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rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Johannes dr Brief 5

 

 

1. Johannes dr Brief 5


5:1 Jede wo glaubt das Jesus dr Christus isch isch, isch durch Gott gebore worde. Un jeda, der den liebt, der d Geburt veralasst het, lebt au den, der durch däne gebore worde isch.


2 Dür das wüsse mir, dass mir d Chind Gottes liebe: wenn mir Gott liebe und sini Gebot hebe.


3 Denn de Lebi zue Gott bschtoht drin, dass ma sini Gebote hebe, un sini Gebote sin nit schwer.


4 Denn jeda, der durch Gott uf d Welt gebore isch, bsiegt d Welt. Un des isch de Siegsmacht, de d Welt bsiegt het: unsa Glaube.


5 Wer cha d Welt bsiege? Isch's nit dä, der glaubt, dass Jesus dr Bueb Gottes isch?


6 Er isch's, der dür Wassa un Bluet kumme isch, Jesus Christus, nid mit däm Wasser ällei, sundern mit däm Wasser un däm Bluet. Un dr Geischt tritt als Ziige uf, wel dr Geischt d Wohret isch.


7 Denn es git drü Züg:


8 de Geischt, s Wasser u s Bluet. u die drü si sech einig.


9 Mir akzeptiere de Ziignis vu Mensche, doch d Ziignis Gottes isch däm ibalege. Denn des isch d Ziignis Gottes: Des, was sa iba sinem Bue beziigt.


 10 Wer a Sohn Gottes glaubt, treit das Zügnis in sich. Wär nid a Gott gloubt het, het ne zum Lügner gmacht, wüu er nid a das gloubt, was Gott über si Bue bezügt het.


 11 Und drin besteit das Zügnis: dass Gott üs ewigs Läbe het gä u das Läbe isch i sim Bueb.


12 Wer mit dem Sohn verbunde isch het das Läbe. Wär nid mit em Sohn Gottes verbunde isch, het das Läbe nid.


13 I schribe Nech das alles, damit ihr wüssed das ihres ewigs Läbe hei, dir wo ihr an Name vo Gottes Sohn gloubt.


14 U das Vertraue hei mir zu ihm: Gott hört üs, ganz glych, worum mir i Übereinstimmig mit sim Wille bitte.


15 U wemer wüsse, dass är üs ghört, worum o immer mir bitte, de wüsse mir ou, dass mir das Erbettene wärde becho, wo mir ne ja drum bätte hei.


16 Wenn öpper gseht wie si Bruedi e Sünde begoht wo nid dr Tod nach sich zieht, denn wird er bitte, und Gott wird däm Läbe gäh, ja denä wo kei Sünde begöhnd wo dr Tod nach sich zieht. Es git es Sünde, wo dr Tod nach sich zieht. Un i sag ihm nid dass er wäg sonere Sinde söll bitte.


17 Jedi Ungrechtigkeit isch Sünde, und doch gits e Sünde wo nid dr Tod nach sech zieht.


18 Mir wüsse, dass jede, wo durch Gott gebore worde isch, nid Sinde tribt, sondern dä durch Gott Geborene passt uf ihn uf, und dr Bös cha ihm nüt aha.


19 Mir wüsse, dass mir vo Gott stamme, aber die ganzi Wält isch ir Gwalt vom Böse.


20 Doch mir wüsse, dass dr Sohn Gottes cho isch und är het üs Iisicht gschänkt, sodass mr de Wahrhaftige erkenne. Un mit nem sin ma durch si Bueb Jesus Chrischtus vubunde. Des isch dr wahre Gott un des ewige Läbä.


21 Liebi Chind, nämet Nech vor Götze i Acht!

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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1.Johannes der Brief 4

 

1.Johannes der Brief 4

4: 1 Ihr Liebe, gloubt nid jede inspirierte Ussag, sondern prüeft di inspirierte Uussage zum gseh öb si vo Gott stamme, denn vieli falschi Prophete sy i d Welt uszoge.

2 Dadra erkännet ihr, dass e inspirierti Ussag vo Gott kunnt: Jedi inspirierti Ussag, wo anerkennt, dass Jesus Christus als Mensch isch cho, stammt vo Gott.

3 Doch jedi inspirierti ussag wo Jesus nid anerkennt stammt nid vo gott. Das isch di inspirierti Ussag vom Antichriste, wo ihre ghört hei, dass si chunnt, u si isch o scho ir Wäut.

4 Ihr schtammt vu Gott, liebe Kinda, un ihr hän di falsche Prophete bsiegt, wel der, der mit äich vubunde isch, grösser isch als der, der mit dr Welt vubunde isch.

5 Si stamme vo dr Wält. Drum stammt das, wo si säge, vor Wält u d Wält hört uf si.

6 Mir schtamme vu Gott. Wer Gott kennelernt, hört uf uns. Wer nit vu Gott schtammt, hört nit uf uns. So ungerscheide mir e inspirierti Ussag vor Wahrheit vonere inspirierte Ussag vom Irtum.

7 Ihr Lebi, ma wen enand witer liebe, wel d Lebi vu Gott kummt, un jeda, der lebt, isch durch Gott uf d Welt kumme un kennt Gott.

8 Wer nid liebt, het Gott nid kenneglehrt, denn Gott isch Liebi.

9 Dadurch isch d Liebi Gottes zu üs dütlich worde: Gott het si einzigzügt Bueb i d Welt gschickt, damit mir durch nen Läbe chöi übercho.

10 Die Liebi bestoht hie nid drin, dass mir Gott gliebt hei, sondern dass er üs gliebt het und si Bueb als Sühnopfer für üsi Sinde gschickt het.

11 Ihr Liebe, we Gott üs so gliebt het, de simer au mir verpflichtet, enand z liebe.

12 Niemer het Gott je gseh. Wenn mir enand witer liebe, bliebt Gott i üs, und sini Liebi wird i üs vollkomme gmacht.

13 Drum wüsse mir, dass mir mit ihm verbunde bliibe und är mit üs: Will är üs sin Geischt gä het.

14 Usserdäm hei mir säuber gseh u bezüge, dass dr Vater si Sohn aus Retter vor Wäut gschickt het.

15 Wer anerkennt, dass Jesus Gottes Bueb isch, mit däm bliebt Gott un er mit Gott.

16 U mir hei d Liebi, de Gott zu üs het, kenneglehrt un glaube a sie.Gott isch Liebi, un wer in dr Liebi bliebt, bliebt mit Gott vubunde un Gott mit nem.

17 Uf däre Wis isch d Liebi in uns vollkomme gmacht worde, dmit ma am Dag vum Gricht zueversichtlich si kenne, denn we Jesus Chrischtus isch, so sin ma in dere Wält.

18 Die Liebi kennt kei Angst, sondern vollkommeni Liebi vertriibt die Angst, zumal Angst üs lähmt. Ja, wär Angst het, isch nid ir Liebi vollkomme gmacht worde.

19 Mir liebe, wiu är üs zersch gliebt het.

20 We öpper seit "I liebe Gott", aber er hasst si Brüeder, de ischer e Lügner. Denn wer si Brueder nit liebt, den na gsähne het, ka Gott nit lebe, den na nit gsähne het.

21 U mir hei vo ihm ds Gebot übercho: Wär Gott liebt, muess o si Brüeder liebe.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Johannes der Brief 3

 

 1. Johannes Brief 3

 

3:1 Gseht nume, was für ne Liebi üüs der Vater gschänkt het – mir wärde Chind Gottes gnännt! U das sy mir au. Drum kennt d Wält üs nid: wül si ne nid kenneglehrt het.

2 Mini liebe, mir si jetz Ching Gottes, aber no isch nid offebar worde was mir si wärde. Mir wüsse jedoch, dass mir ihm glych wärde, wenn är offebar wird, denn wärde mr ne so gseh wien er isch.

3 U jede wo die Hoffnig het suigiert sech säuber, so wi o er dri isch.

4 Jede, der Sinde tribt, triebt au Gsetzlosigkeit, un Sinde isch Gsetzlosigkeit.

5 Ihr wüssed au, dass er offebar isch worde zum eusi Sinde wegznäh u i ihm isch kei Sünde.

6 Jede, wo mit ihm verbunde bliebt, tribt nid Sünde. Niemert wo Sünde triibt, het ne gseh oder kenneglehrt.

7 Liebi Chind, löhnd euch vo niemerem i d Irre füehre. Wär grächt handlet, isch grächt, so wie au er grächt isch.

 8 Wer Sinde triibt, stammt vom Deufel, denn dr Deufel het vo Afang a gsündigt. Derzue isch dr Bueb Gottes offebart worde: Um das, wo dr Deufel doe het, z zerstöre.

9 Jeda, der durch Gott uf d Welt kumme isch, tribt nit Sinde, wel Gottes Some bliebt in däm, un na ka nit Sinde tribe, wel la durch Gott uf d Welt kumme isch.

10 Do sin d Kinda Gottes un d Kinda vum Deufel z erkenne: Wer nit recht handlet, schtammt nit vu Gott, un wer si Brueder nit liebt, au nit.

11 Denn das isch d Botschaft, wo dir vo Afang a ghört heit: Mir sölle enand liebe,

12 nid wi Kain, wo vom Böse stammt het u si Brüeder ermordet het. U werum het er ne ermordet? Wüu sini eigene Tate schlächt sy gsy, wo sym Brüeder aber grächt.

13 Wunderet euch nid, Brüedere, dass d Wält euch hasst.

 14 Mir wüsse, dass mir vom Tod zum Läbe übergange sy, wüu mir d Brüedere liebe. Wär nid liebt, blibt im Tod.

15 Jede wo si Brüetsch hasst isch e Mörder und dir wüsset, dass kes Mörder ewigs Läbe i sich treit.

 16 Dür das hei mir d Liebi kenneglehrt: Wüu Jesus Christus sy Läbe für üs gäh het. Und mir sy verpflichtet, üses Läbe für üsi Brüedere z gäh.

 17 We öpper aber materielle Bsitz het u si Brüeder Not lide gseht u sech dennoch weigeret, ihm Mitgfüeu z zeige, wie blibt do d Liebi Gottes in ihm?

18 Liebi Chind, mir sötted nid nume mit Worte liebe, sondern au in Tat u Wahrheit.

19 So wärde mir wüsse, dass mir uf dr Site dr Wohrheit si. Und mir wärde üses Herz vor ihm beruhige

20 i auem, worin üses Herz het üs mah verurteile, wüu Gott grösser isch aus üses Herz u aues weis.

21 Ihr Liebe, we üses Härz üs nid verurteilt, chöi mir offe mit Gott rede.

22 U werum mir o immer bitte, mir bechöme s vo ihm, wüu mir sini Gebot hebe u mache was ihm gfaut.

 23 Ja, das isch sys Gebot: Mir solle an d Name vo sim Bueb Jesus Christus glaube un enand liebe, so wi er's üs uftreit het.

24 Üsserdem: Wer sini Gebote hebt, bliebt mit ihm verbunde un er mit nem. Un durch d Geischt, den er uns ge het, wisse ma, dass er mit uns vubunde bliebt.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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1.Johannes Brief 2

 

 

1.Johannes Brief 2

 

2 Mini liebe Chind, i schribe eu das alles damit ihr kei Sünd begönd. Un doch: Wenn jemads ä Sinde vugoht, dann hän ma eina bim Vater, Jesus Chrischtus, ä Grechte.

2 Und är isch e sühnopfer für üsi sünde, doch nid nume für üsi, sondern o für die vor ganze wäut.

3 Und dra erkenne mer, dass mer ne lehre kenne: Wenn mer witer syni Gebot halte.

4.Wer seit: "I ha ihn kenneglernt", u dennoch sini Gebot nid hebt, isch e Lügner, u d Wohrheit isch nid in ihm.

5 Wer sech aber a sis Wort haltet, i däm isch d Liebi Gottes würklech vollkomme gmacht worde. Dür das wüsse mir, dass mir mit ihm verbunde si.

6 Wer seit, är bliibi mit ihm verbunde, dä isch verpflichtet, wyter so zläbe wiener.

7 Ihr Liebe, was i Öich schribe, isch kes nöis, sondern es alts Gebot, won Ihr vo Aafang aa gha händ. Das alte Gebot sy di Wort, won Ihr scho ghört heit.

8 U doch isch das woni schribe, es nöis Gebot, wo sech sowohl bi ihm als au bi euch bewahrheitet, wüu d'Finsternis vergoht u z wahre Liecht scho lüchtet.

9 Wer seit, er seg im Liecht, u när trotzdäm si Brüeder hasst, isch no ir Finsternis.

10 Wer si Brüeder liebt, bliebt im Liecht, u bringt ne nüt is Stolpere.

11 Wer aber si Brüeder hasst isch i ds Finsternis u geit dr Wäg vor Finsternis, und er weiss nid woner geit wüu d'Finsternis sini Ouge blind het gmacht.

12 Ig schribe nech, liebi Chind, wüu üsi Sünde wäg sim Name vergäh worde si.

13 I schribe Euch, Vätere, wüu Ihr dä kenneglernt hei, wo vo Afang ah da isch. I schribe Nech, jungi Manne, weller de Böse besiegt hend. I schribe Nech, Chind, wüll Der der Vater kenneglernt heit.

14 Ig schribe Euch, Vätere, wüu dir dä kenneglernt hei, wo vo Afang aa da isch. Ich schrieb äich, jungi Männa, wel ihr schtark, un des Wort Gottes in äich bliebt un ihr d Bese bsiege hän.

15 Liebt weder d Wält no das wo zu ihre ghört. We öpper d Wält liebt, het er d Liebi vom Vater nid i sich.

16 Denn aues ir Wäut – ds Verlange vom sündige Körper ds Verlange vo de Ouge u ds Prahle mit däm, wo me het – chunt nid vom Vater, sondern vor Wäut.

17 Üsserdem: D Welt vugoht un so au ihr Velange, wer aba nohch rem Wille Gottes läbt, bliebt fir Ewigkeit.

18 Chind, es isch di letschti Stund, dir heit ja ghört ds dr Antichrist chunnt, u tatsächlech si itz scho viu Antichriste ufträtte. Dra erkenne mer, dass es di letschti Stund isch.

19 Si si us üsere Mitti cho, aber si si si nid so gsi, wi mir, denn we si wie mir gsi wäre, de wäre si bi üs bliebe. Doch si wäggange, damit sech zeigt, dass nid aui wie mir si.

20 Und dir hei e Salbig wo ihre vom Heilige übercho hei, u dir aui kenne d Wohrheit.

21 I schribe nech mau, nid wüu dir d Wahrheit nid kennet, sondern wüu dir sie kennet und us dr Wahrheit ke Lüg füre geit.

22 Wer isch dr Lügner, wenn nit der, der abschtriitet, dass Jesus dr Chrischtus isch? Des isch dr Antichrischt: wer d Vater un dr Bueb ablehnt.

23 Jede, wo de Sohn ablehnt isch ou nid mitem Vater verbunde. Doch wer de Sohn anerkennt, isch o mitem Vater verbunde.

24 Nun zu euch: Das wo Der vo Afang aa ghört heit, mues i euch blibe. We das, wo Der vo Aafang aa ghört heit, i Öich blybe, wärde Der o mit em Bueb u mit em Vater verbunde blybe.

25 U das het er üs sälber versproche: ds ewige Läbe.

26 Das alles schriib i Nech über die, wo euch ind Irre wend füehre.

27 Un was äich agoht: D Salbig, de ihr vu nem kumme hän, bliebt in äich, un ihr bruche nemads, der äich lehrt. Sundern de vu nem kumme Salbig lehrt äich alles. Sie isch wohr, sie isch kei Lüg. So, we sie äich glehrt het, bliebt mit nem vubunde.

28 U itz, liebi Ching, blibt mit ihm verbunde, damit mer, wener offebar wird, zueversichtlich chöi und bi sinere Gägewart nid beschämt vor ihm zrügwiche.

29 Wen dir wüsset das är grächt isch, de wüsset Der o, dass jede wo grecht handlet, dur ihn gebore worde isch.