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Römer 7 vo 16

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Römer 7 vo 16

 

7 Wüssed Der öppe nid, Brüedere (i rede doch zu Gsetzesexperte), dass ds Gsetz Herr über e Mönsch isch solang er läbt?

2 E verhürateti Frou zum Bispiel isch dur Gsetz a ihre Maa bunde während er lebt. Doch we ihre Maa stirbt, isch si vom Gsetz vo ihrem Maa entbunde.

3 Zu Läbziite vo ihrem Maa würd si aus Ehebrächerin bezeichnet wärde, wenn si e andere hätt. Doch we ihre Maa stirbt, isch si vo sym Gsetz frei, u si isch ke Ehebrächerin, we si e andere Ma hüratet.

4 Ebeso sin au ihr, mini Brüeder, durch d Körper vum Chrischtus gegeüber däm Gsetz gschtorbe, dmit ihr nem andere ghärt, nämlich däm, der vu d Dote uferweckt worde isch. So chöi mir für Gott Frucht träge.

5 Denn wo ma in Ibaschtimmig mit däm sündige Körper läbt hän, ware di sündige Liideschafte, de durchs Gsetz gweckt worde sin, in unsam Körper würksam, un ma hän Frucht treit, de zum Dod fihrt.

6 Jitz aber sy mer vom Gsetz befreit, wüu mir im Hiblick uf das, wo üs ischränkt, gstorbe sy. Dür das chöi mir imene nöie Sinn Sklave sy, nämlech dürne Geischt, u nid im alte Sinn dür das gschribnige Rächt.

7 Was söllemer also säge? Isch das Gsetz Sünd? Uf ke Fall! Genau gnoh hetti d Sünde ohni ds Gsetz nid kenneglernt. I hätt zum Bispil d Begierde nid erkennt, we ds Gsetz nid gseit hätt: "Du söllsch nid begehre.

8 D Sinde aba findet durch des Gebot d Möglichkeit, in ma alli Begierde z wecke. Denn ohni Gsetz war d Sinde dot.

9 Früener bini gwüssermasse ohni Gsetz läbendig gsy. Wo das Gebot denn cho isch, het d Sünde uufglebt, i jedoch stirbt.

10 U z Gebot, wo zum Läbe sött füehre, het gführt, wieni gfeschtsteut ha, zum Tod.

11 Denn d Sünde het durch s Gebot d Möglichkeit gfunde und z töte.

12 Das Gsetz an sich isch also heilig und das Gebot isch heilig, grächt und guet.

13 Het mr itz öppis wo guet isch, dä Tod bracht? Natürlech nid! D Sünde aber het das doe, damit dütlech wird, dass si es isch, wo mir dür das, wo guet isch, dr Tod bringt. So isch d Sinde durch ds Gebot no vil schlimmer worde.

14 Mir wüsse ja dass ds Gsetz dürne Geischt chunnt, i bi aber e stärbleche Mönsch, unger d Sünde verchouft.

15 I verstah nid wasi tue. I tue nämmlech nid was i wott, sondern was i hasse.

16 Wenni jedoch tue was i ned wett, stimmi zue das das das Gsetz guet isch.

17 Aber iz bi nimme ichs, wo s tuet, sondern es isch d Sünde, wo i mir wohnt.

18 Denn i weiss, das i mir, das heisst i mim sündige Körper, nix guets wohnt. I ha zwar dr Wunsch, z'tüe was guet isch, aber nid d'Fähigkeit zum s'usführe.

19 Weu z Guete woni wott mache de machi nid, sondern s Schlechte woni nid wott mache, das machi.

20 Weni haut mache was ig nid wott de füehre nümm igs us, sondern es isch d Sünde wo i mir wohnt.

21 Ig stelle auso bi mir folgendes Gsetz fest: Wenn ig das Richtige wott mache isch ds Schlächt bi mir vorhande.

22 Was dä Mönsche betrifft, wo i innerlich bi, hani würklich Freud am Gsetz Gottes,

23 aber i gseh i mim Körper es anders Gsetz wo mit dem Gsetz vo mim Denke im Kampf steit. Es macht mi zum Gfangene vom Gsetz vo dr Sinde, wo i mi Körper isch.

24 Ig elende Mönsch! Wär wird mi vo däm Körper befreie wo däm Tod verfalle isch?

25 Dank syg Gott dür Jesus Chrischtus, üsen Herr! So bi i selbscht so in minem Denke ä Sklave vum Gsetz Gottes, mit minem sindige Körper aba ä Sklave vum Gsetz dr Sinde.