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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Lukas 4 vo 24

 

 

Lukas 4 vo 24

 

4 Vu heiligem Geischt erfillt, het Jesus d Jordan vulo, isch vum Geischt durch d Wildnis gführt worde,

2 40 Täg lang und dert vom Tüfel versuecht. Die ganzi Zit het Jesus nüt gheisse und isch drum am Änd vo däre Tag hungrig gsi.

3 Do het dr Tüüfel zu ihm gseit: "We du e Bue Gottes bisch, de sag däm Schtei, er söll sich ines Brot verwandle."

4 Jesus entgägä het: "In den Schriften steht: 'Der Mensch soll nicht elei von Brot leben.'

5 Auso het ne dr Tüüfu ufe gfihrt u het ihm imene Ougäblick aui Riiche vo dr bewohnte Erde zeigt.

6 Denn het dr Deufel zue nem gsait: "Ich gib dir de Macht iba alli de Riche samt ihre Pracht, denn sie isch ma ge worde, un i gib sie, wäm i will.

7 Wennd mir daher en Akt vo dr Aabetig erwisisch ghört alles dir." 8 Jesus erwiderte: "I de Schrifte steit: 'Jehova, dine Gott, söusch aabete und für ihn elei söusch heilige Dienst tue.

9 Druf fihrt da nen nohch Jerusalem, schtellt nen uf d Brüschtig vum Tempel un sait: "Wenn dü ä Bue Gottes bisch, dann springt abe,

10 denn i de Schrifte steit: 'Er wird sinene Engel dinetwege Befehl geh, dich zbeschütze',

11 und: 'Uf ihrne Händ wärde sie di trage, damit du nid mit dim Fuess gäge e Stei stosisch.

12 Jesus het ihm erwideret: "Es heisst: 'Dü sollsch di Gott Jehova nid uf d Prob stelle.

13 Wo de Tüüfel mit all de Versuechige fertig isch, isch er vo ihm weggange u isch uf e andere günschtige Zytpunkt gwartet.

14 Ir Chraft vom Geischt het Jesus itze uf Galiläa zrügg kehrt u i dr ganze Gägend hei sech gueti Bricht über ihn verbreitet.

15 Er het o agfange i de Synagoge lehre u isch vo allne höch gachtet worde.

16 Woner nach Nazareth isch cho, won er ufgwachse isch, isch er wie gwöhnt am Sabbat i d Synagoge u isch ufgstande zum vorläse.

17 Do het me em d Buechrolle vum Prophete Jesaja ge, un er het se ufdoe un findet d Schtell, wo schtoht:

18 "Jehovas Geischt isch uf mir, denn er het mi gsalbt für de Arme e gueti Botschaft z bringe. Er het mi gschickt um de gfangeni freiheit z verkünde und de blinde dass si wider wärde gseh um di zerschlagene freizloh

19 und zum Jehovas Jahr der Gunst z predige."

20 Är het d Buechrolle nun zämegrolle, het si em Synagogendieer zru gäh, het sech gsetzt und alli Ouge ir Synagoge hei sech uf ihn gheftet.

21 Dänn het er gseit: "Hütt het sech d Schriftstell, wo Der grad ghört heit erfüllt.

22 Alli hei ihm es guets Zügnis us gsteut u hei über di gwinnende Wort us sim Mul gstunne. Si hei gfragt: "Isch das nid e Bue vom Joseph?

23 Do het er zu nene gseit: "Dir wärde jitz bestimmt das Sprichwort uf mi awände: "Arzt, heil di sälber!', und säge: "Mir hei ghört, was z Kapernaum gscheh isch, mach das doch o hie i dym Heimatgebiet."

24 Är het dazu gfügt: "Kei Prophet wird i sim Heimatgebiet akzeptiert, das versichere ig euch.

25 I sag äich d Wohrheit: Zur Zyt Elias zum Byschpil, wo dr Himmel drei Jahr u sächs Monet verschlosse isch gsi u im ganze Land e grossi Hungersnot usbroche het, het's z Israel vil Witwe gäh,

26 doch zu kene vo ihne isch dr Elia gsändet worde, sondern nume zure Witwe i Zarephath im Land Sidon.

27 Un zur Ziit vum Prophete Elisa het`s vieli Ussätzige ge in Israel, doch keina vu nene isch gsund gmacht worde, nume dr Syrer Naaman.

28 Da sy alli ir Synagoge wo das ghört hei, hässig.

29 Si hei ufgsprunge, hei ne usem Ort bis zum Rand vom Berg tribe wo ihri Schtadt bout isch gsi u hei ne wöue chopfüber stürze.

30 Doch er isch zmitzt dür d Mängi gangä und wiiter zogä.

31 Woner i di galiläischi Stadt Kapernaum hinab isch cho u am Sabbat lehrt het,

32 Stunte d Lüt nume so über sini Art z lehre, denn er het mit Autorität gredt.

33 Ir Synagoge isch grad e Maa gsi, wo vomene Dämon, em böse Geischt, bsesse isch gsy. Er het lut gschroue:

34 "Ha! Was hei mir mit dir z tüe, Jesus du Nazarener? Bisch du cho um üs z vernichte? I weis genau, wär du bisch: dr Heilig Gottes!"

35 Doch Jesus bfrogt ihm: "Sig still und chum us ihm use!" Do wirft dr Dämon dr Maa zmitzt under d Lüt ufe Bode u het ne de verlüürt, ohni ihm Schade zuezfüege.

36 Alli hei gseit fassigslos zuenand: "Wie är redt! Mit Outorität u Macht git er der böse Geischter Befähl und si chöme use!"

37 U so het sech dr Bricht über ihn immer wyter verbreitet bis i de letschte Winkel vo de ganze Gägend.

38 Nochdem er d Synagoge verlah het, isch er zum Simon hei gange. D Schwiegermueter Simon het hochs Fieber gha, un me bittet Jesus, ihr z helfe.

39 Do het er sich über si büügt, het däm Fieber z verschwinde und s het si verlore. Sofort isch si ufgstande u het aagfange, alli z bediene.

40 Bi Sunneuntergang hei alli ihri Chranke zu ihm bracht – Mönsche mit de verschidene Liide. Är het jedem einzelne d Händ uf gleit u het alli gheilt.

41 Vieli Dämonen fahre üs un brelle: "Du bisch dr Bue Gottes!" Doch mit strenge Wort vubotet da ne z schwätze, denn sie hei gwüsst, dass er dr Chrischtus isch.

42 Bi Tagesanbruch isch är wäg anen einsame Ort gange, aber d'Lüt hei sich uf d'Suechi nach ihm gmacht, und wo si bi ihm si gsi, hei si ne nümme wölle gah.

43 Doch er het zue nene gsait: "I mues di gueti Botschaft vom Gottes Königrich o i anderne Städt bekannt mache, denn drzue bin i usgsandt worde.

44 So het är de i de Synagoge vor Judäa predigt.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Lukas 3 vo 24

 

 

Lukas 3 vo 24

 

3 Im 15. Jahr vor Regierig vo Tiberius Cäsara – Pontius Pilatus isch damals Schtatthalter vo Judäa gsi, dr Herodes Bezirksherrscher vo Galiläa, sys Brueder Philippus Bezirksherrscher vor Region Iturä u Trachonitis gsi, u Lysanias isch Bezirksherrscher vo Abilene gsi,

2 zur Zyt vom Annas, em Oberpriester, u dr Kaiphas het dr Johannes, dr Sohn vom Sacharja, dr Wildnis e Botschaft vo Gott.

3 Drufhin isch Johannes durch di ganz Jordangegend zoge un het d Toufe als Symbol dr Rue zur Sündevergäbig predigt,

4 we s im Buech vum Prophete Jesaja schtoht: "Eine Schtimme rueft in dr Wildnis: 'Bereitet d Wäg Jehovas vor! Ebnet sini Strosse.

5 Jedes Tal söll ufgfüllt u jede Bärg u Hügel iibnet wärde. Di kurvige Wäg sölle begradigt und di holprige Wäg gebnet wärde.

6 U aui Mönsche wärde gseh, wi Gott für Rettig sorgt.

7 Wo d Mänschemenge si choo, zum sech vom Johannes taufe lo, het er zu ne gseit: "Ihres Otternbrut, wer het euch gseit, dir chöit vor em kommende Zorn Gottes flieh?j

8 Bringt auso Frücht füre, wo dr Reu entspräche. Und fangt nid a, zu euch sälber z säge: 'Mir hei Abraham zum Vater!'Den i sag äich, Gott us dene Schtei hie Kinda Abrahams hervorbringe ka.

9 Ja, d Axt liit scho ar Wurzle der Bäum. So wird jede Baum wo ke guete Frücht bringt gfallt u is Füür gworfe wärde."

10 Da hei ne d Lüt gfragt: "Was söue mer auso tue?"

11 Er het zantwort: "Wer zwöi Gwänder het, söu mit em teile wo kes het und z'Gliche gilt für dä, wo öppis z'esse het."

12 Sogar Stüürinehmer si cho zum sech lo taufe und hei gfragt: Lehrer, was söue mer mache?

13 Er het zue nene gseit: "Verlangt nid meh als di vorgschribni Stüür."

14 Ou Lüt wo im Militär dient hei gfragt "Was söue mer mache?" Un na git zantwort: "Drangsaliert nemads un klagt nemads falsch a, sundern gen äich mit äire Vergüetig zfriede."

15 D Lüt sy etz voll Erwartig gsy und alli überlege: "Isch är vilicht dr Chrischtus?"

16 Johannes het ne allne zur Antwort geh: "Ich seuber touf nech mit Wasser, aber es chunt de wo stärcher isch aus ig und i bi nid würdig di Rieme vo sine Sandale ufzbinde. Är wird nech mit heiligem Geischt u mit Füür taufe.

17 Är het d Worfschuufle i dr Hand zum si Dreschplatz gründlech z säuber und dr Weize izsammle und i sis Vorratshuus z bringe, aber d Spreu wird er mit Füür verbrönne, wo nid glöscht cha wärde.“

18 Är het no vieli anderi ermahnendi Wort gredt u het de Mönsche wyter die gueti Botschaft verkündet.

Als sa aba Herodes, d Herrscher vu Galiläa, wägä Herodias, dr Wieb vu sinem Brüeder, un wäg sinene schlechte Tade zrechtgwiese het,

20er isch er vo ihm is Gfängnis gworfe worde. So lud Herodes no me Schuld uf sich.

21 Als sich alli Lit daufe lo hän, isch au Jesus dauft worde. Während er bätet het, het sich d Himmel ufdoe,

22 un dr heilig Geischt isch in Form vu einere Dube uf nen abe kumme, un ä Schtimm isch üs däm Himmel kumme: "Dü bisch mi Bueb, mi gliebte Bueb. Ich ha gfalle a dir."

23 Wo Jesus si Wärch het agfange, isch er ungefähr 30 Jahr alt gsi. Är het gälte aus der

Sohn Josephs,

Sohn vom Heli,

24 Sohn vo Mattat

Sohn vom Levi

Sohn von Melschi,

Sohn vom Jannai,

Bueb vum Josef,

25 Sohn us Mattathias,

Sohn vo Amos,

Sohn von Nahum,

Sohn vom Esli,

Sohn von Naggai,

26 Sohn von Maath,

Sohn vom Mattathias,

Sohn von Semeïn,

Sohn vom Josech,

Sohn vo Joda,

27 Sohn vom Johanan,

Sohn vo Resa,

Sohn vo Serubbabel,

Sohn von schealtiël

Sohn vom Neri,

28 Sohn von Melschi,

Sohn vom Addi

Sohn vom Kosam,

Sohn vom Elmadam,

Sohn vom Er,

29 Sohn von Jesus,

Sohn vo Elieser,

Sohn vom Jorim,

Sohn vo Mattat,

Sohn vom Levi

30 Sohn vo simeon,

Sohn vo Juda,

Bueb vum Josef,

Sohn vom Jonam,

Sohn vom Eljakim,

31 Sohn vom Melea,

Sohn vom Menna,

Sohn von Mattatha

Sohn vom Nathan

Sohn von David

32 Sohn vom Isaï,

Sohn vo Obed,

Sohn vo Boas,

Sohn von Salmon,

Sohn von Nachschon,

33 Sohn von Amminadad,

Sohn vom Arni,

Sohn von Hezron,

Sohn vom Perez,

Sohn vo Juda,

34 Sohn vom Jakob,

Sohn vom Isaak,

Bueb Abraham,

Sohn vom Terach,

Sohn vo Nahor,

35 Sohn vo Serug,

Sohn vo Ru,

Sohn vom Peleg,

Sohn von Eber,

Sohn vom Schelach,

36 Sohn vo Kainan,

Sohn von Arpachschad,

Sohn vo Sem,

Sohn vo Noah,

Sohn vo Lamech,

37 Sohn vo Methusalah,

Sohn von Henoch,

Sohn vom Jared,

Sohn von mahalaleël

Sohn vo Kainan

38 Sohn von Enosch,

Sohn vom Seth,

Sohn vo Adam,

däm Bueb Gottes.

 

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Lukas 2 vo 24

 

 

Lukas 2 vo 24

 

2 Zu dere Zyt het d Cäsar Augustus aagordnet, alli Bewohner vom Riich ds registriere.

2 (Di ersti Registrierig isch duregfüert worde wo quirinius Statthalter vo Syrie isch gsi.)

3 Alli hei sech ufgmacht zum sech la registriere, jede i sini eigeti Stadt.

4 Natürlich isch au Josef vu dr galiläische Schtadt Nazareth üs nuf nohch Judäa in d Heimatstadt David, Bethlehem gnennt, denn er schtomm üs däm Hus un dr Familie David.

5 Er het sech zäme mit dr Maria ufe Wäg gmacht, um sech la registriere. Me het si ihm inzwüsche wie versproche zur Frau gäh

 u si isch hochschwanger gsi.

6 Während si sech dert ufhaute, isch für d Maria d Zyt vor Entbindig cho.

7 Si het ihre Sohn, de Erschtgeborene, zur Wältf u het ne mit Stoffbändeli umwicklet. De het si ne i e Fuetterchrippe gleit, wüu si ir Ungerkunft ke Platz hei gfunge.

8 In der gliche Gägend si au Hirte gsi, wo drusse im Freie läbt hei un ir Nacht ihri Herde bewachte.

9 Plötzlich isch Jehovas Engel vor ihne gschtande und Jehovas Herrlichkeit het sie umstrahlt. Das het ne grossi Angscht gmacht.

10 Doch dr Engel het zue nene gsait: "Häb ke Angscht! Denn luege, i vukindige äich ä gueti Botschaft, de däm ganze Volk grossi Fräid bringe wird.

11 Hüt isch nämlich z David Heimatstadt für euch ä Rätter gebore worde, dr Chrischtus, dr Herr, isch.

12 Das wird ds Zeiche für nech sy: Dir werdet es nöibeligs Chind finde, wo mit Stoffbänder umwicklet inere Fuetterchrippe ligt."

13 Plötzlich isch bi däm Engel ä grosses himmlisches Heer gsi, wo Gott priesst un het gsait:

14 "Herrlichkeit Gott obe i de Höchi u Friede uf der Erde unger Mönsche, wo sini Anerkennig hei."

15 Wo d Ängel i Himmel zrügkehrt sy gsy, hei d Hirte zuenand gseit: "Löh üs umbedingt uf Bethlehem ga und luege was da gscheh isch, was d Jehova üs mitteilt het."

16 Si hei sofort ufbracht u d Maria, Joseph u ds Neugeborene gfunge, wo ir Fuetterchrippe het.

17 Wo si das hei gseh, hei si brichtet wasne über ds Ching gseit isch worde.

18 Alli, wo das ghöre hei, schtunne übere Bricht vo de Hirte,

19 doch d Maria het aui die Wort i ihrem Innere bewahrt u zog Schluss¬folgerige i ihrem Härz zoge.

20 D Hirte sy denn wider zrug gsy. Si hey verherrlicht und priise Gott für alles, wo si ghört u hei gseh. Alles so isch gsi, wi's ne mitteilt worde isch.

21 Nach acht Tag, wo's Zyt isch gsy, das Chind z'schnide, het me ihm dr Name Jesus – der Name, wo der Engel scho vor der Empfängnis gnennt het.

22 Do kummt de Ziit vum Reinigungschopfa, de im Gsetz vum Moses vorgschriebe war, un Maria un Josef hän Jesus nohch Jerusalem broche, um nen Jehova z'presentiere,

23 so wies im Gsetz Jehovas steit: "Jede männliche Erstgeburt söll als öppis Heiligs für Jehova bezeichnet werde."

24 U si hei es Opfer dran bracht, wi's ds Gsetz Jehovas vorgschribe het: "Es Paar Turteltuube oder zwöi jung Tuube".

25 Damals het's z Jerusalem e grächte und tüüfgläubige Maa namens Simeon gä. Er het ufe Troscht für Israels gwartet u heilige Geischt isch uf ihm gsi.

26 Üsserdem het Gott nem durch d heilige Geischt mitteilt, dass sa nit schterbe wird, ohni d Chrischtus Jehova gsähne z ha.

27 Under däm Ifluss vum Geischt kummt da etze zum Tempel, un sobald d Eltere d kleine Jesus inäbringe, um an däm dr übliche Gsetzesbruch z erfille,

28 het er des Kind in d Arme gnoh, pries Gott un het gsait:

29 "Jetzt, Souveräner Herr, lahsch din Sklave i Friede entloh wies versproche hesch.

30 Wüu mini Ouge hei ds Mittu zur Rettig gseh,

31 für das de gsorgt hesch, damits für alli Völker sichtbar isch:

32 es Liecht zum der Schleier vo de Völker wägznäh, un e Herrlichkeit für dis Volk Israel."

33 Der Vater u d Muetter hei gstunne, was aues über ds Ching gseit worde isch.

34 Simeon het se säägnet un het zu dr Maria gseit, dr Muetter: "Das Kind isch drzue bestimmt, z Israel vili gheie und wider ufstah z löh, und es söll es Zeiche si, gäge das me schwätze wird

35 – ja dich wird es langs Schwert durebohre damit d Überlegige vielne Härze enthüllt werded."

36 Denn isch da no d Anna gsi, d Tochter vo Phanuël, us em Stamm Ascher, e Prophetin i vorgrücktem Alter. Nach ihrem Hüürat het si sie siebä Jahr mit ihrem Maa glebt.

37 Si isch e Witwe gsi u isch inzwüsche 84 Jahr alt gsi. Nie het si im Tempel gfählt, sondern si het Tag und Nacht verrichtet under Faschte u Flehe heilige Dienst.

38 Genau i dere Stund het si nöcher ahgange, Gott z danke und mit allne wo uf d Befreiig Jerusalems warte über ds Chind z rede.

39 Wo si de aues nach em Gsetz Jehovas usgfüert hei, hei si uf Galiläa i ihri Stadt Nazareth zrü kehret.

40 Des Kind wird gresser un stärker, nimmt a Wisheit zue un het witerhin Gottes Anerkennig ka.

41 Sini Eltere hei d Gwohnheit jedes Johr ds Passahfest in Jerusalem z bsueche.

42 Wo Jesus zwölf Jahr alt isch gsy, hei si also ufezoge, wies bi däm Fäscht Bruuch isch gsy.

43 Noch däne Feschttäg hei si sech ufe Heiwäg gmacht, aber der jung Jesus isch z Jerusalem zrubliebe, ohni das sini Eltere s bemerkt hei.

44 Ir Anahm, är syg bi de andere Reisende, si e Tagereis wit gange u fange de a, under de Verwandte u Bekannte nach ihm z sueche.

45 Als sie nen aba nit finde, kähre sie nohch Jerusalem zruck un sueche überall nohch nem.

46 Noch dräi Däg hei si ne ändlech im Tempel gfunde, we er zmitzt unde d Lehrer gsässe het, ne zueghört un Frage stellt.

47 Aui wo ihm zueglost hei, hei di ganz Zyt über sis Verständnis und sini Antworte gstunne.

48 Wo syni Eltere ne gseh hei, sy si fassigslos gsy, u sy Mueter het gseit: "Chind, wi hesch du üs das nume chönne atue? Lueg mau, di Vater und ig hei di ganz verzwiiflet gsuecht."

49 Doch är het si gfragt: "Warum hender mi gsuecht? Het Der nid gwüsst, dass i im Huus vo mim Vater mues sy?"

50 Doch si begriffe nid was er demit gmeint het.

51 Er het etze mit ne uf Nazareth zrukehrt u het ne witer bordnet. Sini Muetter het alli die Wort in ihrem Herz bewahrt.

52 Jesus nimmt a Wisheit un Körpergröss zue un het immer meh Anerkennig bi Gott un de Mensche gfunde.

 

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Lukas 1 vo 24

 

 

Lukas 1 vo 24

 

NACH LUKAS

1 Scho viu hei sech drangmacht, e Bricht über d Fakte zäme¬zstelle wo mir völlig überzügt si.

2 Drbi hei si sech a das ghaute, wo üs die überlieferet hei, wo vo Afang a Augezüüg und Verkündiger vo de Botschaft gsi si.

3 Aso hani o beschlosse, di Fakte i logische Reihefoug für di, hochverehrte Theophilus, ufzschribe. Bi nämlech aues vo afang ah genau nachegange.

4 Du wirsch de völlig sicher sii, dass alles wo mer dich scho mündlich glehrt het, zueverlässig isch.

5 Zur Zyt vom Herodes, em König vo Judäa, het e Priester namens Sacharja us dr Gruppe Abijas glebt. Sy Frau het Elisabeth gheisse und isch vom Aaron abstammt.

6 Beide ware in Gottes Auge grecht, denn sie len sich nigs zschulde un befolge alli Gsetz un Vorschrifte Jehovas.

7 Doch si hei ke Ching gha will Elisabeth unfruchtbar isch gsi u beidi si scho i vorgrücktem Alter gsi.

8 Während Sacharja vor Gott d' Priesterufgabe erfüllt het wo sinere Gruppe zuefielle,

9er ischer noch em prieschterleche Bruch a d Reihe cho, s Heiligtum Jehovask z betrete und Röcherwärch darzbringe.

10 Zu de Stund, wo s Röcherwärch härgbracht worde isch, het dussä di gsamti Mönschemängi bätet.

11 Da erschient ihm Jehovas Engel; er isch rächts vom Räucheraltar gstande.

12 Wo em Sacharja är gseh het, isch är beunruhigt gsy und Furcht het ihn übercho.

13 Doch dr Engel het zue nem gsait: "Ha kä Angst, Sacharja! Dis Flehe isch erhört worde, und dini Frou Elisabeth wird der e Bueb schänke, wo d Johannes söttsch nenne.

14 Du wirsch di freue, ja überglücklich si u vili wärde sech über sini Geburt fröie,

15 denn er wird in Jehovas Ouge gross si. Er darf aber uf ke Fall Wii oder süsch eppis Alkoholischs trinke. Scho vor sim Geburt wird er mit heiligem Geischt erfüllt sii,

16 und är wird vieli vo de Söhn Israels zu ihrem Gott Jehova zrügfüehre.

17 O wird er ihm mit em Elias Geischt u Chraft vorusgah, zum d Härze vo Vätere wider z Härze vo Ching z mache u d Ungehorsame zur praktische Wysheit vo de Grächt zrüggzfüere. So wird er für Jehova es Volk vorbereite."

18 Dr Sacharja het dr Ängel gfragt: "Wie chani da sicher si? I bi doch scho alt und o mini Frou isch i vorgrücktem Alter."

19 Dr Engel het erwideret: "I bi dr Gabriel, wo nah vor Gott steit und i bi gschickt worde, um mit dir z rede und dir die gueti Botschaft z bringe.

20 Aber wüu du mine Wort nid gloubt hesch wo zur festgleitete Zit wahr wärde, drum wirsch du nüm chöne rede, sondern stumm blibe bis zu dem Tag wo das alles itrifft.“

21 Inzwüsche hei d Lüt uf Sacharja gwartet u hei sech gwunderet, werum er so lang im Heiligtum bliebe isch.

22 Woner denn usecho isch het er nid chönne zu ne rede, und de Lüt isch klar worde, dass er im Heiligtum grad e übernatürlichi Erschiinig het gha. Er het sech di ganz Zyt mit Zeiche verständiget u isch stumm blibe.

23 Wo när d Täg vo sim heilige Dienst abgloufe si, isch är hei gange.

24 Einigi Täg danach isch syni Frou Elisabeth schwanger worde. Si het sech fünf Monet lang zrugg zoge und het gseit:

25 "Das het d Jehova für mi ta! Är het mir Beachtig gschänkt u mi vo der Schand befreit."

26 I ihrem sächschte Monet het Gott dr Engel Gabriel inere galiläische Stadt namens Nazareth gschickt

27 zunere Jungfrau, de mit nem Ma namens Josef üs däm Hus David vulobt war un Maria het gheisst.

28 Als dr Engel hiikummt, het da gsait: "Ich grüss di, du iberus gsegneti Frau. Jehova isch a dinere Siite."

29 Sini Wort hei d Maria sehr beunruhigt und sie het überleit was dä Gruess wohl z bedüte gha het.

30 Do het dr Engel zu ihre gseit: "Ha kä Angst, Maria! Gott het dir sini Anerkennig gschänkt.

31 Du wirsch schwanger wärde und e Sohn zur Welt bringe, u du söusch ne Jesus nenne.

32 Er wird gross si un Bueb vum Hechschteg gnennt wäre, un Jehova Gott wird nem d Thron David ge, sinem Vater.

33 Er wird für immer als König über ds Huus Jakob regiere und sis Chönigriich wird nie ende."

34 Maria het dem Engel entgegnet: "Wie söll das gschehe? I ha doch ke sexuelle Beziehige mit eme Maa."

35 Dr Engel het dir antwortet: "Heilige Geischt wird über di cho und d Kraft vom Höchste wird uf dir ruhe. Drum wird der, der uf d Welt kumme wird, heilig un Gottes Bueb gnennt wäre.

36 U steu dir vor! Dini Verwandti Elisabeth isch ebefaus mit me Sohn schwanger, u das obwou si scho äuter isch. Si, di sogenannt Unfruchtbari, isch jitz im sechste Monet,

37 denn es git kei Ussag Gottes, die er nid wohr mache cha." 38 Maria erwideret: "Hier bin ich: Jehovas Sklavin! Was du aakündigt hesch, söll mit mir gscheh. Druf het dr Engel si verlüre.

39 Damals het sech d Maria schnäu ufe Wäg is Bärgland gmacht, i ne Stadt Judas,

40 het des Huus Sacharjas un begrüesst Elisabeth.

41 Sobald Elisabeth Maria Gruss ghärt het, het des Bebe in ihrem Buuch ghaue, un Elisabeth wird mit heiligem Geischt erfillt.

42 Si het lut grüefe: "Gsägnet bisch unter de Froue, u gsägnet isch das Ching, wo d zur Wält wirsch bringe!

43 Wi chumi zu dr Eh das mi d Mueter vo mim Herrn bsuecht?

44 Stell der vor! I däm Momänt, won i dine Gruess ha ghört, het ds Baby i mym Buch vor Fröid ghüpft.

45 Glücklech isch o d Frou, wo gloubt het, denn es wird sech usnahmslos aues erfülle, was ihre vo Jehova gseit worde isch.

46 Maria het druf gsait: "Mini Seel preist Jehovas Grösse,

47 u mi Geischt cha nid anders als über Gott mi Rätter, überglücklech z si,

48 denn är het di niidrigi Stellig vo sire Sklavin wahrgnoh. Sieh nume! Vo jitz aa wärde mi alli Generatione für glücklech erchläre,

49 wüu dr Mächtig Grosses für mi do het. Heilig isch si Name,

50 u vo Generation zu Generation schänkt er aune wo Ehrfurcht vor ihm hei Barmherzigkeita.

51 Mit sim Arm het er machtvolli Tate vollbracht und di zerstreut, wo ihre Härz vou überheblicher Absichte isch.

52 Mächtige het er vom Thron gstosse u Niedrigstehende erhöht.

53 Hungrige het er mit guetem völlig gsättiget u Riiche mit leere Händ wäggschickt.

54 Er isch sym Diener Israel zu Hilf cho. Drbi het er sich a syni Barmherzigkeit erinneret,

55 so wi ers üsne Vorfahre, Abraham u sinere Nochkomme zuegseit het, uf ewig."

56 D Maria isch öppe drü Monet bi ihre bliebe und de wider hei kehrt.

57 Nun isch für Elisabeth d Ziit vor Entbindig cho u si het e Junge zur Wält bracht.

58 Wo ihri Nochbere un Verwandte ghärt hei, was für ne grossi Barmherzigkeit Jehova ihr zeigt het, freuen sie sich mit ihre.b

59 Am achte Tag sy si zur Beschniidig vom Chind cho u hei ihm dr Name vo sim Vater Sacharja welle gä.

60 Doch sini Mueter widerspricht: "Nei! Er söll Johannes heisse."

61 Do hei si zu ihrem gmeint: "Aber so heisst doch kein einzige vo dine Verwandte."

62 De hei si Vater düre Zeiche gfragt, wien er das Ching het weue nenne.

63 Er bätet um es Täfeli u het druf gschribe: "Johannes isch sin Name." Drüber hei sech alli gwunderet.

64 Im gliche Ougäblick het sech sys Muul göffnet, sy Zunge het sech löscht und är het agfange z rede und Gott z preise.

65 Da het di ganzi Nachbarschaft in Furcht gränzt u me verzellt im ganze Bärgland vo Judäa dervo.

66 Alli, wo das ghärt hei, hei sech drüber Gedanke gmacht und gfrogt: Was wird äch us däm Kind wäre?", denn d Hand Jehovas isch eidütig iba nem gsi.

67 Dann isch sy Vater Sacharja mit heiligem Geischt erfillt worde un het di prophetische Wort üsseret:

68 "Jehova, dr Gott Israels, söll priese werde, denn er het sinem Volk Beachtig gschenkt und es befreit.

69 Usem Huus vo sim Dieners David het er für üs e mächtige Rätter fürebrocht,

70 so wi ers dur sini heilige Prophete vor langer Zyt aakündet het,

71 für üsne Feind u us der Hand üsne Hasser z rette,

72 für a üse Vorfahre barmherzig z handle u um sech dr heilig Bund i Erinnerig z rüefe,

73 ja dr Eid, wo är üsem Vorfahre Abraham schwor,

74 für üs nach dr Rettig vor üsne Feind ds Vorrächt z gwähre, furchtlos heilige Dienscht für ne z tüe

75 u zwar üses Läbe lang i Loyalität u Gerechtigkeit.

76 Du aber Chind, di wird me Prophet vom höchschte nenne, denn du wirsch Jehova vorusgah zum sini Wäg vorbereite,

77 für sys Vouk la wüsse, dass es dür Sündevergebig grettet wird,

78 wüu Gott innigs Mitgfüeu mit üs het. Wäg däm Mitgfüeu wird üs es Morgeliecht us dr Höchi bsueche,

79 für dene Liecht z'gäh wo im Fänschter u im Todesschatte sitze u für üs ufe Wäg vom Friede z'füere."

80 Johannes isch zumene riife junge Maa ane gwachse. Bis zu sim öffentliche Ufträtte under de Israelite het er i de Wildnis glebt.