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Ruth 2 vo 4

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Ruth 2 vo 4

 

2 Noomi het e sehr wohlhabende Verwandte gha. Er isch us dr Familie vo ihrem Maa Elimelech gstammt u het Boas gheisse.

2 D Moabiterin d Ruth het zu Noomi gseit: "Lass mi bitte uf d Fälder ga und hinder öpperem, wo's mir erlaubt Getreideähre ufläse. Dr Noomi het antwortet: "Geh, mini Tochter.

3 Druf isch d Ruth use gange u het agfange, uf em Fäud hinger de Erntearbeiter Nachläse z halte. Zuefällig het si uf es Stück Land griegt, das Boas, em ne Verwandte vo Elimelech het ghört.

4 Do isch Boas us Bethlehem cho und het zu de Erntearbeiter gseit: "Jehova steh euch bi." Si hei erwideret: "Jehova sin di."

5 Boas het de jung Maa gfragt, wo d Erntearbeiter beefsichtigt het: "Zu wäm ghört di jung Frou?"

6 Der Maa antwortet: "D Frau isch e Moabiterin. Si isch mit em Noomi us Moab zrügg cho.

7 Si het gseit: 'Dörf i bitte hinger de Erntearbeiter zwüsche de abgschnittene Ähre Nachläse hebe? Si isch hüt Morge cho u sitdem ufe Bei. Grad äbe het si sech i Ungerstand gsetzt für churz usruefe."

8 Denn het Boas zu Ruth gseit: "Los zue, mini Tochter. Sammle nid ufemne angere Fäud Ähre. Gang niene angersch ane. Heb di eng a mini arbeiterinne.

9 Haute ds Fäud im Oug, wo si ärnte u gang mit ne. I ha de Manne gseit, dass si di nid söue arihre. Wennd Durscht hesch chasch us de Chrüge Wasser trinke wo d Manne gschöpft hei."

10 Ruth isch sech nieder gworfe, het sech bis zum Bode verbügt u gfrogt: "Wie chunnts das du mir dini Gunst schenksch? Werum beachte du mich, wo i doch e Usländeri bi? 11 Boas het antwortet: "Me het mir usfüerlech brichtet, was du nach dim Tod vo dim Maa alles für dini Schwigermueter ta hesch. Dass du di Vater u dini Mueter u ds Land vo dinere Verwandte hesch verlah u zumene Volk bisch wo nid kennt hesch.

12 Jehova söll di für das wo du doh hesch belohne. Mögisch e vollkomme Lohn vo Jehova übercho, Gott Israels, unter dene Flügle du Schutz gsuecht hesch.

13 Druf het sie gseit "Mi Herr, schenk mir dini Gunscht. Du hesch mi tröschtet u mir beruhigend zuegrede, obwohl i nid mal eini vo dine Dienerinne bi."

14 Zur Ässäzyt het Boas zu ihre gseit: "Chum do here, iss es Stück Brot. Tauch's in Essig." Do het sie sech näbe d Erntearbeiter gsetzt. Boas heit ire gröschtete Chorn u si sech satt gesse. Am Ändi het si no öppis übrig gha.

15 Wo si ufstand isch zum wyter Ähre z sammle, wieso Boas sini Manne ah: "Löh si zwüsche de abgschnittene Ähre sammle und behandlet se nid schlächt

16 Ziet o äxtra Ähre us de Bündeli use u laht se zum Ufewähle für si lige. Seit nüt unfründlechs zu ihre."

17 Da het si bis zum Abe uf em Fäud Nochläse ghaute. Wo si di gsammletä Ährä usgschlosse het, isch öpä ä Epha Gerschte zämä cho.

18 Denn het si di Gescht mit id Stadt gno und ihri Schwigermuetter het gseh was si iigsammlet het. D Ruth het o ds Ässe uspackt, wo übrig blibe isch, nachdäm si sech satt ässe het, u het's ihre gäh.

19 "Wo hesch hüt Ähre gsammlet? Wo hesch gschaffet?", het ihri Schwigermuetter wölle wüsse. "Gsägnet soll der si, der di beachtet het. Si het ihr Schwiegermuetter brichtet, bi wäm si gschafft het. "Dr Maa, wo i hütt gschafft ha, heisst Boas", het si erchlärt.

20 Druf het dr Noomi zu ihrer Schwiegertochter gseit: "Er söu vo Jehova gsägnet sy, däm si loyali Liebi gägeüber de Läbige und de Tote nie verseit het. Wyter het si gseit: "Der Maa isch mit üs verwandt. Är isch eine vo üsne Rückchöifer.

21 D Moabiterin Ruth het denn verzellt: "Er het o zu mir gseit: 'Halte di äng a mini Lüt bis si aues abgrichtet hei.

22 Noomi het zu ihrem Schwiegertochter Ruth gseit: "Es isch besser we mit sine Arbeiterinne mit geisch, mini Tochter, süsch wirsch uf emne angere Fäud vilicht belästigt."

23 Also het sech d Ruth a d Arbeiterinne vo Boas ghalte und sammleti Ähre, bis d Gerschte- u d Weizert sy vorbi gsy. Und si het witer bi ihre Schwigermuetter gwohnt.