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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Joel Kapitel 3

 

 

Joel Kapitel 3

3 "Denn i däne Däg un i der Ziit, wenn i di Gfangene vu Judas un Jerusalem zruggbringe,

 2 wirdi o alli Völker versammle und se is Tal Josaphat füehre. Dert wirdi mit ne is Gricht ga wäg mim Volk u mim Erbes Israel, wüu si mi Volk unger d Natione zerstreut u mis Land unger sich ufteilt hei.

 3 Über mis Volk warfe si los, si hei e Junge aus Lohn gä für e Prostituierti und es meitli hei si für Wy verchouft wo si hei chönne z trinke

 4 U ihr, was heit ihr gege mi, o Tyrus u Sidon u alli Gegendä vo Philistäa? Zahlet ihr mir öbis hei? We Der mer öppis heimzauet lö ig's rasch, ja unverzüglech uf euch säuber zrügfalle.

 5 Denn ihr hän mi Silber un Gold gnumme un mini koschtbarschte Schätz in äire Tempel brocht,

 6 u ds Volk vor Juda u Jerusalem hei dir a d Grieche vrchouft, um ds wit us sym Gebiet z entferne.

 7 Ig la se vo däm Ort la ufbräche, wo ihr se verchouft hei, u ig wird das wo dir ihne hei ataa, uf euch säuber la zrü gheie.

 8 I wirde öiri Söhn u Töchter i Hand vom Volk vor Juda vrchoufe, u es wird se a d Manne vo Scheba verchoufe, a ne wit entfärnti Nation, wüu Jehova säuber het gredt.

 9 Verkündet unter de Völker: Machet euch parat zum Chrieg! Rüttled di starche Männer uf! Lönd alli Soldate aträte, lönd si vorrucke!

10 Schmiedet öiri Pflugschare z Schwärtere und eui Winzermässer z'speere. D'Schwach söll säge: "Ich bi starch."

11 Chunt u hiuft aui ihr umliegende Vouch, versammled eu! a däre Ort, o Jehova, füehred dini Mächtige abe.

12 "Die Völker söue sech ufmache und zum Tal Josaphat vorrücke, denn dert wird i sitzä für es Urteil über aui umliegende Völker z rede.

13 Legt d Sichle a, denn d Ernte isch riif. Kummt un trätet d Winkelter, denn sie isch voll. D Behälter flüüse iba, wel ihri Schlechtigkeit grenzelos isch.

14 Menge, Menge vo Mönsche sy im Tal vor Entscheidig, denn dr Tag Jehovas isch nah im Tal vor Entscheidig.

15 Sunne u Mond wärde sech verfinschtere u d Stärne wärde ihre Glanz verlüre.

16 Jehova wird us Zion brülle, us Jerusalem wird er sini Stimm erhebe. Himmel un Erde wäre nähmä, doch Jehova wird fir si Volk ä Zufluecht si, ä Feschtig fir des Volk Israel.

17 Un Dir werdet erkenne, dass i Jehova bi, üche Gott, der uf Zion wohnt, mim heilige Berg. Jerusalem wird zumene heilige Ort werde und Frömde wärde nümme durrezieh.

A däm Tag wärde d Berge vo süssem Wi triebe, uf de Hügel wird Milch flüsse u alli Bäch z Juda wärde Wasser füehre. Usem Huus Jehovas wird e Quelle fürevorsprudle und si wird ds Tal vo de Akazienbäum bewässere.

19 Ägypte aber wird veröde und Edom wird zunere verlassene Wildnis wäg de Gwalttate am Volk Juda, i dem Land si unschuldigs Bluet vergosse hei.

20 Juda hingäge wird immer bewohnt sii und Jerusalem Generation um Generation.

21 Ihr bluet woni nid aus schuldlos ha gseh wirdi aus schuldlos ahgseh.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Joel Kapitel 2

 

 

Joel Kapitel 2



1 "Blast en Horn in Zion! Brächt in Chriegsgschrei us uf mim heilige Bärg. Alli Bewohner vom Land sölled zittere, denn de Tag Jehovas chunt! Er isch nah!


 2 Es isch e Tag vor Finsternis u Dunkelheit, e Tag vor Wulche u dichte Dunku. Är isch wi z'Morgelächt wo sech über d'Bärge usbreitet. Da isch es Volk, zahlrich u mächtig, wi's no nie eis het gä u o nie wider wird dür d Jahr vo allne Generatione durdüre.


 3 Es Füür frisst vor ihm här u hinger ihm verzehrt e Flamme. Ds Land vor ihm isch wie dr Garte Ede aber drhinder isches e verlasseni Wildnis. Nüt cha entcho.


 4 Wie Ross gsehds us u wie Chriegspferde stürme si dah.


 5 We si über d Bärggipfu springe tönts wi ds Gerasle vo Wage wie ds Prassle vomene loderne Füürli wo Stopple verzert. Es isch wi es mächtigs Vouk wo sech zum Kampf formiert het.


 6 Ihrewege werde Völker Quale liide. Aui Gsichter loufe rot a.


 7 Si griife ah wi Krieger, si erkläre e Mauer wi Soldate, jede blibt uf sim Kurs, si weiche nid vo ihrem Wäg.


 8 Keine stosst de ander, jede rückt uf sim wäg vor. Söttet einigi dur Waffe gheie, verlönd die andere d Reihe nid.


 9 I d Stadt stürme si, uf d Muur seckle. Si chlättere uf d Hüüser, stige dür d Fänschter wi ne Dieb.


10 Vor ihne zitteret ds Land u dr Himmu bebt. Sunne u Mond hei sech verfänschteret u d Stärne hei ihre Glanz verlore.


11 Jehova wird sini Schtimm vor sim Heer erhebe, denn sis Lager isch überuus gross. Dä sini Wort usfüehrt, isch mächtig. Denn dr Dag Jehovas isch gross un arg Ehrfurcht ibaflösend. Wer ka nen erträge?


12 "Doch sälber jitz", so erklärt Jehova, "kehrt um zu mir vo ganzem Härze mit Faschte u Wyle u Chlage.


13 Zerreisst äiri Herze un nit äiri Kleida un kehrt um z Jehova, aichem Gott, denn er isch mitfühlend un barmherzig, wird nit schnell zornig un isch rich a loyaler Liebi, un er wird sich s nomol ibalege, ob er des Unglück kumme lat.


14 Wer weiss, öb är sech nid umwändet u sech's no einisch überleit u Säge schänkt, damit ihr es Getreideopfer und es Trankopfer für Jehova, eire Gott, chöi gäh.


15 Blaset e Horn i Zion! Rüeft es Faste us, ordnet e fiirlichi Versammlig a.


16 Versammlet ds Volk, heiligt d Versammlig. Bringt di alte Manne zäme, holed d Chind u d Süüuglinge. Dr Bräutigam söll sini Innekammer verlah und d'Bruut ihres Hochzitsgmach.


17 Zwüsche dr Vorhalle un em Altar solle d Prieschter, d Diener Jehovas, brüele un sage: O Jehova, ha Mitleid mit dim Volk. Mach dis Erbe nid zum Gspöötli, indem du d Natione drüber lahsch herrsche. Warum söttet d Völker säge: "Wo isch ihr Gott?"?'


18 Denn wird sech d Jehova mit Eifer für sis Land iisetze und sim Volk Mitgfühl zeige.


19 Jehova wird sim Volk antworte: I gibe nech Getreide u nöie Wii u Öl u dir wärde meh aus gnue ha. I werd nech ned länger zum Gspöt mache under de Völker.


20 Dä usm Norde wirdi wit vo Öich wägjage, ines troches u verlasses Land wird ig ne tribe, sini Vorhuet zum öschtleche Meer hin u sini Nachhuet zum weschtliche Meer häre. Vuwesigsgruch wird vu nem ufschtiege, ständig wird Gschtank vu nem ufschtiege, denn Gott wird Grosses doe.


21 Fürcht di nid, o Land. Juble u freu di, denn Jehova wird Grosses tun.


22 Firchte äich nit, ihr Tier vum Feld, denn d Weide vu d Wildnisse wäre grüen. D Bäum wärde Frucht träge, der Fygebaum und der Wyschtock söue ihre volle Ertrag gä.


23 Ihr Buebä Zions, juble un fräie äich iba äire Gott Jehova, denn na wird äich d Herbschtrege in dr richtige Mensch ge. Är wird richlech Räge über öich cho la, de Herbstrege u de Früeligsrege so wi früecher.


24 D Dreschplätz wärde vou si mit reinem Getreide, d Cheltere wärde vo nöiem Wy u Öl überloufe.


25 Und i wirde Nech Entschädigung leischte für die Jahr, wo di usschwärmendi Heuschreck, di ungflügleti Heuschreck, di unersättlechi Heuschrecki und di gfrässigi Heerin gfrässe hei, mis grossi Heer, wo i zu Öich gschickt ha.


26 Ihr wäre äich uf jede Fall satt ässe, un ihr den d Name vu äirem Gottes Jehova priise, der fir äich Wunda gwirkt het. Mi Volk wird nia zruckschämt deschta.


27 U Dir werdet müesse erkenne, das i zmitzt under Israel bi u dass i euem Gott Jehova bi – es git kein andere! Mis Volk wird nie wider beschämt dastah.


28 Dnohch wird i mi Geischt uf d Mensch vu alle Art üsgiesse. Äiri Buebä un äiri Töchter wäre prophetie. Äiri alte Männa wäre Träum ha. Eui junge Männer wärde Visione gseh.


29 U sogar uf mini Sklave u Sklavinne wirdi i dene Täg min Geischt usgüsse.


30 Und i wirde für Wunder im Himmel u uf der Ärde sorge, Bluet u Füür u Rauchsüüle.


31 D Sunne wird sich in Dunkelheit verwandle un dr Mond z Bluet vor em Komme vum grosse un Ehrfurcht yflössende Tag Jehovas.


32 Un jeda, der d Name Jehovas alütet, wird grettet wäre, denn uf däm Berg Zion un in Jerusalem wäre de si, de entkumme, so we Jehovas gsait het, de Iberlebende, de Jehova rueft.

 

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Joel Kapitel 1

 

 

JOEL Kapitel 1

1 Die Botschaft, d Joel, der Sohn Pethuëls, vo Jehova erhaltet:

 2 Höred her, Ihr Älteschte, losed genau hi, all ihres Bewohner vom Landesa. Isch so öppis zu Öire Zyt je gscheh oder zur Zyt vo euchne Vorfahre?

 3 Verzeut vo öiene Söhn u öie Söhn söue ds ihrne Söhn witergäh u derä Söhn vor nächschte Generation.

 4 Was di gfrässigi Heuschrecki het übrig gla, het di usschwärmendi Heuschrecki gfrässe.

Was di usschwärmendi Heuschrecki übrig het laa, het di ungflügleti Heuschreck gfrässe.

Und was di ungflügleti Heuschrecki iigla het, het di unersättlechi Heuschrecki gfrässe.

 5 Wached uf, ihr Trinker un hiile! Jammeret, all ihr Witrinker, wel dr herzigi Wii vu äirem Mul isch entrisse worde.

 6 Denn es Volk isch i miis Land ygfalle, mächtig u zahlriich. Äs het d Zähn u dr Kiefer vomene Löie.

 7 Äs het mi Wiischtock verwüschtet u mi Figgebaum i ei Stumpf verwandlet. Es het se komplett kahl gfrässe u bisite gworfe, ar zweige isch nume ds nackte Houz übrig.

 8 Chlagt wi ne Jungfrou z Sacktuech, wo um der Brütigam vo ihrne Jugend truuret.

 9 Getreideopfer und Trankopfer gits nüme z Jehovas Huus. D Priester wo Diener Jehovas sind in Truer.

10 D Fäud isch verwüschtet wo Bode truret. Wüu ds Getreide isch vernichtet worde, mit em nöie Wy isch es verbii und Öl git's nümm.

11 Buure sy bestürzt u Winzer chlage wägem Weize u dr Gerschte wüu d Ärnte vom Fäud isch da häre.

12 Dr Wyschtock isch verdorrt, dr Fygebaum isch verwelkt. Ob Granatapfel, Palme oder Öpfel, alli Bäum vom Feld sy vertrochnet. D Fröid vom Volk het sech z Scham verwandlet.

13 Legt Sacktuech a u trouteret ihr Priester. Tschlage, ihre Diener vom Altar. Kummt do inä, bringe d Nacht in Sacktuech, ihr Diena vu minem Gott, denn Getreideopfa un Trankopfa het ma däm Hus vu äirem Gottes vorenthalte.

14 Rüeft es Faste us, ordnet e fiirlichi Versammlig a. Vusammle di Älteschte gmeinsam mit aune Bewohner vum Land bim Hus vu äirem Gottes Jehova un schreit zue Jehova um Hilf.

15 O weh, was für e Tag! Denn dr Tag Jehovas isch nah und er wird cho wie e Zerstörig dür de Allmächtige!

16 Isch üs d Nahrig nid direkt vor üsne Ouge wäggnoh und Freud u Jubel vom Huus üsem Gottes worde?

17 D Samenkörner sy under irne Schuufle verdorrt. D Vorratshüüser stöh leer. D Getreidespeicher sy abgrisse worde, well ds Getreide vrtrochnet isch.

18 Sogar ds Vieh stöhnt! Rinderhärde irre wüu si ke Fueter finge! Und d Schoofhärde müesse d Straf alee.

19 Zu dir, o Jehova, wird i rüefe, denn Füür het d'Weide i de Wildnis uufgfrässe und e Flamme het alli Bäum vom Feld verzehrt.

20 Sogar di wildä Tier sehnä sech nach dir, wüu d'Wasserbäch ustrochnet si und Füür d'Weide i dr Wildnis het ufgfrässe."