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rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Petrus Vers vo 3 zu 5

 

 

1. Petrus Vers 3 vo 5



3 Ebeso solle ihr Wieba äich äiri Männa undaordne. Dann kenne de, de däm Wort Gottes nit ghorche sin, durch aicha Vuhalte ohni Wort gwunne wäre,


2 wüu si öiches guets, sehr respektvolls verhalte beobachtet hei.


3 Eue Schmuck söu nid üsserlech sy – öppe dür gflochteni Hoor, goldigi Schmuckstück oder schöni Chleidig,


4 sundern s soll de im Herze vuborgeni Person si im unvergängliche Schmuck vum stille un sanfte Geischt, der in Gottes Auge vu grossem Wert isch.


5 Denn so hän sich früehner au di heilige Wieba gschmückt, de uf Gott ghofft hän. Sie hän ihri Männa undaordnet,


6 we dr Sara, de uf Abraham ghärt het un nen Herr gnennt het. Un ihr sin ihri Kinda, vorusgsetzt, ihr den witer Guetes un len äich nit iischücha.


7 Genauso ihr Ehemänner: Läbet witer mit öie Froue gmäss Erkenntnis. Erwählt tene Ehri, als sie als Schwächeri Gfäss sin un mit äich des Gschänk vum Läbä erbe wäre. Dann wäre äiri Gebete nit bhindet.


8 Schliesslech stimmt aui im Dänke überii, hei Mitgfüeu, Bruderliebi, innigs Erbarme u sit demüetig.


9 Zahlt nid Böses mit Bösem zru und reagiert uf Beleidigung nid mit Beleidigung. Säget stattdesse – drzue syder bruefe worde – damit ihres Säge erbt.


10 Denn "wär ds Läbe liebt und gueti Täg wott gseh, mues ufpasse, dass sini Zunge nüt böses seit und über sini Lippe nüt betrügerischs chunnt.


11 Er söll sich vom Schlechte abwände und Guetes tue. Er söll Friede sueche und ihm nachjage.


12 Denn d Auge Jehovas luege uf d Grechte un sini Ohre härä uf ihr Flehe. Doch des Gsicht Jehovas richtet sich gege die, wo schlächt handle.


13 Wer wird euch schade wenn dr voll Eifer fürs Guete sit?


14 Aber säubscht we ihr leidet, wel ihr s richtige den, chöit ihr glücklich si. Fürchte äich aber nid vor däm, was sie fürchte und lönd euch nid lo beunruhige,


15 sundern heiligt dr Chrischtus als Herr i äirem Herze – geng bereit, äich vor jedem z verteidige, der vu äich ä Grund für äiri Hoffnig verlangt, doch tuet's mit Milde u defem Reschpekt.


16 Bhaltet es guets Gwüsse, damit die, wo öppis gäg euch säge, was immer es o isch, wäg öichem guete Verhaltens als Nachfolger Christi beschämt das stöh.


17 Es isch nämlich besser für gueti Tate z liide – wenns Gottes Wille isch das zulah – als für schlächti Tate.


 18 Denn Chrischtus isch für alli Mal für Sinde gschtorbeni – e Grechte für Ungrecht – um Nech zu Gott z füehre. Er isch als Mensch z'Tod bracht worde, aber als Geischt läbig gmacht.

 

19 I däm Zuestand isch är o hiä gange u het dr Geischter im Gfängnis predigt,


20 wo damals ungehorsam gsy sy, wo Gott zur Zyt Noahs geduldig gwartet het, während d Arche bout isch worde, i de wenige Persone, nämlech acht Seele, sicher dürs Wasser träge.


21 Di Toufi wo däm entspricht, rettet itz o euch (nid dür d Reinigung vom Körper vo Unsuberkeit, sondern dür d Bitte a Gott um es guets Gwüsse), dür d Uferschtehig vom Jesus Christus.


22 Er isch an dr rechte Site Gottes, denn na goht in d Himmel, un Engel un Autoritäte un Mächtige wäre nem undaworfe.

rico loosli 6924 bioggio tessin
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1.Petrus Verse 4 vo 5

 

 

1.Petrus Verse 4 vo 5

4 Do Chrischtus so als Mensch glitte het, ren au ihr äich mit dr gliche Iistellig üs. Denn wer als Mensch glitte het, der het vu Sinde abloh,

2 damit er dr Rest vo sire Zyt aus Mönsch nüm für mönschlechi Wünsch läbt, sondern derfür Gottes Wille uszfüehre.

3 Denn Dir heit nech ir vergangene Zyt lang gnue nachem Wille vo de andere Vouk grichtet, wo der nech immer wider Dreischtigkeite erloubt heit, unzügleti Lydeschafte, Betrunkeheit, wildi Partys, Trinkglage u gsetzlose Götzedienscht.

4 Es befremdet sie, dass ihr nid witer uf em gliiche verkommene Niveau mit ihne mitlouft, und drum lästet sie über euch.

5 Die Lüüt wärde aber em Rächeschaft gäh, wo parat isch, über d Läbige und d Tote Gricht z halte.

 6 Drum isch die gueti Botschaft ja o de Tote bekannt worde, damit si, obwohl si vom Standpunkt vo de Mönsche us ufgrund vo Üsserlechkeite beurteilt wärde, vom Standpunkt Gottes us i Übereinstimmig mit em Geist chöi läbe.

7 Doch ds End vo allne Dinge isch nah. Hend daher es guets Urteilsvermöge und sit wachsam was Gebät ahgeit.

8 Vor auem hei töfi Liebi zunenand, denn Liebi deckt e Mengi vo Sünde zue.

9 Seid gastfröndlech unterenang, ohni öich zbeklage.

 10 Setzed äiri Gabe i däm Usmass i, we jede si becho het, indem ihr enand als gueti Vrwalter vo de unverdiente Güte Gottes dient, wo uf verschiedeni Wiis zum Usdruck chunt.

11 We öper redt, söu er wie öpper rede, dr Ussprüch vo Gott üsseret. Wenn jemads dient, so soll s üs dr Kraft abhängig si, de Gott git, dmit Gott in allem durch Jesus Chrischtus vuherrlicht wird. Ihm gebühre d Herrlichkeit un d Macht fir immer un ewig. Amen.

12 Ihr Liebe, wunderet euch nid we ihr düre Prüefige wi mit Füür erprobieret, aus wär das öppis ungwöhnlichs.

13 Fräid äich vielme witer iba äich, in däm Usmass ihr a d Leide vum Chrischtus Adeil hän. Dann kenne ihr äich au in dr Offenbarig vu sinere Herrlichkeit fräie un juble.

14 Wenn ma äich wägä däm Name Chrischti beleidigt, sin ihr glücklich, wel dr Geischt dr Herrlichkeit, jo dr Geischt Gottes, uf äich rueht.

15 Allerdings söu niemer vo öich liide, wüu är ä Mörder oder ä Dieb isch, wüu är Schlächts tuet oder sech i d Aaglägeheite vo anderne Lüüt iimischt.

16 Leidet da jedoch, wel er Chrischtus isch, soll er sich nit schäme, sundern Gott witer vuherrliche, während er dä Name treit.

17 Denn itz isch di feschtgleit Ziit, dass ds Gricht bim Huus Gottes afoht. Wenn's dr no zerscht bi üs afangt, wie wird's de mit dene usgo, wo nid uf di gueti Botschaft Gottes ghöre?

18 "Und we dr Gerächt mit Müeh grettet wird, was wird de ersch mitem Gottlose und em Sünder passiere?"

19 Drum söue aui, wo i Übereinstimmig mitem Wille Gottes liide, sich witerhin em treue Schöpfer avertraue während si guet tue.

 

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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1.Petrus dr Värs 5 vo 5

 

1.Petrus dr Värs 5

 

5 Do doni appelliere als Mitälteschte, als Ziige dr Leide vum Chrischtus un als Deilhaber a dr Herrlichkeit, de offebart wäre soll, a de Älteschte und äich:

2 Hütet d Herde Gottes, wo äich avertraut isch, un dient als Ufseher – nid us Zwang sondern freiwillig vor Gott, nid us Liebi zum unehrlichem Gwünn, sondern volle Eifer.

3 Schpielt äich nit als Herre ib de uf, de Gottes Erbe sin, sundern wäre Vorbild fir d Herde.

4 Und we dr obersti Hirte offebar isch worde, wärde ihr d Krone vor Herrlichkeit empfange wo nid verwelkt.

5 Ebeso dir jüngere Manne ordnet Nech de eltere Manne under. Ihr alli aba, azehle äich im Umgang mit Dämuet, denn Gott schtellt sich d Ibeltige entgege, aba d Demuet schenkt da unverdiente Guet.

6 Begebed äich drum in Demuet unda d mächtige Hand Gottes, dmit er äich zue d gebeni Ziit erhöht,

7 u werfe alli öiri Sorge uf ihn, denn er kümmeret sech um euch.

8 Blibt bi klarem Verstand, syt wachsam. Eue Gägner, dr Tüüfel, louft wi ne brüelende Löwe ume u isch druf us, öpper z verschlinge.

9 Doch widerstaht ihm fescht im Glaube und i däm Bewusstsii, dass öui ganzi Brüederschaft ir Wält di glychi Art Lyde düregmacht.

10 Aba nohchdem ihr ä kurzi Ziit glitte hän, wird dr Gott allene unverdiente Guet, der äich zue sinere ewige Herrlichkeit in Gmeinschaft mit Chrischtus bruefe het äiri Schuelig selbscht beände. Är wird nech feschtige, är wird nech stärche, är wird nech feschte Halt gäh.

11 Ihm gebührt d Macht für immer. Ame.

12 Ich ha äich mit dr Hilf vu Silvanus, den i als treue Brueda betrachte, in wenige Wort gschriebe, um äich Muet z mache un nohchdrücklich z bezüge, dass des di wahre unverdiente Guet Gottes isch. An ihre haltet fescht.

13 Es grüesst Nech die, wo z Babylon isch – e Userwählti wi ihre – usserdäm Markus, min Sohn.

14 Grüess enand miteme Kuss vor Liebi.

Ich wünsche äich alli, de ihr mit Chrischtus vubunde sin, Friede.