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rico loosli 6924 bioggio tessin
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2. Moses 22 vo 40

 

2. Moses 22 vo 40

 

22 Faus e Maa e Stier oder es Schaf schtöut u ds Tier schlachtet oder vrchouft, mues er für dr Stier füf Stier aus Entschädigung gä u für ds Schaf vier Schoof.

2 (Wird e Dieb bim Ibräche ertappt u gschlage, so daser stirbt, lit ke Bluetschuld vor.

3 Gschiets jedoch nach Sunnäufgang, isch es ä Fall vo Bluetschuld.)

Är muess ersatz leiste. Wener nüt het, söu är für das wo er gstohle het verchouft wärde.

4 Wird ds Gstohle – ob Stier, Esel oder Schaf – läbend bi ihm gfunde, mues er's dopplet ersetze.

5 We öper syni Tier zum Wyde uf es Fäud oder i ne Wigarte tribt u se uf em Fäud vomne angere laht gras, söu er mit em Beschte vom Ertrag vo sym eigete Fäud oder Wigartens Ersatz leischte.

6 Faus es Füür usbricht, uf Dornegstrüpp übergrifft u när Garbe, schtehends Getreide oder es Fäud z Brand setzt, mues dä wo z Füür verursacht het, ds Verbrennte ersetze.

7 Git e Maa sim Mitmensche Gäld oder Gägeständ zum Ufbewahre u wärde si us däm Huus gstohle, mues dr Dieb weme ne fasset dopplete Ersatz leischte.

8 Wird dr Dieb nid gfunde, muess dr Husbsitzer vor e wahre Gott bracht wärde, damit me cha feschtstelle öb är sech am Eigetum vo sym Mitmönsche vergriffe het.

9 Uf jedem Fall vo widerrächtlechem Bsitz – syg's es Schtier, es Esel, es Schaf, es Chleidigsstück oder öppis Verlore-aganges, wo öpper seit: "Das ghört mer!' – sölled di beide Parteie ihre Fall vor de wahre Gott bringe. Dä wo Gott für schuldig erchlärt, söll sym Mitmönsche dopplete Ersatz leischte.

10 Faus öber sim Mitmönsche e Esel, e Stier, es Schaf oder süsch irgend e Huustier i Verwahrig git und es stirbt oder schwer verletzt oder wegtribe wird und es niemer gseht,

11 denn söll de wos avertraut worde isch, en eid vor jehova ablee, dass er sech nid a frömd Eigetum vergriffe het, u dr Bsitzer mues akzeptiere. Dr anger brucht ne nid z entschädige.

12 isch ihm ds Tier aber gstohle worde, muess är em Bsitzer Ersatz leischte.

13 Ischs vomene Roubtier grisse worde, söu ers aus Bewiis bringe. Es Tier wo grisse isch worde, brucht er nid z ersetze.

14 Faus sech öper es Tier usleit u s schwär verletzt wird oder stirbt, we dr Eigetümer nid drbi isch, mues dä wo z Tier usgliefe het, s ersetze.

15 Isch dr Eigetümer drbii, brucht er kei Ersatz z leiste. Für es gmietets Tier gilt dr Mietpriis als Entschädigung.

16 Faus ä Maa ä Jungfrou verführt, wo nid verlobt isch u sech zu ihre leit, mues är dr Brutpriis für si zahle u se zur Frou näh.

17 Wott dr Vater si ihm absolut nid gä, mues dr Maa d Summe zahle wo em Brutpriis entspricht.

18 Darfsch e Zauberin nid am Läbe la.

19 Wär mit emene Tier Gschlächt¬verkehr het, mues uf jede Fall mit em Tod bestraft wärde.

20 Wär irgendwelchi Götter opferet u nid Jehova ällei, sött vernichtet wärde.

21 Du sellsch en Fremde wo bi dir aasässig isch, nid schlächt behandle oder unterdrücke. Schliesslich warted dir sälber aasässigi Fremde in Ägypte.

22 macht witwen und vaterlose chind ds läbe nid schwär. 23 wänn Ders doch tüend und se zu mir um Hilf rüefe, wird ich ihre Hilferuf ganz bestimmt ghöre.

 24 Mi Zorn wird de ufflamme und i wirde euch mitem Schwärt umbringe Euri Fraue wärde Witwe wärde und eui Ching wärde dr Vater verlüre.

25 Leihsch emene Arme us mim Volk Gäud - öpper wo bi dir läbt - de verhaut di ihm gägenüber nid wi ne Gäutverleiher. Verlange keni Zinse vo ihm.

26 Wed ds Gwand vo dim Mitmensche aus Pfand nimmsch, mueschs ihm vor Sunneuntergang zrügäh.

27 Wül es isch ds einzige woner zum zudecke het, z einzige, mit däm er si Körper cha bedecke. Worin söll er süsch schlafe? Wenn er zu mir um Hilf rüeft, wird ich ne ganz bestimmt ghöre, denn ich bi mitfühlend.

28 Du söu gott nid verflueche und du sösch o ke vorsteher i dim volk verflueche.

29 Zögere nid, öppis vo dim riiche Ernteertrag und vom Überfluss vo dinere Presse z opfere. D Erstgeborene vo dinere Söhn söusch mer geh. 30 Für din Stier und dis Schof gilt: Lah sibe Täg bi ihrer Mueter blybe, am achte Tag gibsch si mer.

31 Dir söttet mis heilige Volk si u ihr dörfet kes Fleisch vomene Tier ässe wo uf em Fäud vomene Roubtier grisse isch worde. Werft's de Hünd ane.

rico loosli 6924 bioggio tessin
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2. Moses 21 vo 40

 

2. Moses 21 vo 40

 

21 Das si die Rächts¬entscheidige wo de sellsch übermittle:

2 Faus e hebräische Sklave choufsch söu är sächs Jahr aus Sklave diene. Im sibte Jahr söu er ohni Bezahlig frigloh wärde.

3 Isch er äuä cho, söu er äuä wider wäg go. Het er e Frou, söu si mit ihm ga.

4 Faus ihm sy Herr e Frou git u dr Sklave vo ihre Böhn oder Töchter überchunnt, ghöre d Frou u ihri Ching em Herr. Nur de Sklave selber wird freiko.

5 Erklärt de Sklave aber usdrücklich: "Ich liebe meinen Herr, meine Frou u mini Ching. I wott nid frigloh wärde",

6 sell si Herr ne vor de wahre Gott bringe. Dänn söll dr Herr mit ihm a d Tür oder dr Türpfoschte ga und ihm ds Ohr mit ere Ahle dürebohre. Är blibt siis Läbe lang si Sklave.

7 Verchouft e Maa sini tochter aus sklavin, wird se nid wie ne männleche sklave freigloh.

8 We Der Herr mit ihre nid zfride isch u se nid aus Näbefrou bestimmt, sondern se vo öpperem angers laht la choufe er se nid a Usländer verchoufe, wüu er het se betroge.

9 Wählt er se für si Sohn us, mues er ihre d Rächt vore Tochter gwähre.

10 Nimmt är sech ä angeri Frou derzue, darf är bir erschte Frou Nahrig, Chleidig u das wo ihre ir Ehe zuestöh, nid verringere.

11 Wenn är ihre die drü Sache nid gwährt, söu si freicho ohni das Gäud zaut wird.

12 Wär ä Mönsch schloht, so dass er stirbt, mues mit em Tod bestraft wärde.

13 Doch für dä Fall, dass er ne unabsichtlich umbringt u de wahre Gott das zuelaht, wird ich für dich e Ort feschtlege, won er cha fliege.

14 Faus e Maa uf sine Mitmönsche sehr hässig wird und ne absichtlech tötet, mues er stärbe, säubscht wedne vo mim Autar muesch wäghole.

15 Wer si Vater oder sini Mueter schloht mues mit em Tod bestraft wärde.

16 Entfüehrt öpper en andere und verchauft ihn oder het er ne no i sinere Gwalt, muess er mit em Tod bestraft wärde.

17 Wär si Vater oder sini Mueter vrfluecht, mues mit em Tod bestraft wärde.

18 Wenn Manne mitenand striite und eine sine Mitmönsche mit eim Schtei oder mit dr Fust schlaht und er nid stirbt, aber bettlägerig wird, gilt Folgendes:

19 Cha dr Betreffendi ufstah u am Stock druss umeloufe, de söu dr Täter straffrei blibe. Är söu dä Verletzti nume für di verloreni Arbeitszyt entschädige, bis är wider völlig gheilt isch.

20 Faus e Maa si Sklave oder sini Sklavin mit em ne Stock schlat u dr Beträffende dadurch stirbt, mues er grächt wärde.

21 Blibt er aber no ein oder zwöi Täg am Läbe, söll er nid grächt wärde, denn er isch mit em Gäld vo sim Bsitzer kauft worde.

22 Fäu Manne mitenang kämpfe u derby e Schwangeri verletze u si e Früehgeburt het, es aber nid zume Todesfau chunnt, mues der Schuldig soviu Schadenersatz zahle, wi ihre Ehemaa vo ihm verlangt. Er mues ne dür d Richter zahle.

23 Chunnts jedoch zumene Todesfau, muesch Läbe für Läbe geh.

24 Aug söll für Aug gä, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuess für Fuess,

25 Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Schlag für Schlag.

26 Faus e Maa sy Sklavin oder sini Sklavin so ufs Oug schteit, dass er oder si ds Ouglicht verlüürt, söu er dä Beträffende aus Entschädigung drfür freilah.

27 U wän er sim Sklave oder sire Sklavin e Zahn usschlaht, söll er de Beträffende aus Entschädigung für de Zahn frilah.

28 Faus e Stier e Maa oder e Frou schtöckt u der Beträffend stirbt, mues der Stier gschtinigt wärde, u sis Fleisch darf nid ässe wärde. Dr Bsitzer vom Stier blybt straffrei.

29 We ä Stier aber d Agwohnheit gha het z stosse u sis Bsitzer druf higwise worde isch, er aber nid uf ihn ufpasst het u dr Stier e Maa oder e Frou tötet het, de söu der Stier gschtinigt wärde, u o sy Bsitzer söu tötet wärde.

30 Wird em Bsitzer es Lösegeld uferleit, de muess er aus Erlösigspris für sis Läbe aues zahle woner uferleit wird.

31 Öb jetz ä Sohn oder ä Tochter gstosse isch, mit em Bsitzer vom Stier söll gmäss dere Rächt¬entscheidig verfahre wärde.

32 We dr Stier uf e Sklave oder e Sklavin losgange isch, söu sis Bsitzer em Herr vom Beträffende 30 Scheku zahle u dr Stier muess gsteinigt wärde.

33 Faus e Maa e Gruebe wo är öffnet oder usghobe het, nid abdeckt und e Stier oder e Esel inegheit,

34 söll der Bsitzer vo dr Grube Schadenersatz leischte. Är söll em Bsitzer vom Tier dr entsprächend Priis zahle und darf ds tote Tier phalte.

35 Faus e Stier dr Stier vomne angere verletzt und dä stirbt, när söue d Bsitzer dr läbendi Stier verchoufe und sech das Gäud teile. O ds tote Tier söue si sech teile.

36 Wenn aber bekannt isch, das ä Stier d Agwohnheit gha het z stosse, u sis Bsitzer nid uf ihn ufpasst het, mues er Stier für Stier erstatte. Das tote Tier darf er bhaute.

rico loosli 6924 bioggio tessin
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2. Moses 20 vo 40

 

2. Moses 20 vo 40

 

20 Gott het denn di folgende Wort gredt:

2 "Ich bin Jehova, din Gott, wo dich us de Sklaverei in Ägypte befreit het.

3 Du söllsch usser mir kai anderi Götter ha.

4 Du söusch der keis Götzebild mache no en Darstellig vo irgendöpisem, wo obe im Himmel unde ufd Ärde oder im Wasser uf der Erde isch.

5 Du söusch di nid vor ihne verbüge und di nid derzue verleite la zdiene. Denn i, Jehova, di Gott, bi ä Gott, dr usschliesslichi Ergebnis vulangt. I bringe für ds Vrga vor Vater Schtraf über d Söhn – über di dritt u vierti Generation vo dene, wo mi hasse.

6 Aber dene wo mi liebe u mini Gebot halte zeig i loyali Liebi bis zur tuusigschte Generation.

7 Du sölsch d Name Jehovas, dim Gott, nid in unwürdiger Wiis bruche. Denn Jehova wird de nid ungstraft losse, wo si Name in unwürdiger Wiis brucht.

8 Dänk a dr Sabbat u heb ne heilig.

9 Sechs Täg söusch schaffe u aui dini Tätigkeite verrichte,

10 aba dr siebte Dag isch ä Sabbat fir Jehova, di Gott. Du söusch kei Arbeit verrichte, o nid di Sohn, dini Tochter, dini Sklave, dini Sklavin, dis Huustier und de asässigi Frömde innerhalb vo dine Aasiedlige.

11 Denn i sächs Täg het d Jehova dr Himmel gmacht, d Erde, s Meer und alles, wo derzueghört, und am sibte Tag het er aagfange rueh. Drum sagt Joba d Sabbat un heiligt nen.

12 Ehr di Vater u dini Mueter, demit du lang i dem Land läbsch wo Jehova di Gott, dir git.

13 Du söllsch nid morn.

14 Du söusch nid d Ehe bräche.

15 Du söusch nid stähle.

16 Du söusch aus Züg ke fauschi Ussag gäge dine Mitmensche mache.

17 Du sellsch nid ds Huus vo dim Mitmensche begehre. Du söusch nid d Frou vo dim Mitmönsche begehre, ou nid si Sklavin, sini Sklavin, sin Stier, sin Esel oder irgendöpis anders wo dim Mitmönsche ghört."

18 Des ganze Volk etze ghärt het d Donner un d Schall vum Horn un sieht d Blitze un d rauchende Berg. Bi däm Aablick fingä si a zitterä u blibä öppis entfärnt stah.

19 Si bade Moses: "Sprich du mit üs und losen zue. Aber lah Gott nid mit üs rede, damit mir nid schtärbe."

20 Do het Moses zum Volk gseit: "Händ kei Angst. Dr wahre Gott isch kumme, um äich uf d Prob z stelle, dmit ihr witer Ehrfurcht vor ihm hän un nit sündet."

21 Das Volk isch öppis entfärnt schtah, aber Moses isch zu dr dunkle Wulche härgange, wo dr wahr Gott isch gsy.

22 De het d Jehova zu Moses gseit: "Sag de Israelite: 'Ihr heit säuber gseh, dassi vom Himmel us mit öich gredet ha.

23 Ihr sollt äich kei Götta üs Silber mache, um sie üssa ma azbäte, un au kei Götta üs Gold.

24 E Altar us Ärde söttsch für mi mache und druf söttsch dini Brandopfer und dini Gmeinschafts¬opfer, dis Chliinvieh und dis Grossvieh opfere. Überall dert, won i wett, dass a mi Name dänkt wird, wärd i zu dir cho u di Sägge.

25 Wenn du mir e Altar us Stei bausch, darfsch ke behaute Stei derfür verwände. Falls du doch di Missu benutzisch der Altar.

26 Du söttsch nid uf Stufe zu mim Autar ufga damit dini Gschlächtsteil nid uf ihm zum Vorschiin chöme'.

 

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2. Moses 19 vo 40

 

2. Moses 19 vo 40

 

19 Im 3. Monet nach em Uszug vo de Israelite us Ägypte, am gliiche Tag, hei si d Wildnis Sinai erreicht.

2 Si hei vo Rephidim wägzoge u si in d Wildnis Sinai cho, wo si ihres Lager ufschluge hei. Israel het dert vor em Bärg glageret.

3 Moses stiig de zum wahre Gott ufe, u d Jehova het ihm vom Berg usgrechnet: "Sag Folgendes zum Huus Jakob, teile de Israelite mit:

4 'Ihr heit säuber gseh, was i mit de Ägypter gmacht ha zum öich uf Adlerflügle z'trage und zu mir z'bringe.

5 We Der itze genau uf mini Stimm höret u mi Bund iihaltet, wärdet dir ganz bestimmt mis bsundrige Eigetum us allne Vöuker wärde wüu di ganzi Ärde ghört mir.

6 Ihr werdet ä möglichi Prieschterschaft und ä heiligi Nation für mich wärde.' Das sind die Wort wo du de Israelite übermittle söllsch."

7 Da isch Moses abegange u het die Ältischte vom Volk zämme gschroue. Er het ne alles mitteilt, wo d Jehova ihm uftreit het.

8 Nochane het ds ganze Volk ystimmig gantwortet: "Mir wei alles tue, wo d Jehova gseit het." Sofort überbracht het Moses Jehova d Antwort vom Volk.

9 Und Jehova het zu Moses gseit: "Ich chume inere dunkle Wulche zu Dir, das Volk ghört, wenn i mit Dir rede, u damits o immer uf Dich vertraut." Dänn het Moses Jehova d Wort vom Volk übermacht.

10 Da het d Jehova zu Moses gseit: "Gang zum Volk und heiliges hüt und morn. Si söue ihri Chleider wäsche.

11 Am dritte Tag müends parat sii, denn am dritte Tag wird d Jehova vor de Auge vom ganze Volk uf de Berg Sinai abecho.

12 Zieh für ds Volk ringsum Gränze und säge zu ihne: 'Stiigt uf ke Fall ufe Bärg u berüehrt o nid sy Rand. Wär dr Bärg berüehrt, wird uf jede Fall mit em Tod bestraft.

13 Niemer darf de Beträffend aalege, sondern er söll entweder gsteinigt oder erschosse wärde. Ob Tier oder Mönsch - er söll nid witterläbe.' We aber ds Horn blasä wird, darfä si ufe Bärg cho."

14 De isch Moses vom Bärg z Volk u het afa ds Volk heilige u si wäsche ihri Chleider.

15 Är het zum Volk gseit: "Machet öich für dä dritt Tag parat. Het ke sexuelli Beziehige."

16 Am dritte Tag het donneret u het's morn blitzt. E dachti Wulche isch ufem Bärg gläge und dr gwaltig Schall vomene Horn isch z ghöre gsi. Ds ganze Volk im Lager het afa zittere.

17 Moses het des Volk üs däm Lager use gführt, däm wahre Gott entgäge, un es het sich am Fuess vom Bärg ufgschtellt.

18 De Bärg Sinai het überall groucht, will d Jehova im Füür uf ihn abegchoo isch. De Rauch isch uufgschtiege wie dr Rauch vomene Brennofe und dr ganz Bärg het schtarch bäbt.

19 Wo dr Schall vom Horn immer lüter worde isch, het Moses a z rede, u d Schtimm vom wahre Gott het ihm antwortet.

20 So isch dr Jehova ufe Gipfu vom Bärg Sinai abä cho. Denn het d Jehova Moses uf d Bärggipfel gruefe und Moses isch ufe gstiege.

21 Jehova het jetzt zu Moses gseit: "Gang ab und warne ds Volk, damit sie nid probiere zu Jehova durezcho, um ihn z gseh, süsch wärde vili vo ne sterbe.

22 D Priester wo sech regumässig Jehova nöcher halte sölle sech heilige, damit d Jehova si nid töteta.

23 Moses het de zu Jehova gseit: "Ds Volk cha nid uf e Bärg Sinai duruf cho, denn du hesch üs scho gwarnt, wo du gseit hesch: 'Zieh Gränze um e Bärg und heilige ne.

24 Jehova het aber zu ihm gseit: "Gang, stiig ab und chum mit em Aaron wider ufe. Aber lah d Priester und s Volk nid probiere, zum Jehova durufzcho, damit er se nid umbringt."