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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 2 vo 66

 

Jesaia 2 vo 66

 

2 In sinere Vision iba Juda un Jerusalem het Jesaja, dr Bue vum Amoz, Folgende:

2 Am ändi vo dr Tag

wird de berg vom huus jehovas

fest dastah übere berggipfeli

u er wird d hügel überrage

un zue nem wäre alli Natione schtoh.

 3 Und viu Vouker wärde sech uf e Wäg mache u säge:

"Chömet, löt üs uf e Bärg Jehovas ga,

zum Hus vum Gottes Jakob.

Är wird üs sy Wäg lehre

u mir wärde uf sy Pfadä ga."

Wül us Zion wärde d Gsetz cho

un üs Jerusalem d Wort Jehovas.

 4 Är wird zmitzt unger dr Natione Rächt rede

u sache richtigsteue wo viu volk beträffe.

Si wärde ihri Schwärter zu Pflugschare schmiede

und ihri Speeri zu Winzermässer.

Kes volk wird gäge ds andere ds schwärt erhebe,

ou wärde si der Chrieg nümm lehre.

 5 Chum Huus Jakob,

lönd eus im liecht jehovas ga!

 6 Du hesch dis Volk verloh, s Huus Jakob,

wills viles us em oste überno het.

Si trybe Magie wi d Philischter

und es wimmlet bi ihne vo ching vo usländer.

 7 Ihres land isch voll silber u gold

u si bsitze unendlech viu Schätz.

Ihres Land isch voller Ross

u si bsitze unendlech viu wage.

 8 Ihres Land isch voll wertloser Götter.

Si verbiege sich vor rem Werk vu ihre eigene Händ,

vor däm wo ihre eigete finger gfertiget hei.

 9 So verbüüge sech d mönsche u erniedrige sech

u chasch ne unmöglich verzieh.

10 Verchriech di i Felse u versteck di im Stoub

wäg de erschreckende Gegewart Jehovas

und sire majestätische Pracht.

11 Di uberhebliche Ouge vom Mönsch wärde gsänkt

u d Arroganz vo de Mönsche wird broche.

Jehova ällei wird höch erhobe a däm Tag.

12 Denn es isch dr Tag Jehovas, vom Herr vo dr Heere.

Är chunt über jede Überhebliche u Stolze,

über jede, öb hoch oder niedrig,

13 über alli Zeder vom Libanon, wo höche u erhabene,

und über alli Eiche Baschan,

14 über alli hochragende Bärge

und über alli höche Hügel,

15 über jede höche Turm u jedi Befeschtigungsmauer,

16 über alli Schiff vo Tarschisch

u über aui choschtbare Boot.

17 D Überheblichkeit vom Mensche wird gstürzt,

d arroganz vo de mensche wird broche.

Jehova ällei wird höch erhobe a jedem Tag.

18 Di wärtlose Götter wärde völlig verschwinde.

19 Und me wird sech i Felshöle

u Erdlöcher verchrüche

wäg de erschreckende Gegewart Jehovas

un si majestätische Pracht,

wen er sech erhebt, um d'Ärde vor Schrecke zittere la.

20 An däm Tag wärde d Mönsche ihri wärtlose Götter us Silber und Gold,

wo si sech gmacht hei, um sech drvor z verbüüge,

der Spitzmüüs u der Flädermüüsli härehe

21 u sech z Felsehöle

u Felsspalte verchrüche

wäg de erschreckende Gegewart Jehovas

un si majestätische Pracht,

wen er sech erhebt, um d'Ärde vor Schrecke zittere la.

22 I euem eigene interesse vertraut nid lenger uf de mensche,

wo nüt wyter isch aus dr atem i sire eigete nase.

Werum sött me ne beachte?

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 1 vo 66

 

Jesaia 1 vo 66

JESAJA

1 D Vision Jesajas, vum Bue vum Amoz, vu Juda un Jerusalem, de er zue d Ziit vu Usija, Jotam, Ahaas un Hiskia, de Kenige vu Juda, gha het:

 2 Los zue, o Himmel, u gib acht, o Erde,

denn jehova het gsproche:

"Söhn ha i ufzoge u gross zoge,

si aber hei sech gäg mi ufglehnt.

 3 E Stier kennt sy Chäufer guet

un dr Esel d Fuetterchrippe vo sym Bsitzer,

aber israel kennt mi nid,

mis eigete volk laht ke verstand erkenne."

 4 Wehe vo de sündige Nation,

däm mit Vergehe beladnige Volk,

e bruut vo schlächte mönsche, verdorbene chind!

Si hei d Jehova verloh.

Si hei de Heilig Israels respektlos behandlet.

Si hei ihm de Rue gchehrt.

 5 A weli Stell söll nech der nächst Schlag träffe, da Der Nech immer wyter uflehned?

Dä ganzi Chopf isch chrank

u ds ganze Herz isch befaue.

 6 Vo Chopf bis Fuess gits ke gsundi Stell.

Wunde, Bluetergüss und offeni Schtelle,

si nid versorgt oder verbunde oder mit öl behandlet worde.

7 Eues Land isch verödet.

Eui städt sy verbrönnt.

Vor öiene Ouge verschlinge Frömdi eue Bode.

Ds Land isch wi eini vo fremde verwüschteti Einöde.

8 D Tochter Zion steit verlah da wienenen Understand imene Weigarte,

wi ne Hütte imene Gurkefäld,

wi ne belagerti Stadt.

9 Hätt üs nid Jehova, dr Herr vo dr Heere, es paar Überlebendi gloh,

mir wäre genau wi sodom worde,

mir hätte Gomorra glichä.

10 ghört d Wort Jehovas, ihr Diktatore vo Sodom.

Achtet uf des Gsetz vu unsrem Gott, ihr Lüt vu Gomorra.

11 "Was nützed mir eui viele Opfer?", seit d Jehova.

"D Schoofböck woner als Brandopfer darbringed, u ds Fett vom Maschvieh hani satt,

u am Bluet vo junge Schtiere, Lämmer u Geiss hani kes Gfalle.

12 We Der vor mir erschiint –

wär het das vo eu verlangt,

das Zertrampfe vo mire Vorhöf?

13 Hört uuf wertlosi Getreideopfer herzbringe.

Öies Rüücherwerk find i abscheulich.

Nöimondstäg, Sabbat, ds Ybruef vo Versammlige –

i chas nid erträge wenn dir nech fiirlech versammlet u zuegliich magischi chräft nutzed.

14 I hass eui Nöimondstäg u Feschte.

Si si für mi zu nere Last worde.

I bi's Leid se z träge.

15 U we Der öiri Händ erhebt,

verhülle ig mini ouge vor euch.

O we Dir vil Gebet sprächet,

ghör ig nid zue.

Euri Händ sy vou bluet.

16 Wäsche euch, reiniget euch.

Schaffet mir eui schlechte Tate us de Ouge.

Höret uuf böses z tue.

17 Lehr Guets z tüe, bemüeht eu um Gerechtigkeit,

weischt dr ungerdrücker zrächt,

verteidiget d Rächt vom vaterlose Chind,

füert der Rechtsfall der Witwe."

18 "Chömet jetze u lat üs d Sach zwüsche üs kläre", seit d Jehova.

"Wenn Öii Sünde o scharlachrot sy,

wärde si so wiis wärde wi Schnee.

We sy o rot sy wi Karmesinstoff,

wäre sie so wisse wäre we d Wulle.

19 We Der paratwillig zueloset,

wärdet dir ds Gueti vom Land ässe.

20 Söttet ihr euch aber weigere u rebelliere,

wird euch des schwert fressen,

denn de Mul Jehovas hetts gseit."

21 Wi di tröi Stadt doch zur Prostituierte worde isch!

Si isch voll Rächt gsi.

In ihr wohnti Grechtigkeit.

Doch itz hause dert Mörder.

22 Din Silber isch z Schlacke worde

u dis Bier isch mit wasser verdünnt.

23 Dini füerende Manne sy stur u mache mit Dieb gmeinsami Sach.

Jede vo ihne liebt bestächig u jagt gschänkli noche.

Em Vaterlose tüe si kes Rächt

u dr Rächtsfau dr Witwe chunnt nie vor si.

24 Drum erklärt dä wahri Herr,

Jehova, dr Herr vo dr Heere,

der Mächtig Israels:

"Hä! Ig wird mini Gägner loswärde

u i wirde mi a mine feind räche.

25 I wirde mini Hand gäg di richte,

i wird dini schlack wi mit laug usschmelze

u i wirde aui dini Verunreinigige bsitige.

26 Ich wird dini Richter wieder iisetze wie am Afang

u dini Ratgeber wie z Beginn.

Denn wird me di "Stadt der Gerechtigkeit", "Treue Stadt" nenne.

27 Zion wird dür Recht erlöst werde

un ihri Rückkehrer dür Grechtigkeit.

28 D Rebelle u Sünder wärde gmeinsam zerbroche,

und mit dene wo Jehova verlöh wirds z'ändig ga.

29 Denn ihr wäre äich schäme wägä de mächtige Bäum, wo ihr begehrt hän,

un ihr den Schand ibreche wägä d Gärte, de ihr üsgwählt hän.

30 Dir wärdet wi ne grosse Baum mit verwelkdem Laub wärde

u wi ne Garte ohni Wasser.

31 Der starche Maa wird zu Wärg werden

u was er gschafft het, zum ne funke.

Beides wird zäme i Flamme ufgah,

ohni dass es öpper löscht."

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 5 vo 52

 

Jeremia 5 vo 52

 

5 Strift dür d Strosse Jerusalems. Gsehnd euch um u sit ufmerksam. Suechet ihri öffentliche Plätz ab, zum gseh öb der öpper chönt finde, dä Recht üebt wo sech bemüeht, treu z si, u ig wird de Stadt vergäh.

2 Selbst wenn si säge "So wahr Jehova läbt!", würde si dennoch falsch schwöre.

3 O Jehova, sueche dini Ouge nid nach Treue? Hesch sie gschlage, doch das het kei Würkig uf si. Du hesch sie vernichtet aber sie hend sech ned welle erzieh. Si hei ire Gsicht härter gmacht aus e Felse, Si hei sech umzkere.

4 Doch i ha mir gseit "Das si bestimmt eifachi Lüt. Sie handle unvernünftig, well sie d Wäg Jehovas, des Gsetz ihrem Gottes, nit kenne.

5 I wirde zu de agsehene Männer ga un mit ne rede, denn si müesse dr Wäg Jehovas, des Gsetz vu ihrem Gottes, zur Kenntniss gno hei. Aber alli hei ds Joch zerbroche u sech vo de Iischränkige befreit."

6 Drum gryft e Löwe vom Wald si a, e Wolf vo de Wüeschtebene fallt immer wider über si här, es Leopard ligt vor ihrne Städt uf dr Lauer. Jede, wo use geit, wird in Stück grisse. Denn si hei viu Überträtige begange, ihri Tate vor Untreue sy zahlriich.

7 Wi chani dir das vergäh? Dini Sohn hei mi verlah u si schwöre bi öppisem wo ke Gott isch. I ha ne aues gäh wo si bruuche, aber si hei immer wider d ehe broche, scharewis si zum Huus vonere Prostituierte.

8 Si sy wi gierigi, brünschtigi Ross. Jede wieheret nach dr Frou vomne andere.

9 "Sött i se defür nid zur Rächeschaft zieh?", erklärt de Jehova. "Sött i mi a somne Volk nid rächne?"

10 "Zieht zu de Wiibergterrasse vo de Stadt ufe und richtet Verwüschtig a, vernichtet aber nid alles. Nemed ihr d wucherende Ranke weg well si ghöred ned Jehova.

11 S Huus Israel und ds Huus Juda hei sech mir gegenüber nämmlech usgsproche treulos verhalte", erklärt Jehova.

12 "Si hei d Jehova verlügnet u säge ständig: "Er wird nüt unternäh. Über üs wird ke Unglück cho. Weder Schwert no Hungersnot werdemer gseh.'

13 D Prophete sin voll leerem Gred un de Wort sin nit in nene. So soll`s ne ergoh!

14 Drum seit d Jehova, dr Gott dr Heere: "Wiu di Manne so rede, mach i mi Wort i dim Muul z Füür. Das Volk isch s Holz, es wird drvo verzehrt."

15 "Ich bringe es Volk us der Ferni über euch, Huus Israel", erklärt d Jehova. "Es isch es syt Langem bestehends Volk. Es isch es urauts Vouch, es Vouch, wo d Schpraach nid kennsch u däm Wort du nid versteisch.

16 Ihr Köcher isch wienes offnigs Grab. Es sy aus Chrieger.

17 Si wärde dini Ernte u dis Brot verschlinge. Si wärde dini Bue und Töchter verschlinge. Si wärde dini Schöfli u Rinder verschlinge. Si wärde dini Wystöck u Fygeböim verschlinge. Dini befestigte Städt wo du vertrausch, wärde si mit däm Schwärt zerstöre."

18 "Doch o i dene Täg", so erklärt d Jehova, "werdi euch nid völlig vernichte.

19 Und wenn si frage: 'Warum het üses Gott Jehova üs das alles ataa?', de söttsch ne antworte: 'So, wie ihr mi verloh händ, um in öiem Land em ne frömde Gott z diene, so wäre ihr Frömde diene imene Land, wo nid äich ghört.

20 Verchündet das im Huus Jakob, rüefts z Juda uus u seit:

21 "Hör etz, du unvernünftigs Volk ohni Verstand: Ihr händ Auge, chönd aber nöd gseh. Ihr händ Ohre, chönd aber nöd ghöre.

22 "Fürchtet ihr mi nid?", erklärt Jehova. 'Söllet ihr nid vor mir zittere? I bi's wo am Meer de Sand als Gränze gsetzt het, e duurhafti Schranke wos nid cha überschriite. Obwohl sini Wälle tobe, chöme si nid dergäge aa. O we si no so sehr tose, chöme si nid drüber use.

23 Doch däm Volk het es sture u rebellischs Härz. Si hei sech abgwandt u si ihre eigeti Wäg gange.

24 Und si säge sech nid: "Lönd üs itze üse Gott Jehova fürchte, dä wo zur richtige Ziit Räge git, dä Herbstrege u dä Früeligsrege, dä, wo di feschtgsetzte Ärntewuche für üs sicheret."

25 Wege öire eigene Vergehe isch das alles usbliebe. Euri eigene Sünde hei euch ds guete vorenthalte.

26 Denn unger mim Volk gits schlächti Mönsche. Si hebe ständig Usschou wie dickendi Vogelfänger. Si steue e tödlechi Falle. Si fange mensche.

27 Wi ne Chäfig volle Vögel, so sy ihri Hüüser volle Betrug. Drum sy si mächtig u rych worde.

28 Si si fett u ihri Hut isch glatt. Si quellene über vor Bösem. Dr Rächtsfau vo de Vaterlose füehre si nid, sodass si erfolgrich wäre, und de Arme verwehre si ds Rächt.

29 "Sött i se defür nid zur Rächeschaft zieh?", erklärt de Jehova. "Söll i mi a somene Volk nid rächne?

30 Öppis Entsetzlechs u Schrecklechs isch im Land gscheh:

31 D Prophete prophete mache Lüg un d Prieschter nutze ihri Autorität, um anderi z beherrsche. U mi eigene Volk liebts so. Doch was werdet Dir tue, we das Ändi chunnt?"

 

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Jeremia 4 vo 52

 

Jeremia 4 vo 52

 

4 "Wenn du umkehrsch, Israel", erklärt Jehova, "wenn du zu mir umkehrsch und wenn du mir dini widerliche Götze us de Ouge schaffsch de wirsch ke Flüchtling si.

 2 Und wennd schwörsch: 'So wahr Jehova läbt!', in Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit, dann werden d Völker durch ihn gsägnet werden und in ihm werde sie sich rehme."

3 Denn das seit Jehova zu de Lüt vo Juda und zu Jerusalem: "Pflügt Ackerland für euch und sätt nid ständig unter Dorne.

 4 Beschniidet äich fir Jehova un entfernt d Vorhaut vu äirem Herz, ihr Lüt vu Juda un Bewohner Jerusalems, dermit mi Zorn nid we ä Füür ufflammt u brennt ohni das öpper löscht, wäg öire schlächte Tate.“

 5 Machts z Juda bekannt u verkündets z Jerusalem. Rüeft u blast das Horn überau im Land. Rüeft lut u seit: "Versammlet öich u löt üs i di befeschtigte Schtädt loufe.

6 Stellt es Signal uf richtig Zion. Suechet Schutz u blibt nid stah", denn vo Norde här füehri Unglück herbi, e grosse Zämebruch.

7 Er isch wi ne Löwä us sim Dickicht fürecho, dr Vernichter vo de Völker isch uszoge. Är het sin Ort verloh um dis Land zum ne Biud vom Grauen z mache. Dini Städt wärde z Trümmer gleit und unbewohnt si.

 8 Drum legt Sacktuech aa, truuret und jammeret, will sich de glüehendi Zorn Jehovas nid vo ois abgwandt het.

 9 "A denen Tag", so erklärt d Jehova, " wird der Kenig und auch die führende Manne der Mut verlassen. D Priester wärde erschrecke und d Prophete entsetzt sy.".

10 Da hani gseit: "Ach, Souveräner Herr Jehova! Du hesch das Volk und Jerusalem würklech gründlech tüüscht, wo du gseit hesch: 'Ihr werdet Frieden ha', wo doch ds Schwert a üsere Chehle isch."

11 Zu dere Zyt wird zu däm Volk u zu Jerusalem gseit wärde: "E gluehig heisse Wind vo de chale Hügel der Wüeschte wird aabstürze uf mini Tochter, mys Volk. Er chunnt nid zum worfe oder subere.

12 Mit volle Chraft chunnt dr Wind uf mi Büüfli häre. Jetzt wirdi Urteile gäge si verchünde.

13 Gseht! Er wird wie Rägewulche cho u sini Wage sy wine Sturm. Sini Ross sy schneller aus Adler. Wehe üs, denn mir sy am Ändi!

14 Wäsch dis Herz dri vo Schlächtigkeit, Jerusalem damit du grettet wirsch. Wie lang wirsch bösi Gedanke in dir nöiere?

15 Denn e Stimm bringt d Nachricht us Dan und meldet Unglück vo de Berg Ephraim.

16 Berichtets, ja, de Völker. Verchündet's gäg Jerusalem.." "Späär chöme usemene färnne Land, si wärde gäge d'Städt Judas ihri Schtimm erhebe.

17 Si umzingle Jerusalem wie Wächter wo es freies Fäud bewache wüu si gäge mi rebelliert het" erklärt d Jehova.

18 "Dini eigete Wäg u dini Tate wärde über di brocht wärde. Wi bitter isch di Unglück, es längt dir bis as Härz!"

19 Was für e Qual, was für e Qual! Ich fühle grosse Schmerz tüüf i mim Herz. Mis Härz pochtet i mim Innere. Ig cha nid schweige, wüu ig dr Schall vom Horn ghört, ds Alarmsignau vom Chrieg.

20 Es Unglück nachem andere isch gmeldet worde, wöu ds ganze Land isch zerstört worde. Plötzlech si mini eigete Zäut zerstört, mini Zeltüecher imne Ougenblick.

21 Wi lang wirdi ds Signau no gseh, dr Schall vom Horn no ghöre?

22 "Denn mein Volk ist unvernünftig. Sie beachte mi nicht. Si si dummi Böhn ohni Verstand. Wenns drum geit, Böses z tüe si schlau aber was es heisst Guets z tüe, wüsse si nid."

23 i ha das land gseh: es isch leer gsi u verloh. i ha zum Himmel blickt u sis Liecht isch nüme da gsi.

24 I ha d Bärge gse: Si hei bäte u d Hügel zitteret.

25 I ha gsäh: Alles isch menscheläer gsi und alli Vögel vum Himmel sy gfloge.

26 I ha gseh: Dr Obstgarte isch zur Wildnis worde und sini Städt si alli niedergrisse gsi. Jehova hets verursacht wäg sim glüehende Zorn.

27 Denn das seit d Jehova: "S'ganze Land wird zur Einöde aber i wirde nid aues vernichte.

28 Drum wird das Land truure u der Himmel hoch obe wird sech verfinschtere. Es isch wöu i ha gschwätzt, i ha entschiede, u i wirde mini Meinig nid ändere no drvo abwiiche.

29 Bim Grüsch vor Ryter und Bogeschütze flieht di ganz Stadt. D Lüt verschwinde im Dickicht und chlättere uf d Felse. Jedi Stadt isch verlah, ke Mönsch wohnt drin."

30 Was wirsch iz tue, etz da verwütscht bisch? Du hesch di immer in Karmin kleidet, dich mit Goldschmuck useputzt, dini Auge mit schwarzer Schminke vergrösseret. Aber du hesch di umsuscht schön gmacht, denn die, wo di begehrt hei, hei di verstosse. Itz heisi es uf dis Läbe abgseh.

31 Denn i ha öppis ghört, wo nach ere chranke Frou tönt, nach em Schmerz vonere Frou, wo ires erschte Chind gebiert, d Stimm vo de Tochter Zion, wo ständig nach Atem ringt. Si streckt iri Händ uus und seit: "Wehe mir, i bi ganz erschöpft wäge der Mörder!"