Römer 2 vo 16
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Römer 2 vo 16
2:1 Drum bisch du, mönsch, wär immer du bisch, nid z entschuldige, we du über en andere urteilsch. Wüu we über e angere urteilsch, verurteilsch di säuber wöu das wo du verurteilsch, seuber tuesch.
2 Itz wüsse mir, dass Gottes Gricht mit dr Wahrheit überistimmt und sech gäg die richtet, wo so öppis mache.
3 Gloubsch aber, Mönsch ds Gricht Gottes entgah wirsch we über die urteilsch wo so öppis mache wo dus doch seuber tuesch?
4 Odr vuachtisch dü sini grossi Gueti, Nochsicht un Geduld, wel dü nit erkennsch, dass Gott di in sinere Guet zue d Reu führe will?
5 Aber i dire Sturheit u wäg dim reuelose Härz hüüfsch dr Zorn uf für Tag vom Zorn u dr Offebarig vom grächte Gricht Gottes.
6 Und är wird jedem gä, was är für sini Tate verdient:
7 ewigs läbe dene wo mit usharre guets tüe u so nach herrlechkeit, ehre u unvergänglechkeit stribe.
8 Die aber, wo striitsüchtig sy und nid dr Wahrheit ghorche, sondern dr Ungrechtigkeit, wird Zorn und Empörig träffe.
9 Leid un Not wird iba jeda Mensch kumme, der Schlächtes doet, zerscht iba d Jude, dann au iba d Grieche;
10 Herrlichkeit, Ehre u Friede drgäge wirds für jede geh wo Guetes tuet, zersch für d Jude, denn o für dr Grieche.
11 Denn bi gott gits ke Parteiliechkeit.
12 Alli wo ohni Gsetz gsündigt hei wärde o ohni Gsetz zugrund gah. Doch alli, de unda däm Gsetz gsindigt hän, iba de wird nohch rem Gsetz ä Urteil gschwätzt wäre.
13 Denn nit wer des Gsetz härt, isch vor Gott Grecht, sundern wer nohch rem Gsetz handlet, wird fir Grecht erklärt wäre.
14 Denn we Mänsche vu d andere Velkere, de ohni Gsetz sin, vu Natur üs den, was des Gsetz sait, denn sin die Mensche, obwohl sie ohni Gsetz sin, sich selbscht es Gsetz.
15 Si zeige ja, dass ne dr Inhaut vom Gsetz i ds Härz gschribe isch, wobi o ihres Gwüsse Züg isch und si dür ihri eigete Gedanke aaklagt oder o entschuldigt wärde.
16 Des wird a däm Tag si, a däm Gott durch Christus Jesus uf dr Grundlag vu dr guete Botschaft, de i vkindige, i iba des urteilt, was bi de Mensche vuborge isch.
17 We du nun am Name nach ä Jude bisch u di uf das Gsetz verlasch u din Stolz uf Gott setzisch
18i u du kennsch si Wille u das guetheissisch was uszeichnet isch, wüu du us dem Gsetz unterrichtet worde bisch,
19i und du überzügt bisch, dass du e Führer vo de Blinde bisch, es Liecht für die wo ds Finsternis sy,
20 e Zurechtweiser vo de Unvernünftige, e Lehrer vo chlyne Ching wo ds Grüscht vo de Erkenntnis und dr Wahrheit het die im Gsetz z finge si
21 du, wo du angeri lehrsch, lehrsch di sälber nid? Du, der predigsch: Stiehl nid", stiehlsch?
22 Du, wo d seisch "Brich nid d Ehe" begasch du Ehebruch? Du, wo du Götze verabschiebsch, berauisch Tempel?
23 Du, wo de ufs Gsetz stolz bisch, enterisch du Gott durch das, dass du das Gsetz übertrittsch?
24 Es steit scho i de Schrifte: "Euretwege wird unter den andere Völkern über den Name Gottes glästeret."
25 D Beschneidig isch numme vo Nutze wenn das Gsetz iihaltisch. Bisch aber es Gsetzesüberträtter, isch dini Beschneidig zur Unbeschnittäheit wordä.
26 We sech auso ä Unbeschnittene a di grächte Forderige vom Gsetz hautet, wird ihm sini Unbeschnittäheit aus Beschniidig aagrechnet, oder öppe nid?
27 U dä am Körper Unbeschnittene wird dür das er ds Gsetz befolgt, ds Urteil über di rede wüu du obwohl du ds gschribene Rächt bsitzisch und beschnitte bisch, ds Gsetz übertrittsch.
28 Denn nit der isch ä Jude, der`s üsserlich isch, noh isch d Beschneidig ebis üsserlichs, öppis am Körper.
29 Vielmehr isch der e Jude, der s innerlich isch, u sini Beschneidig isch e Beschneidig vom Härz dür Geischt u nid dür es gschribnigs Rächt. Sone Mensch erhaltet Lob vu Gott, nid vu Mensche.