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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüche Kapitel 8

 

 

Sprüch Kapitel 8

8:1 Rüeft da nid d weisheit? Erhebt nid ds ungerscheidigs¬vermöge sini stimm?

 2 Uf de Aahöhe entlang der Stross stellt si sech a de Chrüüzige uf.

 3 Näbed de Tore, wo id Stadt füere a de Iigäng, rüeft se ständig luut:

 4 "An euch, ihr Lüt, ergeit mi Ruef. Mini Stimm richtet sech a jede.

 5 Ihr Unerfahre, lerned Klugheit. Ihr Dumme, entwickled es verständigs Härz.

 6 Hört zue, denn i ha wichtigs z säge was mini Lippe redet isch richtig.

 7 Wüu mis Müu redt sanft d Wahrheit u mini Lippe verabschüue ds Böse.

 8 Aui Wort vo mim Müul sy grecht. Nüd devo isch vertreit oder verchehrt.

 9 Für de mit Unterscheidigs¬vermöge si klar u dütlech, u für die wo Erkenntnis hei gfunge si richtig.

10 Nemmet lieber mini Erziehig a als Silber u lieber Erkenntnis als feinsts Gold.

11 Denn Wiisheit isch besser als Koralle. nüt wo me sech wünscht loht sech mit ihre vergliiche.

12 Ig, d Weisheit, wohne mit dr Klugheit zäme. Ig ha Erkenntnis u Dänkfähigkeit gfunge.

13 Ehrfurcht vor Jehova bedütet das Böse z hasse. I hasse Sälbsterhöhig, Stolz, dr schlächt Wäg u verlogeni Wort.

14 Ig ha gueti ratschläg u praktischi wisheit. mir ghöre Verstand u Macht.

15 Dür mi regiere Könige u höchi Beamte erlah grächti Verordnige.

16 Dür mi regiere Fürschte u Edle urteile grächt.

17 Ig liebe die, wo mi liebe u die nach mir sueche finge mi.

18 Riichtum u Herrlichkeit sy bi mir, bliebende Wohlstand u Grechtigkeit.

19 Mi ertrag isch besser aus goud ja aus gläuterets goud u mini erzügnis si besser aus feinsts silber.

20 Ig ga de Wäg vor Gerächtigkeit, ga zmitzt ufe Pfadi vom Rächt.

21 Wo mi liebe, überchöme vo mir es riiche Erbe u i fülle ihri Vorratshüser bis obe häre.

22 Jehova het mi aus dr Aafang vo sim Wäg füre bracht, aus ds früechschte vo sine Wärch vor langer Zyt.

23 Sit alte Zyt bi ig iigsetzt gsi, vo Afang aa, vor de Urzyte vo dr Erde.

24 Wo's ke Wassertofe het äue bini füre brocht worde wo no ke Quelle fürevorspruchet hei.

25 Ehe d'Bärge a ihre Platz gstellt worde, ja vor de Hügel bini fürebrocht worde,

26 wo är d Ärde u ihri Fälder nanig gmacht het, o nid di erschte Erdchlümpe.

27 Won är der Himmel bildet het, bini da gsy. Wo är über der Wasseroberflächi der Horizont absteckt het,

28 wo är hoch obe d Wulche platziert het wo är d Quelle vo de Tüüfe gründet het.

29 wo är für ds Meer d Verordnig het feschtleit, dass ds Wasser innerhaub vo de agordnete Gränze bliibt, woner d Fundament vo de Ärde verankeret het

30 da bini aus werkmeister a sinere site gsi. ischer gsi woner tag für tag bsunders lieb het gha. vor ihm freut i mi di ganz ziit.

31 Ig freut mi über sini bewohnbari Erde u bsunders d Mönsche hani lieb gha.

32 Mini Söhn, hört jetzt uf mi. Ja, glücklech si die wo uf mi Wäg blibe.

33 Hört uf Erziehig und wärde wiis, lö si niemaus usser Acht.

34 Glücklech isch dr Mönsch wo uf mi lost indäm er Tag früech a mini Türe chunnt indäm er a mi Türpfoschte wartet.

35 Denn wer mi findet wird Läbe finde u bechunnt Anerkennig vo Jehova.

36 Doch wer mi ignoriert, schadet sech sälber, u wo mi hasset, liebe de Tod.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüch Kapitel 7

 

 

Sprüch Kapitel 7

7 Min Sohn, haute di a mi Wort u bewahr mini Gebot uf wi ne Schatz.

 2 Haute di a my Gebot u läb. Behüte mini Aleitig wi d Pupille vo dim Oug.

 3 Binde se um dini finger. Schrib se uf d Tafle vo dim Herz.

 4 säg zur Wisheit: "Du bisch mini Schwöschter", wo Verständnis nenne "mini Verwandti",

 5i für di vor dr verdorbene Frou z schütze, vor dr unmoralischeb Frou u ihre glatte Wort.

 6 Am Fänschter vo mim Huus hani dürs Gitter abe gsee,

 7 u woni di naive Lüt beobachtet ha, hani under de Jugendleche e junge Maa entdeckt, demes a Vernunft het.

 8 Er isch in dr Nöchi vo ihrem Ee d Stross entlang gange und het uf ihres Huus zue marschiert

 9 ir Dämmerig, am Abe, aus Nacht u Dunkuheit aabrache.

10 Denn hani gseh, wien ihm e Frou entgägecho isch, kleidet wi ne Prostituierti, e Frou mit listigem Härz.

11 Sie isch lut u fräch. Nie blibt si dihei.

12 Mal isch si dusse, mal uf de öffentliche Plätz. A jedere Ee luuret si.

13 Si packt ihn u git ihm e Kuss. Mit dryste Miene seit si zu ihm:

14 "Ich ha Gmeind gha¬opfer darzbringe. Hüt hani mini Gelübde erfüllt.

15 Wäge däm bini usegange zum di treffe zum di sueche und i ha di gfunde!

16 Ig ha edle decke uf mim bett usbreitet, bunts line us Ägypte.

17 Mit Myrrhe, Aloe u Zimt hani mis Bett bsprängt.

18 Chum, mir beruuchet üs a Liebi bis zum Morge. Mir wei üs liideschaftlich liebe,

19 denn mi Maa isch nid dehei. Er isch wiit wäg uf Reise.

20 Er het e Geldbütele mitgno u wird nid vorem Vollmonds Tag zruchere.

21 Mit grosse Überredigskunscht verleitet si ne, si verfüert ne mit glatte Wort.

22 Plötzlech geit är ihre hingerhär wi ne Stier zum Schlachte, wi ne Dummchopf, wo zur Straf i Stock söu gleit wärde

23 bis ä Pfili sis Läber dürebohrt. Wi ne Vogu, wo gradwägs i d Fau geit, wüsst er nid, dass es ne ds Läbe chostä wird.

24 Mini Söhn, hört jetzt uf mi. Achtet uf die Wort woni rede.

25 Lönd eues Herz nid abbüge uf ihri Wäg. Verirret euch nid uf ihri Pfadi.

26 Denn sie het vieli d Dod brocht, sie het ä baar umbrocht.

27 Ihres Huus füehrt zum Grab, es füehrt ab zu de Innekammere vom Tod.

 

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Sprüch Kapitel 6

 

 

Sprüch Kapitel 6

 


6:1 Mi sohn, we di für dine mitmönsche verbürgt hesch, we du emene frömde d hand gäh hesch.

 2 wenn der dis verspreche zur schling isch worde u d wort vo dim muul zunere fall,

 3 denn mach Folgendes, mi Sohn u befreie di denn din Mitmensch het di itz ir Hand: Gang u demüetig di und bestürm dine Mitmensche mit Bitte.

 4 Gönn dine Ouge ke Schlof no dine Ougelider Schlummer.

 5 Befrei di wi ne Gazelle us dr Hand vom Jäger, wi ne Vogu us dr Hand vom Vogufängere.

 6 Gang zur Ameise du Fuuler. Beobachte ihri Wäg u wirde wiis.

 7 Obwohl si ke Befählshaber, Beamte oder Herrscher het,

 8 sorget si im Summer für ihri Nahrig u sammlet im Herbst ihri Vorrät ih.

 9 Wie lang wirsch liege blibe, du Fuuler?wenn wirsch vom schlaf erwache u ufstah?

10 Chli schlafe, chli schlümmerle, chli Händ faue u usruefe

11 und dini Armuet wird cho wi ne Räuber und dini Not wi ne bewaffnete Maa.

12 E nutzlose u schlächte Mönsch geit umme u verzeut Verkehrs.

13 Är zwinkeret mit de Ouge, git mit sym Fuess Zeiche u macht mit sine Finger Aadütige.

14 Mit emne Härz voller Falschheit schmiedet er ständig bösi Plän und zettlet überall Striitigkeite.

15 Drum wird plötzlech Unglück über ihn iebräche. Imene Augeblick wird er zerschmetteret ohni Ussicht uf Wiederherstellig.

16 Es git sechs Sache, wo Jehova hasst, ja siebe Sache won er verabschütt:

17 überheblichi Auge, e verlogeni Zunge un Händ, wo unschuldigs Bluet vergässä hän,

18 es Härz, wo bösi Plän schmiedet, u Füess, wo schnäu zu schlechtem renne,

19 e fautsche Züg wo bi jedem Atemzug lügt, u jede wo Stryt unger Brüedere sässe.

20 Mi Sohn, beachte ds Gebot vo dim Vater u lehne d Aleitig vo dire Mueter nid ab.

21 Wickle se immer um dis Härz. Bind se um din Hals.

22 Bim Gah wärde si di leite, bim alege werde si di bewache u bim ufwache wärde si zu dir rede.

23 Denn des Gebot isch ä Lecht un des Gsetz isch ä Lecht un Erziehig durch Zuechtwisig isch dr Wäg zum Läbe.

24 Si wärde di vor dr schlechte Frou bewahre, vor dr verfüehrerische Zunge vor unmoralische Frou.

25 Begehrt ihri Schönheit nid i dim Härze u lah di nid vor Aziehigschraft vo ihrne Ouge ifange,

26 wüu e Prostituierti bringt eine abe bis ufne Laib Brot, doch d Ehefrau vomne angere macht Jagd uf es kostbars Läbe.

27 Cha öper Füür a sini Brust hole, ohni das sini Chleidig verbrennt?

28 Oder cha öpper uf glüehende Chole laufe ohni sech d Füess z verbrenne?

29 So geits jedem wo Beziehige mit der Frou vo sym Mitmensche het. kene wo se berüehrt wird ungstraft devo.

30 Me verachtet e Dieb nid, wen er stiehlt, für si Hunger zstille.

31 Wird er aber ertappt, mues ers siebäfach ersetzä. Er wird alles Wärtvoll us sim Huus härä.

32 Wär mitere Frou Ehebruch begoht, däm fählt s a Vernunft. Wär so öppis tuet stürzt sech sälber is Unglück.

33 Er wird nur Wunde u Unehr dervooge u sini Schand wird nid usglöscht werde.

34 Denn Eifersucht macht en Ehemann sehr hässig. Sy Rach wird kän Mitleid känne.

35 Er wird kei Entschädigung anäh, kes no so grosses Gschänk wird ihn bsänftige.


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Sprüche Kapitel 5

 

Sprüche Kapitel 5

5:1 Min Sohn, acht uf mini Wiisheit. Los guet zue, wenn ich Unterscheidigs-vermöge vermittle,

 2 demit dini Denkfähigkeit schützisch und mit dine Lippe Erkenntnis bewahrsch.

 3 Denn vo de Lippe vonere verdorbene Frau tropft s wie vonere Honigwab und ihres Muul isch glatter als Öl.

 4 Aber am Endi isch sie so bitter wie Wermuet und so scharf wie es zweischnidigs Schwert.

 5 Ihri Füess stiged zum Tod abe. Ihri Schritt führed direkt is Grab

 6 A de Wäg vom Läbe verschwändet si käi Gedanke. Ihres Kurs isch unbeständig – si wüsst nöd, wohär er füert.

 7 Mini Söhn, losed jetzt uf mich und wend eu nöd vo mine Wort ab.

 8 Blib wiit wäg vo dir, nöcher dich nöd ihrem Huusigang,

 9 damit du dini Würd nöd verlürsch und au kei gruusigi Johr erntisch,

10 damit nöd Fremdi dini Mittel ufbruche und dademit nöd das wofür du härt gschaffet hesch a s Huus vomne Usländer gaht.

11 Susch wirsch am Ändi vo dim Läbe stöh, wenn dis Fleisch und din Körper immer chränker und schwächer werded

12 und du seisch: "Wie ich Erziehig doch ghasst han! Wie mis Herz doch Zurechtwiisig verachtet hät!

13 Uf die wo mich unterrichtet hend hani nöd ghört, mine lehrer hani kei ufmerksamkeit gschänkt.

14 Ich bin am Rand vom völle Ruin grate zmitzt i de ganze Versammlig.

15 Trink Wasser us dinere eigete Zischterne und flüssend Wasser us dim eigete Brunne.

16 Söttet sich dini Quelle dusse verteile, dini Wasserbäch uf de öffentliche Plätz?

17 Für dich ellei sollen sie da sein und nicht für die Fremden bi dir.

18 Din eigene Brunne söll gsägnet sii und freu dich mit de Ehefrau vo dinere Jugend.

19 emne liebliche Reh und ere amutige Gäms. Möged ihri Brüst dich stets beruusche. In ihrer Liebi söttsch dich immerzu verlüre.

20 Wieso min Sohn, söttsch also vonere verdorbene Frau higrisse sii oder de Bus vonere unmoralische Frau umarme?

21 Denn Jehova hät d Wäg vom Mänsch im Blick. Er prüeft all sini Pfadi.

22 De Bös verfangt sich i sine eigene Vergehe, er verstrickt sich i sinere eigene Sünde.

23 Wäg mangelnde Korrektur wird er sterbe, wäg sinere masslose Unvernunft wird er uf Abwege grate.