh, ha nüt ahzlee aber ihr hend mir kei Chleidig geh. I bi krank worde u bi im Gfängnis gsi, aber ihr hei nid gseh.'

44 De wärde o si erwidere: 'Herr, wenn hei mir di hungrig oder durschtig gseh oder als Fremde oder ohni Chleidig oder chrank oder im Gfängnis und hei üs nid um di kümmeret?‘

45 Druf wird er antworte: 'I versichere euch: Was Der geng für eine vo dene Gringschte nid heit, das heit Der o für mi nid ta.'

46 Si wärde i di ewigi Abschnidig ga, di Grechte aber i ds ewige Läbe."