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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Ds höche Lied 6 vo 8

 

 

Ds höche Lied 6 vo 8

 

6 "Wohi isch di Liebschter gange, schönsti vo Fraue? Wele wäg het di Liebschter gno? Mir wänd ne mit dir sueche."

 2 "My Liebschter isch i sine Garte abegange, zu de Gwürzbeete zum zmittzt dr Gärte Schöf z haue und Lilie pflücke.

 3 Ig ghöre mim Liebste u mi Liebste ghört mir. Zmitzt unger de Lilie hüet er d Schoof."

 4 "Du bisch so schön wi Tirza, mini Geliebti, so bezaubernd wie Jerusalem, so atemberoubend wie um Banner versammleti Heere.

 5 Wänd dini Ouge vo mir ab, denn sie nämed mi gfange. Dis Hoor liecht vonere Ziegenherde wo vo de Häng Gileads abezieht.

 6 Dini Zähn sy wi ne Härde Schoof wo us em Wasser sy usechoo, wo aui Zwillinge gheie, kes het sini Junge verlore.

 7 Wi Granatapfelstücke si dini Wange hinger dim Schleier.

 8 Wenns o 60 Königinne git u 80 Näbefroue u jungi Froue ohni Zahl,

 9 so isch doch nume e mini tuube, mini makllose, di einzig vo ihrere mueter, ds liebschte dene wos gebore het. D Töchter gseh se und preise si glücklech, Königine und Näbefroue, se preise si.

10 'Wer isch si wo lüchtet wi d Morgenröte, so schön wi dr Vollmond, so rein wi s'Sunneliecht, so atemberoubend wi um Banner versammleti Heere?'"

11 "Zum Nussbaumgarte bin i durab zum ds frische Grüen im Tal gsee zum gseh, öb dr Wyschtock nöiji Triib het, öb d Granatapfelböim i Blüet schtöh.

12 Ohni das i es gmerkt ha, het's mi zu de Waage vo mim edele Völk zoge."

13 "Chum zru, chum zrug, Sulamith! Chum zrugg, chum zrugg, damit mer di chöi aaluege!" "Werum lueget Der d Sulamith ah?" "Si isch wi der Tanz zwe Lager

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Ds höche Lied 5 vo 8

 

 

Ds höche Lied 5 vo 8

 

5 "Ich bi i mine Garte cho, mini Schwöschter, min Brut. I ha mini Myrhe u mi Gwürz gsammlet. I ha mini Honigwäb u min Honig ässe, min Wy u mini Milch trunke." "Esset, liebi Fründe! Trinket u beruschet euch a Liebesbekundige!"

 2 "I schlafe, aber mis Härz isch wach. Da isch dr Luut vo mim Liebschte, wo aklopft! 'Öffne mir, mini Schwöster, mini Liebschti, mini Taube, mini Makellose! Wüu mi Chopf isch nass vom Tau, mini Locke benetzt vo de Tropfe vor Nacht.'

 3 Ig ha mis langes Gwand uszoge. Söllis wieder azieh? Ig ha mini füess gwäsche. Söui se wieder schmutzig mache?

 4 Min Liebschter het sini Hand vom Türschloss zoge u mini Gfühl für ihn si ufgwühlt gsi.

 5I bi ufgstande zum mim Liebste öffne. Vo mine Händ het Myrrhe tribe, vo mine Finger flüssige Myrrhe hinab uf d Griffe vom Schloss.

 6 I ha mi liebschte öffnet doch mi Liebschter het sech umdräit gha u isch gange. I bi vrzwiiflet gsi, är isch wägg gsy. I suech ne, het ne aber nid gfunge I ha ne grüefe, doch er het mir nid gantwortet.

 7 Uf irer Rundi durch d Schtadt hei mi d Wächter gfunde. Si hei mi gschlage, hei mi verwundet. D Wächter uf d Muure hei mir min Schleier weg gno.

 8 Ig steue öich unter Eid, Töchter Jerusalems: We Der mi Liebschte findet, säge ihm, dass i chrank bi vor Liebi."

 9 "Wieso isch din Liebste besser als jede andere, du schönsti Froue? Wieso isch din Liebschter besser als jede andere, dass du eus untereme settige Eid stellsch?"

10 "Min Liebste isch strahlend schön, vo rötliche Farb. Är sticht use unter 10'000.

11 sin chopf isch gold, feinst gold. syni locke si wi wehendi palmblätter, rabeschwarz.

12 Sini Ouge sy wi Tuube a Wasserbächi, wo sech z Miuch bade, wo am ne randvoue Teicha hocke.

13 Sini Wange sy wines Gwürzbeet, Hügu voller Aromatische Chrütli. Sy Lippe sy Lilie wo vo flüssige Myrrhe triebe hei.

14 Sini Händ sy Goldzylinder, bsetzt mit em Chrysolit. Sy Unterläib isch polierts Elfebei, bedeckt mit Saphiren.

15 Sy Bei sy Marmorsüüle, sy stöh uf Sockle us feinschte Gold. Sy Usgseh isch wi dr Libanon, unübertroffe we d Zedere.

16 Sis Munda isch di reinscht Süsse und alles a ihm isch begehrenswert. Das isch mi Liebschter, das isch mi Gliebter, o Töchter Jerusalems

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Ds höche Lied 4 vo 8

 

 

Ds höche Lied 4 vo 8

 

4 "Wie schön Du bisch, mini Gliebte! Wie schön du bisch! Dini Ouge hinger dim Schleier si wi die vo Toube. Dis Hoor grad vonere Ziegenherde wo vo de Berge Gileads abzieht.

 2 Dini Zähn si wi ne Herde früsch gschorene Schoof wo us em Wasser si usechoo, wo aui Zwillinge gheie, niemer het sini Junge verlore.

 3 Dini Lippe si wines Karmin fade und dini Wort sy liebenswärt. Wi Granatapfelstücke si dini Wange hinger dim Schleier.

 4 Din Hals isch wi dr Turm Davids i Steinschichte bout wo 1000 Schilde hänke, aui Rundschilde vo de starche Männer.

 5 Dini beide Brüscht si wi zwöi Chitzli, ja wi di Zwillinge vore Gazelle wo unger de Lilie weide."

 6 "Bevor d Brise vom Tag weht u d Schatte flüge, wird i mi Wäg zum Myrhebärg näh u zum Weihruuchhügel ga."

 7 "Du bisch ganz u gar schön, mini Gliebti, und es isch kes Makel a dir.

 8 Chum mit mir, mini Bruut, wäg vom Libanon chum mit mir, wäg vo Libanon Schteig abe vum Gipfel vum Amana, vum Gipfel vum Senir, däm Gipfel vum Hermon, vu d Vuschtäcke vu d Löie, vu d Bärge vu dr Leoparde.

 9 Du hesch mis Härz eroberet mini Schwöschter, mini Bruet, du hesch mis Härz eroberet mit emene einzige Blick, mit emene einzige Ahänger vo dine Halskette.

10 Wi schön dini Liebesbekundige sy, mini Schwöster, mini Bruut! Dini Liebesbekundige sy wyt besser aus Wy und dr Duft vo dim Parfüum als jedes Gwürz!

11 Vo Wabehonig hei dini Lippe troffe, mini Bruut. Honig u Miuch si unger dire Zunge u dr Duft vo dire Chleider isch wi dr Duft vom Libanon.

12 Wie ne verschlossne Garte isch mini Schwöschter, mini Bruet, wie en verschlossne Garte, e versiegleti Quelle.

13 Dini junge Zweige sy es Paradies vo Granatäpfel mit de erlesschte Frücht, mit Henna- u Nardepflanze,

14 Nardep u Safran, Gwürzroor u Zimt, mit Weihruuchböim vo allne Art, mit Myrhe u Aloes samt allne edelschte Düftstoff.

15 Du bisch e Gartequelle, e Brunne mit früschem Wasser, glichsch Bäche wo vom Libanon herabflüüsse.

16 Wach uf, o Nordwind, chum herbi, o Südwind. Wehe dur min Garte. Lah ne sin Duft verströme."My Liebschter söu i sy Garte cho u däm erläsenscht Frücht ässe."

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Das höche Lied 3 vo 8

 

 

Das höche Lied 3 vo 8

 

3:1 Nacht uf mim Bett suech i dä, woni liebe. I suech ne, het ne aber nid gfunge.

 2 Ig wird ufstah u dür d stadt striife. Uf de Strosse u de öffentleche Plätz wetti dä sueche, woni liebe. I suech ne, het ne aber nid gfunde.

 3 Uf irer Rundi dür d Schtadt hei mi d Wächter gfunde. 'Heit der dä gseh woni liebe?'

 4 Chuum bini a ne verbi gsy, da hani dä gfunde wo ig liebe. I ha ne fescht ghalte, ha ne nimme losglo, bis i nen in des Hus vu minere Muetter bbracht het, in Innenruum vu däne, de mit ma schwanger gsi isch.

 5 Ig steue öich unger Eid, Töchter Jerusalems, bi de Gazelle und dr Reihe vom Fäud: Versuechet nid d Liebi i mir z wecke oder z errege, solang si nid derzue parat isch.“

 6 "Was chunt da us der Wildniss ufe wi Rauchsüüle, parfümiert mit Myrrhe u Weihruuch, mit all der duftend Puder vomene Händler?"

 7 "Sieht nume! Es isch d Sänfti Salomos, umgäbe vo 60 starche Männer, vo de starche Männer Israels,

 8 aui bewaffnet mit em ne Schwärt, aui usbiudet füre Chrieg, jede mit sym Schwärt ar Site zum Schutz gäge d Schrecke vor Nacht."

 9 "Es isch d Sänfti König Salomos, us de Bäum vom Libanon eigetlech für ihn gfertigt,

10 ihri Süle us Silber gmacht, ihri Stütze us Gold. Ihr Sitz isch us purroter Wulle, ihres Innere liebevoll gschmückt vo de Töchtere Jerusalem.

11 "Göhnd use, ir Töchter Zions, gsehnech dr König Salomo aa – mit dr Hochzytschrone, wo sy Mueter für ihn gmacht het am Tag sym Hochzyt, am Tag syre Härzensfreud."