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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Matthäus 21 vo 28

 

 

Matthäus 21 vo 28

 

21 Wo si sech Jerusalem hei nechereret und Betphage uf em Ölberg erreicht hei, het Jesus zwöi Jünger los gschickt

2 mitem uftrag: "Göit i ds Dorf wo me vo hie us gseht und dir wärde sofort e abundeni Eselin mit ihrem Junge finde. Bindet di beide Tier los u bringt se zu mir.

3 We öper fragt, seit eifach: 'De Herr bruucht sie.' Er wird si denn uf de Stell mit eu lah.

4 Das isch in Würklichkeit gsi, damit sich erfillt het, was durch de Prophete akündigt worde isch:

5 "Säget der Tochter Zion: 'Sieh nume! Dys König chunt zu dir – är het es milds Wesend u rittet uf eim Esel, ja uf em ne junge Esel, em Bueb vomene Lastiers."

6 Auso si d Jünger los gsi u heis so gmacht, wi Jesus's ihne uftreit het.

7 Si hei d Eselin und ihre Junges gholt, lege ihri Obergwänder uf sie, und er het sich druf gsetzt.

8 Di meischte Lüt us der Mängi hei ihri Obergwänder uf der Strooss us breitet, anderi gschnitte Zweige vo de Böim ab u hei si uf der Strass usbroche.

9 D Mönsche vor ihm und hinger ihm si immer wider grüefe: "Bitte rettet dr Sohn Davids! Gsägnet isch dä, wo im Name Jehovas chunnt! Bitte rettet ne, du, wo du obe i de Höchi bisch!"

10 Wo Jesus z Jerusalem iizogge isch di ganz Stadt i Uufregig gsy u alli hei gfragt: "Wär isch das?"

11 D Mönsche, wo nä begleitet het, het immer wieder gseit: "Das isch dr Prophet Jesus us Nazareth in Galiläa!"

12 Jesus isch in d Tempel gange u het vo dert alli Händler un Köifer vutribt un isch d Tisch vo de Gäudwächsler un d Bänk vu de Taubeverkäufer umgschtande.

13 Er het zue nene gsait: "I de Schrifte steit: 'Mis Huus wird Gebetshus gnennt werde', aber Ihr machts zunere Räuberhöhli.

14 Im Tempel si ou Blinde u Lahme zu ihm cho u er het si gheilt.

15 Wo d Oberpriester u d Schrift¬glehrte hei gseh, was er aus Erstuunlechs het gmacht u wi di Junge im Tempu grüefe: "Bitte retten den Sohn Davids!", sy si ärgerlech worde

16i und hei ne gfragt: "Hörsch du, was die säge?" Jesus antwortet: "Ja. Heit Der dänn no nie gläse: 'Usem Muul vo Kinder und Sügli latsch lobpriis cho'?"

17 U so isch är vo nä wäg us dr Schtadt usä gange u het d Nacht in Betanie vrbrocht.

18 Wo er de früehmorge uf em Wäg zru id Stadt isch gsi, het er Hunger übercho.t

19 Näb dr Schtross het er e Fygebaum entdeckt u isch härä gange, het aber nüt als Blätter dran gfunde. Do het er zu däm Baum gsait: "Dü sollsch nie wider Frucht träge." Im gliiche Ougäblick het dr Fygebaum vertrocknet.

20 D Jünger hei das gseh u hei erstuunt: "Wie het der Fiegebaum so plötzlech chönne vertrochnä?"

21 Jesus antwortet: "I versichere euch: We Der Glaube heit u nid zwiiflet, wärde ihr nid nume das mache, wo i mit em Fygebaum gmacht ha, sondern wenn Der zu däm Bärg säget: "Heb di id Höchi u stürz i Meer', de wird säuber das passiere.

22 Alles, werum ihr volle Glaube bätet, werdet ihr becho."

23 Wo er in d Tempel isch gange u dert glehrt het, si d Oberpriester und d Ältischte vom Volk zu ihm cho und hei welle wüsse: "Mit welem Rächt tuesch du das alles? Wär het di derzue berechtigt?"

24 Jesus git zur Antwort: "Ich ha o ä Frog a euch. Wenn ihr sie beantworte, sag i äich, mit welem Recht i das alles tue:

25 Woher het d Toufe gstammt, wo Johannes duregfüehrt het? Vom Himmel oder vo Mänsche?" Da hei si mitenand überleit: "We mir säge: 'Vom Himmel', wird er is frage: 'Warum heit Der ihm de nid gloubt?'

26 Und wenn mir säge: 'Von Mensche' hämmer d'Lüt geg eus, denn sie haltet alli Johannes für e Prophet.

27 Drum antworte sie Jesus: "Wir wissen's nid", woruuf er erwideret het: "De säg i Nech o nid, mit welem Rächt i das alles tue.

28 Was dänket Der? E Maa het zwöi Söhn gha. Er isch zu däm erschte gange u het gseit: 'Chind, gang hütt im Wyberg go schaffe.'

29 'I gang nid', het dä eint antwortet, aber de het's ihm leid ta und är isch doch gange.

30 Em zwöite Sohn het är der glych Uftrag gä und är het antwortet: 'I gang, Herr', isch de aber doch nid gange.

31 Wele vo de beide het do, was si Vater het wöue?"Der erscht", antworte sie, woruf Jesus gseit het: "I versichere euch: D Schtüreinehmer u d Prostituierte chöme ender in Gottes Kenigrich als ihr.

32 Denn Johannes kummt un zeigt äich d Wäg dr Grechtigkeit, aba ihr hän nem nit glaubt. D Schtüreinehmer un d Prostituierte degege hän nem glaubt. Nid mau wo ihr das gseh hei, het's nech leid ta, sodass ihr ihm gloubt hättet.

33 Höret Nech jitz no e Vergliich aa: E Maa bsitzet Land u het e Wybärg pflanzt. Är het drum zoge, het e Wykelter aagleit u het e Turm buecht. Denn het är der Wybärg a Wybuure verpachtet u het wyt wägg gryscht.

34 Wo d Zyt vor Wyläse isch cho, het är sy Sklave zu de Wybuure gschickt, für sy Aateil a der Ernte la abhole.

35 Doch d Wybuure hei d Sklave packt – die einte hei si verprüglet, de andere hei si tötet, de nächscht bewarfe se mit Stei.

36 Druf het er anderi Sklave ane gschickt, und zwar meh als bim erste Mal, aber mit ihne hendses genauso gmacht.

37 Schliesslech het är si Sohn zu ihne gschickt. Är het gmeint: 'Vor mim Sohn werdets ja wohl Respekt ha.'

38 Wo d Wybuure der Sohn hei gseh, hei si zenang gsait: 'Das isch der Erb. Choo choo, mir bringe ne um und näme üs sis Erbe.'

39 Si hei ne packt, isch ne usem Wybärg gworfe u hei ne tötet.

40 Was wird der Wybärgbsitzer äuä mit de Wybuure mache wener chunt?"

41 Si hei antwortet: "Wüu si bös sy, wird er ne es böses Änd parat. U dr Wybärg wird er a anderi Wybuure vrpachte, wo ihm dr Ertrag abliifere, we's Zyt derfür isch."

42 Jesus het witer gseit: "Heit Der nie i de Schrifte gläse: 'Dr Schtei, wo d Bouleute verworfe hei, dä isch zum Houptäckschtei worde. Das het Jehova bewirkt und es isch grossartig i üsne Ouge'?

43 Drum sag i äich: Gottes Kenigrich wird äich wäggnoh un nem Volk ge wäre, des sin Frucht hervorbringt.

44 Wär uf dene Stei gheit, wird zerschmetteret. Und uf wen dere Stei gheit, dä zermalm er."

45 Wo d Oberprieschter und d Pharisäer sy Vergliich ghört hei, hei si gmerkt, dass är vo ihne schwätzt.

46 Am liebschte hätte si ne feschtgnoh, aber si hei sech vor dr Mönschemöngi gfürchtet, wöu d'Lüt ne für e Prophete ghaute hei.

 

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Matthäus 20 vo 28

 

 

Matthäus 20 vo 28

 

20 Mit em Chünigriich vom Himmel isch es nämlech wi mit em ne Guetsbsitzer, wo früehmorge losgange isch um Büezer für si Wyberg izstelle.

2 Nachdem är mit de Arbeiter e Tagelohn vomene Dennar vereinbar het gha, het är se i si Wiberg gschickt.

3 Wo er um die 3. Stund nomal losgange, het er ufem Marktplatz wiiteri Manne gseh wo ke Arbet hei gha.

4 Är het zu ne gseit: 'Göhnd ou dir in Wiberg, i zahli öich es fairs Lohn'

5 Da hei si sech ufe Wäg gmacht. Um die 6. und um die 9. Stund isch er wieder losgange und het witeri Arbeiter ihgsteut.

6 Wo er sech um die 11. Stund z letscht mau ufmacht het, het er wider Manne gseh dastah. Er het si gfragt: 'Warum hender der ganz Tag hie gstande und nix gschaffet?'

7 Si hei antworte: 'Wi üs niemer iigstellt het.' Da het er gseit: 'Göht doch o i mi Wybärg'

8 Am Abe het dr Guetsbsitzer zu sim Vrwalter gseit: 'Rüef d'Arbeiter und zahl ne ihre Lohn. Fang bi de letschte a u los bi de erschte uf.'

9 Wo die vo dr 11. Stund cho si, het jede vo ne Dennar übercho.

10 Schliesslech si di erschte u schlussfougerte cho, dass si meh würe becho. Doch o si hei je ä Denar übercho.

11 Da beschwäre si sech über de Guetsbsitzer.

12 Si hei gseit: 'Di z'letscht si cho, hei nume ä Stund gschaffet, u trotzdäm steusch se üs glych. Derby hei mer der ganz Tag hert düre gschaffet, u di glüehendi Hitz ertrage!'

13 Als Reaktion druf het er zu eim vo ihne gseit: 'Fründ, i bi nid unfair zu dir. Hei mir üs nid ufene Dennar geinigt gha?

14 Nimm di Lohn u gang. I wett em letschte Arbeiter genauso viu gäh wi dir.

15 Mit däm wo mir ghört darfi doch äuä mache wasi wott. Oder isch dis Oug öppe niidisch wüu ig grosszügig bi?'

16 So wärde di Letschte Erschte sy u di Erschte Letschti."

17 Ufem Wäg ufe nach Jerusalem nimmt Jesus di zwöelf Jinger ällei mit un het gsait zue nene:

18 "Mir gö ufe uf Jerusalem und dert wird der Menschsohn de Oberpriester und Schrift¬glehrte usgliferet. Si wärde ne zum Tod verurteile

19 u Mönsche angerne Völker übergä, damit er verspottet, usgpeitschtet u amne Pfahl hingerrichtet wird. U am dritte Tag wird er uferweckt."

20 Danach isch d Muetter vo de Söhn vom Zebedäus mit ihrne Söhn zu Jesus gange, het sech vor ihm verbugt u het ne um öppis wöue bitte.

21 Er het si gfragt: "Was möchtisch?" woruf si het gseit: "Gib mir di Wort, dass di beide Söhn vo mir i dim Königrich rächts u lins vo dir dörfe sitze.

22 Do het Jesus zue nene gsait: "Ihr wüsset nit, worum ihr bitte. Chönne ihr dr Bächer trinke, wo i bald trinke wär? Sie antworte: "Ja das chöi mir."

23 Druf het er gseit: "Mi Becher wärded ihr trinke, aber d Plätz rächts und links vo mir hani nid z vergäh. Si stöh dene zue, wo mi Vater defür vorgseh het.

24 Wo d zähne angere das hei ghört, hei si sech über die beide Brüedere ergänze.

25 Da het Jesus se alli zu sich gruefe und gseit: "Ihr wüssed ja, dass sech d Herrscher vo de Völker als Herre ufspile und dass d Mächtige ds Volk ihri Macht löh la gspüre.

26 unda äich darf des aba nit so si, sundern wer unda äich gross si will, der soll aicha Diena si,

27 u wär unger euch a erster Steu wett stah, söu eue Sklave si,

28 genauso wi der Menschesohn nid isch cho zum bedient werde, sondern um z diene und sis Läbe als Lösegäld für vili z gäh."

29 Wo si vom Jericho wäg isch, het ihm e grossi Mängi folgt.

30 Plötzlech hei zwöi Blindi ghärt, wo am Schtrosserand gsässe hei, dass Jesus verbii isch, un si refe: "Herr, ha Erbarme mit üs, Bueb David!"

31 D Lüt hei ne ärgerlech gseit, si söue stiu si, aber si breue nume no lüter: "Herr, ha Erbarme mit üs, Sohn David!" 32 Do bliebt Jesus schtoh, het sie gruefe und gfrogt: "Was wette ihr? Was soll i für euch tue?"

33 "Herr, öffne üsi Ouge" bätte sy ne.

34 Vu defe Mitgfühl ergriffe het Jesus ihri Auge berihrt, un im gliiche Momänt hän sie ihri Sehchraft zrugg ghalte un sin nem folgt.

 

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Matthäus 19 vo 28

 

 

Matthäus 19 vo 28

 

  1. Wo Jesus syni Red beändet het, het er vo Galiläa ufbrocht u isch vo dr andere Jordanseite us a d Gränze Judäa choo.

2 grossi Menschemänge hei ihm gfolgt und är het si dert gheilt.

3 Es si nun Pharisäer zu ihm cho, wo nen uf d Prob hei welle stelle. Si hei gfragt: "Dörf sich ein Maa aus jedem beliebigen Grund von seiner Frau scheiden lassen?"

4 Er het zur Antwort geh: "Hend Dir nid gläse, dass dr Schöpfer d Mönsche vo Afang ah als Maa und Frau gmacht het

5i und het gseit: 'Drum wird ä Ma si Vater un sini Muetter vulo un fescht zu sinere Frau halte un di beide wärde eis si',

6 damit si nümme zwoi si sondern eis? Was Gott also verbunde het, das söll kei Mensch usenandbringe."

7 Si hei entgägnet: "Aber warum het Moses de vorgschribe, e Scheidigsurkunde uszstelle, um sech vo sinere Frou z schyde?"

8 Er het antwortet: "Wüu dir so hartherzig sit, het dr Moses öich ds Zugeständnis gmacht, dass dir euch vo öine Froue chöit la scheide, aber afang isch das nid so dänkt gsi.

9 I säg nech: Wär sech vo sinere Frou laht la scheide – ussert wäge sexuelle Unmoral – und ä anderi hürote, begoht Ehebruch."

10 D Jünger hei derzue gmeint: "We's sech für ne Maa ir Ehe so verhautet, sött me lieber gar nid ersch hürate."

11 Er het erwiteret: "Nöd jede entscheidet sich für das, sondern nume dä wos gäh isch.

12 Mängi sy vo Geburt a Eunuche, anderi wärde vo Mönsche derzue gmacht u wider angeri mache sech wägem Königrich vom Himmu säuber z'etue. Wär sech drfür cha entscheide sött das due."

13 D Lüüt hei etz Chind zu ihm bracht, damit er ihne d Händ ufleit het u bätet, aber d Jünger wiese si ab.

14 Jesus het jedoch gseit: "Löh doch d Kinda! Hinderet sie nit dra, zu ma z kumme, denn s Kenigrich vum Himmel ghört solchi Mänsche.

15 Er het de Chind also d Händ uufgleit und het vo det wiiter zoge.

16 Plötzlech isch öpper uf ihn zue cho und het gfragt: "Lehrer, was muesi Guets tue zum ewigs Läbe z becho?"

17 Er het erwideret: "Warum frogsch mi was guet isch? Nur eine isch guet. Doch we wosch Läbe ha, de heb di immer ad Gebot.".

18 "A wellä?", het dä Maa welle wüsse, woruf Jesus gseit het: "Du söllsch nid morn", 'Du söllsch nid d Ehe bräche', 'Du söllsch nid stähle', 'Du sollsch kei falschi Zügnussage mache',

19  "Ehr di Vater u dini Mueter' u  "Du söllsch dine Mitmensche liebe wi di seuber"

20 Da het dä jung Maa gseit: "An all das han i mi ghalte. Was fählt mir no?"

21 Jesus antwortet: "We du vollkomme wosch si, de gang u verchauf di Bsitz u gib das Gäld de Arme, u du wirsch e Schatz im Himmel ha.w Und chum, folg mer noche!"

22 Wo der jung Maa das ghärt het, isch er trurig weggange, denn er het viel bsesse.

23 Nochher het Jesus zue sinene Jinger gsait: "I versichere äich: Fir ä Ryche wird's schwirig si, i ds Kenigrich vum Himmel z kumme.

24 I säge Nech no einisch: Für es Kamel isch es liechter, dür nes Nadlöhr z ga, als fürnes Ryche, i Gottes Chünigrich z cho."

25 Druffabe hei d Jünger fassigslos gfragt: "Wär cha de überhoupt grettet wärde?"

26 Jesus het ne fescht i d Auge gsäh un het gsait: "Für d Mensche isch das unmöglich, aber für Gott isch alles möglech."

27 Aus Reaktion druf het dr Petrus gseit: "Lueg mau, mir hei aues ufgä u si dr gfougt. Was wird üs das eigentlech bringe?"

28 Jesus git zantwort: "I versichere euch: In dr Wieder erschaffig, wenn sech dr Menschebue uf si herrliche Thron setze, wäre ihr, wo ihr mir gfolgt sin, uf zwöelf Throne hocke un Richter iba di zwöelf Stämm Israels si.

29 U jede wo wäg mim Name Hüser oder Brüedere oder Schwöschter oder Vater oder Muetter oder Chind oder Fälder verloh het wird 100-mal so vil übercho u ewigs Läbe erbe.

30 Doch viu, wo Erschti si, wärde Letschti si u di Letschte erschte.

 

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Matthäus 19 vo 28

 

 

Matthäus 19 vo 28

  1. Wo Jesus syni Red beändet het, het er vo Galiläa ufbrocht u isch vo dr andere Jordanseite us a d Gränze Judäa choo.

2 grossi Menschemänge hei ihm gfolgt und är het si dert gheilt.

3 Es si nun Pharisäer zu ihm cho, wo nen uf d Prob hei welle stelle. Si hei gfragt: "Dörf sich ein Maa aus jedem beliebigen Grund von seiner Frau scheiden lassen?"

4 Er het zur Antwort geh: "Hend Dir nid gläse, dass dr Schöpfer d Mönsche vo Afang ah als Maa und Frau gmacht het

5i und het gseit: 'Drum wird ä Ma si Vater un sini Muetter vulo un fescht zu sinere Frau halte un di beide wärde eis si',

6 damit si nümme zwoi si sondern eis? Was Gott also verbunde het, das söll kei Mensch usenandbringe."

7 Si hei entgägnet: "Aber warum het Moses de vorgschribe, e Scheidigsurkunde uszstelle, um sech vo sinere Frou z schyde?"

8 Er het antwortet: "Wüu dir so hartherzig sit, het dr Moses öich ds Zugeständnis gmacht, dass dir euch vo öine Froue chöit la scheide, aber afang isch das nid so dänkt gsi.

9 I säg nech: Wär sech vo sinere Frou laht la scheide – ussert wäge sexuelle Unmoral – und ä anderi hürote, begoht Ehebruch."

10 D Jünger hei derzue gmeint: "We's sech für ne Maa ir Ehe so verhautet, sött me lieber gar nid ersch hürate."

11 Er het erwiteret: "Nöd jede entscheidet sich für das, sondern nume dä wos gäh isch.

12 Mängi sy vo Geburt a Eunuche, anderi wärde vo Mönsche derzue gmacht u wider angeri mache sech wägem Königrich vom Himmu säuber z'etue. Wär sech drfür cha entscheide sött das due."

13 D Lüüt hei etz Chind zu ihm bracht, damit er ihne d Händ ufleit het u bätet, aber d Jünger wiese si ab.

14 Jesus het jedoch gseit: "Löh doch d Kinda! Hinderet sie nit dra, zu ma z kumme, denn s Kenigrich vum Himmel ghört solchi Mänsche.

15 Er het de Chind also d Händ uufgleit und het vo det wiiter zoge.

16 Plötzlech isch öpper uf ihn zue cho und het gfragt: "Lehrer, was muesi Guets tue zum ewigs Läbe z becho?"

17 Er het erwideret: "Warum frogsch mi was guet isch? Nur eine isch guet. Doch we wosch Läbe ha, de heb di immer ad Gebot.".

18 "A wellä?", het dä Maa welle wüsse, woruf Jesus gseit het: "Du söllsch nid morn", 'Du söllsch nid d Ehe bräche', 'Du söllsch nid stähle', 'Du sollsch kei falschi Zügnussage mache',

19  "Ehr di Vater u dini Mueter' u  "Du söllsch dine Mitmensche liebe wi di seuber"

20 Da het dä jung Maa gseit: "An all das han i mi ghalte. Was fählt mir no?"

21 Jesus antwortet: "We du vollkomme wosch si, de gang u verchauf di Bsitz u gib das Gäld de Arme, u du wirsch e Schatz im Himmel ha.w Und chum, folg mer noche!"

22 Wo der jung Maa das ghärt het, isch er trurig weggange, denn er het viel bsesse.

23 Nochher het Jesus zue sinene Jinger gsait: "I versichere äich: Fir ä Ryche wird's schwirig si, i ds Kenigrich vum Himmel z kumme.

24 I säge Nech no einisch: Für es Kamel isch es liechter, dür nes Nadlöhr z ga, als fürnes Ryche, i Gottes Chünigrich z cho."

25 Druffabe hei d Jünger fassigslos gfragt: "Wär cha de überhoupt grettet wärde?"

26 Jesus het ne fescht i d Auge gsäh un het gsait: "Für d Mensche isch das unmöglich, aber für Gott isch alles möglech."

27 Aus Reaktion druf het dr Petrus gseit: "Lueg mau, mir hei aues ufgä u si dr gfougt. Was wird üs das eigentlech bringe?"

28 Jesus git zantwort: "I versichere euch: In dr Wieder erschaffig, wenn sech dr Menschebue uf si herrliche Thron setze, wäre ihr, wo ihr mir gfolgt sin, uf zwöelf Throne hocke un Richter iba di zwöelf Stämm Israels si.

29 U jede wo wäg mim Name Hüser oder Brüedere oder Schwöschter oder Vater oder Muetter oder Chind oder Fälder verloh het wird 100-mal so vil übercho u ewigs Läbe erbe.

30 Doch viu, wo Erschti si, wärde Letschti si u di Letschte erschte.