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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Hebräer 12 vo 13

 

 

Hebräer 12 vo 13

12 Da mir etz ä so grossi Wolke vo Züg um üs hei, wei mir o aune Ballast und wo üs liecht umschlingendi Sünde abwärfe und i däm vor üs liegende Wettlouf mit Usharre loufe.

2 Derbi wei mir dr Blick uf Jesus grichtet haute, dr Houptvermittler u Vervollkommner vo üsem Gloube. Für de vor ihm liegende Fräid het er ä Marterpfahl vutrait, ohni uf d Schand z achte, un er het sich a di rechti Site vom Gottes Thron gsetzt.

3 Ja, betrachtet genau dä, wo vo Sünder – gäg ihri eigete Interässe – settigi Afeindige erduldet, damit är nid müed wärdet u ufgebt.

4 I öiem Kampf gäge die Sünde heit dr no nie bis uf ds Bluet widerstange.

5 U dir hei d Ufforderig ganz vergässe, wo a Öich als Söhn grichtet isch: "Mi Sohn, schätz d Erziehig vo Jehova nid gring, und gib nid uf, wennd vo ihm korrigiert wirsch.

6 Denn Jehova erzieht die, wo er liebt, ja er bestraft jede, woner als Bueb ufnimmt.

7 Ihr muess usharre, des isch Teil vu äire Erziehig. Gott behandlet äich als Bueb. Un wele Bueb wird nit vu sinem Vater erzoge?

8 Wenn dir aber d Erziehig wo alli becho hei, nid übercho si ihr genau gno unehelischi Chinder und nid Söhn.

9 Üsi libleche Vätere hei üs ja o erzoge u mir hei si respektiert. Söttet mir üs denn nid umso bereitwilliger em Vater üsem geischtige Läbe unterwerfe zum Läbe?

10 Denn si hei üs e churzi Zyt verzoge, we si's für richtig hei ghaute. Er aber tuet's zu üsem Nutze, damit mer a sire Heiligkeit chöi teilha.

11 Zwar erschiint en Erziehigs¬massnahm im Moment nid erfreulich, sondern si isch schmerzlech, aber hingerhär bringe si dene wo dür si gschuulet worde, Friede u Grechtigkeit aus Frucht.

12 Drum stärkt di erschlaffte Händ u di schwache Chnü,

13i und schaffet witer grad Wäg für öui Füess, damit das wo lahm isch, nid usgränkt, sondern viel meh gheilt wird.

14 Strebt uf friede mit allne mönsche sowie nach de heiliga ohni die niemert wird de Herr gseh.

15 Passt guet uf, dass sech niemer um di unverdiente Güte Gottes bringt, damit ke giftigi Wurzle ufe schiesst und Unrueh schafft u dadurch vieli verunreinigt wärde.

 16 Achtet o druf, dass es niemer git, wo sexuell unmoralisch handlet oder heiligs nid schätzt, wi Esau wo sini Erschtgeburtsrecht für e einzigi Mahlziit hergäh het.

17 Ihr wüssed ja, das er när abglehnt isch worde woner het welle de Säge erbe. Obwohl er sech under Träne bemüht het, e Sinneswandel herbeizfüehre, het er nüt erreicht.

18 Denn dir heit nech nid emene Bärg gnächeret wo me cha afasse u de i Flamme steit, oder ere dunkle Wulche u dichte Finsternis u e Sturm,

19 auso nid am Trömpetestoss und em Schau vor Stimm. Wo ds Volk si ghört het, het's iidringlech drum biegt, dass kes wyters Wort me zu ihne gseit würd.

20 Si hei nämmlech d Aawisig nid chönne verträge, wo luutet: "Säubscht we es Tier dr Bärg berüehrt, söu's gsteinigt wärde.

21 O das Schauspiel so furterregend gsy, dass Moses gseit het: "I ha Angst und zitter.

22 Ihr hän äich viel me däm Berg Zion gnähre un dr Schtadt vum lebändige Gott, däm himmlische Jerusalem, un Myriade vu Engel

23 in dr allgemeine Vusammlig, au dr Vusammlig vu d Erschtgeborene, de im Himmel iitreit worde sin, un Gott, däm Richta alle, un däm geischtige Läbä vu Grechte, de vollkomme gmacht worde sin,

24 u Jesus, em Vrmittler vomene nöie Bundes, u em vrsprengt Bluet wo uf bessere Wys redt als Abels Bluet.

25 Passet uf, dass Der Nech nid weigeret, uf dä z ghöre, wo redt. Denn wenn scho de nit ungstraft drvukumme, de sich weigere, uf den z häre, der uf d Erde e göttlichi Warnig het laa, so wäre ma ersch recht nit ungstraft drvukumme, wenn ma uns vu däm abwände, der vum Himmel schwätzt.

26 Damals het sy Schtimm d Ärde erschütteret, jitz aber het er versproche: "No einisch wird i erschüttere – nid nume d Ärde, sondern o der Himel.

27 Der Usdruck "no einisch" zeigt, dass das, wo erschüttert wird – also das, wo gmacht worde isch – besiitigt wird, damit das, wo nid cha erschütteret wärde, blybt.

28 Da mir also es Chünigrich söue becho, wo nid cha erschütteret wärde, möge mir witer unverdienti Güet übercho, durch wo mir uf anähmbar Wys für Gott heilige Dienst chöi tue – mit Gottesfurcht u Reschpekt. 29 Denn üse Gott isch es verzehrends Füür.

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Hebräer 13 vo 13

 

 

Hebräer 13 vo 13

 

13 Liebt enand witer wi Brüedere.

2 Vergässet Gaschtfrünschaft nid, wüu dür si mängi hei ohni es z wüsse, Ängel bi sech ufgno.

 3 Denket a die wo im Gfängnis si aus wäret dir mit ihne igsperrt, ou a die wo schlächt behandlet wärde, da o dir säuber im Körper sit.

4 D Ehe sött vo aune i Ehre ghaute wärde, u ds Ehebett söu unbeschmutzt si, denn Gott wird Mönsche, wo sexuell unmoralisch handle, sowie Ehebrächer verurteile.

5 Euri Läbenswys söll vo Gäudliebi frei sy. Sid mit däm zfride woder heit. Denn är het gseit: "I würd di nie verlah u di nie im Stich lah.

6 Drum chöi mir volle Zueversicht säge "Jehova isch min Hälfer, i wird mi nid fürchte. Was cha e Mensch mir antue?

7 Denkt a die, wo under euch d Füehrig übernäh und wo euch s Wort Gottes bekannt hei. Luege Nech d Ergebnis vo ihrem Läbenswandel genau a u näme Nech es Byschpil a ihrem Gloube.

8 Jesus Christus isch der glyche – gester, hütt u für immer.

9 Löhnd euch nid dur alli mögliche frömde Lehr irrefüehre. Es isch besser we ds Härz dür unverdiente Güet gstärkt wird aus dür Spiise. Si bringe dene ke Nutze wo sech dermit beschäftige.

10 Mir hei e Altar wo die nid dörfe ässe im Zelt heilige Dienst tüe.

11 Denn d Körper vo dr Tier, dere Bluet dr Hohe Priester als Sündopfer a dr heilig Ort treit, wärde usserhalb vom Lager verbrönnt.

12 Drum het o Jesus usserhalb vom Schtadttor glitte, um dür sis eigete Bluet ds Volk z heilige.

13 Gömer aso usem Lager zu ihm use, und vrtrage mer d Schand, woner vertruckt het.

14 Denn mir hei do kei bliebendi Stadt, sondern mir stribe nach dr künftige.

15 Dür ihn wei mir Gott immer es Opfer vom Lobpriis darbringe, nämlech d Frucht üsere Lippe wo si Name öffentlech bekannt mache.

16 Vergässet o nid, Guets ztüe u das wo dir heit mit angere zteile, denn über so Opfer freut sech Gott.

17 Hört uf die, wo unda äich d Fiehrig übernähmä un ordnet nech unda, denn sie wache ständig iba äich un wäre Rächeschaft dränge ablege. Si söue das nämlech mit Fröid u nid mit Süüfze tue, süsch wärs zu öirem Schade.

18 Betet witer für üs. Denn mir si überzügt, dass mir es guets Gwüsse hei, will mir üs i allem ehrlich wei benäh.

19 Ig bitte euch aber bsunders drum z bätte, dasi rächt gli wider bi euch cha si.

20 Der Gott vum Friede, der d grosse Hirtend vu d Schof, üsen Herrn Jesus, mit däm Bluet vumene ewige Bundes vu d Dote ufbrocht het,

21 rüered euch mit allem Guete us, wo är bruucht für si Wille uszfüere. Mache er dür Jesus Chrischtus i üs bewürke, was i syne Ouge guet isch – durch nen, däm für immer un ewig Herrlichkeit gebührt. Amen.

22 Nun bitte i Nech dringend, Brüedere, die Wort vor Ermuetigung geduldig azlose, denn i ha Nech nume e churze Brief gschribe.

23 I wett nech lo wüsse, dass üse Brüeder Timotheus freigla isch worde. Wen er gli chunt, werde mir euch zäme bsueche.

24 Gresse alli, de unda äich d Fiehrig ibanähmä un alli Heilige. D Brüder üs Italie len äich grüsse.

25 Di Unverdient Güte söu nech aui begleite.

 

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Jakobus 5 vo 5

 

 

Jakobus 5 vo 5

 

5 Chömet itze, ihr Ryche, gränne u jammeret über ds Eländ, wo euch bevorsteit.

2 Öiem Riichtum isch verfault und öie Chleider sy vo Motte zerfresse.

3 Eues Gold u Silber isch verroschtet u dä Rost wird aus Züg gäge euch ufträtte u eues Fleisch uffrässe. Was Der ufghouft hei wird i de letschte Täg wi ne Füür sy.

4 Der Lohn, den ihr d Erntearbeiter uf äire Fälder vorenthalte hän, schreit unufhörlich, un d Hilfa vu d Schnitter sin zue d Ohre Jehovas, vum Herrn dr Heere, druckt.

5 Ihr heit uf dr Erde z Luxus u nume für euch säuber glebt. Am Schlachttag heit dir öiches Härz gmäschtet.

6 Ihr heit verurteilt, hei de Grächte ermordet. Leischted är nech kei Widerstand?

7 Syt also geduldig, Brüeder, bis zur Gägewart vom Herr. Dr Landwirt wartet uf di kostbari Frucht vo dr Erde u üebt Geduld, bis dr Früehre u Späträge chunt.

8 Üebet o ihr Geduld! Machet öiches Härz fescht, denn d Gägewart vom Herrn isch nah.

9 Stöhnt nid überenand, Brüedere damit ihr nid verurteilt werdet. Dr Richter steit vor dr Tür.

10 Brüeder, nämet äich d Prophete, de im Name Jehovas gschwätzt hän, zum Vorbild, we sie Schlimms düregmacht un Geduld geebt hän.

11 Mir hei die aus glücklech betrachte wo usgharrt hei. Ihr hän vum Usharre Hiobs ghärt un hän gsähne, we Jehova des Ganze usgo het, dass Jehova voll inniger Liebi un barmherzig isch.

12 Vor allem mini Brüedere, schwört ned meh, weder bim Himmel no bir Erde mit irgendere andere Eid. Sondern eues Ja sell eifach es Ja si u eues Nei es Nei, demit ihr nid verurteilt werded.

13 Macht öper unger öich Härte dure? Er söll unufhörlich bätte. Isch öpper i gueter Stimmig? Er söll Psalme singe.

14 Isch öper under öich chrank? Er söll di Älteschte vo de Versammlig zu sich rüefe und si sölle für ihn bätte und ihn im Name Jehovas mit Öl iriife.

15 Das Gebet, das vo Glaube züügt, wird de Kranke gsund mache und Jehova wird nen ufrichte. Und wenn er Sünde begange het, wird ihm vergäh wärde.

16 Bekennt also enand offe öie Sünde u bätet fürenand, damit ihr gheilt werdet. S'Flehe vomne Grächte het e enormi Würkig.

17 Elia isch e Mönsch mit Gfüehl gsy, wie ou mir sie hei. Und doch: Wo er intensiv drum bätet het, dass es nid söu rägne, hets drü Jahr u sächs Mönet lang nid uf ds Land grägnet.

18 Denn het är wider bätet und dr Himmel het Räge gä u das Land het wider Ertrag lieferet.

19 Mini Brüetsch, we sech öpper unger euch vor Wahrheit lat la abbringe u e angere füehrt ne zrü,

20i denn sött Der wüsse: Wär immer e Sünder vo sym verchehrte Wäg zrüfüert, wird ne vorem Tod rette und e Mengi vo Sünde zuedecke.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jakobus 4 vo 5

 

 

Jakobus 4 vo 5

 

4 Woher kumme d Kriege un Schtrytigkeite unda äich? Schtamme sie nit vu äirem sündige Vlange, wo in äirem Innere ä Kampf uustreit?

2 Ihr verlanget nach öppis u doch bechömet ihrs nid. Ihr mordet und begehrt unufhörlich und erhaltet doch nüt. Ständig striitet ihr und füehret Chrieg. Dir heit nüt, wiu dir nid drum bitte.

3 U wenn dir de doch um öppis bittet bechömet dir nüt wüu dir i verchehrte Absicht bitte, nämlech für öiches sündigs Verlange z befriedige.

4 Ihr Ehebrächerinne, wüsset ihr nit, dass Fründschaft mit dr Wält Feindschaft mit Gott bedütet? Wer so immer e Fründ vo dr Welt will si, macht sich zum Fäind Gottes.

5 Oder dänket Dir, es heisset umsüsch i de Schrifte: "Der Geischt, wo i üsem Innere wohnt, isch geng ds vou nüdische Sehensücht? 6 Di unverdiente Güte jedoch, wo Gott schenkt isch grösser. Drum heissts ja: "Gott stellt sich den Überheblichen entgegen, aber den Demüetigen schenkt er unverdiente Güte.

7 Drum: Underwärfed öich Gott, aber stelled eu am Tüüfel entgege und er wird vor eu fliehe.

8 Chunnt Gott näher un er wird äich nöchercho. Seuberet äiri Händ, ihr Sinda, un reinigt öiches Herz, ihres Unentschlosse.

9 Gäbet nech öiem Chummer häre, truuret u brüelet. Euches Lache sött sech i Truurer verwandle und öie Fröid i Verzwiflig.

10 Erniedriget euch in Ouge Jehovas und er wird euch erhöhe.

11 Hört uf, gägenand z rede, Brüedere. Wer gäge ein Bruder redet oder es Urteil über si Bruedi gheit, redet gäg ds Gsetz u uurteilt über ds Gsetz. Wennde etz über ds Gsetz uurteilsch befolgsch nid ds Gsetz, sondern machsch di zum Richter.

12 Es git nume eine wo Gsetzgäber u Richter isch dä wo cha rette u vernichte. Du aber, wär bisch du das du e Urteil über dini Mitmönsche fallsch?

13 Chömed etz, Dir, wo Dir säged: Hütt oder morn reise mer i die und d Stadt und bliibed dert es Jahr. Mir mached Gschäft und erzieled Gwünn.

14 Drbi wüsset Der gar nid, wie öiches Läbe morn usgseht. Denn Dir sit e Dunscht, wo für es chlises Zytli sichtbar isch u när verschwindet.

15 Seit lieber: "Wenn Jehova will, werden wir leben und dieses oder jenes tun."

16 Doch dir sit stolz uf öui arrogante Ageberie. Die Aabereie si öppis schlächts. 17 We auso öpper weiss was richtig isch es aber nid tuet de isch das e Sünde.