Translate Wähle deine Sprache

Suchen

Matthäus 9 vo 28

von rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 498

 

 

Matthäus 9 vo 28

 

9 Er isch jetzt is Boot gstige, isch zu de andere Site gfahre u isch i sini Stadt gange.

2 Da het me e glähmte bracht wo ufere trag gläge isch zu ihm. Als Jesus sieht, was fir ä Glaube sie hän, het da gsait zue däm Glähmte: "Nur Muet, Kind! Dini Sinde sin vuge."

3 "Das isch Gottesläschterig!" hei sech einigi Schriftglehrti gseit.

4 Doch Jesus het gwisst, was sie dänkt hän, un het gfrogt: Wurum hän ihr so schlechti Gedanke im Herze?

5 Was isch zum Bispiel liechter z säge: 'Dini Sünde sy vergäh', oder: 'Steh uf u gang umeh ume'?

6 Aber damit dir wüsset, dass dr Mönschesohn drzue berechtigt isch, uf dr Erde Sünde z vergäh …" Druf het er zu däm Gleähmte gseit: "Stehn uf, nimm dini Trag und gang hei."

7 Da isch dr Maa ufgstande u het sech ufe Heiwäg gmacht.

8 Die lüt wo das beobachtet hei, hei sech förchte und verherrlicht gott wo mönsche zu so öppisem ermächtigte.

9 Wo Jesus es Stück wyter isch, isch si Blick ufene Maa namens Matthäus gfloge wo im Schtüürbüro gsässe isch. Er het ne gforderet: "Folg mir noche!", u so isch Matthäus ufgstande u het ihm gfolgt.

10 Späta, als Jesus im Hus isst, kumme vieli Schtürinna un Sinda un ässä mit nem un sinene Jinger.

11 D Pharisäer wo das hei gseh, hei sini Jünger gfragt: "Wieso isset öine Lehrer mit Stüreinehmer und Sünder?"

12 Jesus het das ghört und gseit: "Nöd di Gsunde bruche en Arzt, sondern di Kranke.

13 Gaht auso und dänk mau drüber noche, was das bedütet: 'I wott Barmherzigkeit und nid Opfer.' I bi nämlech nid cho zum Grächt rüefe, sondern Sünder."

14 Nohchher sin d Jinger vum Johannes kumme un Jesus gfrogt: "Mir faste, d Pharisäer faste, nume dini Jinger nit. Wiso nit?"

15 Jesus antwortet: "Wieso sötte d Fründe vom Bräutigam truure solang dr Bräutigam bi ihne isch? Es wärde aber Tag cho, da wird ihne dr Brütigam wäggnoh – de wärde si faste.

16 Niemer flickt es alts Obergwand mit emene Stück Stoff, wo nonig ygloffe isch. Dr Flicke zieht süsch a Gwand und dr Riss wird no grösser.

17 Und me tuet ja o ke nöie Wii i alti Wii schlüüch. Schüsch platze si, der Wy louft us und d Wyschlüüch si unbruuchbar. Nöie Wii füllt me i nöiji Wyeschlüüch, de bliibt beides erhalte."

18 Während Jesus grad gschwätzt het, isch uf einisch e gwüsse Vorschter cho, het sech vor ihm verbüügt und gseit: "Mini Tochter isch itz bestimmt scho tot, aber we du chunsch und ihr d Hand ufleisch wird se wieder läbe."

19 Da isch Jesus ufgstande u het ihm zämegfolgt mit sine Jünger.

20 Plötzlech het sech vo hinge e Frou nöcherchiert, wo sit zwöuf Jahr a Bluetige litt, und het d Fränse vo sim Obergwand berüehrt,

21 denn si het sech immer wieder gseit "I bruche nume sy Obergwand azfasse, de wird i gsund."

22 Jesus het sech umegwütscht, bemerkt u het gsait: "Nur Muet, Tochter! Dis Glaube het di gsund gmacht." Im glyche Momänt isch d Frou gsund gsi.

23 Won er its Huus vom Vorschteher cho isch, isch si Blick uf d Flöteschpiler und dr Tumult gfloge.

24 Da het Jesus gseit: "Göh wäg, denn di Chliini isch nid gstorbe, sondern schlaft." Doch si nä nume usglachet. 25 Sobald d Menschemengi drusse isch, isch er zu de chline inne gange und het ihri Hand gnah, und sie isch ufgstande.

26 Das het sech natürlech ir ganze Gägend umä gredt.

27 Won dä Jesus vo dert wyter isch, sy ihm zwöi Blinde hingerhär gloffe u grüefe: "Sohn Davids, ha Erbarme mit üs!"

28 Nochdem er is Hus gange isch, kumme d Blinde zue nem. Jesus het sie gfrogt: Glaube ihr, dass i äich heile ka? "Jo, Herr", antworte sie.

29 Er het ihri Auge berührt un het gsait: So, wie ihr glaubt hän, soll`s wäre.

30 Da si ihri Ouge offe worde. Jesus het si aber usdrücklech ahgno: "Gsehet zu dass niemer devo erfahrt!"

31 Doch sobald si dusse gsi, hei si ir ganze Gägend verzellt was er gmacht het.

32 Chuum sy si wäg gsy, het me ä stumme Maa zu ihm bracht, wo vomene Dämon bsesse isch gsy.

33 Nachdem der Dämon ustribe isch worde, het der Stumm aagfange rede. D Lüt hei gstunkt und gseit: "So öppis het me z Israel ja no nie gseh!"

34 Aber d Pharisäer hei behouptet: "Dä cha d Dämonä doch nume dür dä Herrscher vo de Dämonä ustrybe."

35 Jesus zoge durch alli Schtädt un Dörfer, lehrt in d Synagoge, het de gueti Botschaft vum Kenigrich predigt un het d Mensche vu aune mögleche Krankheite un Leide.

36 Woner de Menschemenge sieht, het da de tiefs Mitgfühl gnoh, denn sie si wie gschundni un umegschtosseni Schof gsi, wo kei Hirte hei.

37 Da het är zu syne Jünger gseit: "Ja, d Ernte isch gross, aber es git nume wenigi Arbeiter.

38 Bittet drum dä Herr vor Ernte, meh Arbeiter für sini Ärnte uszsende."