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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 34 vo 52

 

Jeremia 34 vo 52

 

34 Folgendi Botschaft het d Jeremia vo Jehova, aus dr König Nebukadnezar vo Babylon u sys ganze Heer u aui Königrich vo dr Ärde i sym Herrschafts¬biet u aui Völker gäge Jerusalem u die drzueghörige Schtädt hei kämpft:

2 "Das seit d Jehova, der Gott Israels: "Geh und sprich mit König Zedekia von Juda un teil nem mit: "Das seit d Jehova: "Ich gibe di Schtadt i d Hand vom König vo Babylon und är wird se verbränne.

3 U du wirsch sire Hand nid entcho, du wirsch ganz bestimmt gfange gno u ihm übergäh wärde. Und du wirsch em König vo Babylon Oug in Aug gegeüberträtte und er wird vo Agsicht zu Agsicht zu dir rede und du wirsch uf Babylon ga.'

4 Los jedoch d Botschaft Jehovas, König Zedekia vo Juda: 'Das seit d Jehova über di: "Du wirsch nid dur z Schwärt sterbe.

5 Z Friede wirsch sterbe und me wird es Totefüür für di azünde wie für dini Vätere, die frühere Könige, wo vor dir regiert, und me wird klage: 'Ach, o Herr!', denn 'ich ha di Wort gredt', erklärt de Jehova.

6 Der Prophet Jeremia het dann alli des Wort Kenig Zedekia vu Juda in Jerusalem ibrocht,

7 als d Heere vum Kenig vu Babylon gege Jerusalem un alli ibrigbliebene Schtädt Judas kämpft, des heisst Lachisch un Aseka, di einzige befeschtigte Schtädt, wo unda d Schtädt Judas übrig bliebe ware.

8 Jeremia het d Botschaft vo Jehova übercho, nachdem dr König Zedekia mit allne Lüt z Jerusalem e Bund gschlosse het mit em Ziil, under ihne Freiheit uszruefe:

9 Jede söt sini hebräische Sklave freilah ob Maa oder Frou, ja niemer het ä jüdische Landsmaa dörfe aus Sklave bhaute.

10 Aui füerende Manne samt em ganze Volk hei sech a die Aordnig ghaute. Si si däm Bund biiträtte gsi, wonach jede sini Sklavinne u Sklavinne söu frilah und nümme aus Sklave bhaute. Si hei ghorchte und len se ga.

11 Doch später hei si die freiglose Sklavinne u Sklavinne zrug gholt u zwangs wieder i d Sklaverei.

12 Drum het d Jeremia von Jehova e Botschaft übercho. Jehova het ihm mit:

13 "Das seit d Jehova, dr Gott Israels: 'Ich schloss e Bund mit eire Vorfahre a däm Tag, woni sie us Ägypte us dr Sklaverei, us dr Sklaverei, usegführt ha mit de Wort:

14 "Am Ändi vo sibä Jahr söu jede vo öich si hebräische Brüetsch frilah, wo a ne verchouft worde isch u ihm sächs Jahr dient het. Ihr müesed ne frilah." Aber öii Vorfahre hei nid uf mii no ghört, si mir ds Ohr zuewandet.

15 Vor Churzem syder umgekehrt u heit gmacht was i mine Ouge richtig isch, ja dir heit für öiei Mitmönsche Freiheit usgruefe u vor mir im Huus wo mi Name treit e Bund zue.

16 Doch när syder wider umgekehrt u heit mi Name entweiht, wo ihr öiei Sklavinne u Sklavinne, wo ihre freigla hei, wi si sech das hei wünsche, zrü gholt u se ernöit i d Sklaverei zwunge.‘

17 Drum seit d Jehova: 'Ihr heit mir nid ghorcht u nid Freiheit usgruefe, jede für si Brüeder u sine Mitmönsche. Drum rüefe i itz für Öich Freiheit us', erklärt Jehova. "I wirde euch fryge für Schwert, Peschta u Hunger u Nech für alli Königrichi vo dr Ärde zumene Biud vom Gruus mache.

18 U so wird s de Manne ergah, wo mi Bund bringe – wo sech nid a d Wort vom Bund hei ghaute, wo si vor mir gschlosse hei, wo si ds Chalb zerteut hei u zwüsche de beide Häufte hingere –,

19 de fihrende Männa üs Juda un üs Jerusalem, d Hofbeamte, d Prieschter un däm ganze Volk vum Land, däne, de zwische d Hälfti vum Kalb umbrocht sin:

20 Ich wird sie ihre Feind un däne ibage, de s uf ihres Läbä abgsähne hän, un ihri Lichname wäre dann zum Fross fir de Vegel vum Himmel un d Tier dr Erde.

21 Und i wirde König Zedekia vo Juda und sini füerende Manne ihre Feind übergäh, dene wos uf ihres Läbe hei abgse, u dr Heer vom König vo Babylon, wo grad vo öich abzie.‘

22 "Ich wird dä Befähl gäh", erklärt Jehova, "u si zu dere Stadt zrüfüehre, u si wärde gäge si kämpfe und se iinäh u verbrönne. U d Schtädt Judas machi zunere unbewohnte Einöde.'

 

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Jeremia 33 vo 52

 

Jeremia 33 vo 52

 

33 Jeremia het zum zwöite Mal e Botschaft vo Jehova übercho, won er no im Wachthof igschlosse isch. Si het glutet:

2 "Das seit d Jehova, der Erschaffer der Erde, Jehova, der si bildet het und ihre feschte Bestand gäh het, d Jehova isch sy Name:

3 'Ruef nach mir u i wirde dir gärn antworte u unbegriflechi Sache mitteile wo du nid kennt hesch'.

4 "Denn seit d Jehova, der Gott Israels, über d Hüser vo dere Schtadt un d Hüser vu d Könige vu Juda, wo niedergisse wäre wäg dr Belagerigswäu un däm Schwert,

5 u über die, wo chöme, um gäg d Chaldäer z kämpfe u de Orte mit de Lychname vo dene azfüue, won i mire Verärgig u i mym Zorn erschlage ha, dere Schlächtigkeit mi derzue bracht het, mis Gsicht vor dere Stadt z verberge:

6 'I bringe ihr genesig u gsundheit u i wirde ihri bewohner heile u ihne i richem mass friede u wahrheit offebare.

7 I wirde di Gfangene Judas u d Gfangene Israels zrüggbringe u i wird se ufboue wie z Afang.

8 Un i wirde se reinige vu allem Schuld, wo si dur ihri Sinde gege mi uf sich glade hei, un i wär ne di ganzi Schuld vugäbe, wo si durch ihri Sinde und ihri Überträtige gäg mi uf sich glade hei.

9 U dr Name vor Schtadt wird mi zum Juble bringe, d Stadt wird mir Ehre iiträge u für mi zure Schönheit wärde vor aune Vöuker vo dr Ärde, wo vo au däm Guete ghöre wärde, won i mi Volk la zuecho. Un sie wäre grossi Angscht ha un zittere wägä däm ganze Guete un däm Friede, den i ihr zuekumme losse.

10 "Das seit d Jehova: "An däm Ort, den ihr als verwüschtet bezeichne, ohni Mensch un Vieh, in d Schtädt Judas un in de Strosse Jerusalem, de vulosse sin, ohni Mensch, Bewohner un ohni Vieh, wird wieder z ghöre si:

11 d Stimm vom Jubel u d Stimm vo de Fröid, d Stimm vom Brutigam u d Stimm vo de Bruut, d Stimm vo dene wo säge: "Dank Jehova, am Herr vo de Heere, denn Jehova isch guet. Sini loyal Liebi bliebt für immer!" "Mä wird Dankopfer i ds Huus Jehovas bringe, denn i wirde d Gfangene vom Land zrufüehre und es wird sy wie am Aafang, seit d Jehova.“

12 "Das seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere: "In dieser Einöde, ohne Mensch u ohni Vieh, u i all ihrne Städt wird s wider Weideland für d Hirte gä, wo si ihre Herde chöi lagere.‘

13 "In den Schtädt vom Bergland, in den Schtädt vom Tiefland, in de Schtädt vom Süde, im Land Benjamin, in dr Umgebig Jerusalem und in de Städt Judas wärde wider Herde unger de Händ dürloufe, wo si zeuht", seit Johova.“

14 " " "Seht! Es kommen Tag", erklärt Jehova, 'da wird i das guete woni versproche ha, für ds Huus Israel und ds Huus Juda wahr mache.

15 I dene Täg u zu dere Zyt wirdi für David e grächte Spross la ufsprüsse u är wird im Land für Rächt u Gerechtigkeit sorge.

16 I däne Tag wird Juda grettet wärde und Jerusalem wird in Sicherheit wohne. Und so wird me d Stadt nenne: Jehova isch üsi Grechtigkeit.'

17 "Denn das seit Jehova: "Es wird immer e Nachkomme Davids ufem Huus Israel hocke,

18 u es wird immer e levitische priester vor mir stah um Ganzbrandopfer z opfere, Getreideopfer z verbrenne u angeri Opfer darzbringe.'"

19 U wider het d Jeremia e Botschaft vo Jehova erhalte. Si het glutet:

20 "Das seit d Jehova: "We dir mi Bund vom Tag und mi Bund vo de Nacht chöi bräche, sodass es nid zur richtige Zyt Tag oder Nacht würd,

21 nume de chönnt mi Bund mit mym Diener David bbroche wärde – sodass är ke Bue hätt, wo aus König uf sym Thron regiert – wi o dr Bund mit de levitische Prieschter, my Diener.

22 So unzählbar wie ds Heer vom Himmel u so unmessbar wi dr Sand vom Meer, so zahlrich wirdi d Nachkommeschaft vo mim Dienscht David mache wi o d Levite wo i mi Dienscht stöh.‘“

23 Und wider het d Jeremia e Botschaft vo Jehova becho. Si het glutet:

24 "Hesch nid bemerkt, was die Lüt säge: 'Jehova wird die beide Familie, woner usgwählt het verwärfe'? Si behandle mis eigete volk respektlos und betrachte ds nid meh aus nation.

25 Das seit Jehova: "So sicher, wieni mi Bund vom Tag und dr Nacht verankeret ha, d Gsetz vom Himmel und dr Erde,

26 so sicher wirdi d Nachkommensschaft Jakobs und mim Dieners David niemols verwerfe, sodass i us sire Nochkomme keini Herrscher über d Nochkomme Abrahams, Isaaks und Jakobs näh würd. Denn i wäre ihri Gfangene zruckbringe un Erbarme mit nene ha.

 

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Jeremia 32 vo 52

 

Jeremia 32 vo 52

 

32 D Botschaft, wo Jeremia vo Jehova erhält, im 10. Jahr König Zedekias vo Juda, das heisst im 18. Jahr Nebukadnezar.

2 Damals hei d Heere vom Kenig vo Babylon Jerusalem belageret un dr Prophet Jeremia isch im Wachthof vum Palascht vom Kenig vu Juda inhaftiert.

3 König Zedekia vo Juda het en igsperrt gha u gseit: "Warum prohezeiisch du so öppis? Du kündisch a: "Das seit Jehova: "Ich werde die Stadt i d Hand vom König vo Babylon gä u är wird se iinähmend

4 u König Zedekia vo Juda wird de Chaldäer nid entcho. Är wird em Kenig vo Babylon mit Sicherheit i d Händ gheie, vo Agsicht zu Agsicht mit ihm rede und ihm Aug i Oug gegeüberträtte.

5 "Zedekia wird vo ihm nach Babylon bracht wärde u dert blybe bis i ihm mini Ufmerksamkeit zwände" erklärt de Jehova. "Obwou dir witerhin gäge d Chaldäer kämpfe, wärdet dir ke Erfolg ha."

6 Jeremia het gseit: "Ich ha vo Jehova folgendi Botschaft übercho:

7 'Hanamel, dr Sohn Schallums, dim Unkle, wird zu dir cho u säge: "Chouf dr mi Fäud in Anathothg wüu du hesch aus Erschter ds Rächt zum zrüggzchoufe.

8 Hanamel, dä Sohn vo mim Unkle isch zu mir cho, so wie d Jehova äs gseit het. Är isch in Wachthof gange u het mi bittet: "Chouf bitte mi Fäud z Anathoth im Land Benjamin, wüu du hesch ds Rächt, i Bsitz z näh u zrüggzchoufe. Choufs dr." Da hani gwüsst, dass es durch d Wort Jehovas eso isch cho.

9 Aso hani ds Fäud in Anathoth vo Hanamel kouft, em Sohn vo mim Unkle. Ich wog ihm s Gäld ab: 7 Schekel und 10 Silberstück.

10 De hani das Ganze inere Urkundi feschtgleit, si mit emne Siegel versah, het Züge herbi gredt u wag das Gäud uf dr Waag.

11 I ha d Choufurkunde gno, wo entsprechend dr Aordnig u de Rechts¬vorschrifte versieglet isch gsy, wi o e unversiegleti Urkundi

12 u het d Koufurkunde Baruch gä, Bueb vu Nerija, Sohn vu Machseja, z Gägewart Hanamel, dr Bueb vu mym Unkle, sowie de Ziige, wo d Koufurkunde underschribe, un alli Jude, wo im Wachthof hocke.

13 I ha nun Baruch vor ihrne Ouge d Anwisig gä:

14 "Das seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere, dr Gott Israels: "Nimm di Urkunde – die versieglete Kaufurkunde und di andere, die unversieglete Urkunde – und leg beidi in es Tongfäss, damit sie langi Ziit überchömme.‘

15 Denn das seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere, dr Gott Israels: "I däm Land werde wieder Hüser un Fälder un Wigärt kauft werden."

16 Nochdäm i Baruch, em Sohn Nerijas wo Kaufurkunde gä het, bätti zu Jehova:

17 "Ach, Souveräner Herr Jehova! Du hesch dür dini grossi Macht u dür din usgstreckte Arm Himmel und Ärde gmacht. Nüt isch für di zu ussergwöhnlich,

18 fir di, dr tuusige loyale Liebi zeigt, der aba d Bueb fir des Vater vu ihrem Vädare losst zahle, fir d wahre Gott, d Grosse un Mächtige, däm d Name Jehova, dr Herr dr Heere isch.

19 Du bisch gross an Rata und mächtig an Tat, du, däm si Ouge alli Wäg vo de Mönsche beobachte, um jedem das z'gäh woner für sini Wäg und Tate verdient.

20 Du hesch in Ägypte Zeiche u Wunder vollbracht wo me hüt no weiss, u so hesch du dir in Israel und unter dr Mönschheit e Name gmacht, wie's hütt z gseh isch.

21 Und du hesch dis Volk Israel us Ägypte usegführt mit Zeiche, mit starker Hand, mit usgstrecktem Arm und mit Schreckstate.

22 Schliesslech hesch ene das Land gä, wo du ihre Vorfahre mit emene Eid zuegsichert hesch, es Land wo Milch u Honig flüsse.

23 Und si si si ine cho u hei es i Bsitz gno, aber si ghörä nid uf dini Stimm u befolge nid dis Gsetz. Si hei nüt vo däm gmacht, wo du ihne befählsch, so dass du au däm Unglück über se hesch la inebräche.

24 Sieh nume! Me het Belagerigswäu errichtet, für d Stadt iiznäh, u dür Schwärt, Hunger u Pescht wird d Schtadt mit Sicherheit i d Händ vor Chaldäer gheie, wo gäg si kämpfe. Alles was du gseit hesch isch gscheh wie du jetzt sälber gsehsch.

25 Doch du hesch zu mir gseit, o Souveräner Herr Jehova: 'Chauf der das Fäud mit Gäud u rüefe Züge derzue', obwohl d Stadt mit Sicherheit i d Hand vor Chaldäer wird gä.“

26 Da het d Jeremia e Botschaft vo Jehova übercho:

27 "Hier bin ich, Jehova, der Gott aller Mensche. Isch für mich irgend öppis zu ussergwöhnlich?

28 Drum seit d Jehova: "Ich übergibe di Schtadt d Chaldäern u dr König Nebukadnezar vo Babylon. Är wird se iinäh.

29 U d Chaldäer, wo gäge die Stadt kämpfe, wärde herö u die Schtadt z Brand schtecke u niederbrönnend samt de Hüüser, uf dene Dächer me em Baal opferet u für anderi Götter Trankopfer usgschoss, um mi z kränke.‘

30 "Denn ds Volk vo Israel und Juda het immer nume ta, was i mine Ouge schlecht isch gsi, vo Jugend ah. Ds Volk Israel kränkt mi ständig dur ds Werk vo sinere Händ', erklärt Jehova.

31 'Dü die Schtadt isch vo däm Tag aa, wo me se boue het, bis hüt für mi nüt wyter aus e Grund für Verärgig u Zorn isch gsy, so das si mer us de Ouge muess gschafft wärde

32 wägä all dr Schlächtigkeit, mit der mi des Volk Israel un Judas kränkt het – d Lit, ihri Kenig, ihre fihrende Männa, ihri Prieschter, ihri Prophete, d Männa vu Juda un d Bewohna vu Jerusalem.

33 Ständig hei si mir ihre Rügge zue u nid ihres Gsicht. Obwohl i mi bemüht ha se z lehre, immer u immer wieder, ha keine vo ihne ghört, um sech z schrächt z la.

34 Und si hei ihre widerleche Götze i ds Huus gschteue, wo mi Name treit, zum s verunreinige.

35 O hei si d Höhe Baals im Tal vom Sohn Hinnom errichtet, um ihri Söhn u ihri Töchter für Molch als Opfer z verbrenne, öppis wozue i se nid aagwise ha – u was mir nie i Sinn isch cho – so öppis Abscheulichs z tüe u drmit Juda zum Sündige z veraalah.‘

36 Drum seit d Jehova, dr Gott Israels, iber di Schtadt, wo nach eire Wort durch Schwert, Hunger und Pescht i d Hand vom König vo Babylon ge wird:

37 'I wirde se us aune Länder zämebringe, wo i se i mire Verärgig, i mym Zorn u i myre grosse Entrüschtig zerstreut ha, u ig wird se a dä Ort zrübringe u se i Sicherheit la wohne.

38 Un sie wäre mi Volk si un i wär ihr Gott si.

39 Und i wirde ne es einzigs Härz und ä einzige Wäg gä, dass si immer Ehrfurcht vor mir hei, zu ihrem eigete Wohl und zum Wohl vo ihrne Ching nach ihne.

40 Und i wirde mit ne ä ewige Bund schlüsse: I wirde mi nid abwände, wenns drum geit, ne Guets z tüe, und i wird Ehrfurcht vor mir in ihrem Härz lege, so dass si sech nid vo mir abwände.

41 I wirde überglücklech sy, ne Guets z tüe, und se i däm Land fescht ipflanze – mit mym ganze Härz u mit myre ganze Seel.'"

42 "Denn das seit Jehova: "So, wia i i über däm Volk all des grosse Unglück brocht ha, so wärd i über sie all des Guete bringe, was i ne vuschpräche.

43 Und i däm Land wärde wider Fälder gchouft wärde, obwou dir säge: "Es isch e Iidöde, ohni Mensch u Tier, u s isch d Chaldäärn übergää worde."'

44 "Me wird mit Stutz Fälder choufe, me wird Choufurkunde ufsetze und versiege u me wird Züg hinzuezrüefe im Land Benjamin, i dr Umgebig Jerusalem, i de Städt vom Bergland, i de Städt vom Tiefland u i de Städt vom Süde, denn i werde ihri Gfangene zrübringe", erklärt Jehova.“

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Jeremia 31 vo 52

 

Jeremia 31 vo 52

 

31 "Zu dere Zyt", so erklärt d Jehova, "wärde i dr Gott aller Familie Israels wärde u si mis Volk."

 2 Das seit d Jehova: "Ds Volk, wo däm Schwert entcho isch, het in dr Wildnis Gunscht gfunde, wo Israel zu sim Ruheort wanderet het."

 3 Us de Färne erschient mer Jehova und het gseit: "Mit ewiger Liebi han i di gliebt. Drum han i di mit loyaler Liebi zu mir zoge.

 4 I wirde di wider ufboue u du wirsch wider ufboue. O Jungfrau Israel, du wirsch wider nach dine Tamburine griife u fröhlech tanzend uszieh.

 5 Du wirsch wider Wiingärte pflanze i de Bärge Samarias. D Pflanzende wärde pflanze und ihre Ertrag gnüsse.

 6 Denn dr Tag wird cho, wo d Wächter uf de Bärge Ephraims usrüefe: "Machet öich uf u löt üs uf de Zion ufezieh, zu üsem Gott Jehova!

 7 Denn das seit d Jehova: "Juble Jakob volle Fröid zue. Bricht i Fröidruef us, wiler über de Völker stönd. Vukindet's, priest Gott un sait: "O Jehova, rett di Volk, d Iberrest Israels."

 8 Usem Land vom Nord bringe ig se zrü, vo de entlegenschte Teil vo de Ärde här werdi se isammle. Un na wäre d Blinde un dr Lahm si, de Schwangere un de Gebärde, alli zsämme. Als ä grossi Vusammlig wäre sie dohi zkehre.

 9 Wienend werde si cho. Wärend si um Gunst flüüge wird i se füehre. Zu Wasserbäch wird i si leite ufemne äbe Wäg, wo si nid stolperiere. Denn i bi ä Vater für Israel, un Ephraim isch mi Erschtgeborene.

10 Ghört die Wort Jehovas, ihr Völker, und verkündet's uf de ferni Insle: "Der Israel zerstreut het, wird's zämebringe, er wird's behüte wie ne Hirte sini Herde.

11 D Jehova wird Jakob erlöse und ihn us dr Hand vo däm befreie, dr stärcher isch aus äs.

12 Si wärde cho u uf dr Höchi Zions juble, u si wäre strahle, wüu d Jehova guet isch, wägem Getreide, em nöie Wy u em Öl, wäg dr Buebe vo Schaf u Rind. Si wärde wi ne guet bewässerte Garte wärde u nie wider verkümmere."

13 "Zu dere Zyt wird d Jungfrou fröhlech tanze und o jungi Manne zäme mit alte Manne. ich wird ihri Truurer i Jubel umwandle. I wird se tröste u ihre Kummer dür Fröid ersetze.

14 Ig wird d Priester mit Überfluss sättige u mis Volk mit Guete vo mir", erklärt d Jehova.

15 "Das seit d Jehova: "In Ramad wird e Schtimm ghört – Klage und bitteres Wien: Rahel weint um ihre Söhn. Sie het sech gwigeret, sech tröschte z'lo, denn ihri Bueb sy nimme do.

16 Das seit Jehova: "Häb dini Stimm vom Wiieli zru und la dini Ouge keni Träne vergüsse, denn es git e Belohnig für dis Türe, erklärt Jehova. "Si wärde us em Land vom Find zrüggchehre."

17 'Und es git Hoffnig für dini Zuekunft', erklärt de Jehova, 'dini Söhn werde in ihres eigete Gebiet zrüchere.'

18 "I ha dütlech ghört, wi Ephraim süüfzt: "Dü hesch mi korrigiert u i ha mi korrigiere la wien es ungezähmts Chalb.

Hol mi zrugg u i wirde gärn zrüggcho wüu min gott jehova bisch.

19 Wül nach myre Umkehr hani beduure empfange. Nachdäm me mi zur Ysicht bbrocht het, han i mir vor Chummer uf d Oberschänkel gschloge.

I ha mi gschämt u fühlt mi gmüetetet, wül i für d Schand vo mire Jugend ha müesse büesse.'"

20 "Isch Ephraim für mi nid e chostbare Sohn, es gliebts Chind? Denn sooft i o öppis gäg ihn säge, i dänke immer no a ihn. Drum sy mini Gfüeu für ihn ufgwüut. Und i wirde uf jede Fall Mitleid mit ihm ha", erklärt de Jehova.

21 "Hetz dir Wegzeichen und stell Wegweiser auf. Achti uf d Landstrass, de Weg wod muesch go. Kehr zrugg, Jungfrau Israel. Kehr zrugg zu dene dine Städt.

22 Wie lang wirsch du hin und her schwanke untreui Tochter? Denn Jehova het öppis nöis uf dr Erde gschaffe: E Frou wird emene Maa hinterelaufe.

23 Das seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere, dr Gott Israels: "Wenn i di Gfängene zrugghole, wird's im Land Juda und sine Städt wider heisse: "Jehova signe di, du grächte Wohnort, du heilige Berg.‘

24 Juda u alli sy Schtädt wärde zäme dert wohne, Buure u Hirte.

25 Denn i wirde de Müde schtärke u jede Gschwächte sättige."

26 Da han i ufwachet u di Ouge öffnet – i ha herrlech gschlafe.

27 "Gseht! Es chöme Tag", erklärt Jehova, "da wird i ds Huus Israel und ds Huus Juda mit ere Saat us Mönsch u Tier bsäie."

28 "Und so wien i über si gwachet ha, um uszrisse, abzbräche, z zerstöre u Schade aazrichte, so wird i o über si wache, zum ufboue u pflanze", erklärt Jehova.

29 "I a dene Tag wird me nümme säge: "D Vätere hei suuri Trube gässe, aber d Zähn vo de Böne sy use worde.'

30 Sondern denn wird jede für sis eigene Vergehe sterbe. Jede wo suure trube isst wird säuber raui Zähn becho."

31 "Seht! Es kommen Tag", erklärt Jehova, "da wird i mitem Huus Israel und mitem Huus Juda ä nöie Bund schlüsse.

32 Är wird nid wie dr Bund sy, woni mit ihrne Vorfahre het gschlosse a däm Tag woni ihri Hand gno ha um si us Ägypte usezfüehre – wie "my Bund wo si bringe, obwohl ich ihre wahre Herr isch" erklärt de Jehova.“

33 "Denn das isch de Bund woni nach dene Tag mitem Hus Israel wirde" erklärt d Jehova. "Ich wär mi Gsetz in sie innelege un in ihre Herz schribe. Ich wär ihr Gott wäre un sie mi Volk."

34 "Es wird nümm so sy, dass jede sy Mitmönsche u sy Brüeder lehrt u seit: 'Lernt Jehova kenne!', wüu si mi alli kenne wärde, vom Chliinschte bis zum Gröschte", erklärt d Jehova. "Denn ig wärdet ire Vergeh und an ihri Sinde wird i nimi dänke."

35 Das seit d Jehova, wo d Sunne git für ds Liecht bi Tag, d Gsetz vom Mond und dr Schterne für ds Liecht bi Nacht, wo ds Meer ufwühlt und sini Wälle lat la tosse, wo dr Name Jehova, dr Herr vo dr Heere isch:

36 " " ""Söttet die Regelungen je versagen", erklärt Jehova, "nur dann würde die Nachkomme Israels ufhöre, für alli Ziite vor mine Ouge es Vouk z sy.'

37 Das seit d Jehova: " " "Chönnt dä Himmel hoch obe uusgmässä u d Fundament vo dr Ärde dert unä erforscht wärde, nume denn chönnti di ganz Nachkommeschaft Israels für alles wo si tah het, verstosse', erklärt Jehova."

38 "Seht! Es chöme Tag", erklärt Jehova, "da wird d Stadt für Jehova bout wärde vom Turm Hananel bis zum Ecktor.

39 D Messschnur wird graduus zum Hügel Gareb verlaufe und sech denn richtig Goa wände.

40 U das ganze Tal vor Liichname u der Ascheb samt allne Terasse bis zum Kidrontal, bis hii zur Ee vom Rosstor im Oschte wird für Jehova chli Heiligs sy. Es wird nie wider usgrisse oder niedergrisse werde."