Prediger 4 vo 12
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Prediger 4 vo 12
4 Wider hani mini Ufmerksamkeit uf all die Taate vo dr Unterdrückig grichtet, wo unger dr Sunne begange wärde, i ha di Unterdrückte gseh gränne u niemer het se troscht. Niemer het si tröschtet u d Ungerdrücker hei d Macht gha.2 Und i beglückwünscht di Tote, wo scho gstorbe si, statt der Läbige, wo no am Läbe sy gsy.
3 U besser dran aus beidi isch dä wo noni gebore isch wo z deprimierende Tüe unger dr Sunne nid gseh het.
4 U ig ha gseh wieviu Isatz u gueti Leistig dür d Rivalität zwüsche Mönsche usglöst wird. O das isch Sinnlosigkeit – so, aus het me dr Wind welle yfange.
5 Der Dumme Chopf faut d Händ während är zugrundet geit.
6 Besser isch es Handvoll Rue aus e doppleti Handvoll härter Arbeit und dr Wind wöue zfah.
7 Ig ha mini Ufmerksamkeit ufnes wyters Bispiu für Sinnlosigkeit unger dr Sunnä richtet:
8 Da isch eine wo ganz elei isch ohni irgendöper a sinere site. är het weder sohn no brüeder und doch nimmt all sini hert arbeit kes end. Sini Ouge wärde vom Rychtum niemaus satt, aber fragt er sech jemals: "Für wen schaf i eigentlech so hert und gönne mer nüt guets?"?i O das isch sinnlosigkeit und e elendi beschäftigung.
9 Zwöi si besser aus eine elei wüu si grössere Nutze vo ihrere herte Arbeit hei.
10 Denn wenn eine vo dene fallt, cha dr ander sim Partner ufhälfe. Was aber wird us dem, der fallt und niemer het, wo ihm ufhilft?
11 Usserdem: We zwöi näbänang liege wärme si sech gägesitig. Wie aber cha sech eine älei warm halte?
12 Öpper cha e Einzelne liecht überwältige, doch zwöi zäme chöi gäge ihn standhalte. Und e drüfachi Schnur laht sech nid so schnäu zerrisse.
13 Besser isch e arme aber wiise Bueb als e alte, aber dumme Chönig wo nüm gnueg Verstand het e Warnig zbeachte.
14 Denn na isch üs däm Gfängnis kumme, um Kenig z wäre, obwohl na unda däm Herrschaft arm uf d Welt kumme isch.
15 Ig ha über aui Läbige nachedänkt, wo unger dr Sunne umegöi, ou übere jung Nachfolger, wo a d steu vom angere tritt.
16 Obwou är unzähligi Ungerstützer het, wärde die wo später chöme, mit ihm nid glücklech sy. O das isch sinnlosigkeit – so aus het me dr Wind wöue iifange.