Römer 6 vo 16
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Römer 6 vo 16
6 Was söue mir auso säge? Söue mir witer sündige damit di unverdiente Güet zuenimmt?
2 Uf ke Fall! Wie chömmer witer in Sünd läbe, wemmer doch im Hiblick uf d Sünd gstorbe sind?
3 Odr wisst ihr nit, dass ma alli, de ma in Chrischtus Jesus dauft worde sin, in sinem Tod dauft worde sin?
4 Mir si also durch üsi Toufi i si Tod mit ihm begrabe worde, damit so wi dr Christus dür d Herrlichkeit vom Vater vo de Tote uferweckt worde isch, o mir es nöis Läbe füehre.
5 Wenn mir wie er gstorbe sind und so mit ihm vereint worde sind, werde mir bestimmt au winner uferstah und so mit ihm vereint werdet.
6 Mir wüsse ja, dass üsi alti Persönlichkeit mit ihm a Pfahl gnaglet worde isch, damit üse sündige Körper machtlos wird und mir kei Sklave vo de Sünde meh sind.
7 Denn wer gstorbe isch, isch vo sinere Sinde frigsproche.
8 Usserdäm glaube mir: Wenn mir mit Christus gstorbe sind, werde mir au mit ihm läbe.
9 Mir wüssed ja, dass dr Christus, nachdem er etz vo de Tote uferweckt worde isch, nümme stirbt. Dä Tod isch nüme Herr über ihn.
10 Denn dr Dod, den er gschtorbe isch, schtirbt er fir alli Mol im Hiblick uf d Sinde, doch des Läbä, des er läbt, fir Gott.
11 Betrachtet o ihr äich im Hiblick uf d Sinde als dot, doch als läbend fir Gott durch Chrischtus Jesus.
12 Drum lat d Sünd nid witer aus König i euem sterbliche Körper regiere und eu drzue bringe sin Wünsch z ghorche.
13 O schtellt äiri Körper nimi als Waffe dr Ungrechtigkeit in d Denscht dr Sinde, sundern schtelle äich als solchi, de dot ware un etz läbä, in d Dienscht Gottes, un schtelle au äiri Körper als Waffe dr Grechtigkeit in d Denscht Gottes.
14 Denn de Sinde derf äich nit vuherrsche, wel ihr nit unda Gsetz sin, sundern unda unverdiente Guet.
15 Was folgt drus? Solle ma sündige, wel ma nit unda Gsetz sin, sundern unverdiener Guet? Uf kei Fall!
16 Ihr wüssed doch: We Der Nech als ghorsami Sklave in Dienscht vo öpperem schtellet, sin ihr Sklave desse, dem ihr ghorcht.t Entweder sin ihr Sklave vu de Sinde, de zum Tod führt, oder des Gehorsam, der zur Grechtigkeit fihrt.
17 Doch Gott sei dank, dass ihr etzed vu Herze vum Muster dr Lehr ghorcht hän, der ihr ibage wäre, obwohl ihr früecher Sklave vu dr Sinde war.
18 Ja, wo dr vor Sünde befreit worde si ihr Sklave vor Gerächtigkeit worde.
19 Wäge dr Schwachheit vo euchere sündige Natur rede i mönschleche Begriffe. Denn we ihr äiri Körper zum Sklave dr Unreinheit un Gsetzlosigkeit gmacht hän, was zue d Gsetzlosigkeit fihrt het, so macht etze äiri Körper zum Sklave dr Grechtigkeit, was zue d Heiligkeit fihrt.
20 Denn wo ihr Sklave vor Sünde wartet, wartet ihr im Hiblick uf Grechtigkeit frei.
21 Was für e Frucht heit Der de damals füre bracht? Es sy Sache gsy, für die Der Nech jitz schämt. Will ds Ändergebnis devo isch dr Tod.
22 Etze aba sin ihr üs dr Sinde bfreit worde un Sklave Gottes wore. Durch bringe ihr als Frucht Heiligkeit vor, un des Endgebnis isch ewigs Läbä.
23 Denn dr Lohn, den d Sinde zahlt, isch dr Dod doch des Gschenk, des Gott git, isch ewigs Läbä durch Chrischtus Jesus, uns Herr.