-
rico loosli 6924 bioggio tessin
-
Zugriffe: 480
Jeremia 38 vo 52
Jeremia 38 vo 52
38 Schphatja, dr Sohn Mattans, Gedalja, dr Sohn Paschhurs, Juchal, dr Sohn Schelmjas, u Paschhur, der Sohn Malkijas, hei d Wort ghöre, wo d Jeremia a ds ganze Volk grichtet het:
2 "Das seit Jehova: "Wer i dere Stadt bliibt, wird dur Schwert, Hunger u Pescht sterbe. Doch wär sech de Chaldären ergit, wird am Läbe blybe, ja sys Läbe aus Buete erhaltend u läbe.'
3 Das seit d Jehova: 'Diese Stadt wird mit Sicherheit em Heer vom König vo Babylon übergäh wärde und är wird se iinäh.'
4 Die füerende Manne hei zum Kenig gseit: "Bitte len dä Maa hirichte, wüu mit sine Wort schwächt er d Morau vor Soldate, wo i dere Stadt übrig bliebe sy, wi o d Morau aller angerne. Wüu dä Maa isch nid uf de Friede vo däm Volk us, sondern uf däm Unglück."
5 König Zdekia erwideret: "Er isch i Öierer Hand, denn dr König cha nech nid ufhalte."
6 Auso hei si d Jeremia gno u wärfe ne im Wachthof i d Zischterne vom Malkija, em Bue vom König. Si hei d Jeremia a Seile gloh. Ir Zischterne isch kes Wasser gsy, sondern nume Schlamm, u d Jeremia het drin afah versinke.
7 Dr Äthiopier Ebed-Melch, es Eunuch im Palascht vom König, erfahre, dass me Jeremia i d Zischterne gworfe het. Da der König grad im Benjamintor hockt,
8 het Ebed-Melch dr Palascht verlüre, um mit em König z rede. Är het gseit:
9 "Mein Herr und König, die Manne händ em Prophete Jeremia übel mitgspielt! Si heis i d Zimmer gworfe u dert wird er wäg dr Hungersnot sterbe. Schliesslech gits ja kes Brot me ir Stadt."
10 Da befahl der König em Äthiopier Ebed-Mech: "Nimm 30 Manne von hier mit und ziehen den Prophete Jeremia aus der Zischta, bevor er stirbt."
11 Auso isch Ebed-Mech mit de Manne i Palascht vom König ane Stell ungerhalb vor Schatzchammere gangä. Sie holte sich dert abgnutzt Lumpe un vuschlüsseni Lappe un len sie in Silene zue Jeremia in d Zischta abe.
12 Der Äthiopier Ebed-Mech het z Jeremia gseit: "Leg bitte d Lumpen und Lappe unger dine Achslöhne als Schutz vor de Seilen." Das het d Jeremia
13 und si zege ne a d Silen ufe und hole ne us dr Zischterne. D Jeremia isch denn im Wachthof bliebe.
14 Kenig Zedekia het d Prophete Jeremia zue sich kumme – an dritte Igang vum Huus Jehovas. Dr König het zu Jeremia gseid: "I mues di chli frage. Verschwiig mer nüt."
15 Jeremia erwiderti Zedekia: "Weni's der säge bringsch mi mit Sicherheit um. U wenn i der chli rate, wirsch nid uf mi ghöre."
16 König Zedekia schwor Jeremia heimlich: "So wahr Jehova lebt, wo üs das Läbe gäh het: I wirde di nid umbringe u dich nid däne Manne übergäh, wos uf dis Läbe hei abgse.".
17 Jeremia het d'Zedekia etze mit: "Das seit d'Jehova, dr Gott dr Heere, dr Gott Israels: 'Wenn du di dr Oberscht vom König vo Babylon ergisch, wird dis Läbe verschont u di Schtadt wird nid verbrennt – du u dini Huus¬gmeinschaft wärde verschont.
18 Doch we di dr Oberscht vom König vo Babylon nid ergisch, wird di Stadt de Chaldäer übergäh u si wärde sä verbränne u du wirsch nid irer Hand entcho.‘
19 Drufa het dr König Zedekia zu Jeremia gseit: "Ich ha Angscht vor de Jude, wo zu de Chaldäer übergloffe sy, wüu we me mi uslieferet, wärde si mi womöglech graam behandle."
20 Jeremia entgägnet: "Me wird di nid usliefere. Los bitte uf d Stimm Jehovas uf das woni dir säge u es wird dir guet ga u du wirsch am Läbe blibe.
21 Doch für e Fall, dass di weigerisch z ergäh, het mer Jehova Folgendes enthüllt:
22 Alli Fraue, wo im Palascht vom Kenig vo Juda übrig bliebe sy, wärde zu de Oberschte vom König vo Babylon usbrocht, und si säge: "D Manne, wo du vertrout hesch, hei di betroge und bezwunge. Si hei di Fuess i Schlamm la sinke. Itz hei sy dä Rückzug aaträtte.'
23 Und all dini Froue u dini Söhn bringt me zu de Chaldäer use. Du wirsch irer Hand nid entcho, sondern vom babylonische König gfasst wärde, u dinetwäge wird die Stadt verbrennt wärde."
24 Da het d Zdekia zu Jeremia gseit: "Niemer darf erfahre vo alldem, damit du nid stirbsch.
25 U falls di füehrende Manne erfahre, dass i mit dir gredet ha, und si zu dir chöme und verlanget: "Teil üs doch bitte mit, was du em Chönig gseit hesch. Verschwiig üs nüt u wirde di nid umbringe.t Was het dir de König gseit?',
26 de söllsch ene antworte: 'Ich ha dem König d Bitte vorgleit, mi ned zum Huus Jonathans zrüggschicke, wil das mi Tod bedüte wür.'
27 Mit dr Zyt sy alli füerende Manne uf Jeremia cho u hei ne befragt. Är het ne aues gseit, was dr Kenig ihm het uftreit. Do len sie nen in Rueh, denn nemads het des Gspräch mitbekumme.
28 Bis zum Tag, wo Jerusalem ygno worde isch, isch d Jeremia im Wachthof blibe, ja bi dr Eroberig Jerusalems isch er immer no dert gsy.