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rico loosli 6924 bioggio tessin
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2. Samuel 19 vo 24

 

2. Samuel 19 vo 24

 

19 Joab isch brichtet worde: "Der König weint und trouert um Absalom."

2 A däm Tag het sech dr Sieg fürs ganze Volk in Truur verwandlet, wills ghört het, dass dr König um si Sohn truurig het.

3 D lüt schliche id stadt zru wie soldate wo sech schäme wüu si usere schlacht gfloge si.

4 Der König het sys Gsicht verhüllt u het di ganz Zyt mit luter Schtimm aagschreit: "My Sohn Absalom! Absalom, mi Sohn, mi Sohn!"

5 Joab isch denn zum König is Huus cho u het gseit: "Du hesch hüt dini Manne beschämt – alli, wo dir u dine Söhn u Töchter, dine Froue u Näbefroue hütt ds Läbe grettet.

6 Du liebsch die wo di hasse u hassisch die, wo di liebe. Hüt hesch üs klargmacht, dass der dini Truppefüehrer und Soldate nüt bedüte. Ich bin nämlich sicher: Es wär dir ganz rächt wenn hüt nume Absalom am Läbe wär, mir Übrige aber tot.

7 Stah itz uf, gang use u red dine Lüt guet zuea. We de nid zu dene geisch de schwöreni bi Jehova, dass hüt Nacht ke einzige Maa bi dir blibt. Das wird für di schlimmer si als alles wo dir sit dinere Jugend zuegstosse isch."

8 Da isch dr König ufgschtande u isch im Schtadttor Platz gnoh. Me het aune Bscheid gseit: "Dr König hockt jitz im Tor!", u so sy si alli vor ne gstange. Doch Israel isch gfloge worde, jede zu sech hei.

9 In allne Stämme Israels hei d Lüt nun heftig mitenand diskutiert und gseid: "De König het üs vor üsne Feind grettet und vo de Philtere befreit und itz isch er wäge Absalom usem Land gflohe.

10 Doch Absalom, wo mer zu eusem König gmacht hei, isch i de Schlacht gfaue. Warum unternähme der itz nüüt zum der Chönig zrüggzbringe?"

11 König David het dr Priester Zadok und Abjathar usrichte lo: "Schwätzt mit de Ältischte vo Juda und fragt si: 'Woht Der würklich di Letschte sy, wo der König hei zruggbringe, wo doch scho ganz Israel bim König a sim jetzige Wohnsitz vorstellig worde isch?

12 Ihr sit doch mini Brüedere, mini Bluetsverwandte. Warum sötteder di letschte si wo der Chönig zruggbringe?'

13 U richtet Amasao vo mir us: 'Bisch nid min Bluetsverwandter? Gott sölls mir dopplet zru zahle, wenn nid du ab sofort anstatt vom Joab min Heerfüehrer wirsch.

14 So het dr Kenig des Herz allene in Judas gwunne, so dass sie hinter nem gschlosse sin, un sie len nem usrichte: "Chum mit allene dine Lüt zrü."

15 Dr König het sech denn ufe Rückweg gmacht u het dr Jordan erreicht, u d Lüt vo Juda si uf Gilgau um dr König z träffe u ne übere Jordan z gleite.

16 Dr Benjaminiter Schimeï, dr Sohn Geras, us Bahurim het zämä mit de Männer Judas König David entgägä.

17 Bi ihm si no 1000 wyteri Manne vom Benjamin gsi. O Ziba, wo Diener im Huus Sauls het sech mit syne 15 Söhn und 20 Diener beeilt, für no vor em König dr Jordan z erreiche.

18 Er het d Furt überqueret zum di königlechi Huus¬gmeinschaft überzgleite und em König aui Wünsch z erfülle. Grad wele der König der Jordan überquere, da isch der Schimeï, der Sohn Geras, vor ihm ufe Bode gworfe.

19 Är het dr König bäut: "Rächne mir mini Schuld nid a, mi Herr, u dänk nimme a das Unrächt, woni, di Diener, dir a däm Tag aagloffe ha, aus du, mi Herr u König, vo Jerusalem wäggange bisch. Der könig möglech sech das nid z herze näh

20 denn i als di Diener weis nur zguet, dass i gsündigt ha. Drum bini dier hütt als Erschte usem ganze Huus Josephs entgegecho, mi Herr und König.

21 Sofort het der Abischai gchennt, der Sohn Zerujas, ein: "Schimeï het doch der Gesalbte Jehovas verfluecht! Het er derfür nid der Tod verdient?"

22 David erwideret: "Was goht eu das a iar Söhn Zerujas? Warum handelt ihr gege mi Wille? Söll hüt öppe z Israel umbringe? Weiss i öppe nid, dass i hüt König über Israel bi?"

23 Denn het der König zum Schimeï gseit: "Du wirsch nid stärbe." Das het er mit eme Eid bekräftiget.

24 Mephiboscheth, dr Änkel Sauls, isch äbefaus entgäge gange. Sit däm Dag, wo dr Kenig wäggange isch, bis zum Tag, wo er z Friede zrüggkehrt het, het er sini Fess nit pflegt gha, si Schnurrbart nit gschnitte un sini Kleida nit gwäsche.

25 Won er uf Jerusalem isch cho, zum der König z träffe, het er ne gfragt: "Wieso bisch du nid mit mir gange, mephiboscheth?"

26 Er het antwortet: "Mi Diener het mi hingergange, mi Herr u König. I, di Diener, het nämlech gseit gha: 'I loh mr min Esel sattle, damit i uf em rite und mitem König cha fortzieh', denn i bi ja verchrüpplet.

27 Er het mi aber bi dir verlümdet, mi Herr u König. Abr du, mi Herr u König, bisch we e Engel vum wahre Gottes. Due also, was immer dü für guet hebsch.

28 Du hättisch die ganzi Huus¬gmeinschaft vo mim Vater zum Tod chönne verurteile, min Herr und König, u denoch hesch mi din Diener wo platz la näh wo a dim Tisch ässe. Mit welem Rächt chan i da no witer der Chönig alüte?"

29 Doch der König antwortet: "Was redsch du no dervo? I ha entschiede: Du u Ziba, dir teilt euch das Land."

30 Mephiboscheth het em König erwyderet: "Är cha aues ha, mi Herr und König, itz wo du z Friede hei cho bisch."

31 Der Gileaditer Barsillai het sech vom Rogeli us zum Jordan gmacht, um der König an Jordan zleite.

32 Barsillai isch scho e sehr alte Maa vo 80 Johr gsi. Er isch sehr riich gsi und het drum dr König während dem ufenthalt z Mahanaji mit läbesmittel versorgt.

33 Drum het dr König Barsillai ds Agebot gmacht: "Chum mit übere und i wirde di i Jerusalem versorge."

34 Barsillai het däm König entgägä: "Wiä viu Täg han i no z läbä, das i mit däm König uf Jerusalem söu ufezieh?

35 Ig bi hüt 80 Jahr aut. Chani de zwüsche Guet u Bös unterscheide? Chani, dine Diener, schmöcke wasi isse u trinke? Chani denn no dr Stimm vo Sänger u Sängerinne lüsche? Warum sött i, di Diener, dir auso zuesätzlech zur Lascht gheie, mi Herr u König?

36 Mir aus dim Diener gnüegts doch scho dassi di zum Jordan ha dörfe begleite, mi König. Warum söttsch du dich mit dere Belohnig erkenntlich zeige?

37 Lah mi din Diener, bitte zrüchere u i minere Stadt bim Grab vo mim Vater u minere Muetter sterbe.k Doch hie isch din Diener Kimham. Lah ne mit dir ueberzieh, mi Herr u König. Tue für ihn, was immer du für richtig haltisch."

38 Dr König het antwortet: "Kimham wird mit mir ueberziäh und i wirde für ihn tue was immer du für richtig haltisch. Werum du mi o immer bittisch, i wirds für di mache."

39 Denn hei alli dr Jordan überquertiert, und wo dr König überegange isch, het är Barsillai küsst und het ihn segnet. Nochane het Barsillai hei zrugg kehrt.

40 Wo dr Kenig uf Gilgaln überzoge het, het ne dr Kimham begleitet. Alli vo Juda un halbi Israel hän em Kenig des Gleit.

41 Denn si di übrige Manne Israels zum König cho und hei vo ihm wölle wüsse: "Warum hei üsi Brüedere, d Männer vo Juda, di heimlich wägggholt u dr König u sini Hus¬gmeinschaft übere Jordan bracht samt allne Männer Davids?"

42 Alli Manne vo Juda antwortete de Manne vo Israel: "Will der Kenig mit uns verwandt ist.q Werum reget ihr euch drüber uuf? Hämmer öppis uf Choschte vom König gässe oder es Gschänkli übercho?"

43 D Manne vo Israel hei de Manne vo Juda entgägnet: "Wir sy zehn Stämm u hei dermit e grössere Aaspruch uf David als Ihr! Wurum heit Der üs also verächtlech behandlet? Hätte mir nid di Erschte söue si, wo üse Kenig zruggbringe?" Doch d Männer vo Juda hocke sich mit ihrne Wort gäge d Männer vo Israel dure.

 

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2. Samuel 18 vo 24

 

 

2. Samuel 18 vo 24

 

18 David het nun sini Männer zöut u setzt Oberscht vo Tuusigschafte u Oberschte vo Hundertschafte über sie ii.

2 E Drittel vom Heer het er under d Befähl Joabs gschtellt, e Drittel unter e Befähler Abischais, Sohn vom Zeruja un Brüeder vom Joab un e Drittel unter dr Befehl vum Gatitter Itai un het si usrücke lo. Denn het der König zu de Manne gseit: "I wirde mit Öich zieh.

3 Doch si hei es gwandet: "Du darfsch nid i Kampf zieh! Wüu we mir müesse flüge, interessiert das d Feinde nid, u we d Heufti vo üs stirbt, interessiert si das o nid. Aber du bisch soviu wärt wi 10'000 vo üs.g

 Es wär deshalb besser we üs vor Stadt us Verstärkig schicksch."

4 Der König het zu ne gseit: "Was Ihr geng fürs Beschte haltet, werdi tue." Är het sech näb ds Schtadttor gsteut u aui Manne hei nach Hundertschafte u Tuusigschafte gordnet usglöst.

5 Dänn hei Joab, Abischai und Ittaai vom König d Order übercho: "Goht mir zulieb schoend mit em junge Maa Absalom um."

 Alli hei es ghört wo dr König aune Oberste dä Befähl het gä.

6 Die Truppe hei de gäge Israel is Fäud zoge, und d Schlacht het im Wald vo Ephraim stattgfunde.

7 Dört isch Israel vo de Manne Davids bsiegt worde und erlitt e schweri Niederlag – 20'000 aagfiele.

8 Die Schlacht het sech über di ganzi Region usbreitet gha. A dem Tag si meh Manne dür d Gfahre vom Wald umcho als dür ds Schwert.

9 Schliesslich trait Absalom uf David Männa. Des Multa, uf däm er ritt, kummt unda dicke Äscht vumä grosse Baum, un Absalom bliebt mit däm Kopf im Geischt hänge. Sy Multier isch witer gloffe und är het ir Luft baumlet.

10 Des het öpper gsähne un het zue Joab gsait: "Stell dir vor! Ich ha Absalom imene grosse Baum hänge."

11 Druf het dr Joab zu däm Maa gseit: "We du das gseh hesch, werum hesch ne de nid uf dr Stell tötet? I hätt dr liebend gärn zäh Silberstückli und e Gürtel drfür gäh."

12 Doch der Maa hät Joab antwortet: "Sälbscht für 1000 Silberstück würi nid d Hand gege de Sohn vom König erhebe. Mir hei doch ghört, wi der König dir, Abischai und Ittai befohle het: 'Wär der o sy, passt uf e jung Maa Absalom uf!'

13 Hätt i mi nid dra ghaute, sondern ihm ds Läbe gno, de wär das em König niemaus verborge blibe, u du hättsch mi nid i Schutz gno."

14 Joab het nume gmeint: "I wird keni Zyt meh mit dir vergede!" Er nimmt dräi schtürz in d Hand, lauft zum Absalom, der noh läbend am grosse Baum higoht, un schtoht sie nem ins Herz.

15 Denn si zäh waffeträger joabs cho u hei uf absalom iigschlüge bis er tot isch gsi.n

16 Joab isch jetzt ds Horn bliebe und d Manne hei d Jagd uf Israel i gsteut und hei zrü kehre. Er het ne iihalt bbot.

17 Si hei Absalom gno, werfe ihn im Wald ine grossi Grube u hüfte über ihm e riesige Steihuufe uf. Alli Manne Israels floh hei.

18 Absalom het scho zu syne Läbzyte e Süüle gno und im Königstal für sich ufgschteut, wüu er het gsait: "I ha ke Sohn, wo d Erinnerig a mi Name chönnt fortlebe." Auso het är d Süle nach sech säuber bannt u si wird bis hütt "Absaloms Dänkmaal" gnennt.

19 Ahimaaz, dr Sohn vu Zadok, het gsait: "Lass mi bitte zum König laufe un ihm d Nochricht bringe. Schliesslich het ihn Jehova vu sinene Feind befreit un so fir Grechtigkeit gsorgt."

20 Doch Joab het erwiteret: "Das chunt nid afrog! Chasch irgendwenn anders e Nachricht bringe - aber dämmau nid. Immerhin isch ja dr Sohn vom König gstorbe.

21 Druf het dr Joab eim Chuschite bstellt :u "Lauf los und sag dem König, was du gseh hesch!" Dr Kuschi het sech vor Joab verbüted u het devo gjaggt.

22 Ahimaaz, dr Sohn vo Zadok, het Joab aber no einisch bäit: "Egal was passiert, la mi bitte o dert häre loufe, hingerem Chuschite häre." Doch Joab het e gwandt: "Wieso, mi Sohn? Es git für di doch nüt z brichte."

23 Doch är het druf gschtande: "Was o immer passiert, lass mi los renne." Do het dr Joab gsait: "Louf!" Ahimaaz het dürne Jordanbezirk rennt und het schliesslech d Chueschte überhout.

24 David isch zwüsche em innere un em üssere Schtadttor ghockt, wo dr Wächter uf ds Dach vom Tor vo dr Stadtmuur isch gschtige. Är het Usschou ghaute u het ä einzelne Maa selle renne.

25 Der Wächter het em Chönig zue gruefe u het ihm daas gmäudet, woruuf der Kenig gseit het: "Wen er allein ist, bringt er eine Nachricht." Während der Bote nächär isch cho,

26 het der Wächter no e angere Maa gseh renne. Er het em Torwächter zue gruefe: "Da! No eine, wo allei rennt!" Der Kenig het gmeint: "Ou är bringt e Nochricht.

27 D Wächter het brichtet: "Nach däm, was i gseh, louft der erscht Maa wi Aimaaz, der Sohn vom Zadok." Da het dr Chenig gseit: "Das isch en guete Maa, er het bestimmt gueti Nachrichte.

28 Ahimaaz het em König zue grüeft: "As isch guet!" Un na vubiegt sich vor däm Kenig mit däm Gsicht zue d Erde un het gsait: "Di Gott Jehova soll priese wäre, mi Herr un Kenig! Er het dir de Männa, de gege di rebelliert hän, üsglieferet hän."

29 "Isch mit däm junge Ma Absalom alles in Ordnig?", het sich der Kenig erkundigt, un Ahimaaz git zantwort: "Es het ä grosse Tumult gäh, als Joab dr Diena vum Kenig un mi, di Diena, gschickt het, aba i weiss nit, was do los isch."

30 Druf het der König gseit: "Gang zur Syte, stell di hie häre!" So isch er zur Syte u blybt.

31 Jetz isch dr Kuschi iigroffe u mäldet: "My Herr und König, nimm folgendi Nachricht entgäge: Hüt het d Jehova di us dr Hand aller befreit, wo gäg di rebelliert hei, und so für Grechtigkeit gsorgt."

32 Der König het aber vo däm Kuschite wöue wüsse: "Isch mit em junge Ma Absalom alles in Ordnig?" Der Kuschi antwortet: "So wie em junge Maa söu s aune Finde vo mim Herr u Königs ergah und aune, wo gäg di hei welle rebelliert und der schade!"

33 Ufgwühlt isch dr Chönig ufe zum Dachzimmer über em Toreingang gange. Derby het er hüült un het schtändig gseit: "My Bueb Absalom, ach, mi Bueb, mi Bueb Absalom! Wär i doch bloss a diner Stell gschtorbe, Absalom, mi Bueb, mi Bueb!"

 

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2. Samuel 17 vo 24

 

2. Samuel 17 vo 24

 

17 Ahithophel het Absalom denn vor: "Lah mi bitte 12'000 Maa ussueche und mi hüt Nacht uf d Jagd uf David mache.

2 Ig wird ne überfaue, wener erschöpft und chraftlos isch, u ihn i Panik versetzt. Aui sini Lüt wärde flüge u ig wird nume dr König umbringe.

3 I bringe dr aui Lüt zrügg. Ihri Rückkehr hängt devo ab was mit em Maa passiert, hinger däm du här bisch. Denn wird ungerem ganze Volk Friede herrsche."

4 Absalom und alli Ältischte vo Israel hei de Vorschlag genau richtig gfunde.

5 Doch Absalom het gseit: "öpper söll bitte de Arkiter Huschai dazlüte. Mer wend ghöre was er drzue meint."

6 Da isch dr Huschai zu Absalom daa cho. Absalom het ihm gseit, was dr Ahithophel empfohle het, und denn gfrogt het: "Söllemer si Rat befolge? Ond falls ned, was rätsch ois?"

7 Huschai het Absalom gantwortet: "Dimool het Ahithophel ke guete Rat gä."

8 Huschai het erchlärt: "Du weisch genau, wie starch di Vater u sini Männer sy. Usserdäm sy si ire verzwyflete Lag, so wi ne Bäremuetter, wo ir freie Wildbahn ihri Junge verlore het. Und di Vater isch e Krieger – er wird nid bi sine Lüt übernachte.

9 Är versteckt sech grad i einere vo de höhle oder nöime angersch,h und wener zersch agrifft wird sech das umespräche, und me wird säge: 'D'Aahänger Absaloms sy besiegt worde!‘

10 Denn bechunnt sälber e Maa wo so muetig isch wiene Löwe bestimmt vor Angst wiiche Chnü. Denn ganz Israel wüsst, dass di Vater e starche Maa ischj un tapfere Lüt bi sich het.

11 Hie isch mi Rat: Ganz Israel von Dan bis Beërscheba söll vor dir zämegrüfe wärde, so zahlriich wie d Sandkörner am Meer. Führ du se i Kampf!

12 Egal wo er sech befindet, mir werdet ne aagriffe. Mir wärde über ihn härgfalle, wi dr Tou ufe Bode fallt, u keh Einzige wird überläbe – weder er no eine vo sine Manne.

13 Faus er sech ine Stadt zrüggzieht, de wird ganz Israel mit Seile zu dere Stadt ga und se drmit is Tal abeschliife, bis kes Steinli me übrig isch."

14 Absalom und di andere Manne Israels hei gfunde: "Der Rat des Arkiters Huschai isch besser als der von Ahithophel!" Jehova het nämlich festgleit gha dass de gueti Rat Ahithophels durrechrüzt wird, damit d Jehova de Untergang het chönne Absaloms anefüehre.

15 Spöter het Huschai de Priester Zadok und Abjathar verzellt, was Ahithophel Absalom und de Ältischte vo Israel grate het und was er selber vorgschlage het.

16 Denn het er gseit "Schickt schnäll öpper zu David und warnt ihn: 'Blib hüt Nacht nid bi de Furte vo de Wildnis, sondern überqueri unbedingt dr Fluss, susch wirsch du dr König, zämä mit aunä dine Lüt umchömä.

17 Jonathan und Achimaaz hei sech bi En-Roglet uf ghaute, wöu sies nid hei gwagt, sech ir Stadt lo z gseh. Es Dienstmeitli isch zu nene gange, het ne alles brichtet u si hei sich uf e Wäg zu König David gmacht.

18 Doch ä junge Maa het si gseh u informierti Absalom. Da si di beide schnäu wägg gloffe u si zum Huus vomene Maa z Bahurim cho. Är het e Brunne i sim Hof gha wo si inechlätteret hei

19 Sini Frou het de Brunne zue deckt und gschrotets Getreide druf verteilt. Keine het devo gwüsst.

20 Wo d Diener Absaloms zu der Frou is Huus si cho, hei si gfragt: "Wo sind Achimaaz und Jonathan?" D Frau het antwortet: "Si sy da verbi cho und richtig Wasser gloffe." D Manne hei vergeblech nach de beide gsuecht und si när uf Jerusalem zrug.

21 Wo d Manne wäg si, si die beide usem Brunne gstige, si zu König David gange u hei ihm mit teile, was dr Ahithophu het grote. Si hei gseit: "Mache Nech uf u überqueret schnäu der Fluss."

22 Da bruche David u aui sini Lüt sofort uf u überquerte dr Jordan. Bi Tagesanbruch isch kene meh am andere Flussufer gsi.

23 Wo dr Ahithophel gmerkt het, das me si Rat nid folgt het, het er ä Esel gsattlet u ritt i sini Heimatstadt. Er isch in sis Huus gange, het sinere Huus¬ Gmeinschaft Aawisige erteilt und het sich erhängt. So isch er gstorbe und isch im Familiegrab biigsetzt worde.

24 Ir Zwüschezyt isch David nach Mahanajim gange, und Absalom überquerte mit allne Manne Israels dr Jordan.

25 Absalom het etze Amasab anstatt Joabc zum Heerführer gmacht. Amasa isch de Sohn vomene Israelite namens Jithra gsi. Dä het sexuelli Beziehige mit Abigail gha. Si isch d Tochter vo Nahasch u d Schwöschter vo Joabs Muetter Zeruja gsy.

26 Israel u Absalom lageret im Land Gilead.

27 Wo David nach Mahanajim cho isch, hei Schobi (Sohn vo Nahasch usem ammonitische Rabbaf), Machirg (Sohn vom Ammiël aus Lo-Debar) und Barsillaih (de Gileaditer aus Rogälim)

28 Schlafmatte, Schüssle, Tontöpf, Weize, Gerschte, Mehl, gröschtets Getreide, dicki Böhne, Linse un gedörets Getreide,

29 Honig, Butter, Schaf u Chäs. Des alles hän sie zum David un sinene Begleiter bringe, denn sie hän sich denkt: "D Lüüt dert in dr Wildnis hei bestimmt Hunger un Durscht un sy müed."

 

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2. Samuel 16 vo 24

 

2. Samuel 16 vo 24

 

16 Wo der David der Gipfel es Stück hinger sich het gloh, isch ihm Mephiboscheth Diener Ziba mit zwei gsattelte Esle entgäge cho. Bepackt sys mit 200 Brotte, 100 Rosinechueche, 100 Chueche us Summerfröcht und eme grosse Krug Wy gsy.

2 "Warum hesch das alles herbrocht?" het der König gfragt, u Ziba het: "Uf der Esle cha d Huus¬gmeinschaft vom Chönig ryte, ds Brot u d Summerfrücht si für di junge Manne, u wä ir Wildnis d Chräft verlah, dä cha der Wy trinke."

3 Der Kenig het etze gfragt: "Und wo isch der Bueb vo dim Herrn?"Ziba git zantwort: "Er isch in Jerusalem bliebe, denn er het gseit: 'Hüt wird mir das Hus Israel d Königsherrschaft vo mim Vater zrugg geh.'

4 Da het der König zu Ziba gseit: "Alles, was Mephiboscheth ghört chunsch jetz über." Ziba het erwideret: "I verbüüge mi vor Dir, mi Herr u König, u hoffe das de geng mit mir zfride wirsch sy."

5 Als König David Bahurim erreicht het, isch ihm e lut fluechendj Mann entgäge cho. Es isch Schimeï gsy, dr Sohn vo Gera, ä Maa us dr Familie vom Huus Saul.

6 Är bewarf David, aui Diener vom König, aui Soldate u di starche Kämpfer rächts u links vom König mit Stei.

7 Schimeï fluechte: "Verschwinde, verschwinde, du mörder! Du nutzlose Maa!

8 Jehova het di ganzi Bluetschuld am Huus Sauls, a däm Steu du aus König regiert hesch, uf di la zrügfaue, u itz git Jehova ds Königtum i d'Hand vo dim Sohn absalom. Nun trifft di Unglück, wüu du Bluetschuld uf di glade hesch!"

9 Da het der Abischai gseit, der Sohn Zerujas, zum König: "Wie kommt dieser tote Hund dazu, dich zu verfluchen, mein Herr und König! Lah mi bitte übergah u ihm der Chopf abschlah."

10 Druf dr König: "Was hani mit öich ztue ier Söhn Zerujas? Söll er mi doch verflueche. Jehova het zu ihm gseit: 'Verfluech David!' Wer chan ihm also vorwerfe: 'Warum machsch Du das?'

11 David het sech jitz a Abischai u alli syni Diener gwanne: "We's scho mi eigete Sohn, mys eigete Fleisch u Bluet, uf my Läbe abgseh het, wi vil me de jitz e Benjaminiter! Löt ne i Rueh! Söll er mi doch verflueche, denn d Jehova het ne derzue ufgforderet.

12 Vilicht gseht d Jehova mini schlimmi Lage,v u Jehova schänkt mir Guets statt dä Flüch wo me mir hütt a Gring gworfe het."

13 Druf sin David un syni Manne witer d Schtross abe gange, während dr Schimeï am Berghang näbe ihne heregloffe isch, Flüch usgstiege un mit Schtäi un ere Mängi Erde gworfe het.

14 Schliesslich kumme dr Kenig un alli andere erschöpft a ihrem Ziel a un ruehte sich üs.

15 In dr Zwüschezyt het Absalom mit allne syne Aahänger us Israel in Jerusalem ygroffe und au Aithophel het ne begleitet.

16 Aus David Fründ Huschai, der Arkiter, z Absalom ieko, het er zu ihm gseit: "Lang läbt der König! Lang läbt der König!"

17 Da het absalom Huschai gfragt: "Verstehst du das unter loyaler Liebe gegenüber dim Fründ? Warum bisch du nid mit ihm gange?"

18 Huschai entgegnet Absalom: "Ich halte zu dem, de Jehova, die Lüt hie und alli übrige Manne Israels hei usgwählt, und blibe bi ihm.

19 Un üsserdem: Wem soll i diene, wenn nit däm Bueb vum Kenig? So, we i di Vater dient ha, werdi dir diene."

20 Absalom het Ahithophel jetzt: "Gib mir en Rat. was söllemer tue?"

21 Ahithophel riet Absalom: "Schlaf mit de Näbefraue vo dim Vater, woner zum Palasthüete daglo het. Denn erfahrt ganz Israel, dass du dich bi dim Vater verhasst hesch, und dini Ahänger werded dadurch stärker."

22 Also isch für Absalom uf em Dachg e Zelt ufgschlage worde und er het vor de Auge vo ganz Israel sexuelli Beziehige mit de Näbefroue vo sim Vater gha.

23 D Ratschläg Aithophels sind damals als d Wort vum wahre Gottes agseh worde. Soviel galte sowohl bi David als au bi Absalom alli sini Ratschläg.