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rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Korinther 8 vo 16

 

1. Korinther 8 vo 16

 

8 Nun zu Nahrigsmittel wo Götze gopferet worde sind: Mir wüssed, dass mir alli Erkenntnis händ. Erkenntnis macht ufblase, aber Liebi baut uf.

2 We öpper dänkt, dass er öppis erkennt het, de het er's no nid so erkennt, wiener's erkenne sött.

3 We aber öpper Gott liebt, de isch er vo ihm erkannt.

4 Was drno des Ässä vu Nahrigsmittel betrifft, de Götze opferet sin, so wisse ma, dass ä Götze in dr Welt nigs isch un kei Gott git vu einem.

5 Denn we's o sogenannti Götter git, ob im Himmel oder uf dr Erde, we's ja vil "Götter" und vil "Herre" git,

6 so gitts doch für üs nume ä gott, dr Vater, wo aui Sache si u mir sy für ihn. Au git's nur eina Herr, Jesus Chrischtus, durch den alles isch, un ma sin durch nen.

7 Die Erkenntnis hei jedoch nid alli. Einigi wo früecher e Bezug zu Götze gha hei, gseh das was si ässe aus Götzeopfer ahh, u ihres Gwüsse, das schwach isch wird verunreinigt.

8 Doch Esse bringt üs Gott nid nöcher. Wenn mir nid essed hei mr keh Nochteil und wenn mir essed isches für üs nid zum Vorteil.

9 Achtet jedoch immer druf dass eues Recht zum wähle, für di Schwache nid irgendwie zum Stolperstei wird.

10 Agno, öpper gseht di wo du Erkenntnis hesch, imene Götzetämpu bim Ässe. Wird das Gwüsse vom Schwache de nid so wit beiflusst dass er Nahrigsmittel isst wo Götze gopferet worde sind?

11 So geit dür dini Erkenntnis dr Schwachi zgrund – di Brüeder, für dr Chrischtus isch gstorbe.

12 Wenn ihr uf de Wise gege äiri Brüeder sinde un ihr schwaches Gwisse vulosse, dann sinde ihr gege Chrischtus.

13 We auso z'ässe min brüeder zum stolperä bringt wirdi nie widr fleisch esse damit ig nid min brüeder zum stolperä bringä.

rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Korinther 7 vo 16

 

1. Korinther 7 vo 16

 

7 Nun zu däm, wo dir gschribe heit: Es isch für e Maa besser, wener ke Frou berüehrt.

2 Doch wäg dr witverbreitete sexuelle Unmoral söll jede Ma sini eigeni Frou ha u jedi Frou ihre eiget Maa.

3 Der Maa söu sire Frou das gä woder zuestaht u genauso d Frau ihrem Maa.

4 D Frou verfüegt nid über ihre eigete Körper, sondern ihre Maa. Genauso verfüegt o dr Maa nid über si eiget Körper, sondern sini Frou.

5 Entzieht nech enand nid, ussert mit gägesiitige Iwilligung für ne festgleiti Ziit, dass der am Gebet Ziit widme u de wider chöit zämecho. So cha Nech dr Satan nid ständig wäg öirem Mangel a Selbst-beherrschig versueche.

6 I säge euch das aber aus Zugeständnis und nid aus Aordnig.

7 Ig wünscht aber das aui Mönsche so wäre wi ig. Doch jede het sini eigeni Gabe vo Gott, der eint die, der andre die.

8 Nun sägi de Unverhüratete und de Witwe, dass es für sie besser isch, we si so blibe wi ich's bi.

9 Hends aber kei Sälbst¬beherrschig, sölleds hürote denn es isch besser z hürote als in Liideschaft entbrennt zsi.

10 De Verhürotete gibi Awisig – nid ig, sondern dr Herr, dass sech ä Frou nid söu vo ihrem Maa trenne.

11 Falls si sech doch vo ihm trennt söu si unverhürotet blibe oder sech mit ihrem Maa widr versöhne. und en Maa söu sini Frou nid verlah.

12 De angere aber sägi, ja i, nid dr Herr: Wenn irgend e brüeder e ungläubigi frau het u si iverstande isch, bi ihm z bliebe, de söll er se nid verloh.

13 Und we e Frou e ungläubige Ma het wo iverstande isch bi ihre z bliebe de söu si ne nid verloh.

14 Denn dr ungläubig Maa isch in Verbindig mit sinere Frau gheiligt un di ungläubig Frau isch in Verbindig mit em Brueda gheiligt. Sunscht wäre äiri Chind unri, etz aber si heilig.

15 Wett jedoch dr Ungläubige wäg go, mag er wäg go. E Brüeder oder e Schwöschter isch unter so Umständ nid bunde, sondern Gott het euch zum Friede bruefe.

16 Weisch, Frou, ob du di Maa nid rette wirsch? Oder wie weisch du, ob dini Frou nid rette wirsch?

17 Jedä söll jedoch so läbä, wiä Jehova er ihm zuäteilt het, so wi Gott ihn bruefä het. Und so ordn ich's i aune Versammlige a.

18 Isch eine als Beschnittene bruefe worde? Er söll sini Beschneidig nid rückgängig mache. Isch eine als unbeschnittener beruefe worde? Er söll sech nid la beschnide.

19 Es chunnt nid druf aa, ob öpper beschnitte oder unbeschnitte isch. Es chunnt druf a, d Gebot Gottes z halte.

20 Jede söll i dem Stand blibe wo er beruefe worde isch.

21 Hesch brüefe wo e Sklave gsi bisch? Mach dr deswäge ke sorge. Doch wennd frei chasch werde de ergriff d glägeheit derzue.

22 Denn öpper, wo im Herrn bruefe worde isch, wo er e Sklave isch gsi, isch e Freigelasser vom Herr. Un wer bruefe worde isch, als er ä freie Mensch isch, isch ä Sklave vum Chrischtus.

23 Ihr sind für e priis freigchauft worde. werded nümme Sklave vo mensche.

24 Brüeder, jeda soll vor Gott in däm Schtand bliebe wo na bruefe worde isch.

25 Was etze Jungfroue betrifft, ha i ke Aordnig vom Herr, aber i üssere mini Meinig aus öpper, däm vom Herrn d Barmherzigkeit isch erwiese worde, vertrauenswürdig z sy.

26 Drum dänk i, das es angesichts der gägewärtige schwirige lag fürne mönsch am beste isch, so zblibe wiener isch.

27 Bisch a e Frou bunde? Versuech nid, di vo ihre z löse. Bisch nid ane Frou bunde? Suech nid nachere Frou.

28 Aber o wed würdsch hürate würdsch ke Sünde begah. Und we e jungfrou würd hürate wär das ke Sünd. Wär hüratet mues allerdings mit so mänge Schwierigkeite rechne. I probiere aber nech drvor z bewahre.

29 Üssa däm sag i äich, Brüeder: S bliebt nimi viel Ziit. Vu etze a solle de, de Ehefraue hän, so si, als hän sie keini,

30 di Wienende söue wi die si, wo nid gränne, u wo sech Fröid wi die, wo sech nid fröie, u d'choufende wi die wo nid bsitze,

31 u die, de vu dr Wält Gebruch mache, we däne, de nit volle Gebruch vu ihre mache. Denn d Szene vu d Welt wächslet.

32 I wett würklech dass Der ohni Sorg sit. D'Unverhüroteti isch um d'Aglägeheite vom Herr bsorgt – wi er am Herrn cha gfalle.

33 Der verhürotet aber isch um d Aglägeheite vo de Wält bsorgt wi er sini Frou cha gfaue

34 und är isch teilt. Äbeso isch di Unverhürotet we au d Jungfrou um d Aglägeheite vum Herrn bsorgt, damit si sowohl in ihrem Körper als au in ihrem Geischt heilig cha si. D Verhürotet drgäge isch um d Aglägeheite vo dr Wält bsorgt wi si ihrem Maa gfaue cha.

35 Aber i säge das zu euem persönliche Vorteil. I will äich drmit nid ischränke, sondern äich zumene aständige Verhalte bewege un z ständige Higab an d Herr ohni Ablänkig.

36 Wen aber öpper dänkt, das er sech unpassend verhaltet, wen er unverhürotet blibt, und er über d Blüet vo de Jugend use isch, denn gilt: Er cha mache, was er wett. Är sündigt nid. Si söue hürate.

37 Faus öper aber im Härze fescht entschlosse isch u ke Notwändigkeit verspürt, sondern sech ir Gwaut het u im Härze entschiede het unverhüratet z bliebe, de macht ers guet.

38 Also o wer hüratet machts guet aber wär nid hüratet machts besser.

39 E Frou isch bunde, solang der Maa läbt. We Der Maa aber sett stärbe, isch si frei, z hürate, we si wott – aber nume im Herrn.

40 Allerdings isch si mire Meinig nach glücklecher we si so blibt wi si isch. Und i dänke doch, das o i Gottes Geischt ha.

 

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Micha 7 vo 7

 

Micha 7 vo 7

 

7 Wehe mir! I bi wie öpper wo nachem isammle vo de summerfrücht u dr nachläse, wo uf d'truubernte folgt, keni wiitrube findet u o ke früeche nach dere ig mi sehne.

 2 Der Loyal ist vor Erde verschwunde. Niemer unger de Mönsch isch ufrichtig. Si alli ligge uf dr Lauer um Bluet zvergüsse. Jede macht mit em ne Schleppnetz Jagd uf si eiget Brüeder.

 3 Ihri Händ sy Meischter im Schlächts tue. Der Fürscht schtellt Forderige, der Richter verlangt Belohnig, der Agsehene üsseret sy Wünsch u gmeinsam schmide si iri Plän.

 4 Der bescht vo ihne isch wie Dornestrüpp, dr Ufrichtigschte unger ihne schlimmer aus ä Dornhecki. Dä Tag wo dini Wächter aakündet hei, dr Tag vo diner Abrächnig, wird cho. Itz wird me z Panik grate.

 5 Vertraue nid dim Gfährte, verlah di nid uf enge Fründ. Pass uf was du der seisch, wo du umarmsch.

 6 Denn ä Sohn vuachtet sy Vater, ä Dochta erhebt sich gäge ihri Muetter un e Schwiegertochter isch gäge ihri Schwiegermuetter. E Mensch het sini Feind im eigene Huus.

 7 Ig aber, i wirde nach Jehova Usschou halte. Uf de Gott, wo mini Rettig chunnt, wird i geduldig warte.am Mein Gott wird mich höre.

 8 Seg nid schadefroh, mini Feindin. Zwar bini gfalle, aber stahne wider uf. Zwar läbi im Fenster, aber Jehova wird mis Liecht si.

 9 Da i gäge Jehova gsündet ha, wird i si Zorn erträge bis er mi Rächtsfau füert u mir zu mim Rächt verhilft. Är wird mi ans Liecht füehre, i wirde sini Grechtigkeit gseh.

10 Au mini Feindin wird's gsee u Schand wird se bedecke, wo zue ma gsait het: Wo isch di Gott Jehova? Mini Auge werde sich uf si richte. Itz wird se wi Strosseschlamm zerträtte.

11 Es wird e Tag si wo me dini Steinmuure baut. A jedem Tag wird d Grenze erwiiteret.

12 A däm Tag wird me zu dir cho, dr ganz Wäg us Assyrie u de Städt Ägypte, vo Ägypte dr ganz Wäg bis zum Euphrat, vo Meer zu Meer u vo Bärg zu Bärg.

13 Und das Land wird zunere Einöde wärde wäg sinere Bewohner, als Folg vo ihrne Tate.

14 Hütt di Volk mit dim Stab, d Härde, wo di Erbe isch, wo allei im Wald glebt het, zmitzt imene Obstgarte. Lö si im Baschan u Gilead wydens wi in alte Zyte.

15 Wi i de Tag vo dim Uszug us Ägypte werdi em Volk Wunderbars zeige.

16 Völker wärdeds gseh u sech schäme trotz all ihrer Macht. Si wärde d Hand ufs Muul legge u ihri Ohre wärde taub wärde.

17 Si wärde Staub läcke wi Schlange. Wi d Reptilie vo de Erde wärde si zitternd us ihrne Feschtige cho.

Volli Angscht wäre sie zu üsem Gott Jehova kumme un sie wäre sich vor dir firchte.

18 Wer isch e Gott wie Du, der Vergehe verzeiht und d Überträtig vom Überräscht vo sim Erb übergaht? Er wird nid für immer a sim Zorn festhalte, denn er findet Gfalle a loyaler Liebi.

19 Er wird wieder barmherzig mit üs si, er wird üsi Vergehe bezwinge. Du wirsch alli ihri Sünde i d Tüüf vom Meer rüere.

20 Du wirsch Jakob Treue zeige u Abraham loyali Liebi wi dus üse Vorfahre i ferner Vergangeheit gschwore hesch.

 

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Micha 6 vo 7

 

 

Micha 6 vo 7

 

6 Höret bitte, was Jehova seit. Uf, tritt a zum Rechtsstriit vor de Berge, loh d Hügel dini Stimm lose!

 2 Höret dr Rächtstriit Jehovas, ihr Bärge, ihr feschte Fundament vo dr Erde, denn Jehova het e Rächtsstritt mit sym Volk, mit Israel wird er ins Gricht ga:

 3 "Mein Volk, was hani dier doh? Womit han ig di zur erschöpfig brocht? Säg gäg mi us.

 4 Schliesslich hani di ja us Ägypte usegfüehrt, vo dr Sklaverei hani di erlöst. I ha Moses, Aaron und Mirjam vor dir här gschickt.

 5 Mi Volk, erinnere di bitte dra, was dr Moabiterkönig Balak plante und was Bileam, dr Sohn Beors, ihm antwortet het, was sech vo Schittim bis Gilgal erignet het, damit du di grächte Tate Jehovas erchennsch.

 6 Womit soll i vor Jehova cho? Womit soll i mi vor Gott, wo hoch obe wohnt, verbüüge? Söll i mit Ganzbrandopfer vor ihn cho, mit ijährige Chälber?

 7 Wird sech Jehova über tuusigi vo Schafböcke freue, über Zähtusigi vo Ölbäche? Söll i mi erschtgeborene Sohn für mini Uflehnig gä, mis eigete Chind für mini Sünde?

 8 Er het dir mitteilt, o mönsch was guet isch. U was erwartet Jehova vo dir? Nume das: Rächt z üebe, Loyalität vo Härze z liebe u dy Wäg bescheide mit dim Gott z ga!

 9 D Stimm Jehovas rüeft dr Stadt zue. Wer wys isch, wird Ehrfurcht vor dim Name ha. Lönd euch vor dr Strof warne und vor däm wo si verhängt het.

10 Befinde sech im Huus vo de Böse no d Schätz vo de Schlechtigkeit und s falsche, abstossende Ephab?

11 Chani unschuldig sii mitere fautsche Waag und mitemne Chübel voll betrügerische Gwichtsstei?

12 Denn di Riche in dr Schtadt kenne nüüt als Gwalt un ihri Bewohner verzelle Lüge. Ihri Zunge isch voll Hinterlischt.

13 "Deshalb wird ich dich schlah und verwunde, dich weg dine Sünde zunere Ihöde mache.

14 Du wirsch esse aber nid satt werde. I dim Innere wird Lääri si. Was du biesitschaffsch, wirsch nid in Sicherheit bringe und söttsch öppis wegschaffe wirdis dem Schwert übergäh.

15 Du wirsch Same säie aber nid ernte. Du wirsch olive uspresse aber ds öl nid verwände. Du wirsch nöiie wii cheltere aber ke wii trinke.

16 Denn ihr folged d Beschtimmige Omris un alli Praktike vum Huus Ahab un läbed nohch ihre Ratschläg. Wäge däm wird i Nech zumene Bild vom Grauen mache u d Bewohner vor Stadt zum Gspött. U dir wärded d Verachtig vo de Völker müesse ertrage.