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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jakobus 3 vo 5

 

 

Jakobus 3 vo 5

 

3 Nit vieli vu äich solle Lehrer werde, mini Brüeder, denn ihr wüsset, dass ma stränger beurteilt werdet.

2 Schliesslech mache mer ja alli oft Fähler.

Wär mit sine Wort ke Fähler macht isch e voukomme Mönsch wo ou si ganz Körper cha zügle.

3 Wemer Rosszüg is Muul legge drmit si üs ghorche länke mer dermit z'ganze Tier.

4 Oder dänket mal a Schiffe: Obwohl si so gross sy und vo starche Wind tribe wärde, länkt si e ganz chlys Stüürruder, wo a dem der Stüürmaa wott.

5 So isch o d Zunge es chlys Körperorgan und doch schwingt si grossi Tön. Denket nume dra, dass scho es chlyses Füür e grosse Wald cha i Brand stecke!

6 O d Zunge isch es Füür. Sie schteit unda unsari Körperteile fir ä Welt dr Ungrechtigkeit, denn sie vunreinigt d ganze Körper un schteckt d ganze Lauf vum Läbä in Brand, un sie wird durch d Ghenne azündet.

7 Denn Wildtier, Vögel, Reptilien un Meerester alle Art wäre un wäre vu Mensche zähmt.

8 Doch ke Mensch cha d Zunge zäh. Si isch unkontrollierbar, richtet Schade a und isch voll vo tödlichem Gift. 9 Mit Ihre priise mer Jehova, de Vater, und doch verflueched mer mit ihre die Mensche wo so gmacht worde sind dass sie "Gott ähnlich" sind.

10 Us em gliche Mul chöme Säge u Fluech. Mini Brüedere, so öppis darf nid si.

11 E quelle laht doch nid us der gliche öffnig frisches u bitteres wasser hervorsprudle, oder?

12 Mini brüedere, es feigebaum cha doch ke olive la wachse und e wienstock ke feige, oder? o cha usere salzige quelle kes frischs wasser cho.

13 Wer unger öich isch wiis u besitzt Verstand? Är söu dür si guete Läbenswandel bewiise, daser alles mitere Milde tuet wo ir Wiisheit wurzlet.

14 We dir aber bitteri Eifersuecht u Striitsuecht im Härze heit, de gäbet nid und vertreit nid d Wahrheit.

15 Das isch nid d Wiisheit, wo vo obe chunnt, sondern si isch irdisch, animalisch, dämonisch.

16 Denn wos Eifersucht u Striitsucht git, da gits o Unordnig u aues mügleche Schlechte.

17 D Wysheit vo obe aber isch vor auem yne, denn friedlech, vernünftig, zum Ghorche parat, voll Barmherzigkeit und guete Tate, unparteiisch, nid hüchlerisch.

18 Usserdäm wird d Frucht vo de Grechtigkeit dert gsät wo Friede herrscht, und zwar für die wo de Friede fördere.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jakobus 2 vo 5

 

 

Jakobus 2 vo 5

 

2 Mini Brüedere, ihr heit doch nid öppe d Gloube üsem herrliche Herr Jesus Christus u handelt glichzitig parteiisch?

2 Agno, e Maa mit Goldringe a de Finger u prächtige Chleidig bsuecht öiri Zämekunft, aber o e Arme i unsuberer Chleidig chunnt ine.

3 Lueget Der de mit der prächtige Chleidig anerkennend a u seit: "Setz di hie uf dä schöne Platz!", u säge Dir zu däm Arme: "Blyb du stah!", oder: "Hetz di da unne an my Fuessschemel!?

4 Wenn ds so isch heider de nid Klasse¬unterschiede unger öich, u siter denn nid zu Richter worde wo ungrächti Urteil fälle?

5 Hört zue, mini liebe Brüedere! Het Gott nit die, de fir d Wält arm sin, drzue usgwählt, rich im Glaube un Erbe vum Kenigrich z si, wo er dene vuschproche het, wo ne liebe?

6 Ihr aba verachtet di Arme. Sind's denn nit die Riche, de äich underdrückig un vor Gricht schleppe?

7 Läschtereds nid über de guete Name, wo dir überchömed?

8 We Der de jitz ds königleche Gsetz befolge, wo ir Schriftsteu isch enthalte: "Du söllsch dine Mitmönsche liebe wi di seuber, isch das guet so.

9 Handel dir aber witer parteiisch, de begöhder e Sünde u werde vom Gsetz aus Gsetz ¬überträtter überfüehrt.

10 Denn wer des ganze Gsetz folgt, sich aba imene einzige Punkt ä Fähltritt leischtet, der het gege des ganze Gsetz vuschtosse.

11 De, wo gseit het: "Du söllsch nid d Ehe bräche het nämli ou gseit "Du söllsch nid morn. Wenn dü etze nit d Ehe brichsch, aber mordsch, bisch zumene Gsetzes überträter wore.

12 Redet u handlet witer so wi die, wo eines Tages nach em Gsetz vomene freie Volk beurteilt wärde.

13 Denn wer nit barmherzig handlet, iba den wird ohni Barmherzigkeit Gricht ghalte. Barmherzigkeit triumphet iba des Gricht.

14 Was nützt's mini Brüedere, wenn öpper behauptet Glaube z ha, ihn aber nid dür Tate bewist? Dä Glaube cha nen doch nid rette, oder?

15 We brüedere oder schwöstere nüt zum alege u für e tag nid gnue hei z'esse

16 aber eini vo Öich seit zu ne: "Göht ds Friede! Zieht Nech warm aa u esset Nech satt", dir gäbe ne aber nid das, wo si zum Läbe bruche – was nützt das?

17 Genauso isch es mit Glaube ohni Tate: Für sich ellei isch er tot.

18 Dennoch wird öpper säge: "Du hesch Glaube und i cha Tate vorwiise. Zeig mir din Glaube ohni Tate u ich wirde dir min Glaube dür mini Tate zeige."

19 Du gloubsch dases e einzige Gott git, nid? Das isch guet so. Doch o d Dämone gloube u zittere vor Angst.

20 Aber wosch de nid igseh, du oberflächliche Mönsch dass Gloube ohni Tate nutzlos isch?

21 Wurde unsam Vater Abraham nit durch Tate fir grächt erklärt, nachdem er si Bue Isaak uf em Altar gopferet het?

22 Gsesch: Si Gloube het mit syne Tate zämegwürkt u dur sini Tate isch si Gloube voukomme gmacht worde,

23 un s het sich d Schriftstell erfillt: "Abraham het a Jehova glaubt un des isch nem als Grechtigkeit aagrechnet worde, un na isch als Fründ Jehovas bezeichnet worde.

24 Wi dir gsehnd, wird e Mönsch dür Tate für Grächt erklärt und nid durch Glaube allein.

25 Isch nid äbeso o Rahab gsi, wo Prostituierti, dür Tate für Grächt erklärt, nachdäm si die Böte gastfründelech ufgnoh und se ufeme angere Wäg het wäg gschickt?

26 Ja, so wi dr Körper ohni Geischt dot isch, so isch o dr Gloube ohni Tate tot.

 

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Jakobus 1 vo 5

 

 

DER BRIEF VO JAKOBUS

Jakobus 1 vo 5

 

1 Jakobus, ä Sklave Gottes un däm Herrn Jesus Christus, a de zwöelf Schtämm, wo überall vuschtreut sin:

I grüessech!

2 Gsehts aus luter fröid ah mini brüedere we der die verschidnige prüefige düremacht

3 da dir ja wüsset das eu uf echtheit prüefter Glaube Usharre bewürkt.

4 Doch löt das Usharre sin Zwäck erfülle, damit ihre vollständig u i jedere Hinsicht ohni Makel sit u nech a nüt fählt.

5 Wenn`s also jemads vu äich a Wisheit fählt, dann soll er Gott immer wieda drum bitte, un sie wird nem ge wäre, denn Gott git alle grosszügig un ohni Vorwürf.

6 Är söu aber ständig vou Gloube bitte, ohni irgendwie z zwyfle. Wer zwyflet, isch nämlech wi ne Meereswälle, wo vom Wind gjagt u hi u här tribe wird.

7 ja, so öpper darf nid erwarte das er vo Jehova irgendöppis bechunnt.

8 Er isch e unentschlossene Mensch, unbeständig uf allne sin Wäg.

9 Doch dr arm, unbedütendi Brüetsch söll sech fröie, wüu er itz i höchem Asehe steit,

10 u dr riiche wüu er gmüetigt worde isch, wüu wi ne blueme vom fäud wärde di riche vrgöh.

11 Ja, so wi d Sunne mit ihrere glüehende Hitz ufgeit u d Pflanze vertrochnet, sodass d Blüet abfaut und d Pflanze ihri Schönheit verlüürt, so wärde o di Riiche vergää, während si vou drmit beschäftigt si, ihri Ziu z erreiche.

12 Glücklech isch dä Maa, wo unger Prüefige dürehaut. Nachdem er sich bewährt het, wird er nämlich d Krone vom Läbe empfange, d Jehova dene vrsproche het, wo nen unufhörlich liebe.

13 In Prüefige soll keine sagen: "Ich wird vo Gott uf d Prob gstellt." Wüu me cha Gott nid mit Schlechtem uf d Prob steue no steue tuet er sälber irgendöpper uf d Prob.

14 Sondern jede wird uf d Prob gstellt, wener sech vo sim eigete Verlange fortziehe und köder loht.

15 Isch ds Verlange ersch mau befruchtet, de bringts Sünde zur Wäut. Und d Sünde bringt, we si agfange worde isch Tod füre.

16 Löt Nech nid tüüsche, mini liebe Brüedere. 17 Jedi gueti Gabe u jedes voukommnigi Gschänk chunnt vo obe, vom Vater der Himmelslechter, wo sech nid veränderet, wies wandere Schatte tüe.

18 Es isch sy Wille gsi, üs dur d Wort vor Wahrheit fürezbringe, damit mir under sine Gschöpf e Art Erschtling würded.

19 Ihr müesst wüsse, mini liebe Brüedere: Jede söll gschwind sy zum Höre, langsam zum Rede, langsam zum Zorn,

20 denn dr Zorn vomene Mönsch füehrt nid zu däm, was i Gottes Ouge grächt isch.

21 Leget drum aues schmutzige ab und jedi spur voa schlächtigkeit und löh euch demüetig ds wort gottes ipflanze, wo ir lag isch euch z rette.

22 Höred jedoch nid nume s Wort Gottes sondern läbed au danach, susch betrüged ihr eu dur falschi Überlegige selber.

23 Denn wenn jemads des Wort Gottes härt un nit dnoh läbt, isch er we ä Mensch, der si Gsicht im Schpiegel betrachtet.

24 Er betrachtet sech, geit wäg u vergisst grad wieder was fürne Mensch er isch.

25 Wär aber i ds voukommene Gsetz wo Freiheit bringt, ie luegt u drbi blibt isch ke Mönsch, wo öppis ghört u de wider vergisst, sondern eine, wo när läbt. U das woner macht, wird ne glücklech mache.

26 Wenn öpper sech für e Aabetracht Gottes haltet, aber sini Zunge nid züglet, betrügt er sis eigete Härz und sini Abetig isch sinnlos.

27 D Art Aabetig, wo vom Standpunkt vo üsem Gotts u Vater us ie u makelos isch, gseht eso us: nach Waisechinder u Witwe i ihrer Not z gseh u unbefleckt vor Wält z blybe.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Timotheus 6 vo 6

 

1. Timotheus 6 vo 6

 

6 Die wo ds Joch vor Sklaverei trage, söue ihre Bsitzer witer aui Ehre entgägebringe, drmit vom Name Gottes u dr Lehr nie abfällig gredt wird.

2 Usserdem söue Sklave wo Bsitzer gläubig si, nid respektlos si zu ihne wöu si Brüedere si. Si sötte viel meh mit no grössere Bereitschaft diene, da die, wo ihr guete Dienst vo Nutze isch, gläubig si u gliebt wärde. Das söllsch witer lehre u drzue söusch ermahne.

3 Wenn jemads ä anderi Lehr lehrt un dr gsunde Ableitig, de vu unsrem Herrn Jesus Chrischtus kummt, so we dr Lehr, de dr Gottesgäbeheit entspricht, nit zueschtimmt,

4 denn isch er vor stolz ufblase und verstoht nüt. är isch bsesse vo usenander¬setzige und diskussione über wort. Das füehrt zu Neid, Striit, Verleumdige, böse Verdächtigunge,

5 ständige Striitereiie über Chliinigkeite, usglöst vo Mönsche, wo im Dänke verdorbe und dr Wahrheit beroubt si, wo gloube, dass me mit Gottergäbeheit Gwünn cha erzyle.

6 Natürlech bringt Gotttergäbäheit grossi Gwünn we si mit Zuefriedeheit verbunde isch.

7 Denn mir hei nüt i d Wäut iebracht u mir chöi oh nüt us dr Wäut mit usnäh.

8 Wenn mir also nahrig u chleidig hei wärde mr drmit zfride sii.

9 Die aber wo unbedingt wei rich wärde, grate i Versuechig u ine Schlingu u erliege viune unsinnige u schädleche Wünsche, die Mönsche i d Vernichtig u i ds Verderbe stürze.

10 Denn d Liebi zum Gäld isch ä Wurzle vu allne mögliche schädleche Dinge, un will einigi ihr nahgeh hei, sin si vom Glaube abgirrt un hei sech überau vili Schmärze zuegfüegt.

11 Dü aba, Mensch Gottes, flieh vor allem. Jag aba nohch Grechtigkeit, Gotttergäbeheit, Glaube, Liebi, Usharre und Milde.

12 Kämpf dr guete Kampf vom Glaube. Ergriife ds ewige Läbe mit feschtem Griff. Derzue bisch bruefe worde und derfür hesch vor vilne züg die gueti öffentlichi erklärig abgäh.

13 Vor Gott, der alles am Läbä erhaltet, un vor Chrischtus Jesus, der als Ziign vor Pontius Pilatus di gueti öffentlichi Erklärig abä het, gib i dir d Awisig:

14 Chum däm wo dir ufträit worde isch, bis zum Offebarwärde vo üsem Herr Jesus Christus uf vorbildlechi, tadellosi Wys nache.

15 Zu drfür feschtgleitet wird der glücklech und einzig Machthaber sech zeige. Är isch dr König vo dene, wo aus König regiere, u Herr vo dere, wo aus Herre herrsche, 16 dr ällei Unsterblichkeit het, wo imene unzugängliche Liecht wohnt und wo ke Mönsch gseh het oder gseh ka.u Ihm gebühre Ehri und ewigi Macht. Amen.

17 Gib dene wo im gägewärtige Wältystem riich si, d Awisig nid hochmüetig z si und ihri Hoffnig nid uf unsichere Riichtum z setze, sondern uf Gott wo üs mit allem riichlech versorgt, was üs Freud macht.

18 Si söue guets tue, ja rich a guete Tate si, si söue frigiebig si und parat z teile.

19 So sammle si für sich sicheri Schätz aus gueti Grundlag für d Zuekunft, damit si ds würkleche Läbe chöi fescht ergriffe.

20 Timotheus, gib acht uf das wo me dir avertraut het. Wände di vo däm lääre Grede ab, wo verletzt, was heilig isch, und vo de Widersprüch däm, wo me fälschlech "Erkenntnis" nennt. 21 Einigi, wo sone Erkenntnis zur Schau gstellt hei, sy vom Gloube abcho.

Die Unverdiente Güte söu nech begleite.