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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Johannes 17 vo 21

 

 

Johannes 17 vo 21

 

17 All das het Jesus gseit, het zum Himmel gluegt u bätet: "Vater, die Stund isch cho. Verherrlich di Bue, damit di Bue verherrlicht.

2 Hesch ihm ja Macht über alli Mönsche gä, sodass er allne wo du ihm gäh hesch, ewigs Läbe cha gäh.

3 Das bedütet ewigs Läbe: Dich, den ällei wahre Gott, kennezlerne u au den, den wo du gschickt hesch, Jesus Christus.

4 Ig ha di uf dr Erde verherrlicht und dr Uftrag wo du mir gäh hesch erfüllt.

5 Drum Vater, verherrlechi mi a dire Site mit dr Herrlichkeit woni näbe dir gha ha bevors d Wält het gä.

6 I ha de Mönsche wo du mir us dr Wält gäh hesch, din Name offebar. Si hei dir ghört u du hesch si mr gä u sie hei sich a dis Wort ghaute.

7 Itz wüsse si das aues wo du mir gäh hesch vo dir chunnt,

8 willi das a si witergäh han, was du mir gseit hesch. Si hei dini Wort agno u wüsse iz sicher das ig aus dis Repräsentant bi cho, u si si zu dr Überzügig glanget, dass du mi gschickt hesch.

9 Für si bitte ig. Ig bitte nid für d Wäut, sondern für die wo du mir gäh hesch wüu si dir ghöre.

10 Alles, was mir ghört, ghört dir und was dir ghört ghört, ghört mir und i bi under ihne verherrlicht worde.

11 Ig bi nid länger in dr wäut, doch si si i dr wäut und ig chume zu dir. Heilige Vater, wach über se wäg dim Name wo du mir gäh hesch dass si eis sy, so wi mir eis sy.

12 Wo i bi nä bi gsi hani weg dim Name wo du mir gä hesch über sie gwachet. I ha se beschützt un ke einzige vu nene isch verlore gange üssem Bue dr Vernichtig, damit sech das erfüllt, was in de Schrifte schteit.

13 Itz chumi zu dir u säg das aues solang ig no ir wäut bi, damit mini fröid i ihne voukomme wird.

14 I ha dis wort a se witergäh doch d wäut het se ghasst wüu si ke teil vor wäut si so wi ig ke teil vor wäut bi.

15 Ig bitte di nid, se us dr Wäut useznäh, sondern wägem Tüfu über se z wache.

16 Si si nid Teil vor Wäut so wini nid Teil vor Wäut bi.

17 Heiligi se dür d Wahrheit. Dis Wort isch Wahrheit.

18 So wi du mi id Wäut gschickt hesch, ha o se i d Wäut gschickt.

19 U i heilige mi für si, das o si dür d Wahrheit gheiligt wärde.

20 Ig bitte nid nume für si, sondern o für aui, wo dür ihri Wort a mi gloube,

21 damit si alli eis si – so wi du, Vater, mit mir verbunde bisch und ig mit dir, so söue ou sie mit üs verbunde sy, damit d Wäut gloubt, dass du mi gschickt hesch.

22 Ig ha ne d Herrlichkeit gäh wo du mir gäh hesch das si eis si, genauso wi mer eis si.

23 Ich bi verbunde mit ihne und du mit mir, dass sie vollkomme eis wärde. Dra wird d Welt erkenne, dass du mi gschickt hesch u sie so gliebt wie mich.

24 Vater, ig möcht das die wo du mir gäh hesch, dert bi mir si woni bi. Si söue mini Herrlechkeit gseh wo du mir gä hesch wüu du mi scho vor der Grundlegig vor Wäut gliebt hesch.

25 grächte Vater, d Wält het di tatsächlich nid kenneglernt, aber i kenn di, und si hei erkennt, dass du mi gschickt hesch.

26 I ha ne di Name bekannt gmacht u wirde ne bekannt mache, damits si d Liebi, mit dere du mi gliebt hesch, i sech hei und ig mit ne verbunde bi."

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Johannes 16 vo 21

 

 

Johannes 16 vo 21

 

16 Was derze d Sammlig für die Heilige betrifft, chöit der Nech ad Awisige haute, won i de Versammlige vo Galatie ha gä.

2 Am erschte Tag jede vo euch je nach sine Verhältnis söll jede vo euch je nach sine Verhältnis öppis biisitelege, damit kei Sammlige stattfinde wenni chume.

3 Wenn i aber da bi, wird i d Männer, wo ihr i eue Brief empfehled, mit eurer Liebesgab uf Jerusalem schicke.

4 Falls es jedoch ratsam erschiint, dass ich ebefalls dert häre gah werdet mir zäme.

5 I chume zu öich, wen i dür Mazedonie greist bi – i wirde nämlech dür Mazedonie reise

6 u vilech blibeni es wiili oder verbringe sogar dr Winter bi euch. De chöit dr mi es Stück uf mim witere Wäg begleite.

7 I wott itz nid bi öich verbi luege, denn das wär nume uf dr Durchreis. I hoffe dasi chli Zyt mit öich cha verbringe wenn Jehova es zuelaht.

8 Aber bis zum Pfingschtfescht blibeni z ephesus,

9 als mir het sich e grossi Tür göffnet, wo zur Tätigkeit füehrt, allerdings git's vil Gegner.

10 Falls Timotheus iitrifft, sorgt dafür, dass er unger euch nüt z befürchte het, denn er verrichtet wie ich s Werk Jehovas.

11 Drum söll niemer uf ihn aerachse. Schicket ne denn z friede witer, damit er zu mir cha cho, denn i erwarte ne zeme mit de Brüedere.

12 Was etze üsne Brüder Apollos agoht, so han i ne iidringlich bätte, mit de Brüder zue äich z cho. Er het nid vor gha, iz zu öich z cho, doch er wirds tue wener d Glägeheit het.

13 Blibt wach, sit standhaft im Glaube, sit muetig, wärdet starch.

14 Alles, wo Der tuet, söll mit Liebi gscheh.

15 Itz hani no ä dringendi Bitte, Brüetsch: Ihr wüssed, dass dr Stephanas und syni Huus¬gmeinschaft di Erschtling us Achaia sy und dass si sech am Dienscht für die Heilige widme.

16 Ordnet o dir settige Lüt under sowie jedem wo mitwirkt u hert schaffet.

17 I freue mi über d Aweseheit vom Stephanas, Fortunatus u Achaikus, denn si si e Entschädigung drfür dasder nid hie sig.

18 Sie hei mir und öich neui Chraft gäh. Drum schänkt so Mönsche Anerkennig.

19 D Versammlige in dr Provinz Asie schicke äich ihri Grüsse. Aquila un Priskas we au d Vusammlig in ihrem Huust grüsse äich herzlich im Herrn.

20 Alli Brüdere grüssen äich. Grüsst enand mit heiligem Kuss.

21 Ich, Paulus, schrib äich do eigenhändig ä Gruess.

22 Wär dr Herr nid innig liebt, sell verfluecht si. Chum, üses Herr!

23 Di unverdiente Guet vum Herrn Jesus soll äich begleite.

24 Mini Liebi söll äich alli, de ihr mit Christus Jesus verbunde sin, begleite.

 

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Johannes 15 vo 21

 

 

Johannes 15 vo 21

 

15 Etze erinnere i Nech an die gueti Botschaft, Brüeder, woni Nech verkündet ha, wo ihr au agnoh hei u für die ihre itrete.

2 Dür die gueti Botschaft, won i Nech verchündet ha, wärded Der o grettet, sofern Der dra feschthalte. Susch wäred der umsusch gläubig worde.

3 Zue de erschte Sache, de i äich witergä ha, un we i o säuber empfange ha, ha ghärt, dass dr Chrischtus gmäss d Schriftglehrti fir unseri Sinde gschtorbe isch.

4i und begrabe worde isch, ja dass är gmässe de Schrifte am dritte Tag uferweckt worde isch

5i und dass är Kephas erschiege, när dr Zwöuf.

6 Spöter erschine er meh aus 500 Brüedere ufs mau, wo die meischte no unger üs si, einigi aber gstorbe.7 Nachher erschine er Jakobus, denne alli Aposchtel. 8 Als Letschts vo aune isch er mir ou, gwüssermasse em ne vorzytig Gebore.

9 Denn I bi dr gringscht vo de Aposchtel, und i bi's nid wärt e Aposchtel gnennt zwärde, well i d'Versammlig Gottes verfolgt ha.

10 Doch dür Gottes unverdiente Güte bini, was i bi. Un sini Unverdiente Guet ma gegeüber war nit vugäbe; denn i ha mi me Abgmacht als sie alli, wobi nit i`s war, sundern di unverdiente Guet Gottes in ma.

11 Öb jetzt ig's bi oder di andere – so prediged mir's u so heit Der's glaubt.

12 Wenn etze predigt wird, dass dr Chrischtus vu d Dote uferweckt worde isch, wieso sage denn einigi vu äich, dass es kei Uferschtehig vu d Dote git?

13 Wenns tatsächlech ke Uuferstehig vo de Tote git, denn isch o Christus nid uferweckt worde.

14 Isch aber Christus nid uferweckt worde, denn isch unsa Predige bestimmt vugäbe, un aicha Glaube isch sinnlos.

15 Usserdäm schtehn ma als falschi Ziige Gottes do, wel ma gege Gott ussage, indem ma bhaupte, dass er dr Chrischtus uferweckt het, den er aba nit uferweckt het, wenn di Dote gar nit uferweckt wäre.

16 We nämlech d Tote nid uferweckt wärde, de isch o Christus nid uferweckt worde.

17 Und isch dr Christus nid uferweckt worde, denn isch aicha Glaube nutzlos. Ihr sind nid frei vo äire Sinde.

18 Denn si o die verlore, wo z Christus si gstorbe.

19 We mir nume i däm Läbe üsi Hoffnig uf Christus gsetzt hei, sy mir beduureswärter aus aui angere Mönsche.

20 Nun isch Christus aber vo de Tote uferweckt worde, dr Erschtling vo dene wo gstorbe sin.

21 Denn da dr Tod dür ne Mönsch cho isch,y chunt o d Uferschtehig vo de Tote dür ne Mönsch. 22 we in Adam alli schterbe, so wäre au im Chrischtus alli lebändig gmacht wäre.

Jeda aba nohch eina bestimmte Reihefolg: Chrischtus, dr Erschtling, dnohch de, de zum Chrischtus ghöre, während sinere Gegewart.

24 Als Nächschts chunt das End, wen er sim Gott und Vater ds Chünigrich übergit, wener jedi Art Regierig u alli Outorität u Macht besitigt het.

25 Denn er mues als Kenig regiere, bis Gott alli Gemeinde under sini Füess gleit het.

26 Aus letschte Fäind wird der Tod besitigt.

27 Denn Gott "het alles under sini Fess gleit". Wenn er aber seit, dass alles unterworfe isch worde, denn isch offesichtlich der usgnoh, wo ihm alles unterworfe het.

28 We däm Sohn jedoch alles wird ungerworfe sy, de wird er sech o säuber däm ungerwärfe, wo ihm alles het ungerworfe, damit Gott für jede alles isch.

29 Was wärde süsch die mache wo touft wärde um Toti zsi? Wenn die Tote gar nid uferweckt wärde, warum wärde si de touft zum Toti si?

30 Werum simer o jedi Stund i Gfahr?

31 Däglich sieh i däm Dod in Aug. Des isch so sicher, Brüeder, we i in Chrischtus Jesus, unsam Herr, grossi Fräid iba äich gregä.

32 Wenn ig wi angeri Mönsche in Ephesus mit wilde Tier kämpft ha, was bringt mir ds Guets ii? We di Tote nid uferweckt wärde, de "löh üs esse und trinke, denn morn wärde mer stärbe".

33 Lönd Nech ned tüüsche: Schlechte Umgang verdirbt gueti Gwohnheite.

34 Kummt zur Bsinnig, handlet grächt un triebt nit Sinde, denn ä baar hän kei Gotteserkenntnis. Ich sag des, um äich z bschämme.

35 Nun wird öpper frage: "Wie wärde die Tote uferweckt? Ja mit was fürne Körper chöme si?"

36 Du Unvernünftiger! Was du säsch wird nid läbig gmacht ussert es stirbt zersch.

37 O säisch nid dr Pflanzekörper, wo sech ersch entwickle wird, sondern nume es blosses Chorn, ob vom Weize oder vonere andere Samenart.

38 Gott git ihm de nach sim Beliebe e Körper. Är git jede Samenart ihre eigete Körper.

39 Nid aues Fleisch isch glich, sondern es git Ungerschiede zwüsche em Mönsch, Viecher, dr Vögu und dr Fisch.

40 O git's himmlischi Körper und irdischi Körper, doch d Pracht vo de himmlische Körper und dr irdische Körper isch unterschidlech.

41 D Pracht vor Sunne ungerscheidet sech vor Pracht vom Mond u d Pracht vor Sterne isch widr e angere. Ja, e Stern unterscheidet sech vom andere a Pracht.

42 So isch es o mit dr Uferstehig vo dr Tote. es wird gsät in Verweslichkeit, es wird uferweckt i Unverweslichkeit.

43 Es wird gsät in Unehre, es wird uferweckt in Pracht. Es wird gsät in Schwachheit, es wird uferweckt in Chraft.

44 Es wird e physische Körper gsät, es wird e geistige Körper uferweckt. Wenns e physische Körper git, denn gits o e geistige.

45 So schteit s i de Schrifte: "Der erst Mensch, Adam, war ein lebendes Wesen." Dr letscht Adam isch ä läbändige Geischt worre.

46 Zersch chunnt aber nid das wo geistig isch. Was physisch isch chunnt zersch nacher das was geistig isch.

47 Dr erschti Mönsch isch vor Erde u us Stoub gmacht, dr zwöit Mönsch isch vom Himmu.

48 Wi dä eint us Stoub gmacht isch worde, si o di angere us Stoub gmacht. U wie dä eint himmlisch isch, si o di angere himmlisch.

49 Un so, we mir das Ebenbild desse sin, wo us Staub gmacht worde isch, so wäre mir au s Ebenbild vum Himmlische sib.

50 I säg nech aber das, Brüeder: Fleisch u Bluet chöi Gottes Kenigrich nid erbe, no erbt d Verweslichkeit d Unverweslichkeit.

51 I säge Nech jitz es heiligs Gheimnis: Mir wärde nid alli im Tod schlofe, aber mir wärde alli verwandlet wärde,

52 imene Momänt, imene Augeblick, zur Zyt vo de letschte Trompete. Denn d Trompete wird ertöne, un d Tote wäre uferweckt wäre – unverweslich – un ma wäre vuschwandlet wäre.

53 Denn was verweslich isch mues Unverweslichkeit alegge, und was stärblich isch mues Unsterblichkeit alee.

54 We aber das Verweslechi Unverweslechkeit azieht und däm Stärblechi Unsterblechkeit, de wird sech erfülle, was i de Schrifte gseit wird: "Der Tod ist für immer besitigt."

55 "Tod, wo isch di Sieg? Tod, wo isch di Stachel?"

56 Dr Stachel, wo d Dod verursacht, isch d Sinde, un d Kraft vo dr Sinde isch ds Gsetz.

57 Gott aba isch Dank, denn er git uns d Sieg durch unsares Herrn Jesus Chrischtus!

58 Drum, mini liebe Brüeder, sin standhaft, unerschütterlech u immer riichlech beschäftigt im Werk vum Herrn, denn ihr wüssed ja, dass äiri herti Arbeit in Verbindig mit däm Herrn nid vrgäbe isch.

 

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Johannes 14 vo 21

 

 

Johannes 14 vo 31

14 vo  "Lönd Eures Herz nöd beunruhigt werde. Glaubt an Gott, glaubt au a mich.

 2 Im Huus vo mim Vater gits viel Wohnige. Anderefalls hetti eu gseit. Ich mach mich nämlich uf de Weg zum en Platz für eu vorbereite.

3 Und wenn ich mich uf de Wäg mache und en Platz für eu vorbereite, denn chum ich au wieder und hol eu zu mir hei, damit ihr det sind, wo au ich bin.d

4 De Weg zum Ort woni gang, kenned ihr."

5 Thomas fragt: "Herr, mer wüssed nöd wo du da gasch. Wie söllemer da de Weg kenne?"

6 Jesus het ihm erklärt: "Ich bi dr Wäg und d Wohrheit und s Läbe. Niemer chunt zum Vater usser durch mich.

7 Hättet ihr mich kennt, de hetted ihr au min Vater kännt. Ab jetzt kenned ihr ihn und händ en gseh."

8 Philịppus hät zu ihm gseit: "Herr, zeig eus de Vater, meh bruched mer nöd."

9 Jesus erwideret: "Jetzt bin ich scho so lang bi eu gsi und du kennsch mich immer nanig Philịppus? Wer mich gseh het het het au de Vater gseh. Wie chasch du da säge: 'Zeig eus de Vater'?

10 Glaubsch nöd, dass ich mitem Vater verbunde bin und de Vater mit mir? Was i eu säge, chunt nöd vo mir, sondern de Vater, wo mit mir verbunde bliebt, vollbringt sini Tate.

11 Glaubt mer, dass ich mit em Vater verbunde bin und de Vater mit mir. Suscht glaubt wenigstens weg de Tate.

12 Eis stoht fest: Wer a mi glaubt, der wird de Tate vollbringe we i, un er wird no grösseri Tate vollbringe, denn i gang zum Vater.  

13 Und warum au immer ihr i mim Name bittet, das werdi mache, demit de Vater dur de Bue verherrlicht wird.

14 Worum au immer ihr i mim Name bitte, das werdi mache.

15 Wen ihr mich liebet, werdet ihr mini Gebot halte.

16 Und ich wird de Vater bitte und er wird eu en andere Helfer geh, wo für immer bi eu söll sii:

17 d Geischt dr Wohrheit, den d Welt nit beko ka, wel sie nen nit sieht noh kennt. Ihr kennt nen, wel er bi äich bliebt un in äich isch.

18 Ich wird eu nöd verwaist zruggloh. Ich chume zu eu.

19 In Churzem wird mich d Wält nümme gseh, ihr aber werded mich säh, will ich Läbe und ihr Läbe werde.

20 a dem Tag werdeder wüsse das ich mit mim Vater verbunde bin und ihr mit mir verbunde sind und ich mit eu.

21 Wer mini Gebot animmt und sie haltet, de liebt mich. Und wer mich liebt, wird vu minem Vater gliebt, und ich wird ihn liebe und mich ihm dütlich zeige."

22 "Herr, was isch passiert dass du dich eus und nöd de Welt dütlich zeige wotsch?", hät Judas gfröget (nöd Iskạriot).

23 Jesus git zantwort: "Wer mich liebt, wird sich a mi Wort halte, un mi Vater wird nen liebe, un ma wäre zue nem kumme un bi nem wohne.

24 Wer mich nöd liebt, de haltet sich au nöd a mini Wort. Die Wort wo ihr ghöret sind nöd vo mir, sondern vom Vater, wo mich gschickt het.

25 Das alles säg ich eu, solang ich bi eu bi.

26 Doch dr Helfer, dr heilige Geischt, den dr Vater in minem Name schicke wird, der wird äich alles lehre un äich an alles erinnere, was i äich gsait ha.

27 Ich lahn eu Friede zrug, mine Friede gib ich eu. Ich gib ihn nöd so wie ihn d Welt eu git. Lönd euis Herz nöd beunruhigt oder vor Angst mutlos werde.

28 Ihr hend ghört, dass ich zu eu gseit han: 'I gang weg und ich chume zue eu zrugg."Würd ihr mi liebe, de würde ihr äich fräie, dass i zum Vater gang, denn dr Vater isch gressa als i.

29 Ich han eu das jetzt gseit, ehe s passiert, damit ihrs glaubed wenns passiert.

30 Ich wird nümm viel mit eu rede, denn de Herrscher vo de Welt chunnt aber er chan mir nüt ah ha.

31 Damit d Welt jedoch erkennt, dass ich de Vater liebe, befolg ich sini Awisige genau. Jetzt staht uf und lönd eus weg.