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Römer 3 vo 16

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Römer 3 vo 16

 

3 Worin bestoht denn der Vorteil der Jude oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung?

2 I vieu, in jeder Hinsicht. Vor allem drin, dass ne die heilige Ussprüch Gottes avertraut worde sind.

3 Was isch etz drzue z säge, dass es einige a Glaube gfäut het? Wird durch ihr Unglaube Gottes Treue unwürksam?

4 Natürlich nit! Gott wird sich als wohrhaftig erwiese, au wenn sich jede Mensch als Lügner erwiese. I de Schrifte steit ja: "Damit sech dür dini Wort zeigt dass du grecht bisch und du seisch we es urteil über di gschwätzt wird."

5 Wenn jedoch unseri Ungrechtigkeit Gottes Grechtigkeit hervorhebt, was söllemer sege? Gott isch doch nid öppe ungrächt wenn er sine Zorn zum Usdruck bringt? (Ich rede wiene Mensch.)

6 Uf ke Fall! Wie wird Gott suscht über d'Welt Gricht halte?

7 We jedoch dür mini Lüg d Wahrheit Gottes zu sinere Ehre dütlecher hervortritt, werum wird i de aus Sünder verurteilt?

8 Werum säge mer nid wie üs paar Mönsche fälschlecherwis ungersteue: "Düemer doch schlächts damit ds Guete chunt"? Settigi Mönsche wärde zu Rächt verurteilt.

9 Was etze? Simmer inere bessere Lag? Durchuus nit! Denn ebä hän ma d Bschuldigung erhobe, dass sowohl Jude als au Grieche alli de Sinde unterworfe sin.

10 I de Schrifte steit ja: "Es git ke grechte Mönsche, o nid eine.

11 Git kene wo Ihsicht het, es git keini wo Gott suecht. 12 Aui Mönsche hei sech abgewandt, aui si si wertlos worde. Es git keine wo Güte zeigt, nid ei einzige.

13 "Ihre Chel isch es offnigs Grab, si hei mit ihrer Zunge betroge. "Natterngift isch hinger ihrne Lippe.

14 "Ihres Mul isch voller Flüch und Bitterheit.

15 "Si loufe schnäu zum Bluet vergüsse.

16 "Untergang und Elend sy uf ihre Wäge

17 und dr Wäg vom Friede kenne si nid.

18 "Si kenne keni Gottesfurcht.

19Jetz wüsse mir, dass alles wo das Gsetz seit, a die grichtet isch, wo dem Gsetz understöh, sodass jedes Muul zum Schweige bracht und di ganzi Wält vor Gott straffällig wird.

20 Drum wird niemer dürs Befolge vom Gsetz vor ihm für Grächt erklärt, denn dür ds Gsetz chunt di genaui Erkenntnis vo dr Sünde.

21 Aber itz isch Gottes Grechtigkeit ohni Gsetz offebar worde, we ds Gsetz u d Prophete bezüge,

22 ja, Gottes Grechtigkeit durch den Glaube an Jesus Christus – für alli, wo Glaube hei. Denn do isch kei Underschied.

23 Schliesslich hän alli gsindigt un reiche nit d Herrlichkeit Gottes.

24 Doch aus Gschänk wärde si dür sini unverdiente Güet für grächt erklärt ufgrund dr Befreiig dur ds vom Christus Jesus zauti Lösegäud.

25 Ihn het Gott als Opfer gä zur Sündesüenig dur Glaube a sis Bluet. Er doet des, um sini eigeni Grechtigkeit z zeige, denn Gott vugit in sinere Nochsicht de Sinde, de in dr Vegangeheit agfange sin.

26 Er het das gmacht, um sini eigeti Grechtigkeit i dr gägewärtige Zyt z zeige, damit er grecht wär, wener de Mönsche für grächt erklärt wo a Jesus gloubt.

27 Gits auso e Grund sech z rüehre? Das isch usgschlosse. Weles Gsetz schlüsst das us? Das de Tate? Nei, sondern das Gsetz vom Glaube.

28 Denn mir sin dr Meinig, dass ä Mensch ufgrund vu Glaube für Grecht erklärt wird un nit durch des Gsetzes.

29 Oder isch er nur dr Gott vu d Jude? Isch er nid ou dr Gott vo Mönsche angerne Völker? Ja, ou vo Mönsche angerne Völker.

30 Da Gott eine isch, wird er Beschnittene als Folg vom Glaube und Unbeschnittene dur ihre Glaube für grächt erchläre. 31 Heben wir also durch üse Glaube das Gesetz auf? Aber nei! Im Gägeteil. Mir halten das Gsetz hoch.