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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Johannes 9 vo 21

 

 

Johannes 9 vo 21

 

9 Bini ni frei? Bin i nöd frei? Han i nöd üsen Herrn Jesus gseh? Sind ihr nit mi Werk im Herrn?

2 Weni o für angeri ke Aposchtel bi, für euch bini ganz bestimmt! Denn dir sit ds Siegel wo mi Aposchtelamt im Herrn bestätigt.

3 Dene wo mi kritisch beurteile hani Folgendes zu mire Verteidigung z säge:

4 Hei mir nid ds Rächt z ässe u z trinke?

5 Hei mir nid ds Rächt, vunere gläubige Ehefrau begleitet z wärde, wi di übrige Aposchtel und d Brüedere vom Herr und Kephas?

 6 Oder si nume Barnabas und ig verpflichtet für üse Läbensunterhalt z schaffe?

7 Wele Soldat würd jemals uf eigeti Chöschte diene? Wär pflanzt e Wigarte und isst nid frücht dervo? Oder wär het e Herde ohni sech öppis vo dr Milch z näh?

8 Sägi das vomene mönschleche Standpunkt us? oder seits nid ou ds Gsetz?

9 Im Gsetz vo Moses steit doch: "Du darfsch amene Stier ds Muul nid zuebinde, wenn er ds Getreide drischlatscht." Gotts öppe um Stier?

10 Oder seit er das nid ender üsetwäge? Ja, es isch euseetwäge gschribe worde, wüu dr Pflügendi und dreschendi d Hoffnig sötte ha e Ateil z becho.

11 Wenn mer geistiges unger euch gsät hei, isch es da z viu wemer materiells vo euch ernte?

12 We angeri dä berechtigte aspruch a euch hei, giut das de für üs nid no viu meh? Trotzdem hei mir vo däm Rächt kä Gebruch gmacht, sondern mir ertrage alles, um d Usbreitig vo dr guete Botschaft iba d Christus nid z behinderä.

13 Wüssed Der nid, dass d Manne wo heiligi Pflicht erfülle, nahrigsmittel usem Tempel ässe u die wo regelmässig am Altar Dienst tüe e Ateil vom Altar bechöme?

14 So het dr Herr o aagordnet, dass die wo di gueti Botschaft verkünde, vor guete Botschaft söue läbe.

15 I ha jedoch vo nüt dergliche Gebruch gmacht. Ja i ha ds nid gschribe damits i mim fau so ghaute wird, da ds wär besser z stärbe aus … Kei Mensch wird mir mini Gründ zum Rüehme neh!

16 Wenni etz di gueti Botschaft bekannt mache isch das ke Grund für mi zum rüehme, denn e Notwändigkeit isch mir uferleit. Ja wehe mer, weni di gueti Botschaft nid bekannt mache!

17 Wenni das freiwillig tue hani e Lohn. Aber o wennis gäg min Wille tueh, bini doch mit Verwalteramt betraut.

18 Worin besteit de mi Lohn? Därin, dasi di gueti Botschaft unentgeltlich bekannt mache, damit i mini Befugnis i Verbindig mit der guete Botschaft nid missbruche.

19 Auso obwohl i vo aune Mönsche frei bi, hani mi zum Sklave vo aune gmacht um so viu wi müglech z gwünne.

20 Für d Jude bini wi ne Jude worde zum Jude gwünne. Für die wo dem Gsetz unterstöh, bini wi eine worde, wo däm Gsetz unterscheiht – obwohl i sälber em Gsetz nid unterstah – um die z gwünne wo däm Gsetz understöh.

21 Für die wo ohni Gsetz sin, bi i we öpper ohni Gsetz worde - obwohl i nid ohni Gsetz gegenüber Gott bi, sondern unter Gsetz gegeüber Christus - um die z gwünne, wo ohni Gsetz sin.

22 Für di Schwache bini e Schwacher worde zum d Schwache gwünne. I bi für Mönsche aller Art alles worde, damit i uf jedi nur möglechi Wiis einigi rette.

23 Doch i tue alles wäg dr guete Botschaft, damit ou angeri a ihre teilh hei.

24 Wüsset dir nid das d Löifer imne Wettlouf aui loufe, aber nume eine dr Priis bechunnt? Louft so, dass är ne gwünnt.

25 O üebt jede wo amene Wettkampf teilnimmt, i allem Säubscht¬beherrschig. si mache das natürlech fürne vergänglechi Chrone, mir aber für e unvergänglechi.

26 Drum loufi nid aus hätti kes Ziu. I füehre mini Schläg so dasi nid i d Luft schloh.

27 Ig schlafe viu meh mi Körper u mache ne zum Sklave damit ig mi nid nachdäm i angerne predigt ha, säubscht irgendwie disqualifiziere.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Johannes 8 vo 21

 

 

Johannes 8 vo 21

 

8 Nun zu Nahrigsmittel wo Götze gopferet worde sind: Mir wüssed, dass mir alli Erkenntnis händ. Erkenntnis macht ufblase, aber Liebi baut uf.

2 We öpper dänkt, dass er öppis erkennt het, de het er's no nid so erkennt, wiener's erkenne sött.

3 We aber öpper Gott liebt, de isch er vo ihm erkannt.

4 Was drno des Ässä vu Nahrigsmittel betrifft, de Götze opfa wore sin, so wisse ma, dass ä Götze in dr Welt nigs isch un kei Gott git vu einem.

5 Denn we's o sogenannti Götter git, ob im Himmel oder uf dr Erde, we's ja vil "Götter" und vil "Herre" git,

6 so gitts doch für üs nume ä gott, dr Vater, wo aui Sache si u mir sy für ihn. Au git's nur eina Herr, Jesus Chrischtus, durch den alles isch, un ma sin durch nen.

7 Die Erkenntnis hei jedoch nid alli. Einigi wo früecher e Bezug zu Götze gha hei, gseh das was si ässe aus Götzeopfer ahh, u ihres Gwüsse, das schwach isch wird verunreinigt.

8 Doch Esse bringt üs Gott nid nöcher. Wenn mir nid essed hei mr keh Nochteil und wenn mir essed isches für üs nid zum Vorteil.

9 Achtet jedoch immer druf dass eues Recht zum wähle, für di Schwache nid irgendwie zum Stolperstei wird.

10 Agno, öpper gseht di wo du Erkenntnis hesch, imene Götzetämpu bim Ässe. Wird das Gwüsse vom Schwache de nid so wit beiflusst dass er Nahrigsmittel isst wo Götze gopferet worde sind?

11 So geit dür dini Erkenntnis dr Schwachi zgrund – di Brüeder, für dr Chrischtus isch gstorbe.

12 Wenn ihr uf de Wise gege äiri Brüeder sinde un ihr schwaches Gwisse vulosse, dann sinde ihr gege Chrischtus.

13 We auso z'ässe min brüeder zum stolperä bringt wirdi nie widr fleisch esse damit ig nid min brüeder zum stolperä bringä

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Johannes 7 vo 21

 

 

Johannes 7 vo 21

 

7 Well zu dem wo ihr gschribe händ: Es isch für en Maa besser, wänn er kei Frau brüehrt.

2 Doch wäg de wiitverbreitete sexuelle Unmoral söll jede Ma sini eigeni Frau ha und jedi Frau ihre eiget Maa.

3 De Maa söll sinere Frau das gä, wo ihr zuestönd, und genauso d Frau ihrem Maa.

4 Die Frau verfügt nöd über ihre eigene Körper, sondern ihre Maa. Genauso verfüegt au de Maa nöd über sin eigene Körper, sondern sini Frau.

5 Entzieht eu enand nöd, ussert mit gegesiitige Iwilligung für e festgleiti Ziit damit ihr am Gebet Ziit widme und den wieder chönd zämecho. So chan eui de Satan nöd ständig weg öiem Mangel a Selbst-beherrschig versueche.

6 Ich säg eui das aber als Zugeständnis und nöd als Aordnig.

7 Ich wünscht aber das alli Mensche so wäred wie ich. Doch jede het sini eigeni Gabe vo Gott, de eint die, de ander die.

8 Jetzt säg ich de Unverhürotete und de Witwe, dass es für sie besser isch, wenn sie so bliibed, wie ich's bi.

9 Händs aber kei Sälbst¬beherrschig, sölleds hürote, denn es isch besser z hürote als in Liideschaft entbrennt zsi.

10 De Verhürotete gib ich Aawisig – nöd ich, sondern de Herr – dass sich e Frau nöd sött vo ihrem Maa trenne.

11 Falls sie sich doch vo ihm trennt, söll sie unverhürotet bliibe oder sich mit ihrem Maa wieder versöhne. Und en Maa söll sini Frau nöd verlah.

12 De ander aber sägi, ja ich, nöd de Herr: Wänn irgend en Brüeder e ungläubigi Frau hät und sie iiverstande isch, bi ihm z'bliibe, dänn söll er si nöd verloh.

13 Und wänn e Frau en ungläubige Maa hät wo iiverstande isch bi ihre z'bliibe, dänn söll sie en nöd verloh.

14 Denn de ungläubig Maa isch in Verbindig mit sinere Frau gheiligt und die ungläubig Frau isch in Verbindig mit em Brüeder gheiligt. Suscht wäred äiri Chind unri, jetzt aber sinds heilig.

15 Wett jedoch de ungläubigi weg gah, mag er weg gah. En brüeder oder e schwöster isch unter so umständ nöd bunde, sondern gott het eu zum friede bruefe.j

16 Denn wie weisch du, Frau, ob du di Maa nöd rette wirsch? Oder wie weisch du, ob du dini Frau nöd rette wirsch?

17 Jede söll jedoch so läbe, wie de Jehova er ihm zueteilt het, so wie Gott ihn bruefe het. Und so ordn ich's in allne Versammlige aa.

18 Isch eine als Beschnitte bruef worde?m Er söll sini Beschneidig nöd rückgängig mache. Isch eine als unbeschnittener beruefe worde? Er söll sich nöd beschniide lah.

19 S chunt nöd druf aa, öb öper beschnitte oder unbeschnitte isch. S chunt drufa, d Gebot Gottes z halte.

20 Jede söll i dem Stand blibe wo er beruefe worde isch.q

21 Hesch brüefe wo en Sklave gsi bisch? Mach der deswege kei sorge. Doch wennd frei chasch werde, denn ergriff d glägeheit derzue.

22 Denn öppert, wo im Herrn bruef worde isch, wo er en Sklave gsi isch, isch en Freigelassener vom Herr. Un wer brueft worde isch, als er ä freie Mensch gsi isch, isch ä Sklave vom Christus.

23 Ihr sind für en priis freigchauft worde. werded nüme sklave vo mensche.

24 Brüeder, jede söll vor Gott in däm Stand bliebe wo na bruefe worde isch.

25 Was nun Jungfraue betrifft, hani kei Aaordnig vom Herr, aber ich üssere mini Meinig als öper, dem vom Herr d'Barmherzigkeit erwiese worde isch, vertrauenswürdig z'si.

26 Drum denk ich, das es agsichts vo de gägewärtige schwierige Lag für en Mänsch am Beste isch, so z'bliibe, wie er isch.

27 Bisch a frau bunde? Versuech nöd, dich vo ihre zlöse. Bisch nöd anere Frau bunde? Suech nöd nachere Frau.

28 Aber au wänd hürate würsch, würsch kei Sünde bega. Und wänn e Jungfrau wüürd hürote wär das kei Sünd. Wer hüroted, mues allerdings mit so mänge Schwirigkeite rechne. Ich versueche aber eui vor dem z bewahre.

29 Üssadem sag i äich, Brüeder: S bliebt nimi viel Ziit. Vu etze a solle de, de Ehefraue hän, so si, als hän sie keini,

30 die Wienende sölled wie die sii, wo nöd brüeled, und wo sich Freuende wie die, wo sich nöd freued, und d Chaufende wie die wo nöd bsitzed,

31 und die wo vo de Welt Gebruch mached, wie solchi, die nöd volle Gebruch vo ihre mached. Denn d Szene vo dere Welt wächslet.

32 Ich möcht würkli das ihr ohni Sorg sind. De Unverhüroteti isch um d Aglägeheite vom Herr bsorgt – wie er em Herr gfalle chan.

33 De Verhürotet aber isch um d Aglägeheite vo de Wält bsorgt – wie er sinere Frau gfalle chan –

34i und er isch teilt. Ebeso isch die Unverhürote wie au d Jungfrau um d Aglägeheite vom Herr bsorgt, damit sie sowohl in ihrem Körper als au in ihrem Geischt heilig sii chan. Die Verhüüratet degäge isch um d Aaglägeheite vo de Wält bsorgt – wie sie ihrem Maa gfalle chan.

35 Aber ich säg das zu euem persönliche Vorteil. Ich will eui demit nöd ischränke, sondern eu zumne aständige Verhalte bewege und zu ständige Higab an de Herr ohni Ablänkig.

36 Wänn aber äine dänkt, das er sich unpassend verhaltet, wän er unverhürotet bliibt, und er über die Blüet vo de Jugend use isch, dänn gilt: Er chan mache, was er wett. Er sündigt nöd. Si sölled hürote.

37 Falls öper aber im Herze fest entschlosse isch und kei Notwändigkeit verspürt sondern sich i de Gwalt het und im Herze entschiede het unverhürotet z'bliibe, dänn macht er's guet.

38 Also au wer hüroted machts guet aber wer nöd hüratet machts besser.

39 E Frau isch bunde, solang ihr Maa läbed. Wänn ihr Maa jedoch sterbe sött, isch sie frei, z'hürote wer sie wott – aber nur im Herrn.

40 Allerdings isch sie minere Meinig na glücklicher, wenn sie so bliebt wie sie isch. Und ich denke doch, das au ich Gottes Geist ha.

 

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Johannes 6 vo 21

 

 

Johannes 6 vo 21

 

6 Nochane isch Jesus übere See vo Galiläa beziehigswiis dr See vo Tiberias gfahre.

2 E grossi Mönschemängi isch ihm gfolgt, wöu si d Wunderzeiche het gseh, wo er vollbrocht het, woner d Chranke gheilt het.

3 Da isch Jesus uf ne Bärg gange u het sech dert mit sine Jünger aneghockt.

4 Das jüdische Passahfest isch churz bevor gstande.

5 Wo Jesus ufblickt het und e grossi Mönschemengi gseh het, het är Philippus gfragt: "Wo solle mir Brot chaufe, damit d Lüt öppis z ässe hei?"

6 Är het das allerdings gseit, um nä uf d Prob z steue, wüu är säuber het ja gwüsst was är vorhär het.

7 Philippus het ihm antwortet: "Säubscht wenn mir für 200 Denare Brot choufe, chöi mir nid mau jedem es chlises Stück gäh."

8 Un eina vu sinene Jinger, un dr Andreas, dr Brueda vum Simon Petrus, sait zue nem:

9 "Der chliine Bueb hier het fünf Gerschtebrot u zwöi chlyni Fische. Doch was isch das scho bi so vielne Lüt?"

10 Jesus het jedoch gseit: "Forderet d'Lüt uf, sich anzsetze." D'Stell, wo die öppe 5000 Männer Platz hei gno, isch dicht mit Gras bewachse gsi.

11 Jesus het des Brot gnoh, het es Dankgebet gsproche un het's a alli vrteilt, wo dört gsässe hän. Selbe het er mit d wenige Fisch gmacht, un jede het übercho, soviel er het welle.

12 Wo alli satt sy gsy, het er zu syne Jünger gseit: "Sammlet di übrig bliebene Stück i, damit nüüt verschwändet wird."

13 Auso hei si das iigsammle, wo nach em Ässe vo dr füf Gerschtebrot übrig isch gsy, u hei dermit zwöuf Chörb gfüllt.

14 Die Lüüt wo das Zeiche gseh hei: "Das isch würklech der Prophet, der id Welt sött cho."

15 Da Jesus gwüsst het, das d Mönsche druf gsy und dra sy, nä mit aller Gwaut zum Chenig z mache, het er sich wider uf e Bärg zrügg gzoge – ganz elei.

16 am abig si sini jünger abä zum seele

17 und stige ines Boot zum uf Kapernaum überzsetze. Es isch inzwüsche scho dunkel gsi und Jesus isch immer no nid bi ihne gsi.

18 Usserdäm isch e starche Wind gsy u het dr See ufgwählt.

19 Wo si aber öppe 5 oder 6 Kilometer gruederet sy gsy, hei si gse, wie Jesus übere See isch gloffe und uf ds Boot zuechoo isch. Si hei Angscht übercho,

20 doch er beruhigt si: "I bi's! Het ke Angst."

21 Da sy si parat gsy, ne a Bord z hole, u grad när hei si ds Ufer erreicht, wo si aagsteuert hei.

22 Am nächste Tag hei d Lüt gseh, wo am angere Seeuer si blibe gsy, dass kes Boot da isch gsy. Es chlyses Boot isch dert gsy, die Jünger sy auerdings ohni Jesus a Bord gange und abgfahre.

23 Doch dänn Boot us Tiberias i de nöchi vom Ort iigfahre wo si nach em Dankgebet vom Herr s Brot hei gässe.

24 Nachdem dä Lüt also bewusst worde isch, dass weder Jesus no sini Jünger da sy gsy, sy id Boot gstige und sy nach Kapernaum gange zum Jesus sueche.

25 Wo si ne de uf der andere Siite vom See hei gfunge, hei si ne gfragt: "Rabbi, wenn bisch du da härecho?"

26 Jesus git zantwort: "Ein schtoht fescht: Ihr suecht mi nit, wel ihr Zeiche gsähne hän, sundern wel ihr d Brot gässä hän un satt wore sin.

27 Bemüeht nech nid um d'Nahrig, wo vergänglich isch, sondern um die unvergänglechi Nahrig, wo zu ewigem Läbe füert u wo euch dr Mönschensohn wird gä. Denn nen het d Vater, so Gott selbscht, mit däm Siegel dr Anerkennig vusähne.

28 De hei si vo ihm wöue wüsse: "Was müesse mir tue? Wie chöi mir tue, was Gott wott?"

29 Jesus antwortet: "Gott will, dass ihr a den glaubt, den er gschickt het."

30 druf hei si gfragt "Was für es Zeiche voubringsch, damit mirs gseh u dir gloube? Was wirsch tuesch tue?

31 Üsi Vorfahre hei ir Wildnis ds Manna gässe, so wi s i de Schrifte steit: 'Er het ne Brot vom Himmel z'esse gä.'

32 Jesus erwideret: "Es steit fescht: Nid dr Moses het öich ds Brot vom Himmel gäh, sondern mi Vater git öich ds wahre Brot vom Himmel.

33 Denn ds Brot Gottes isch dä, wo vom Himmel herabchunt u dr Welt Läbä git."

34 Da hei si gseit "Herr, gib üs immer das Brot."

35 "Ich bi ds Brot vom Läbe" het Jesus erklärt. "Wer zu mir chunnt, wird überhoupt nid hungrig wärde, u wär a mi gloubt, wird überhoupt nie dürschtig wärde.

36 Aber wie gseit, ihr heig mi sogar gseh u gloubt glich nid.

37 Aui wo der Vater mir git, wärde zu mir cho u wär zu mir chunnt, dä wärdi niemaus wägjagge.

38 Denn i bi nid vom Himmel abecho, zum z tüe, was i sälber wott, sondern was de wott wo mi gschickt het.

39 Das isch dr Wille wo mi gschickt het: Das i vo au dene, woner mir gä het, ke verlüre, sondern das i se am letschte Tag uferwecke.

40 Denn dr Wille vo mim Vater isch, dass jede, wo dr Bueb anerkennt und an ihn glaubt, ewigs Läbe het, und i wirde ne am letschte Tag uferwecke."

41 D Jude hei ne itz derfür kritisiert, dass er gseit het: "I bi das Brot, wo vom Himmel herabchoo isch."

42 Si hei zunenand gseit: "Isch da nid dr Jesus, dr Bueb vum Joseph? Mir kenne doch sy Vater und sy Muetter! Wie chan er da jitz behaupte: 'I bi vom Himmel abecho'?"

43 Druf gseit het Jesus: "Hört uf, ummezkritisiere!

44 Niemer cha zu mir cho, es syg de, dr Vater wo mi gschickt het, zieht ne und i wirde ne am letschte Tag uferwecke.

45 In de Schrifte vu d Prophete stoht: "Sie wäre alli vu Jehova gschuld wäre." Jede, wo däm Vater zueglost un vu nem glernt het, kunnt zue ma.

46 Nid dass jemads d Vater gseh het usser dem, wo vo Gott kunnt – är het d Vater gseh.

47 Es staht fescht: Wär glaubt, het ewigs Läbe.

48 I bi ds brot vom Läbä.

49 Euri Vorfahre hei ir Wildnis ds Manna gesse und doch si gstorbe.

50 Wer aber das Brot wo vom Himmel herabchunt isst wird nid sterbe.

51 Ig bi ds läbige Brot wo vom Himmu herabchoo isch. We öper vo däm Brot isst, wird er für immer läbe. Und i de Taat, ds Brot, wo i gibe wär, isch mi Fleisch, das i für ds Läbe vor Wält opfere wirde."

52 Ds het under d Jude e Striit glöst u si hei gseit "Wie cha är üs sy Fleisch z'Ässe gäh?"

53 Jesus het ihne erchlärt: "Es staht fescht: Wenn Der nid ds Fleisch vom Mönscher u sis Bluet trinkt, hesch kes Läbe i euch säuber.

54 Wär sech vo mim Fleisch ernährt u mis Bluet trinkt het ewigs Läbe, u i wird ne am letschte Tag uferwecke.

55 Mis Fleisch isch nämlech die wahri Nahrig u mis Bluet ds wahre Getränk.

56 Wär sech vo mim Fleisch ernährt u mis Bluet trinkt, blibt mit mir verbunde u ig mit ihm.w

57 So, wie dr lebändig Vater mi gschickt het und i dür d Vater läbe, so wird o dä wo sech vo mir ernährt, dür mi läbe.

58 Ds isch ds Brot, wo vom Himmu herabchoo isch. Es isch nid wie damals, aus öiri Vorfahre gässe und trotzdäm schtarbe. Wär sech vo däm Brot ernährt, wird für immer läbe."

59 Das alls het erchlärt, won er z Kapernaum inere Synagoge glehrt het.

60 Wo si das ghöre, hei viu syne Jünger gmeint: "Was er seit, isch schockierend! Das cha sech doch niemer alose!"

61 Jesus het gwüsst, dass sini Jünger sini Wort kritisiert hei, u drum het si gfragt: "Nähme dir dra Astoss?

62 Was isch de ersch we Der dr Mönschsohn dert häre gseht, woner vorhär isch gsy?

63 Es isch dr Geischt, wo Läbä git. Das Fleisch isch vo gar ke Nutze. Mini wort, woni an euch grichtet ha, si Geist und si Läbe.

64 Aber es git es paar unter euch wo nid gloube." Jesus het nämlech vo Afang aa gwüsst, wär nid gloubt het u wär si Verräter würd si.

65 Är fögt derzue: "Drum hani zu euch gseit, dass niemert zu mir cha cho, es syg denn dr Vater gwährts ihm."

66 Vil vo sine Jünger si drum zrügg gange wo si hinger sich hei gloh, u hei ne nümm begleitet.

67 Da het Jesus d Zwölf gfragt: "Wei Der öppe o wäggah?"

68 Simon Petrus git zantwort: "Herr, zu wem sölle mir go? Du hesch Wort vom ewige Läbe.

69 Mir gloube u wüsse, dass du dr heiligi Gottes bisch.

70 Jesus erwideret: "Hani Nech nid zwöuf uusgsuecht? Eine vo euch isch jedoch e Verleumder."

71 Är het mit däm Judas gmeint, dr Sohn vom Simon Iskariot, wo ne verrate würd, obwohl er zu de Zwölf ghört het.