Translate Wähle deine Sprache

Suchen

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 585

Lukas 15 vo 24

 

 

Lukas 15 vo 24

 

16 Denn het er o zu de Jünger gseit: "E riche Ma het e Verwalter gha, womer aaklagt het, mit em Vermöge vo sim Herr verschwenderisch umzga.

2 Si Herr het ne zu sich gruefe und gseit: 'Was ghör i da über di? Leg en Rächeschaft¬bricht vor denn chasch nid länger aus Verwalter vom Huus schaffe.'

3 Da het sech dr Verwalter dänkt: 'Was söui i itz mache, wo mi Herr mi nümme aus Verwalter wott ha? Zum Grabe bini nid starch gnue und i schäme mi z bettle.

4 Ah! I weis wasi mache damit i nach mire entlassig i de Hüser vo de Lüt willkomme bi.'

5 U so het er jede zu sich grefft, wo bi sim Herr Schulde het gha. Dr erscht het er gfragt: 'Wieviel schuldisch minem Herrn?'

6 '100 Mass Oliveöl' isch d Antwort gsii, woruf dr Verwalter gseit het: 'Hie hesch dini schriftlichi Vereinbarig. Hock di und schrib schnäll 50.-

7 Denn het er dr Nöchscht gfrogt: 'Und du, wieviel Schulde hesch?' D Antwort isch gsi: '100 grossi Mass Weize.' 'Hier isch dini schriftlichi Vereinbarig' gseit het dr Verwalter. 'Schrib 80.'

8 Der Verwalter isch vo sim Herr globt wurde, wel er, obwohl er ungrächt gsi isch, klug handlet. Wüu d Buebä vo däm Wäut system handle im Umgang mit ihrer eigete Generation chliger aus d Söhn vom Liecht.

9 O säg i Nech: Machet Nech mit em ungrächtä Rychtum Fründe, dass si nech, we dä Rychtum verseit, i di ewige Wohnort ufnäh.

10 Wer im Kleine treu isch, isch o im Grosse treu, un wer im Kleine ungrecht isch, isch au im Grosse ungrecht.

11 We der nech auso im Umgang mit em ungerechte Riichtum nid aus treu erwiese heit, wär wird nech de ds Wahre avertroue?

12 Und we dr nech im Umgang mit däm wo eim andere ghört, nid aus treu erwiese heit, wär wird nech de öppis für euch säuber gäh?

13 Kein Diener cha e Sklave vo zwöi Herre si. Dr eint würd er hasse u dr ander liebe – zu däm einte würd er hebe u dr anger würd er verachte. Ihr könnt nit Sklaven Gottes un vum Richtum si."

14 Aus d Pharisäer wo sehr am Gäud hänge wo aues ghört hei verzoge si spötisch ds Gsicht.

15 Drum het da zue nene gsait: "Ihr erkläret äich vor d Mensch selbscht fir Grecht, aba Gott kennt aicha Herz. Was bi d Mensche hoch agseh isch, isch für Gott abstossend.

16 Des Gsetz un d Prophete git's bis Johannes. Sitdem wird Gottes Kenigrich als gueti Botschaft bekannt gmacht, un Mensche alle Art dränge vorwärts, nem entgege.

17 Eher vergöh Himmel und Erde, aus das o nume ä einzige Strich vomene Buechstabe usem Gsetz unerfüllt blibt.

18 Jede, wo sech vo syre Frou schyde lat u e anderi hürote, begoht Ehebruch, u wär e Gschideni hüratet, begoht äbefaus Ehebruch.

19 Es het einisch e ryche Maa ge wo sech z Purpur u Leine het achleidet u Tag für Tag im Luxus het gschwäut.

20 Vor sim Tor het mä immer ä Bättler namens Lazarus bracht. Är isch mit Gschwüre übersät gsi

21 und het sech när gseh, si Hunger mit däm zstille, was vom Tisch vom Ryche isch fleit. U ständig si Hünd cho u hei a sine Gschwüre läckt.

22 Eis Tag isch dr Bettler gstorbe u isch vo de Engel a d Syte Abrahams träge worde.

O dr Richi gstorbe u isch begrabe worde.

23 Wo er im Grab Quale litt, het er ufe blickt un het vu Witem Abraham gsäh un an sinere Siete Lazarus.

24 Do het er grüeft: 'Vater Abraham, ha Erbarme mit mir und schick Lazarus, damit er sini Fingerspitze is Wasser taucht u mini Zunge chüelet, denn i mache i däm lodernde Füür quvolli Leide dure.‘

25 Doch Abraham het gseit: 'Chind, denk dra dass du zu dine Läbziite gnueg Guets gha hesch, aber Lazarus nume Schlächts. Nun aber wird er hie tröschtet u machsch qualvolli Leide düre.

26 Üsserdem isch ä feschti Trennig zwüsche uns un äich gschaffe worde, ä grossi Kluft, sodass de, de vu do zue äich wänd, s nit kenne un au nemads vu dert zue uns kumme ka.‘

27 Druuf het der Ryche baat: "Vater, we das eso isch, bitte ig di, ne i ds Huus vo mym Vater z schicke.

28 Ig ha nämmlech füf Brüedere, und er söu si warne, damit si nid ou a denä Ort vor Qual chöme.'

29 Doch Abraham sait: "Sie hei Moses un d Prophete, uf de solle sie häre."

30 'Nei, Vater Abraham', het dr Riich entgägä. 'Aber wenn eine vo de Tote zu ihne geit, denn wärde si bereue.'

31 Druf het Abraham gsait: 'Wenn sie nit uf Moses und d Prophete lose, werde sie sich au nit überzüge lo, wenn eina vu de Tote uferstaht.'

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 594

Lukas 15 vo 24

 

 

Lukas 15 vo 24

 

15 Alli Stüürinehmer u Sünder hei sech immer wieder um Jesus sammlet wüu si ihm hei wöue zuelose.

2 Doch sowohl d Pharisäer als o d Schrift¬glehrte beschwertet hei sech: "De Maa empfangt Sünder mit offene Arme und isst mit ihne."

3 Drufhin het er folgende Vergliich bracht:

4 "Wer vo euch wo 100 Schoof het wird nid wener eis vo ihne verliert wo 99 ide Wildnis zruggloh und ds einte sueche bis ers gfunde het?

5 U wenn ers gfunde het legt er's uf sini Schultere u freut sech.

6 Sobald är de hei chunt, rüeft er sini Fründe u Nachbare zäme u seit zune: 'Freut nech mit mir, denn i ha mis verlorene Schaf widergfunde.'

7 Ech säge euch: Genauso gits im Himmel meh Fröid überene einzige Sünder wo bereut, als über 99 Grächti wo ke Roue nötig hei.

8 Oder aagno, ä Frou het 10 Drachme u verlüürt eini drvo. Wird se de nid e Lampe azünde, ihres Huus fege und alles genauer absueche bis si die Drachme findet?

9 Und sobald sie d Drachmus gfunde het, lütet sie ihri Fründe u Nachbare zäme u seit: 'Freut nech mit mir, denn i ha mini verloreni Drochm wider gfunde.'

10 I sag äich: Genauso freue sech d Engel Gottes über ei einzige Sünder, der bereut."

11 Denn het är witer verzellt: "E Maa het zwo Söhn gha.

12 Der jünger het eines Tages gseit: "Vater, gib mer der Teil vo de Erbschaft, wo mir zueschteit.'Druf het dr Vater sy Bsitz under de beide ufteilt.

13 Es paar Täg schpeter het dr jüngere Sohn aui sini Sache zämepackt u reist ines ferns Land. Dert het er es usschweifends Läbe gfihrt und het alles verschluderet, was er bassiert het.

14 Woner nüt me gha het, het im ganze Land e schweri Hungersnot usbrocht und er het in Not grüert.

15 Es isch sowit cho, dass er sech emene Bürger vom Land aaschlosse het, wo ne de zum Schweinehüte uf sini Fälder gschickt het.

16 Er het sech när gseh, sech a Johannisbrotschotte satt z'ässe, wo d'Schweine fresse, aber niemer het ihm öppis gäh.

17 Schliesslech isch är zur Bsinnig cho u het sech gseit: 'Wie vil Lohnarbeiter vo mym Vater hei meh aus gnue Brot u i stärbe hie vor Hunger!

18 I wirde mi zu mim Vater ufmache u zu ihm säge: "Vater, i ha gäge d Himmel u gäge di gsündiget.

19 I verdienes nimme, di Sohn gnennt z werde. Behandle mi wi eine vo dine Lohnarbeiter."'

20 Er het sech auso uf u isch zu sim Vater gange. Wo er no wyt wäg isch, het ihm si Vater entdeckt und töifs Mittgfüeu empfunde. Er het sim Bue entgäge rennt, isch ihm um d Hals gfloge u het ne liebevoll küsst.

21 Dr Sohn het zu ihm gseit: 'Vater, i ha gegä dä Himmel u gägä di gsündiget. Ich verdienes nümme, di Sohn gnennt z werde.'

22 Der Vater het jedoch zu syn Sklaven gseit: 'Schnell! Holt es langs Gwand, ds bescht, und chleidet ne drmit. Steckt ihm o a Ring a Finger u zieht ihm Sandale a.

23 U hout ds Mast Chalb, schlachet ne u löt üs esse u fiire,

24 denn mi Bueb isch dot gsi u isch widr am Läbe. Är isch verlore gsy u isch gfunde worde.' Und so hei si afa fyre.

25 Si äutere Sohn isch uf em Fäud gsy. Won er zru cho isch und sich am Huus nöcher het, het er Musig und Tanz ghört.

26 Er het e Diener zu sich grüeft und gfragt was da los isch.

27 Dr Diener het brichtet: 'Dy Brüeder isch cho, u wüu dy Vater ne wider gsund zrü het, het är ds Mast Chalb gschlachtet'.

28 Da isch är hässig worde u het nid wöue häre gah, woruf si Vater usecho isch u ihm guet zredet het.

29 Doch er wider het erwideret: 'I ha die vielne Jahr für di wi e Sklave gschaffet und mi kes einzigs Mal dine Aawisige widersetzt. Doch du hesch mir no nie e jungi Geiss geh damit ich mit mine Fründe cha fiire.

30 Aber chum isch dä sohn vo dir, wo di bsitz mit prostituierte verprasst het, wieder da, scho schlachtisch ds mast chalb fürne.'

31 Der Vater het zu ihm gseit: 'My Sohn, du bisch doch geng bi mir gsi, u aues, wo mir ghört, ghört o Dir.

32 Aber mir hei eifach müesse feschte u üs freue, wüu din Brüeder isch tot gsy u isch widr am Läbe. Er isch verlore gsi u isch gfunde worde.'"

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 484

Lukas 14 vo 24

 

 

Lukas 14 vo 24

 

14 Bi ere andere Glägeheit het er amene Sabbat eine vo de füehrende Pharisäer bsuecht zum bi ihm dihei z ässe. Mr het ne ganz genau beobachtet.

2 Uf einisch isch e Maa vor ihm gsi, wo a Wassersucht litt.

3 Da het Jesus d Gsetzesexperte u d Pharisäer gfragt: "Isch es erloubt am Sabbat z heile, oder nid?"

4 Doch si schwiege. Druf het er dr Maa berüehrt, het ne gsund gmacht u het ne weg gschickt.

5 Denn het er se gfragt: "Agno, euche Sohn oder Stier gheit ines Brunne. Wär vo Öich würd ne de nid sofort uszieh – o amene Sabbat?"

6 Druf hei si nüt chönne antworte.

7 Wo er etze beobachtet het, we sech d Gäscht d Ehreplätz ussuecht hei, het er e Verglich bracht. Er het zue nene gsait:

8 "We du zunere Hochzitsfiir iiglade bisch, suech der nid dr best Platz us. Villech befindet sech unger de Gäscht öpper wo ahgsehner isch aus du.

9 Dä wo nech beidi iiglade het, wird de cho und zu Dir säge: 'Überlah däm Maa din Platz', und du wirsch beschämt ufstah und zum unterste Platz gah.

10 Bisch auso iiglade, leg di am ungerste Platz z Tisch. We de dr Gastgäber chunt u zu dir seit: 'Rück ufe höchere Platz, mi Fründ', wirsch dür das vor aune Gescht geehrt.

11 Denn jede wo sech sälber erhöht wird erniedrigt und wär sech sälber erniedrigt wird erhöht."

12 När het sech der Jesus o a sy Gaschtgäber gwanne: "We du es Ässe gisch, ob am Mittag oder am Abe, de lad nid dini Fründe, Brüedere, Verwandte oder länge Nochber ii, wüu si sech wahrschynlech mitere Gägeiladig revanchiere.13 Lad lieber Armi, Verkrüppleti, Lahme u Blindi ii, wenn es Fescht gisch,

14 u du wirsch glücklech si wüu si nüt hei wo si sech chöi revanchiere. Denn dini Belohnig bechunnsch bi dr Uferstehig vo dr Grächte."

15 E Gascht, wo das ghört het, het zu ihm gseit: "Glücklech isch, wär im Königrich Gottes darf ässe.

16 Jesus het erwideret: "E Ma het es grosses Znacht gä u het vili drzue iiglade.

17 Zur Ässäzyt het är sis Sklaven los gschickt, um de Iiglade z säge: 'Chum, es isch scho alles vorbereitet.'

18 Doch alli hei irgendwelchi Usrede gha. Dr erschti het zue ihm gseit: 'Ich ha es Fäud kouft und muess häre gah unds mir aaluege. Bitte entschuldige mi.'

19 E angere het gseit: 'I ha fünf Rindergspanne kouft und ha se grad wöue beguetachte. Bitte entschuldige mi.'

20 No en andere gseit: 'I ha grad ersch hüratet, deswege chani nid cho'

21 D Sklave isch also zrugg zu sim Herrn gange u het ihm alles brichtet. Do isch dr Husherr zornig worde un het zue sinem Sklave gsait: 'Gang schnell uf d Hauptstrosse un in d Gasse vu dr Schtadt un bringe d Arme, Vuskrippelte, Blinde un Lahme her.‘

22 Bald drufabe het der Sklave gmäldet: 'Herr, di Befehl isch usgfüehrt, aber es isch immer no Platz.'

23 Also het dr Herr zum Sklave gseit: 'Gang uf d Landstrosse und Wege und dränge d Lüt z cho, damit mis Huus voll wird.

24 Wen i sägnech: Keine vo de ursprünglech Iiglade wird öppis vo mim Znacht abbecho.'

25 Etze ware grossi Menschemengene mit Jesus ungerwägs gsi. Er dräit sich um un het gsait:

26 "We öpper zu mir chunt u nid sy Vater, sini Mueter, sini Frou, sini Ching u sini Brüedere u Schwöschter hasst, ja säuber sys eigete Läbe, de cha er nid mi Jünger sy.

27 Wär nid si Marterpfahl treit und mir folgt, cha nid mi Jünger si.

28 Es Bispiu: We eine vo euch e Turm wott boue wird er sech de nid zersch anesetze und d Chöschte berechne zum gseh öb är gnue het für ne de o fertig z boue?

29 Schüsch leit är villech z'Fundament, cha aber nid z'End boue und alli wo das beobachte föh a ne uszlache.

30 Si wärde säge: 'De Maa het agfange u de het ner nid chönne fertig baue!'

31 Oder wele König wird gäge e andere König i Chrieg zieh ohni sech vorhär z'setze und z'beratschlage öb er mit sine 10'000 Soldate gäge de 20'000 Ma starche Gägner achunnt?

32 Wen er drzue nid ir lag isch wird er solang der angeri könig no wit wäg isch, ä abordnig losschicke u friedens¬verhandlige füehre.

33 Genauso chöit dir sicher si das keine vo euch min Jünger cha si wener sech nid vo allem was er het verabschiedet.

34 Salz isch eidütig öppis guets. doch we ds Salz sini Chraft verlüürt, wi söu sini Würzchraft de widerhergstellt wärde?

35 Es eignet sech weder füre Bode no als Dünger. Me wirft's weg. Wär Ohre het, sell guet zuelose.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 484

Lukas 13 vo 24

 

 

Lukas 13 vo 24

 

13 Für die Zyt hei ihm einigi Awesendi vo Galiläer brichtet, wo Bluet Pilatus mit ihrne Opfer vermischt gha het.

2 Er het erwiteret: "Denket dir, dene Galiläer isches so gange wüu si schlimmeri Sünder si gsi aus aui angere Galiläer?

3 Nei, säg i euch! Aber wen der nid bereut wärde ihr alli ebeso umcho.

4 Oder di 18 wo dr Turm z Siloam gflegt het u si umbrocht het – meinet ihr, si hei grösseri Schuld gha aus aui angere Iiwohner Jerusalems?

5 Nö, säg i Nech! Aber we Der nid bereut, wäreder alli äbeso umcho."

6 Aaschlüssend het är folgende Vergliich bracht: "E Ma het ä Fiegebaum i sine Wigarte pflanzt u isch cho zum ga luege, öb er Frücht treit, het aber keni gfunde.

7 Da het er zum Winzer gseit: 'I chume itz scho sit drü Jahr zu däm Fiegebaum u warte uf Frücht, ha aber keni gfunde. Hau ne um! Werum sött dr Bode dürne ungenutzt blybe?'

8 Der Winzer hat erwidert: 'Herr, lass ihn no es Johr stoh. So chan i um ihn ume grabe und ihn dünge.

9 Wenner i Zuekunft frücht treit, guet, wenn aber nid, denn hau ihn um.'"

10 Am Sabbat het Jesus inere Synagoge glehrt.

11 Dört isch e Frou gsi, wo sit 18 Jahr vomene Dämon mitere Krankheit plaget worde isch, si isch verchrüert gsi u het sech überhoupt nid chönne ufrichte.

12 Won er sie aluegt het, het er se a: "Frou, du bisch vo dinere Krankheit befreit."

13 Er het ihre d Händ uf gleit und sie het sich sofort grad hinä stellt und het agfange, Gott z verherrliche.

14 Doch der Synagoge¬vorsteher het sech ergriert, dass Jesus d'Frou am Sabbat het gheilt. Drum het da zue d Menschemängi gsait: "Es git sechs Däg zum Schaffe. So kummt a däne Däg, um äich heilige z losse, un nit am Sabbat."

15 Doch der Herr entgägä het: "Ihr Heuchler! Bindet nid jede vo öich am Sabbat sin Stier oder sin Esel los u füehrt ne vom Stall zu Tränk?

16 Sött da nid die Frou, wo e Tochter Abrahams isch u d Satan 18 Jahr gfange het, am Sabbat vo dene Fessle befreit wärde?"

17 Woner das gseit het schämte sech aui sini Gägner, aber die gsamti Mönschemängi fröit sech über au ds Wunderbari, waser gmacht het.

18 Drum het er witer gseit: "Wie isch das Königrich Gottes, wo chanis vergliche?

19 Es isch wi mit emene Senfkorn, wo ä Maa i sine Garte sätti. Es isch zumene Baum ane gwachse u d Vögu vom Himmel hei i sine Zwöige znischt."

20 Und wider het er gfragt: "Womit chan i ds Chönigrich Gottes vergliche?

21 Es isch wie mit Suurteig wo e Frou unger drü grossi Mass Mehl gmischt het, bis di ganzi Masse dürsüert isch gsy.

22 Uf em Wäg nach Jerusalem het er vo Stadt zu Stadt u vo Dorf zu Dorf zoge u het glehrt.

23 Do het e Maa vo ihm wölle wüsse: "Herr, wärde nume wenigi grettet?", woruf er gseit het:

24 "Bemüet Nech mit aller Chraft, dür di engi Tür z cho, denn i säge Nech: Vil wärded versueche iezcho, aber nid schaffe.

25 We der Husbsitzer ufsteit u d Türe verschlüsset, wärdet Der dusse stah, a d Türe chlöpfe u säge: 'Herr, mach üs uf!'Doch er wird äich antworte: 'I weiss nit, woher ihr sind'.

26 Ihr werdet denn afo säge: 'Mir hend i dinere Gägewart ässe und trunke und du hesch uf üsne Hauptstrosse glehrt'.

27 Abr är wird entgägä: 'I weiss nit, woher ihr sin. Vuschwindet ihr Ungrechte!'

28 Dert wäre ihr hiile un mit d Zähne knirsche, wenn ihr Abraham, Isaak, Jakob un alli Prophete im Kenigrich Gottes sähn, selbscht aba üsgworfe worde sin.

29 O werde Mönsche us Ost u West u us Nord u Süde cho u im Königrich Gottes z Tisch liege.

30 Denked dra: Es git Letschti, di Erschte wärde si, und es git Erschte, di Letschte wärde si."

31 Zur selbscht Stund si einigi Pharisäer cho u hei zu ihm gseit: "Gang wäg, verlah dä Ort, dä Herodes wott di umbringe!"

32 Är het erwideret: "Göit u seit däm Fuchs: 'Hütt u morn triben i Dämone us u heilige Chrank u am dritte Tag wird i fertig sy."

33 Doch i muess hütt, morn un übermorn witergoh, denn s darf nit si, dass ä Prophet usserhalb vu Jerusalem umbrocht wird.

34 Jerusalem, Jerusalem, dü tötesch d Prophete un steinigsch di Botene, de zue dir gschickt wäre! We oft ha i dini Chind zämmebringe, so we e Henne ihri Brut under ihrne Flügle zämmebringe! Aba ihr hän nit welle.

35 Euches Huus wird verlah für euch zrublibe. I säge Nech: Dir wärde mi uf ke Fall meh gseh, bis dir seit: 'Gesägnet isch dä, wo im Name Jehovas chunnt!'