Matthäus 8 vo 28
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
-
Zugriffe: 478
Matthäus 8 vo 28
8 Aschlüssend isch er dr Berg durab gange u grossi Menschemenge hei ihm gfolgt.
2 Da isch e Ussätzige cho, het sech vor ihm verbüügt und hetne bäut: "Herr, wenn nume wettsch, chasch mi gsund mache!"
3 Jesus het d Hand usegschlickt, het ne berührt u het gsait: "Das will i! Du sötsch gsund werde." Im gliche Augeblick isch dr Ussatz wäg gsy.
4 Jesus het no hinzue gfüügt: "Lueg dass du das niemertem verzellsch, sondern gang, zeig di däm Priester und opfere die vo Moses vorgschribeni Gabe – als Bewiis vo dire Heiliga."
5 Wo er in Kapernaum ytraf het, isch es Offizier zu ihm cho und het ne aaglehnt:
6 "Herr, mi Diener liegt gelähmt im Huus u liidet schrecklech."
7 Er het erwideret: "Sobald i dert bi, mach i ne gsund."
8 Da het dr Offizier erwideret: "Herr, i bi's nid wärt, dass du under mys Dach chunsch – aber es Wort vo Dir gnüegt u mi Diener isch gsund.
9 Denn o ig ungerschtah höcherem Befähl u ha Soldate unger mir, u weni zu eim vo ihne säge: 'Göh!', de geit er. U befähle i eim andere: 'Chum!', dänn chunt er. U wenni mim Sklaven säge: 'Du das!', denn tuet er's.
10 Als Jesus des ghärt het, schtuunt un het gsait zue däne, wo nem folge: "I sag äich d Wohrheit: Bi niemerem in Israel han i so ä starche Glaube entdeckt.
11 I säg nech: Es wärde vieli us Oscht u Wescht kumme un mit Abraham, Isaak un Jakob im Königrich vum Himmel z Tisch lige,
12 während d Söhn vom Chönigrich use i d Dunkuheit gworfe wärde. Dert wärde si gränne u mit de Zäh knirsche."
13 Denn het Jesus zum Offizier gseit: "Du chasch ruhig go. So wie'd glaubt hesch, sölls wärde." Und im gliiche Momänt isch dr Diener gsund worde.
14 Wo Jesus zum Petrus hei cho isch, het är däm Schwiegermueter mit Fieber im Bett gseh.
15 Er het ihri Hand berührt u ds Fieber verschwandlet. Da isch si ufgstande u het agfange, ne z bediene.
16 Nochdem s Obe isch gsy, het me denn vieli vo Dämone Bsessene zue nem brocht. Mit nem Wort het da d Geischta usbrocht, un er het alli Leidende gheilt.
17 damit sich erfillt het, was durch d Prophete Jesaja akündigt worde isch: "Er het unseri Krankheite uf sich gno un unseri Leide treit."
18 Wo Jesus d Mönschemängi um sich ume het gseh, het er d Aawisig a anderi Söifer z fahre.
19 E Schriftglehrte isch zu ihm cho u het gseit "Lehrer, i folge dir, wo du o gasch."
20 Doch Jesus het erwideret: "D Füchs hei ihre Bau u d Vögu vom Himmu ihr Nescht, aber der Mönschesohn het kes eigets Dehei."
21 Un e angere Jünger het zu ihm gseit: "Herr, erloube mir das i zersch ga u mi Vater begrabe."
22 Jesus het ne jedoch uf gforderet: "Folg mir ständig und loht die Tote ihri Totä begrabe."
23 Woner ines Boot isch gstige, hei ihm sini Jünger folgt.
24 Plötzlech isch uf em See e heftige Sturm ufe cho und d Wälle hei fasch s Boot überfluetet, är isch aber gschlofe.
25 Da sy si zu ihm gange, hei ne gweckt u rüefe: "Herr, rette üs, mir stärbe!"
26 Doch är het gsait: "Warum heit Der so Angst? Heit Der so wenig Glaube?" Dänn isch er ufgstande, het es Machtwort zu däm Wind u em See – u aues isch ganz still gsy.
27 D Manne sy fassigslos gsy u hei sech gfragt: "Was isch das für ne Mensch? Sogar der Wind u der See höre uf ihn."
28 Sobald er di ander Siite erreicht und i d Gägend vo de Gadarener isch cho, hei ihm zwöi vo Dämone Bsessene begägnet, wo grad vo de Gräber här sy cho. Si si ussergwöhnlech bösartig gsi, sodass sech niemer getrout het de Wäg dert z näh.
29 Mit eimal fange sie a z rege: "Was hämmer mit dir z tue, Sohn Gottes? Bisch du da zum üs quäle, bevor d'Zyt cho isch?"
30 I einige Entfärnig het e grossi Schweineherde gweid.
31 Drum hei ne d Dämone gflechte: "We du üs scho ustrybsch, de schick üs wenigschtens i d Schweineherde!"
32 Är het zue nene gsait: "Göht!" Sofort sy si usecho u sy i d Schwymm gfahre. Do het di ganz Herde ibere Schteilhang in See gschtürmt u isch im Wasser umchumme.
33 D Schweinehirte hei d Flucht ergriffe, si i d Schtadt glüffe u hei verzeut, was passiert isch – o di Sach mit de Besessene.
34 Do het sech di ganzi Schtadt ufe Wäg zu Jesus gmacht, u wo si ne hei gseh, dränge si ne ihr Gegend z'verlah.