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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 8 vo 66

 

Jesaia 8 vo 66

 

8 Jehova het zu mir gseit: "Nimm dir e grossi Tafle u schryb druf mit em ne gwöhnleche Stift 'Maher-Schal-Hasch-Bas'.

2 Und la's für mi schriftlech bestätige dür treui Züg, dür e Prieschter Urijab und dür Sacharja de Sohn Jeberechjas."

3 Denn hani Beziehige mit dr Prophetin gha und si isch schwanger worde und het schliesslich e Sohn uf d Wält brocht. Do het d Jehova zue mier gseit: "Nennt ihn Maher-Schal-Hasch-Bas,

4 dän no bevor der Bueb "Papa!" u "Mama!" cha rüefe, wird me d Schätz vom Damaskus u d Büüte vo Samaria vor em König vo Assyrie träge."

5 Wieder het d Jehova zu mir gredt:

6 "Well das Volk das sanft flüssende Wasser vo Siloah abglehnt het

u sech über Rezin u dä Sohn Remaljas freut,

7 drum wird d jehova di gwaltige, grosse wassermasse

ds Euphrat über si bringe,

dr König vo Assyrie u au sini Herrlichkeit.

Är wird über all sini Flussbett stige

und all sy Ufer überschwemme

8 u sech über Juda ergüsse.

Är wirds überfluete u düreströme, bis ds Wasser a Hals längt.

Sini usgbreitete Flügel wärde dis Land i sire ganze Breite bedecke,

o immanuel!"

9 Richtet Schade a, ihr Völker! Doch dir wärdet zerschmetteret.

Höret zue, Dir alli us färnne Teil vor Erde!

Rüschtet Nech für d Schlacht! Doch Dir wärdet zerschmetteret!

Rüschtet Nech für d Schlacht! Doch Dir wärdet zerschmetteret!

10 Schmiedet e Plan! Doch er wird verteilt!

Säg, was Der weit! Doch es wird ke Erfolg ha,

denn Gott isch bi üs!

11 Mit sinere starche Hand über mir het mi Jehova drvor gwartet, em Kurs vo däm Volk z folge. Er het zu mir gseit:

12 "Nennt nicht Verschwörung, was dieses Volk Verschwörung nennt!

Förchtet nid was si fürchte,

zitteret nid drvor.

13 Jehova, d Herr vo dr Heere, ihn söttet ihr als heilig aluege,

ne söttet Der fürchte,

är sött nech zum Zyttere bringe."

14 Är wird zum Heiligtum wärde,

aba au zum Schtei vum Aschtoss

und zum ne fels, wo me stolperet,

für beidi hüser israels

wi ne Falle u e Schlinge

für d Bewohner Jerusalems.

15 Vil vo dene wärde stolperere, gheie u zerscheue.

Si grate is Netz u wärde gfange.

16 Wickle di schriftlechi Bestätigung i.

Versiegle ds gsetz unger mine jüngere!

17 Ig wird sehnsüchtig uf Jehova warte wo sis Gsicht vor em Huus Jakob verbirgt, und ig wärd uf ne hoffe.

18 Gseht! I un di Chind wo Jehova mir gäh het, si we Zeiche un Wunder z Israel, wo vu Jehova kumme, däm Herr vo dr Heere, wo uf em Berg Zion wohnt.

19 Vilicht seit me ja zu Öich: "Befragt d Geistermedie oder d Wahrsager, die flüstere und motze." Aber sött e Volk nid si Gott befrage? Sött me für d Läbende di Tote befrage?

20 Me sött stattdesse ds Gsetz und di schriftlechi Bestätigung befrage!

Wenn si nid ds säge, was dä Wort entspricht, hei si kes Liecht.

21 Jede wird bedrückt u hungrig dür das Land zieh u wüu er hungrig u wüetend isch, wird er nach obe blicke u si König u si Gott vrflueche.

22 De wird er ufd Ärde blicke u numme Verzwiiflig u Finsternis gseh, Düschterkeit u schwäri Ziite, Dunkuheit u ke Helligkeit.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 7 vo 66

 

Jesaia 7 vo 66

 

7 Zur Zyt vo Ahas,a Sohn vom Jotam, Sohn vom Usija, em König vo Juda, zog König Rezin vo Syrie mit König Pekach vo Israel, em Bueb Remaljas, gäge Jerusalem in Chrieg, doch er hets nid chönne iihne.

2 em Huus David isch gmolde worde: "Syrie het sich mit Ephraim zämetoo." Do zitteret d Herze vo Ahas u siim Volk wi vom Wind gschüttleti Bäum im Wald.

3 Jehova het jetzt zu Jesaja gseit: "Gang bitte zu Ahas use, du mit dim Sohn Schar-Jaschuba, am Endi vo dr Wasserleitig vom obere Teich a dr Landstrass zum Wöscherfäld.

4 Säg zu ihm: "Achti druf, ruhig bliibe. Ha ke Angscht u verlüre nid dr Muet wäg dere beide Stummel rauchende Holzscheite, wägem glüehende Zorn vo König Rezin u Syrie u em Sohn Remaljas,

5 will Syrie zäme mit ephraim und em Sohn Remaljas e Plan het gschmiedet zum dir z schade, sie säget:

6 "Lönd üs geg d Juda durufzieh unds i Stucke risse und für üs erobere. Und denn setze mer de Sohn Tabeëls dört als König i.."

7 Das seit der Souveräne Herr Jehova:

"Es wird nid glinge,

es wird nid gscheh.

 8 Denn ar Spitze vo Syrie staht Damaskus

u ar Spitze vom Damaskus steit Rezin.

Innerhalb vo nume 65 Jahr

wird Ephraim völlig zerschmetteret wärde und isch denn kes Volk me.

 9 Ar Spitze vom Ephraim steit d Samaria

u ar Spitze vor Samaria steit dr Sohn Remaljas.

We Der ke feschte Gloube heit,

wärdet dir ke feschte Bestand ha.

10 Jehova het wyter zu Ahas gseit:

11 "Bitte din Gott Jehova um es Zeiche. Es darf so tief si wie ds Gras oder so höch wie dr Himmu."

12 Aber Ahas het gseit: "Ich wird nid drum bitte und Jehova nid uf d'Probe stelle."

13 Druf gseit het Jesaja: "Los bitte zu, Huus Davids. Längts nid daser d Geduld vo Mensche uf d Prob stellet? Müesst Der o no d Geduld Gottes uf d Prob stelle?

14 Drum wird d Jehova sälber es Zeiche gäh: Die jungi Frou wird schwanger wärde und e Sohn zur Wäut bringe, u si wird ne Imanuel nenne.

15 Är wird Butter und Honig ässe, wener so wit isch daseres versteit ds Schlechte abzlehne und sech für ds guete z entscheide.

16 Well ehe de bueb es verstaht das schlechte abzlehne und sech für das guete z entscheide wird das land vo de beide könige vor dene du di fürchtisch, völlig verloh si.

17 Jehova wird für di u für dis Vouch u für ds Huus vo dim Vater ä schlimmi Zyt herbifüehre wies keni het gä sit em Tag wo sech Ephraim vo Juda trennt het. Är wird nämmlech der König vo Assyrie herbringe.

18 An jedem Tag wird d Jehova d Fliege vo de färne Nilarme Ägypte herbiipfe wi o d Biene us em Land Assyrie,

19 u si wärde aui cho u sech i de Tauschlüchte, i Fäuesspaute, uf aues Dornbüeli und a au dene Wasserschteue nöderla.

20 An däm Tag wird d Jehova es Schmesser us dr Euphratregion, dr König vo Assyrie, drfür zahle, dass är dr Chopf u d Bei schert u dr Bart grad mit abrasiert.

21 A däm Tag wird öper e jungi Chue vo dr Rinderherde u zwöi Schaf am Läbe erhalte.

22 U wüu's soviu Miuch git, wird är Butter ässe, wüu Butter u Honig wird jede ässe wo im Land übrig bliebt.

23 A däm Tag wird dert, wo 1'000 Wystöck im Wärt vo 1000 Silberstückli si gstange, nume no Dornegstrüpp und unkruut wachse.

24 Me wird mit Pfiil u Böge dert ane ga wüu de ds ganze Land nume no us Dornegstrüpp u Unkrut besteit.

25 Und aune Berge, wo me früecher mitere Hacke bearbeitet het, ne wirsch di us Angst vorem Dornegschtrüpp und em Unkrut nid nöcher. Dert wärde Stier wyde u Schaf der Bode zerrample."

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 51 vo 52

 

Jeremia 51 vo 52

 

51 Das seit Jehova:

"I lah e zerstörerische Wind ufcho gäg Babylon u d Bewohner vo Läb-Kamaia.

2 i wirde Worfler nach Babylon schicke und si werde se worfe und ihres Land usleere. Am Tag vom unglück werde si vo allne siite gäg si astürme.

3 Bogeschütz söu sin Böög nid spanne. Und niemer söll i sim Panzerhemd ufstah. Hend kes Mitleid mit ihrne junge Männer. Vernichtet ihre ganzes Heer räschtlos.

4 Im Land vo de Chaldäer wärde Erschlageni liege, durebohrt uf sini Strosse.

5 Denn Israel un Juda sin nit verwitwet, vu ihrem Gott, vu Jehova, däm Herrn dr Heere. Jenes Landa hingäge isch vom Standpunkt vom Heilige Israels us volle Schuld.

6 Flieht us dr Mitte Babylons und louft um eues Läbe . Chunnt nid um wäg ihrem Vergehens . Denn es isch Zit für Jehovas Rache . Er zahlt dir hei was si tue het .

7 Babylon isch e goldige Bächer ir Hand Jehovas gsy. Si het di ganz Ärde betrunke. Vo ihrem Wy hei d Völker trunke. Drum hei d Völker dr Verstand verlore.

 8 Ganz plötzlech isch Babylon gfaue und zerbroche. Jammeret über si! Holt Balsam für ihre Schmärz, villicht chan si gheilt werde."

 9 "Mir händ Babylon welle heilä aber si isch nid zheilä gsi. Verlönd se u lönd üs jede i siis eigene Land. Wüu ihres Strafgricht längt bis a Himmu. Ihri Schuld isch so höch wi d Wulche.

10 Jehova het üs Rächt verschafft. Chunnt, löhnd üs in Zion vo de Tate üsem Gottes Jehova verzelle."

11 "Poliert d Pfili, nehmet euch d Rundschilde. Jehova het d Könige vo de Meder ufgschtachlet, wüu er beabsichtigt Babylon zgrundi z richte. Denn es isch d Rachi Jehovas, d Rache fir si Tempel.

12 Stellt es Signal uf geg d Muure vo Babylon. Verstärkt d Wach, stellt d Wächter uuf. Bereitet de Hinderhalt vor. Denn Jehova het sech d Strategie usdänkt, und er wird usfüehre, was er versproche het, ja was er de Bewohner vom Babylon aakündigt het."

13 "O Frou wod a viune Gwässer wohnsch rych a Schätze, dis Ändi isch cho, ds Mass dire Gwünnmacherei isch vou.

14 Jehova, dr Herr vo dr Heere, het bi sich säuber gschwore: 'Ich wird di mit Mönsche fülle, zahlriich wi d Heuschrecke, u si wärde über di i Triumphgeschrei usbräche.‘

15 Är isch es, wo d Ärde dür sini Macht gschaffe het, wo em früchtbare Land dür sini Wysheit feschte Bschtand gää het u wo dr Himmu dür sy Vrschtand usgspannt het.

16 Wenn er syni Schtimm lose lohd, kunnt s Wasser im Himmel in Ufruhr, un er loht Wolke ufschtiege vum End dr Erde. Är macht Blitz füre Räge, dr Wind hout är us sine Vorratshüser füre.

17 Jede Mönsch handlet vernunftlos und ohni Erkenntnis. Jede Metallbearbeiter wird sech müesse schäme wägem Götze. Denn sini Metallfigur isch ä Lüg, so Götze hei kei Geischt in sich.

18 Si si e Illusion, es Spottgebilde. we für si dr Tag vor Abrächnig chunnt, werde si zugrunde ga.

19 'Jakobs Ateil' liicht ne nid will er's isch wo alles gmacht het ja dr Stab vo sim Erb. Jehova, dr Herr vo dr Heere, isch sy Name.

20 Du bisch für mi e Chriegswaffle, e Chriegswaffi, will i mit dir Völker zerschmettere wirde. Mit dir wirde ich Königriiche stürze.

21 Mit dir wird ig ds Pferd u si Riiter zerschmättere. Mit dir wird ig dr Chriegswäge und si Lenker zerschmettere.

22 Mit dir wird ich Maa u Frou zerschmettere. Mit dir wird ich de Betagte u de Buebe zerschmettere. Mit dir wird ich de jung Maa u die jung Frou zerschmettere.

23 Mit dir wird ich dr Hirte und sini Herde zerschmettere. Mit dir wird ich dr Landwirt und si Gspann zerschmättere. Mit dir wird ich Statthalter und Untervorsteher zerschmettere.

24 Und ig wirde Babylon u aune Bewohner Chaldäas au das Böse heizahle wo si i Zion vor öiene Ouge hei begange", erklärt d Jehova.

25 "Ich bin gege dich du zerstörerische Berg", erklärt Jehova, "du Vernichter der ganze Erde. I wirde mini Hand gäge di usstrecke u dich vo de Felse abewälze u dich zumne verbrennte Bärg mache."

26 "Me wird us dir weder e Eckstei no e Grundstei usehole wüu de für immer verwüschtet wirsch sii" erklärt d Jehova.

27 "Stellt im Land ein Signal auf. Blast ds Horn unger de Völker. Setzt d Völker geg Babylon ii. Sammlet d Königriichi vo Aarat, Min und Aschkene gäge se. Beuftragt gäg si e Rekrutierigsoffizier. Lönd d Ross astürme wie borschtigi Heuschrecke.

28 Setzt d Vouch gäge sie ii, d Könige vo Medie, dessä Statthalter u aui Ungervorsteher sowie aui vo ihne regiertä Länder.

29 Und d Erde wird bebä und zittern will d Gedanke Jehovas gäge Babylon usgfüehrt wärde um ds Land Babylon zumne Biud vom Gruus z mache ohni Bewohner.

30 D Krieger Babylons hei ufghört z kämpfe. Si hocke i irne Feschtige. Ihri Chraft het si verloh. Si si wi Fraue worde. Ihres Dehei isch z Brand gsteckt worde. Ihri Riegel sy zerbroche.

31 E Kurier louft am angere entgäge und es Boot am angere um em König vo Babylon z mäude, dass sini Stadt a allne Siite igno worde isch,

32 dass d Furte bsetzt sy, d Papyrusboot sy verbrennt worde und d Soldate vo de Schrecke packt het."

33 Wüu das seit d Jehova, der Herr der Heere, der Gott Israels: "Die Tochter Babylon isch wie en Dreschplatz. Es isch Zit, si festzstampfe. Sehr bau wird für si d Zyt vor Ernte chöme."

34 "König Nebukadnezar vo Babylon het mi verschlunge. Er het mi z Verwirrig gstürzt. Er het mi weggstellt, als wäri es leers Gfäss. Er het mi abä¬ gschluckt wiä ä grossi Schlange. Är het si Buch mit mine guete Sache gfüut. Är het mi fortgspüut.

35 'D Gwalt a mir u mire Person söu über Babylon cho!', seit d Bewohnerin Zions. 'Und mi Bluet söll über d Bewohner Chaldäas cho!', seit Jerusalem.'

36 Drum seit d Jehova: "Ich führe din Rächtsfall und wirde Rache für dich vollzieh. i wirde ihres Meer ustrochnä und ihri Brunne la versiege.

37 U Babylon wird zu Steinhuufe wärde, zum Unterschlupf für Schakale, zum ne Biud vom Grau u zum Gschpött, unbewohnt.

38 Alli zäme wärde brülle wie jungi Löie. Si wärde knurre we Löiejung.

39 "Wenn ihr Verlangen ufflammen, werden ich ihre Feschtmahl herrichten und se betrunken mache, damit si juble. Aschlüssend werdeds i enändlose Schlaf versinke wo si nümme erwache wärde", erklärt de Jehova.

40 "I wird se niederstrecke wi Lämmer, wo zum Schlachte gfüert wärde, wi Schafböck samt Geiss."

41 "Wie Schach doch eroberet isch worde, wi der Ruhm der ganze Erde ygno isch! Wie Babylon doch zumene Biud vom Grauen unger de Vöuker isch worde!

42 Das Meer isch über Babylon cho. Si isch vo sine viune Wäue bedeckt worde.

43 Ihri Städt sy zumene Biud vom Grauä wordä, zumnä wasserlose Land und ere Wüscht. Es isch es Land wo kener läbe u dür das ke Mönsch wird zie

44 I wirde mini Ufmerksamkeit uf Bel in Babylon richte, u i wird ihm das usem Rache hole woner verschlunge het. Zu ihm wärde kener Vouk me ströme u d Muurer Babylon wird gheie.

45 Gang us ihrere Mitti use, mis Volk! Bringet eues Läbe in Sicherheit vor em glüehende Zorn Jehovas.

46 Verliert nid dr Muet u heit ke Angst wäg dr Nachricht wo im Land söu ghört wärde. I däm einte Jahr wird d Nachricht cho u im Jahr druf wider e – über Gwalt im Land u rivalisierendi Herrscher.

47 Drum chömid d Täg, da werdi mini Ufmerksamkeit uf d Götze Babylons richte. Ihres ganze Land wird beschämt dastah und alli ihri Erschlage wärde i ihrer Mitti liege.

48 Himmel un Erde un alles, wo derzueghört, wäre über Babylon Undergang juble, denn d Vernichter wäre üs däm Norde zue ihr kumme", erklärt d Jehova.

49 "Nid nume sorgti Babylon defür dass Israelite fiege, sondern z Babylon si ou Bewohner dr ganz Ärde gfaue.

50 Ihr am Schwärt entkomme, geit witer, blibt nid stah! Dänket us dr Färn a Jehova. We Der Nech doch nume Jerusalem i Sinn würdet rüefe!"

51 "Wir stöh beschämt da, denn mir hei üs Spott müesse alose. Demüetigung het üses Gsicht bedeckt, denn Usländer si i die heilige Bereiche vom Huus Jehovas iidrunge."

52 "Drum chöme d Täg", erklärt d Jehova, "da wird i mini Ufmerksamkeit uf ihri Götze richte, u überall i ihrem Land wärde di Verwundete stöhne."

53 "Selbst we Babylon zum Himmel ufstiegt, säubst we si ihri hoch ufragende Festige verstärkt, wärde vo mir hie ihri Vernichter chöme", erklärt Jehova.

54 "Hört! Us Babylon dringt Geschrei, der Lärm vomene grosse Unglück us em Land vo der Chaldäer,

55 d Jehova vernichtet Babylon, är wird ihres Lärme zum Schweige bringe und ihri Feinde wärde tosse wie Meereswoge. Me wird dr Lärm vo ihrere Schtimm ghöre.

56 Dü dr Vernichter wird über Babylon cho. Ihri Krieger wärde gfange gnoh un ihri Boge zerbroche wäre, denn Jehova isch e Gott dr Vergeltig. Är wird ganz sicher Abrächnig halte.

57 I wirde ihri füehrende Manne und ihri Wysse betrunke mache, ihri Statthalter, ihri Untervorsteher und ihri Krieger, u si wärde i enändlose Schlaf versinke wo si nümme erwache wärde" erklärt de König, däm si Name Jehova, dr Herr vo dr Heere isch.

58 Das seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere: "Au we d'Muur Babylons no so breit isch, si wird bis ufe Grund nidergrisse wärde. O we d'Tore vor Stadt no so höch si, si wärde z'Brand gsteckt. D'Volk wärde sich für nüt abmühe. D'Natione wärde sech abplage, nume um ds'Füür z'schüre."

59 Der Prophet Jeremia het der Seraja, Sohn von Nerija, Sohn von Machseja, Aawisige, wo dä mit König Zedekia von Juda in däm 4. Regierigsjohr nach Babylon isch gange. Seraja isch dr Quartiermeister gsi.

60 Jeremia het all ds Unglück gschribe, wo über Babylon würd cho, aui die gäge Babylon grichtete Wort, ines Buech.

61 Ou het d Jeremia zu Seraja gseit: "We uf Babylon chunnsch und d Stadt gsehsch muesch aui die Wort vorläse.

 62 Säg de: 'O Jehova, du hesch däm Ort aakündet, dass er vernichtet wird u verlah zrubliebt, ohni mensch u tier, für immer verwüschtet.'

63 U we dä das Buech z'End gläse hesch, bi e Stei dran fescht u wirfs zmitzt in Euphrat.

64 Säg de: 'So wird Babylon versinke und nie wider ufstah wägem Unglück won i über si bringe. Und si wärde ermüde.

hie ände d Wort Jeremias

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Jeremia 50 vo 52

 

Jeremia 50 vo 52

 

50 Folgende Botschaft het der Prophet Jeremia vom Jehova über Babylon, über ds Land vo der Chaldäer gschtellt:

 2 "Machts unter den Völker bekannt und verkündet es. Stellt es Signal auf und verkündet es. Verheimlich nünt! Seit: 'Babylon ist ingenommen worden. Bel steht beschämt da. Merodach isch erschrocke. Sini Götzebilder sy beschämt worde. Sini widerleche Götze sy erschrocke.'

 3 Denn usem Norde isch es Volk gäge Babylon agrückt. Es macht ds Land zum ne Biud vom Grau, niemer wohnt drin. Mönsch u Tier hei d Flucht ergriffe. Si sy wäggange."

4 "In jene Tag und zu jedere Zyt", erklärt d Jehova, "wärde ds Volk Israel und ds Volk Juda gmeinsam cho. Wenend werde sie de Wäg goh und gmeinsam ihre Gott Jehova sueche.

5 Si wärde nach em Wäg nach Zion frage, ihre Blick dert häre grichtet, und säge: 'Chömed, mir schliesset üs Jehova ime ewige Bund ah, wo nid i Vergässeheit grate wird.‘

6 Us mim Volk isch e Herde verloorene Schaf worde. Ihri eigete Hirte sys i d'Irre gleitet. Si hei sy wäg uf d'Bärge gführt und so hei sy vo Bärg zu Hügel zoge. Si hei ihre Ruheort vergässe.

7 Vo aune wo si gfunge hei, sy si ufgfrässe worde und ihri Feind hei gseit: 'Mir sy nid schuldig, denn si hei gäge d'Jehova gsündigt, gäge d'Wohnort vor Gerechtigkeit und d'Hoffnig vo ihrne Vorfahre, Jehova.‘“

 8 "Flieht us der Mitte Babylons, zieht ewäg usem Land vor Chaldäer u syt wi d Leittier vo der Herde.

 9 Denn e Gmeinschaft grosse Völker us em Norde biete i gäge Babylon uf u bringe se häre. I Kampfformation wärde si sech gäge d Stadt ufsteue u dert wird si igno wärde. Di feindleche pfiil si wi dä vomne chrieger, wo d eltere vo ihrne ching beroubt, si chehre nid ohni erfolg zrü.

10 Chaldä wird zur Büte wärdä. Aui wos erbütä wärdä meh aus gnuäg überchömä", erklärt Jehova.

11 "Denn ihr heit öich di ganzi Zyt über gfreut u gjuble, wo ihr mis eigete Erb plünderet heit. Ja ihre heit unufhörlech gstampft wi ne jungi Chue ufem Gras u wi Hengscht gwehrt.

12 Euri Mueter steit beschämt da. Die euch gebore het isch enttüscht worde. Gseht! Si isch ds gringschte vo de Vouk, e wasserlose Wildnis und e Wüeschti.

13 Wege Zorn Jehovas wird sie nid bewohnt werde. sie wird völlig verlasse si. Wer a Babylon verbiiieht wird entsetzt hindere und wäg all ihrne Plage verächtlich pfiife.

14 Rückt in Kampfformation vo allne Siite geg Babylon, ihr alli wo ihr de Bög spenned. Schiesset uf si, spaart nid a Pfiile will gäge d Jehova het se gsündigt.

15 Brecht vo allne Siite i Kriegsgschrei gäge si uus. Si het sech ergäh. Ihri Süüle sy gfalle, ihri Muure niedergrisse worde wüu es isch d Rachi Jehovas. Rächt nech a ihre. Mached mit ihre genau das wo si gmacht het.

16 Löscht us Babylon alli uus, wo Samen säen und zur Erntezyt d Sichle füehre. Wäg em grausige Schwert wird jede zu sym eigene Volk zruggchehre,

jede wird i siis eigete Land flüge.

17 D Israelite sind usenand¬tribeni Schoof. Sie sind vo Löie zerstreut worde. Zersch het dr König vo Assyrie si verschlunge u när het dr König Nebukadnezar vo Babylon a ihre Chnoche gnagt.

18 Drum seit Jehova, dr Herr vu dr Heere, dr Gott Israels: 'Ich wird mit däm Kenig vu Babylon un sim Land genauso verfahre wie mitem Kenig vu Assyrie.

19 U Israel wird i zu sym Weideplatz zrügfüehre Es wird uf em Karmel u z Baschan wyde, u uf de Bärge Ephraims u Gilead wird s satt wärde.'"

20 "I denen Täg und zu jedere Zyt", erklärt d Jehova, "wird me nach de Schuld Israels sueche, aber es wird keni da si, und d Sünde Judas wird me nid finde, will i dene wo i überlah wirde."

21 "Uf zum Kampf gäge ds Land Merathhajim und gäg d Bewohner vo Pekod! Si söue niedergmetzlet u restlos vernichtet wärde", erklärt Jehova. "Due alles wo i dir befohle han.

22 Chriegslärm isch im Land z lose, e grossi Katastrophe.

23 Wi der Schmiedehammer der ganze Ärde doch zerschlage u zerbroche worde isch! Wi Babylon doch zumene Biud vom Grauen unger de Vöuker isch worde!

24 I ha der e Schlinge gleit und du bisch inegrate Babylon doch hesches nid gmerkt. Du bisch gfunde und gfange gno worde will di Jehova widersetzt hesch.

25 Jehova het sy Waffelager offe und är haut d Waffe vo sim Zorn füre. Denn für d Souveräne Herr, ja Jehova, dr Herr vo dr Heere, git es Arbeit im Land vo dr Chaldäer.

26 Rückt aus fernen Orten gegen sie vor. Öffnet ihri Speicher. Schüttet se uf wie Getreidehuufe. Vernichtet se räschtlos.aw Keine soll in ihre übrig bleiben.

27 Metzlet alli ihri junge Schtiere ane. Si sölled zum Schlachte aabzieh. Wehe ihne, denn ihre Tag isch cho, ihri Ziit dr Abrächnig!

28 Me ghört d Fliehende, die wo us em Land Babylon entchöme, um in Zion d Rache vo üsem Gottes Jehova z verchünde, d Rache für sy Tempel.

29 Rüeft Bogeschütze gäg Babylon zäme, alli wo de Böög spanne. Belagereds ringsum, lönd keini entcho. Gebed der, was se für ihres Tüend verdient. Mached mit ihr genau das, was sie gmacht het. Denn gege Jehova het sie arrogant ghandlet, gege de Heilige Israels.

30 Drum wärde ihri junge Manne uf ihre öffentleche Plätz gheie u a däm Tag wärde aui ihri Soldate umcho", erklärt d Jehova.

31 "I bi gäg di, du Ufsässige", erklärt de Souverän Herr, ja Jehova, dr Herr vo dr Heere, "wiä din Tag mues cho, die Zyt woni di zur Rächeschaft zieh.

32 Du Uufsässige, du wirsch stolpere u gheie, u niemer wird dir ufhälfe. U ig wirde dini Stedt in Brand stecke u ds Füür wird aus um di ume uffrässe."

33 Das seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere: "D Völker Israel und Juda wärde unterdrückt und vo allne wo si gfange hei feschtghalte. Me weigeret sech, si gö la z la.

34 Doch ihr Rückchäufer isch starch. Jehova, dr Herr vo dr Heere, isch sy Name. Är wird ihre Rächtsfau ganz bestimmt füehre zum em Land Rueh z verschaffe und d Bewohner vo Babylon i Ufregig z versetze."

35 "Es Schwärt richtet sech gäge d Chaldäer" erklärt d Jehova, "gäge d Bewohner vo Babylon, gäge ihri füehrende Manne u gäg ihri Wys.

36 Es Schwärt richtet sech gäge die wo läär dahärrede und si wärde unvernünftig handle. Äs Schwärt richtet sech gäg ihri Chrieger und si wärde erschrecke.

37 Äs Schwärt richtet sech gäg ihri Ross u gäg ihri Kriegswäge u gäg die verschidene Volksgruppe i ihrer Mitti u si wärde Froue glych. E Schwert richtet sech gäg ihri Schätz und si wärde plünderet.

38 Vernichtig isch uf ihrne Gwässer und si wärde ustrochnet wärde. Wüus isch es Land vo de Götzebiuder und wäg ihrne furchträgende Visione handle se ständig wi wahnsinnig.

39 Drum wärde d'Wüschtentier bi de hüülende Tierhüüs, o d'Schtrooss wärde i ihrere Hüüser. Si wird nie wider bewohnt werde no es Wohnort si alli Generatione hindedure."

40 "Wie bi Sodom und Gomorra und de Nachbarstädt wo Gott het la untergah", erklärt d Jehova, "wird keiner dert wohne und kein Mensch wird sich dert aasiedle.

41 Gseht! E Volk chunnt usem Norde. E grosses Volk und grossi Könige wärde sech ufmache vo de entligschte Teil vo de Erde här.

42 Si kämpfe mit Bööög und Wurfspiess. Si sy grausig und wärde kei Erbarme ha. Ihr Lärm glicht däm tosende Meer, wenn si uf ihrne Ross herrsche. Gschlosse steue si sech i Kampfformation uf gäge di, Tochter Babylon.

43 Dä König vom Babylon het d Nochricht über si ghört und er loht d Händ sinke. Ihn packt s Graue, Schmerze wi binere Gebärende.

44 Gseht! Wie ne Löwe, wo us de undurchdring-leche Dickichte entlang vom Jordan fürechunnt, wird öpper di sichere Weidplätz überfalle, aber im ne Ougenblick wird i se dervo wägloufe la. Un i wirde d Userwählte drüber iisetze. Denn wer isch we i un wer wird mi usefordere? Wele Hirte ka vor ma beschtoh?

45 Drum ghört d Beschluss, wo d Jehova gäge Babylon gfasst het, und was er sech gäge ds Land vo de Chaldäer usdänkt het:D Chliine vo de Herde wärde mit Sicherheit weggschleppt wärde. Är wird ihre Wohnort irewäg verwüeschte.

46 Bim Lärm vo de Eroberig Babylon wird d Erde bebe und under de Völker wird Geschrei z ghöre sy."