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Römer 8 vo 16

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Römer 8 vo 16

 

8 Also gits für die wo mit Christus Jesus verbunde si, ke Verurteilig.

2 Denn des Gsetz vum Geischt, der in Vubindig mit Chrischtus Jesus Läbä git, het di vum Gsetz dr Sinde un vum Dod bfreit.

3 Was ds Gsetz nid het chönne erreiche, wius wäg dr Unvollkommeheit vom Mönsch schwach isch gsi, das het Gott ta. Er schickt si eigene Bue in dr Gschtalt vumä Mensch wägä dr Sinde un vuurteilt so de Sinde im Mensch,

4 damit di grächti Forderig vom Gsetz erfüllt wird – i üs, wo mir üses Läbe nid vo üsere sündige Natur löh bestimme, sondern vom Geischt.

5 Denn de, de ihr Läbä vu ihre sinde Natur bschämme len, konzentriere sich uf des, was ihri sinde Natur will, de aba ihr Läbä vum Geischt bschtimme len, dmit, was dr Geischt will.

6 Denn sech uf di sündigi Natur z konzentriere, bedütet Dod, doch sech uf d Geischt z konzentriere, bedütet Läbä un Friede.

7 Wenn me sech nämlech uf di sündigi Natur konzentriert, bedütet ds Fiindschaft mit Gott, denn si ungerwirft sech am Gsetz Gottes nid, ja si chas au nid.

8 So chöi die, wo sech vor sündige Natur lö la leite, gott nid gfaue.

9 Ihr len äich dgege nit vu d sindige Natur leite, sundern vum Geischt, wenn Gottes Geischt wirklich in äich wohnt. Het aba jemads Chrischti Geischt nit, so härt da nit zue Chrischtus.

10 Isch dr Chrischtus jedoch mit äich verbunde, denn isch zwar dr Körper dot wäg dr Sinde, dr Geischt aba git Läbä wäg dr Grechtigkeit.

11 Wenn dr Geischt däm, der Jesus vu d Dote uferweckt het, in äich wohnt, so wird der, dr Chrischtus Jesus vu d Dote uferweckt het, au äiri schterbliche Körper durch si Geischt, der in äich wohnt, lebändig mache.

12 Mier sy also nid dr sündige Natur verpflichtet, Brüeder zum üses Läbe vo ihrem Läbe z bestimme.

13 Wenn ihr nämlich aicha Läbä vu äire sinde Natur bschämme len, isch äich d Dod vu sicha. Den ihr aba durch d Geischt d Handlige vum Körper, den ihr läbä.

14 Denn alli, de vu Gottes Geischt gleitet wäre, sin Bue Gottes.

15 Denn ihr hän nit ä Geischt dr Sklaverei gregt, der wieda Frucht hervorrueft, sundern ihr hän ä Geischt gregt, den Gott git, um uns als sini Bueb azneh. Dür dä Geischt rüefe mer us: "Abba, Vater!

16 Dr Geist säuber bezügt mit üsem Geischt, dass mir Gottes Ching si.

17 Wenn mir also Chind sy, sy mir au Erbe – Erbe Gottes, doch Mitterbe mit Christus – vorusgsetzt, dass mir mit leide, damit mir o mit verherrlicht wärde.

18 I dänke, dass d'Lyde vo de jetzige Zyt im Verglich zu de Herrlichkeit, wo a üs wird offebart wärde, nüt bedüte.

19 Denn d Schöpfig wartet sehensüchtig uf d Offebarig vu d Söhn Gottes.

20 D Schöpfig isch nämlich dr Sinnlosigkeit unterworfe worde, nid durch ihre eigete Wille, sondern durch dä wo si ungerworfe het, doch mit dr Hoffnig,

21 das d Schöpfig säuber o us dr Sklaverei vom Verderbe befreit wird und zur herrleche Freiheit vo de Chinder Gottes glangt.

22 Wüu mir wüsse das die gsamti Schöpfig bis itz zäme suufzt und Schmerze liidet.

23 Nid nume das, sondern o mir säuber, wo mir d Erschtlingsgab, nämlech dr Geischt, hei, ja mir säuber süfze i üsem Innere, während mir sehensüchtig uf d Aanahm aus Söhn warte, uf d Befreiig vo üsem Körper dur Lösegäud.

24 Denn i dere Hoffnig simmer grettet worde. Hoffnig aber wome gseht isch ke Hoffnig. Denn hofft en Mönsch no uf öppis woner gseht?

25 We mer aber uf das hoffe, was mer nid gseh, so erwartet mers sehnsüchtig mit usharre.

26 I glychr Wys chunt o der Geischt üsere Schwachheit zu Hilf. Wül mir mängisch nid wüsse, worum mir bätte solle, doch dr Geischt säuber tritt für üs i mit unusgsprochene Süüfzer.

27 Der aba, der d Herze erforscht, weiss, was dr Geischt beabsichtigt, denn der tritt in Ibaschtimmig mit Gott fir d Heilige ii.

28 Mir wisse, dass Gott alli sini Sache zum Guete zsämmewürke losst, de Gott liebe, der, de gmäss sinem Vorhabe Bruef sin.

29 Denn die, wo er zersch anerkennt het, het er o derzue vorherbestimmt, nach däm Bild vo sim Bue gschtaltet wärde, damit dä vo de Erschtgeborener under vilne Brüedere isch.

30 Usserdäm het är die wo är vorhärbestimmt het, ou bruefe. Und woner brüefe het, het er o für rächt erklärt. Und wo är für grächt erklärt het, het är ou verherrlicht.

31 Was söue mir auso drzue säge? Wenn Gott für üs isch, wer wird gege üs si?

32 Wen er nid mau si eigete Sohn verschont het, sondern ihn für üs alli gä het, wird er üs de nid o güetiger wiis alles angere gäh?

33 Wer wird gege Gottes Userwählti Aklag erhebe? Gott isch's, der sie fir Grecht erklärt.

34 Wer wird sie verurteile? Christus Jesus isch s, der gschtorbe isch, ja me no, der uferweckt worde isch. Er isch a dr rechte Site Gottes un tritt au fir uns i.

35 Wer wird uns vu dr Liebi vum Chrischtus trenne? Öppe Schwirigkeite odr Not odr Vufolgig odr Hunger odr Nacktheit odr Gfahr odr Schwert?

36 I de Schrifte steit ja: "Dinetwäge werde mir di ganz Zyt umbrachtet. Wie Schlachtschaf betrachtet me üs.

37 Mir gö viu meh us au däm völlig siegriich füre wo üs gliebt het.

38 Denn i bi überzügt das weder Tod no Läbe no Engel no Regierige no Gegewärtigs no Zuekünftigs no Mächt

39 no Höchi no Defe no irgend e anderi Schöpfig üs vu Gottes Liebi trenne, de in Christus Jesus isch, üsem Herr.