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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Matthäus 25 vo 28

 

 

Matthäus 25 vo 28

 

25 Mit em Königriich vom Himmu isch es de wi mit zäh Jungfroue, wo ihri Lampe näme u uusgange, em Brütigam entgäge.

2 Föif vo ihne sy unvernünftig gsy u foif sy umsichtig gsy.

3 Die unvernünftige näme nämlech nume ihri lampe mit aber ke öl zum nachefülle,

4 wo umsichte drgäge näme usser ihre Lampe no Ölfläsche mit.

5 Doch da dr Brütigam uf sich warte het lo, si alli müed worde und schlofe i.

6 Zmitzt ir Nacht het me uf einisch der Ruef ghört: 'Der Brütigam isch da! Gaht use, ihm entgäge!'

7 Da si alli Jungfroue ufgschtange u hei ihri Lampe in Ordnig bracht.

 8 Die unvernünftige hei gseit zu de umsichte: 'Gäbe üs öppis vo öichem Öl ab, süsch göh üssi Lampe us.'

9 Da hei di umsichtige Jungfroue gseit: 'Velecht langets de nid für üs u euch. Göhnd doch zu de Händler u choufet euch weles.'

10 Während si wäggange zum Öl choufe, isch dr Bräutigam cho. D Jungfroue wo vorbereitet si gsi, si mit ihm zur Hochzits-Fiir und d Türe isch gschlosse worde.

11 När si o di angere Jungfroue cho u hei gseit: 'Herr, Herr, mach üs uf!'

12 Doch är het erwideret: 'I säg öich d'Wahrheit: I kenne nech nid'

13 Blibet drum wachsam, denn dir kennet weder de Tag no d Stund.

14 Es isch wie mit emene Maa wo sich uf e wyti Reis het welle mache. Är het sini Sklave zu sich grüeft und hetne sis Vermöge a vrtraut.

15 Dem einte het er 5 Talänt ge, am andere 2 und no eim andere eis – jedem nach sine Fähigkeite. Dänn reischt er ab.

16 Dä mit de 5 Talänt isch sofort losgange, het Gschäft dermit gmacht und verdient 5 Talänt derzue.

17 Und de mit de 2 Talänt verdient 2 derzue.

18 Doch dä mit em einte Talent isch wäggange, het es Loch i d Erde grub u het ds Gäut vo sim Herr vrschteckt.

19 Nach langer Zyt isch dr Herr cho u het mit de Sklave d Abrächnig gmacht.

20 Dä mit de 5 Talänt isch vorcho und het 5 zuesätzlichi Talänt brocht. Er het gseit: 'Herr, du hesch mir 5 Talänt avertraut. Hie hani no 5 drzueverdient.'

21 Druf het sy Herr gseit: 'Guet gmacht, du guete und treue Sklave! Du hesch das wenige treu verwaltet, drum wirdi dir viu avertraue. Chum u ha teil ar Fröid vo dim Herrn'

22 Als Nächschts isch dä mit de 2 Talänt vorcho u het gseit: 'Herr, du hesch mir 2 Talänt avertraut. Hie hani no 2 derzueverdient.'

23 Druf het sy Herr gseit: 'Guet gmacht, du guete u treue Sklave! Du hesch das wenige treu verwaltet, drum wirdi dir viu avertraue. Chum u ha teil ar Fröid vo dim Herrn'

24 Schliesslech isch dä mit em einte Talänt vorcho u het gseit: 'Herr, i ha gwüsst, dass du e forderige Ma bisch u dass du ärnstisch, wo du nid gsät hesch, u isammle, wo du nid hesch gworfe.

25 Därum hani Angscht übercho u ha dis Talent ir Erde vergrabe. Hie hesch zrügg, was dir ghört.'

26 Als Reaktion druf het si Herr gseit: 'Du schlechter u fule Sklave! Du hesch also gwüsst dasi ernte woni nid gsät ha u eisammle woni nid gworfe ha?

27 Warum hesch mis Gäud de nid zu de Banklüt bracht? De hätis woni cho bi mit zinse zrüg haute

28 Nämed ihm also ds Talänt wäg und gäbed s däm wo di 10 Talänt het.

29 Denn jeda wo het wird meh übercho un Ibafluss ha. Aba wer nit het, däm wird selbscht des wo er het wäggnoh wäre.

30 Wärft dä nutzlose Sklave usse id Dunkuheit. Dert wird er gränne u mit de Zäh knirsche.'

31 We dr Mönschensohns i sinere Herrlichkeit chunnt u alli Engel mit ihm, wird er sich uf si herrliche Thron setze.

32 Aui Völker wärde vor ihm versammlet wärde, u er wird d Mönsche voenang trenne, so wi ne Hirte d Schöfli vo de Geiss trennt.

33 D Schöf wird er a sini rechti Site stelle u die Ziege a sini Linke.

34 Denn wird der König zu dene a syre rächte Site säge: 'Chömed alli här, wo my Vater gsägnet het, erbt ds Chönigrich, wo syt Grundlegig vor Wält für Öich vorbereitet isch worde.

35 Denn i ha hunger übercho u ihr hei mir öpis z'esse gä. I ha Durscht gha u ihr hei mir öpis z'trinke gä. I bi e Frömde gsy u dir heit mi gaschtfröndlech ufgno,

36 i ha nüt müesse alege u ihr hei mir Chleidig gä. I bi chrank worde u ihr hei nah mir gseh. I bi im Gfängnis gsi u ihr heit mi bsuecht.'

37 Di Grechte wärde de erwidere: 'Herr, wenn hei mir Di hungrig gseh und dir öppis z'esse gäh oder durstig und dir öppis z'trinke gäh?

38 Wenn hei mir di aus frömde gseh und gastfründlech ufgnoh, oder we hei mir di ohni chleidig gseh u öppis zum ahlege?

39 Wenn heimer di chrank gseh oder im Gfängnis und hei di bsuecht?'

40 Der Kenig wird druf zur Antwort ge: 'I versichere euch: Was der geng für eine vo dene vo mine gringschte Brüeder gmacht heit, das heit der für mi do.'

41 Denn wird er zu dene a syre linke Site säge: 'Göit wäg vo mir, wo ihr verfluecht worde sy, i ds ewige Füür, wo füre Tüüfu u sy Ängel vorbereitet isch.

42 Denn i ha hunger übercho aber ihr hend mir nüt z'esse gä. i ha durscht gha aber ihr hend mir nüt z'trinke geh.

43 Bi e Frömde gsi aber ihr hen mi nid gaschtfründlich ufgnoh, ha nüt ahzlee aber ihr hend mir kei Chleidig geh. I bi krank worde u bi im Gfängnis gsi, aber ihr hei nid gseh.'

44 De wärde o si erwidere: 'Herr, wenn hei mir di hungrig oder durschtig gseh oder als Fremde oder ohni Chleidig oder chrank oder im Gfängnis und hei üs nid um di kümmeret?‘

45 Druf wird er antworte: 'I versichere euch: Was Der geng für eine vo dene Gringschte nid heit, das heit Der o für mi nid ta.'

46 Si wärde i di ewigi Abschnidig ga, di Grechte aber i ds ewige Läbe."

 

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Matthäus 24 vo 25

 

 

Matthäus 24 vo 25

 

24 Wo dä Jesus grad het wöue vom Tempel wäggah, si sini Jünger zu ihm cho um nä uf d Tempelboute ufmerksam z mache.

2 Als Reaktion druf het er zu ihne gseit: "Gsehnd Der das alles? I versichere euch: Hie wird kein einzige Stei ufem andere bliibe. Alles wird zerstört."

3 Wo er speter uf em Ölberg gsässe het, si di Jünger elei zu ihm cho u hei wöue wüsse: "Säg üs: Wenn wird das passiere und a welem Zeiche wird mer dini Gägewart und dr Abschluss vom Wäutsystem erkenne?"

4 Jesus antwortet: "Passet uf, dass nech niemer tüüscht!

5 Denn vieli wäre unda minem Name ufträte un sage: 'I bi dr Chrischtus', un sie wäre vieli düüsche.

6 Ihr werdet vo chriege u kriegsbricht lose. Doch gratet nid i panik, denn es muess so cho, aber es isch no nid ds end.

7 Denn es Volk wird sich gege s andere erhebe und es Landa gege ds andere, und ire Gegend nach dr andere wirds Läbensmittel¬knappheit und Erdbebe geh.

8 aui das isch dr afang vonere schmerzleche ziit.

9 Denn wird me euch grossi Schwierigkeite parat un äich umbringe, u wäg mim Name wärde euch alli Völker hasse.

10 Viu wärde de i ds Stolpere cho, u eine wird de angere verrate u hasse.

11 Es wärde viu fauschi Prophete ufträte u si wärde viu tüüsche,

12 u wäg dr zuenähmende Gsetzlosigkeit wird d Liebi vo de meischte erchalte.

13 Wer aber bis zum ändi uusgharrt het dä wird grettet.

14 U di gueti Botschaft vom Königrich wird uf dr ganze bewonte Ärde bekannt gmacht wärde aus Zügnis für aui Vouk, u de wird ds Änd cho.

15 We Der also der abscheulechi Verwüeschter, wo der Prophet Daniel gredt het, amene heilige Ort gseht – der Läser mues guet chönne unterscheide –,

16i när söue die wo ds Judäa si afö i d Bärge flieh.

17 Wär ufem Dach isch seu nid abe is Huus ga zum sini Sache hole,

18 und wär uf em Fäld isch, söu nid zrüchere und sis Obergwand hole.

19 Wehe dä Schwanger u dä stiigendi Müettere i dene Tag!

20 Bätt immer wider drum, dasser nid im Winter oder amene Sabbat müesst flüge.

21 Denn chunnt e grossi Drangsal, wi's si vo Afang vor Wält bis itz nid gäh het u o nie wider wird gä.

22 Würde die Tag nid verchürzt, de würd ke Mensch grettet wärde, aber wäg de Userwählte wärde jeglechi Täg verchürzt wärde.

23 We de öpper zu euch seit: 'Sieht! Hie isch der Christus!', oder: 'Det isch er!', gloub's nid.

24 Denn s wäre falschi Chrischtus un falschi Prophete ufträte, un sie wäre grossi Zeiche un Wunda vubringe, um wenn meglich de Üserwählte d Üserwählte z schwätze.

25 Denkt dra, i ha Nech gwarnt!

26 We also öpper zu euch seit: 'Da! Är isch ide Wildnis', de geit nid härä, oder: 'Da! Är isch i de Innerüm', de gloubt's nid.

27 Denn we ä Blitz, der im Oschte sichtbar wird un bis zum Weschte lüchtet, so wird d Gegewart vum Menschebue si.

28 Wo dr Kadaver isch, da wärde sech d Adler versammle.

29 Direkt nach dr drangsal vo dene Tag wird sech d Sunne verfänschtere, dr Mond hört uf z lüchte, d Stärne gheie vom Himmel u d Chraft vom Himmel wärde erschütteret.

30 Denn wird des Zeiche vum Menschebue am Himmel erschiene, un alli Velka vu d Erde wäre sich trurig a d Bruscht schloh, un sie wäre d Menschebue mit Macht un grossa Herrlichkeit uf d Wolke vum Himmel kumme.

31 Und är wird syni Engel mit lutem Trumpeteschall ussende u si wärde sini Userwählte vo de vier Himmels¬richtige her versammle – vomene Ändi vom Himmel bis zum andere.

32 Lernt folgende Lektion vom Fiigebaum: Sobald sini Zweige saftig u grüen wärde, wüsset Der, dass der Summer no isch.

33 So erkennt au dir, wenn dir all das gsehnd, dass är nach isch, ja vor dr Türe steit.

34 Ig versichere euch: Di Generation wird uf ke Fall vergah, bis das aues passiert. 35 Himmel u Erde wärde vrgoh aber mini Wort wärde uf ke Fall vergoh.

36 Doch dr Tag u d Stund kennt niemer, weder d Ängel im Himmel no dr Sohn, sondern nume dr . 37 So wi d Zyt Noah isch gsy, so wird d Gägewart vom Mönschensohn sy.

38 Denn in dr Ziit vor dr Sintflut ässä un trinke d Mensche, sie hürate un wäre vuhiratet bis zum Dag, an däm Noah in d Arche goht,

39 und sie näme keni Notiz vo allem, bis d Sintflut isch cho und sie alli mit sich riss. So wird o d Gägewart vom Menschesohn si.

40 Zwöi Manne wärde ufem Fäud sy – dr eint wird mitgno u dr anger zrügg gloh.

41 Zwöi Froue wärde mit der Handmühli maile – die eint wird mitgno u di anger zrügg gloh.

42 Blibet also wachsam, will ihr nid wüssed, welem Tag eue Herr chunt.

43 Eis isch klar: We dr Huusbsitzer wüsst, zu welere Zyt der Dieb chunnt, de blibt är wach u laht ne nid bi sich iibräche.

44 Drum: Haute o Dir euch parat, denn dr Mönschesohn chunnt zure Stund, wo ihr nid demit rächnet.

45 Wer isch i Würklechkeit vor treue und verständige Sklave, däm si Herr d Verantwortig für sini Husdiener übertrage het, damit är ne zur richtige Zyt ihri Nahrig git?

46 Glücklech isch diä Sklave we si Herr chunt u gseht das er genau das duet!

47 I vrsichere euch: Dr Herr wird ihm d Verantwortig für si ganz Bsitz übertrage.

48 Faus sech aber dä schlechti Sklave jemals söt säge: 'Mi Herr verspätet sech',

49 und är afo di andere Sklave z schloh u mit de Gwohnheitstrinker z ässe u trinke,

50 wird dr Herr vo däm Sklave a eim Tag cho wo ers nid erwartet, und zunere Stund woner nid kennt

51 u ne üsserscht hert bestrafe u ihm si Platz bi de Hüüchler zuewise. Dert wird er gränne u mit de Zähne knirsche.

 

 

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Matthäus 23 vo 28

 

 

 

Matthäus 23 vo 28

 

23 Denn het Jesus zu de Mängi gsait und zu sinene Jünger:

2 "Die Schrift¬glehrte u d Pharisäer hei de Platz vo Moses igno.

3 Macht drum aues wo si euch säge, aber verhautet euch nid wi si, denn si mache säuber nid was si säge.

4 Si packe schweri Laste zäme u legge si de Mönsche uf d Schultere, wei si aber säuber mit kem Finger bewege.

5 Bi allem, wo si mache, möchte si vo de andere gseh werde. Drum mache si di Kapsle mit Schriftsteue, wo se aus Amulett träge, äxtra grossi u di Fränse a irer Chleidig äxtra lang.

6 Si wei dr bescht Platz bim Znacht u di vordere Sitz i de Synagoge,

7 si liebes, uf de Marktplätz bsunders grüesst z wärde und das me se Rabbi nennt.

8 Ihr aber lönd euch nid Rabbi nenne, denn nume eine isch öichi Lehrer und ihr sind alli Brüedere.

9 Nennt usserdäm nemads uf d Erde Vater, denn nur eina isch aicha Vater, der im Himmel.

10 Au len äich nit Fihrer nenne, denn nur eina isch aicha Führer, dr Chrischtus.

11 Dr grösst unger öich söu eue Diener si.

12 Wär sech sälber erhöht, wird erniedrigt, u wär sech sälber erniedrigt, wird erhöht.

13 Wehe Öich, ihr Schrift¬glehrte und Pharisäer! Hüüchler! Denn Dir verschlüsset d Mönsche ds Königrich vom Himmel. Ihr seuber geit nid ine, löhnd aber o die nid ine, wo ufem Wäg dert häre si.

14 – – –

15 Wehe öich, ihr Schriftglehrte u Pharisäer! Heuchler! Denn ihr rysch über Land u Meer, zum e einzige Proselyte z mache, u we nech settig glingt, machet Der ne zu eim, wo's dopplet so schwär verdient wi Ier, ir Ghanna z end.

16 Wehe nech, Dir blinde Füehrer! Dir seit: 'We öpper bim Tempel schwört het das nüt z bedüte, aber wener bim Gold vom Tempel schwört, de ischer a sin Eid bunde'

17 Ihr Unvernünftige un Blinde! Was isch denn wichtiger: des Gold odr dr Tempel, der des Gold heilig gmacht het?

18 Oder dir säget: 'We öpper bim Altar schwört het das nüt z'bedüte, aber wener bir Opfergab druf schwört, denn ischer a si Eid bunde.'

19 Ihr Blinde! Was isch denn wichtiger: D Opfergabe oder der Altar, wo se heilig macht?

20 Wär auso bim Altar schwört, schwört nid nume bi ihm, sondern o bi allem, wo druf liegt.

21 U wär bim Tempel schwört, schwört nid nume bi ihm, sondern o bi däm, wo drin wohnt.

22 Un wer bim Himmel schwört, schwört bim Thron Gottes un bi däm, wo druf hockt.

23 Wehe Nech, Dir Schriftglehrti un Pharisäer! Heuchla! Denn ihr gen d Zehnte vu d Minze un däm Düngmittel un däm Kümmel, aba des Wichtige im Gsetz vum Moses, Grechtigkeit, Barmherzigkeit un Treue, des hän ihr vornachlässigt. Des einte isch zwar notwändig gsi, aba des andere hättet ihr nit dörfe vunachlässige.

24 Blinde Führer! Dir sibed d Mücke uus, aber das Kamel schlucked Dir abe!

25 Wehe Nech, ihr Schriftglehrti u Pharisäer! Hüüchler! Wü Dir mache der Becher u d Schüssle ussered suuber, aber inwändig sy si voll vo Gier u Masslosigkeit.

26 Du blinde Pharisäer! Mach dr Becher u d Schüssu zersch mau innen suuber, de wird o ds Üssere suber.

27 Wehe Öich, Dir Schriftglehrti u Pharisäer! Heuchler! Denn Dir syt wi wyssi gschtrichi Gräber, wo zwar vo üs schön erschiined, inwändig aber vou Totguet u auem mögleche Unreine sy.

28 Genauso wirkt o Dir vo üssä grächt, aber im Innern sin ihr voller Heuchelei un Gsetzlosigkeit.

29 Wehe öich, ihr Schrift¬ Glehrte und Pharisäer! Heuchler! Denn ihr baued Gräber für d Prophete u schmucked d Grabmäler vo de Grechte

30 un sage: 'Hätte ma zur Ziit unsri Vorfahre gläbt, denn hätte ma uns nit dra beteiligt, des Bluet vu d Prophete z vugässä.'

31 Damit beschuldiget dir euch sälber, Söhn vo Prophetemörder z si.

32 Na denn bringt z endi was eui Vorfahre hei ahgfange.

33 Ihr Schlange, ihr Otternbrut, wie wönd ihr de Gehnaschtraf entcho?

34 Drum schick i Prophete, wiisi Manne u öffentlechi Lehrer zu euch. Ä baar vu nene wäre ihr umbringe un am Pfahl hirichte, anderi wäre ihr in äire Synagoge üspeitsche un vu Schtadt zue Schtadt vufolge,

35 sodass Nech d Schuld am vergossne Bluet vo allne Grächt uf der Erde trifft – vom Bluet vom grächte Abel bis zum Bluet vo Barachias' Sohn Sacharja, won ihre zwüsche em Heiligtum u em Altar ermordet hei.

36 I versichere euch: Für all das mues die Generation zahle.

37 Jerusalem, Jerusalem, dü tötesch d Prophete un schteinigsch di Botene, de zue dir gschickt wäre! Wi oft han i dini Chind zämmebringe, so wi e Henne ihri Küke under ihrne Flügle zämmebringe! Aber dir heit nid welle.

38 Eue Huus wird verlah für euch zrublibe.

39 Denn i säge Nech: Ihr wärdet mi vo itze a uf ke Fall me gseh, bis dir seit: 'Gesägnet isch dä, wo im Name Jehovas chunnt!'

 

 

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Matthäus 22 vo 28

 

 

Matthäus 22 vo 28

 

22 Jesus het wyter in Biuder mit ihne gredt:

2 "Mitem Chünigrich vom Himmel isch es wi mit emene König, wo für si Sohn e Hochzytsfiir verastaltet het.

3 Er het sini Sklaven beuftragt, d Iigladeene zur Hochziits fiir z rüefe, aber si hei nid wöue cho.

4 Denn het är wyteri Sklave los gschickt mit em Uftrag: 'Richtet de Iiglade uus: "Ds Feschtä isch vorbereitet, i ha mini Stier u mis Mastvieh la schlachte u aues isch fertig. Chunnt zur Hochzitsfiir."

5 Doch isch ne glych gsy u si si wäg – die einte hei nach ihrem Fälder gluegt, di andere hei sech um iri Gschäft kümmeret.

6 Die Übrige aber hei sini Sklave packt, hei si entwürdigend behandlet und si umbracht.

7 Wütend het dr Kenig sini Truppe entsandlet, het d Mörder umbrennt und ihri Schtadt verbrennt.

8 Dänn het er zu syn Sklaven gseit: 'D Hochzytsfiir isch vorbereitet, aber d Iigladeinne sy es nid wärt gsy.

9 Gaht also uf d Strosse wo us dr Stadt usefüehre un ladet jede zur Hochziit ii, wo euch begägnet.'

10 Do si d Sklave use uf d Strosse u hei alli zäme gholt, wo si troffe – Bös und Gueti. Drufhin het sech dr Feschtsaal mit Gescht gfüllt.

11 Wo dr König inecho isch zum sech d Gäscht azluege, het er e Maa entdeckt wo ke Feschtgwand het gha.

12 Da het er ne gfragt: 'Fründ, wie bisch du hie eigentlech ohni Feschtgwand iecho?' Druf het dr Maa nüt gwüsst z'antworte.

13 Der Kenig bfehl sinene Diener: 'Fesslet ne a Händ un Füsse un wirft ne usse in d Dunkelheit. Dert wird er gränne un mit de Zäh knirsche.'

14 Denn es sy vieli iiglade doch wenig userwählt."

15 När si d Pharisäer und hei gmeinsam Plän gschmiedet, um ihn mit syne eigete Wort ine Fall z locke.

16 Si hei ihri jünger zäme mit Parteianhänger vom Herodes zu ihm gschickt. "Lehrer, mir wisse, dass dü wohrheitsliebend bisch un in Wohrheit lehrsch, we ma nohch rem Wille Gottes läbä soll" hän sie gsait. "Au isch dr d Anerkennig angerer nid wichtig, denn du luegsch nid uf ds Üssere.

17 Säg üs auso wi d'dänksch: Isch es richtig Cäsar Chopfstüre zahle, oder nid?"

18 Doch wüu Jesus ihri bös Absicht düre gluegt het, het er antwortet: "Warum stellet Der mi uf d Prob, ihr Heuchler?

19 Zeigt mr d'Münze wo mr d'Stüür zahlt." Da hei si ihm e Dennar bracht. 20 Er het gfragt: "Wesen Bild und Ufschrift ist das?"

21 "Cäsars", antworte si, woruuf er gsait het: "De git d Cäsar zrügg, was d Cäsar ghört, und Gott, was Gott ghört.

22 Wo si das ghört hei, sy si sprachlos gsy. Si hei ne i Rueh glo und si wägg.

23 Am gliche Tag si d Sadduzäer cho, wo ja behaupted, es gäb ke Uferschtehig. Si hei ne gfragt: 

24 "Lehrer, Moses het gseit: 'Wenn a Maa stirbt, ohne Kinder zu ha, söu si Brüeder d Witwe hürate für ihm Nachkommen sicher.'

25 Hie het's einisch sib Brüedere gäh. Der erscht het hüratet u isch den gstorbe u will er keni Nochkomme gha het, het er d Frau sim Brüeder hinderlosse.

26 Em zwöite isch es genauso gange, denn em dritte u so witer bis alli sibe tot gsi.

27 Aus Letschti vo aune isch d Frou gschtorbe.

28 Wem vo de sibe wird d Frou also bir Uuferstehig ghöre? Si sy ja alli mit ire verhüratet gsy."

29 Jesus git zue d Antwort: Ihr irrt äich, denn ihr kennt nit d Schrifte noh d Macht Gottes.

30 Wenn si uferstöh, hürate Manne nid und Fraue wärde nid verhürotet, sondern si si wie Engel im Himmel.

31 Was etze de Uferschtehig vu d Dote betrifft: Hän ihr nit gläse, was Gott zue äich gsait het:

32 "Ich bi dr Gott Abrahams un dr Gott Isaaks un dr Gott Jakobs"? Er isch nit dr Gott vu d Dote, sundern d Läbä."

33 Nachdem d Lüt das ghört hei, si si vo dem gsi was er glehrt het töif beidruckt.

34 Wo d Pharisäer hei ghört, dass är d Sadduzäer zum Schweige het bracht, hei si sech zure Gruppe gmäutet.

35 Eine vo ihne, es Gsetzesexperte, het Jesus uf d Prob wele stelle u het gfrogt:

36 "Lehrer, was isch ds wichtigschte Gebot im Gsetz?"

37 Är het zantwort: "Liebe Jehova, dine Gott, mit dim ganze Härz, dyre ganze Seel u dim ganze Dänke.'

38 Ds isch ds wichtigschte u erschte Gebot. 39 Ds zwöite isch ihm ähnlech u luutet: 'Dü sötsch dine Mitmensche liebe wi dich seuber.'

40 Di zwöi Gebot sy d Grundlag für ds ganze Gsetz und d Prophete."

41 Jesus het etz di versammlete Pharisäer gfragt:

42 "Was dänket Der iba d Chrischtus? Wisse Bueb isch er?" Sie antworte: "Der Bueb David."

43 Do het er witer gfragt: "Wie kommt's dann, dass ihn de David under Inspiration Herr nennt, wenn er seit:

44 'Jehova het zu mim Herrn gseit: "Setz di a mini rechti Site bis i der dini Feind unger d Füess legge"'?

45 Wänn ihm David dä Herr nennt, wieso isch er dänn si Sohn?"

46 Da het ihm kene meh es Wort chöne entgägne, und vo do a trout sech niemer me ihm Frage z stelle.