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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Ruth 4 vo 4

 

 

Ruth 4 vo 4

 

4 Boas isch etze zum Stadtor gange und het sech dert ane gsetzt. Do isch dr Rückkäufer verbii cho, wo Boas erwähnt het. Boas het gseit: "Chum her und hock di, Soundso." Der Maa isch zu ihm hingange u het sich anekockt.

2 De het Boas zäh vo de Ältischte vor Schtadt gholt und gseit: "Hecket euch da ane." Da hei si Platz gno.

3 Boas het itz zu däm Rückchäufer gseit: "Noomi wo us Moaba zrügg cho isch, mues ds Stück Land, wo üsem Brüeder Elimelech het ghört verchoufe.

4 I ha gmeint i söt der das mitteile und der vorschlag mache: choufs i Aweseheit vo dr Iiwohner und dr Ältischte vo mim Volk zrü. We des wosch zrulaufe, chaufs zrugg. Falls nid lass es mi wüsse. Du hesch ds Rächt uf dr Chouf. Er het "I bi bereit, es zrüggzchoufe.

5 Da het Boas gseit: "A däm Tag wode ds Fäud vom Noomi choufsch muesches o vor verwitwätte Moabiterin Ruth choufe damit z Erbe witer dr Name vom Verstorbene treit.

6 Druf het der Rückkäufer entgägnet: "Ich chas nid zrugchoufe, süsch ruiniere ig vilicht mis eigete Erbe. Choufs für di mit mim Rückkoufsrächt. I chas nid zrüchoufe."

7 Was ds Rückkoufsrächt oder e Tusch aagange isch, het z Israel früehner folgende Bruch bestande: Wenn e Maa irgend e Gschäft het welle rächtschräftig mache, het er sini Sandale müesse uszieh u se am andere Beteiligte gä. So het me z Israel e Vereinbarig bestätigt.

8 Wo der Rückchäufer zu Boas gseit het: "Choufs für di", het er sini Sandale uszoge.

9 Druf het Boas zu de Ältischte gseit und aune wo da sy gsy: "Ihr sit hüt Züüge, dass i vo Noomi alles choufe, wo Elimelech, Kiljon u Machlon het ghört.

10 I erwerbe o di Moabiterin Ruth, wo mit Machlon verhürotet isch gsi, als Frou, damit ds Erbe witer dr Name vom Verstorbene treit u si Name under syne Brüedere u im Tor syre Stadt nid vergässe wird. Dir sit hütt Züg.

11 Druf hei di Ältischte und aui, wo im Stadtor sy gsy: "Mir sy Züge! Jehova la d'Frou, wo i dis Hus chunnt, wie Rahel und wie de Lea si, wo z'Huus Israel abstammt. Mir wünsche dir, dass es dir in Ephraath guet geit und du dir in Bethlehem e guete Name machsch.

12 Dür d Nochkomme, wo Jehova dir dür die jungi Frou schänke wird, söu dis Hus wie ds Huus vo Perez, em Sohn vo Juda und Tamar werde."

13 Boas nimmt d Ruth zue d Frau un het Beziehige mit ihr gha. Jehova het sie schwanger losse un sie bringe ä Bueb zue d Welt.

14 Da hei d Froue zum Noomi gseit: "Jehova söll priese si! Er het di hüt nid ohni Rückchäufer glah. Si Name söu z Israel usgruefe wärde.

15 Er laht di widr ufläbe u wird für di sorge, we du aut bisch, wüu är isch ds Ching vo dire Schwiegertochter, wo di liebts u besser für di isch aus siebe Söhn.“

16 Noomi het dä Jungi gno, het ihn a ihre Bruscht drückt u het sich um ihn kümmeret.

17 D Nochberinne hei ihm de e Name gä. Sie sage: Noomi het ä Bue becho", un nenne nen Obed. Er isch dr Vater Isaï,u däm Vater David.

18 Das sy d Nachkomme vo Perez: Perez isch dr Vater vo Hezron worde,

19 Hezron isch dr Vater vo Ram u Ram dr Vater vo Amminadab worre

20 Amminadab isch dr Vater vo Nachschon u Nachschon dr Vater vo Salmon gworde,

21 Salmon isch dr Vater vo Boas u Boas dr Vater vo Obed worde,

22 Obed isch dr Vater vo Isaïz un Isaïz dr Vater David worre.

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Ruth 2 vo 4

 

Ruth 2 vo 4

 

2 Noomi het e sehr wohlhabende Verwandte gha. Er isch us dr Familie vo ihrem Maa Elimelech gstammt u het Boas gheisse.

2 D Moabiterin d Ruth het zu Noomi gseit: "Lass mi bitte uf d Fälder ga und hinder öpperem, wo's mir erlaubt Getreideähre ufläse. Dr Noomi het antwortet: "Geh, mini Tochter.

3 Druf isch d Ruth use gange u het agfange, uf em Fäud hinger de Erntearbeiter Nachläse z halte. Zuefällig het si uf es Stück Land griegt, das Boas, em ne Verwandte vo Elimelech het ghört.

4 Do isch Boas us Bethlehem cho und het zu de Erntearbeiter gseit: "Jehova steh euch bi." Si hei erwideret: "Jehova sin di."

5 Boas het de jung Maa gfragt, wo d Erntearbeiter beefsichtigt het: "Zu wäm ghört di jung Frou?"

6 Der Maa antwortet: "D Frau isch e Moabiterin. Si isch mit em Noomi us Moab zrügg cho.

7 Si het gseit: 'Dörf i bitte hinger de Erntearbeiter zwüsche de abgschnittene Ähre Nachläse hebe? Si isch hüt Morge cho u sitdem ufe Bei. Grad äbe het si sech i Ungerstand gsetzt für churz usruefe."

8 Denn het Boas zu Ruth gseit: "Los zue, mini Tochter. Sammle nid ufemne angere Fäud Ähre. Gang niene angersch ane. Heb di eng a mini arbeiterinne.

9 Haute ds Fäud im Oug, wo si ärnte u gang mit ne. I ha de Manne gseit, dass si di nid söue arihre. Wennd Durscht hesch chasch us de Chrüge Wasser trinke wo d Manne gschöpft hei."

10 Ruth isch sech nieder gworfe, het sech bis zum Bode verbügt u gfrogt: "Wie chunnts das du mir dini Gunst schenksch? Werum beachte du mich, wo i doch e Usländeri bi? 11 Boas het antwortet: "Me het mir usfüerlech brichtet, was du nach dim Tod vo dim Maa alles für dini Schwigermueter ta hesch. Dass du di Vater u dini Mueter u ds Land vo dinere Verwandte hesch verlah u zumene Volk bisch wo nid kennt hesch.

12 Jehova söll di für das wo du doh hesch belohne. Mögisch e vollkomme Lohn vo Jehova übercho, Gott Israels, unter dene Flügle du Schutz gsuecht hesch.

13 Druf het sie gseit "Mi Herr, schenk mir dini Gunscht. Du hesch mi tröschtet u mir beruhigend zuegrede, obwohl i nid mal eini vo dine Dienerinne bi."

14 Zur Ässäzyt het Boas zu ihre gseit: "Chum do here, iss es Stück Brot. Tauch's in Essig." Do het sie sech näbe d Erntearbeiter gsetzt. Boas heit ire gröschtete Chorn u si sech satt gesse. Am Ändi het si no öppis übrig gha.

15 Wo si ufstand isch zum wyter Ähre z sammle, wieso Boas sini Manne ah: "Löh si zwüsche de abgschnittene Ähre sammle und behandlet se nid schlächt

16 Ziet o äxtra Ähre us de Bündeli use u laht se zum Ufewähle für si lige. Seit nüt unfründlechs zu ihre."

17 Da het si bis zum Abe uf em Fäud Nochläse ghaute. Wo si di gsammletä Ährä usgschlosse het, isch öpä ä Epha Gerschte zämä cho.

18 Denn het si di Gescht mit id Stadt gno und ihri Schwigermuetter het gseh was si iigsammlet het. D Ruth het o ds Ässe uspackt, wo übrig blibe isch, nachdäm si sech satt ässe het, u het's ihre gäh.

19 "Wo hesch hüt Ähre gsammlet? Wo hesch gschaffet?", het ihri Schwigermuetter wölle wüsse. "Gsägnet soll der si, der di beachtet het. Si het ihr Schwiegermuetter brichtet, bi wäm si gschafft het. "Dr Maa, wo i hütt gschafft ha, heisst Boas", het si erchlärt.

20 Druf het dr Noomi zu ihrer Schwiegertochter gseit: "Er söu vo Jehova gsägnet sy, däm si loyali Liebi gägeüber de Läbige und de Tote nie verseit het. Wyter het si gseit: "Der Maa isch mit üs verwandt. Är isch eine vo üsne Rückchöifer.

21 D Moabiterin Ruth het denn verzellt: "Er het o zu mir gseit: 'Halte di äng a mini Lüt bis si aues abgrichtet hei.

22 Noomi het zu ihrem Schwiegertochter Ruth gseit: "Es isch besser we mit sine Arbeiterinne mit geisch, mini Tochter, süsch wirsch uf emne angere Fäud vilicht belästigt."

23 Also het sech d Ruth a d Arbeiterinne vo Boas ghalte und sammleti Ähre, bis d Gerschte- u d Weizert sy vorbi gsy. Und si het witer bi ihre Schwigermuetter gwohnt.

 

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Ruth 1 vo 4

 

 

Ruth 1 vo 4

RUTH

1 Zu de Zyt wo d Richter Rächt hei bracht e Hungersnot im Land us. Do goht ä Ma mit sinere Wieb un sinene beide Buebä vu Bethlehem in Juda wäg un het sich als Fremde im Land Moab nieder.

2 Der Ma het Elimech gheisse, sini Frau Noomi un sini beide Buebe heisse Machlon un Kiljon. Sie ware üs Ephrat, üs Bethlehem in Juda. Schliesslech sy si uf Moab cho u blibe dert.

 

3 Nach paar zit isch dr Noomis Maa Elimelech gstorbe u si isch mit ihrne beide Söhn zrug blibe.

4 D Manne hei später d Moabiterinne Orpa und Ruth ghürate. Si hei öppe zäh Jahr dert glebt.

5 Denn si o di zwöi Söhn Machlon u dr Kiljon gstorbe, so das d Frou ohni ihri beide Ching u ihre Maa zrüggblibe isch.

6 Da si ghört het, dass d Jehova sim Volk wider Beachtig gschänkt het und s mit Nahrig versorgt het, het si sech mit ihrne Schwiegertöchtere vo Moab us ufe Rückweg gmacht.

7 Zäme mit ihrne beide Schwiegertöchtere het si de Ort verlüre, wo si gläbt het. Wo si uf dr Schtross in Richtig Juda ungerwägs ware,

8 het noomi zu ihrne schwiegertöchtere gseit: "Göh doch is Huus vo eure Müetter zrü. Jehova zeiget öich loyali Liebi, so wi Der se de verstorbene Manne und mir zeigt heit.

9 Möge Jehova euch Sicherheit und Geborgeheit im Huus eure Manne finde lassen. De het si die beide küsst und si hei lut gwinne 10 Immer wider hei si zu ihre gseit "Nei, mir gö mit dir zu dim Volk.

11 Doch Noomi het gseit: "Kehrt um, mini Töchter. Warum wend ihr mit mir goh? Chani öppe no Söhn becho wo eui Männer chönnt wärde?

12 Kehrt um, mini Töchter. Geit, i bi z aut zum hürate. Säubscht wes no Hoffnig würd gäh dassi hüt Nacht en Ehemaa finde und no Söhn bechume,

13 würdet dir warte bis si erwachse si? würdet ihr für si so lang ufs hürate verzichte? Nei, mini Töchter. Es tuet mer bitter leid für eu das sech Jehovas Hand gäge mi gwandt het.

14 U wider hei si lut gränne. Denn het Orpa ihri Schwiegermuetter küsst u isch weggange. D Ruth aber isch bim Noomi bliebe.

15 Da het dr Noomi gseit: "Lueg doch, dini Schwägerin geit zu ihrem Volk und zu ihrne Götter zrug. Gang doch mit ihre."

16 Ruth entgägä: "Dreng mi nid, Dich zverlah u umzchere. Wohär du geisch, wirde ig gah, u wo du d Nacht verbringsch wirdi d Nacht verbringe. Di Volk wird mi Volk si un di Gott minem Gott.

17 Wo du stirbsch wirdi sterbe u dert wirdi o begrabe werde. Jehova söu mir dopplet zrügzahle wenn irgendöppis angers aus dr Tod üs sött trenne."

18 Wo noomi gseh het, dass d Ruth unbedingt het welle mit ihre go, het si nüme versuecht, si umzstimme.

19 Da si beidi witer gange bis uf Bethlehem. Wo si dert acho si, griegt di ganzi Stadt i Ufregig, und d Froue hei gseit: "Isch ds Noomi?"

20 "Nennt mi nid Noomia", het si erwideret. "Nennt mi Marab, denn der Allmächtig het mir ds Läbe sehr bitter gmacht.

21 Woni wegzoge hanis alles gha u jetzt laht d Jehova mi mit leere Händ zrücho. Warum söttet dir mi dr Noomi nenne, we sech doch Jehova gäge mi gsteut u dr Augmächtig Unglück über mi brocht het?

22 So het dr Noomi mit ihrere moabitische Schwiegertochter Ruth us Moab zrügg gchehrt. Wo si z Bethlehem acho si, het grad d Gschtärnt aagfange.