Translate Wähle deine Sprache

Suchen

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 562

Matthäus 18 vo 28

 

 

Matthäus 18 vo 28

 

18 Zu dere Zyt sy d Jünger zu Jesus gsy u wöu wüsse: "Wär isch im Königrich vom Himmel eigentlech der Greschte?"

2 Da het er es Chind zu sich gholt, het's i ihri Mitti gschtellt

3 und het gseit: "I versichere öich: Wenn Der nid umkehrt und wi Chind wärde, chöme dir uf ke Fall is Chönigrich vom Himmu.

4 Drum: Wer so demüetig wird we des Kind do, der isch dr Greschte im Kenigrich vum Himmel.

5 U wär i mim name sones chind ufnimmt, dä nimmt mi o uf.

6 Doch wär eine vo dene Chliine, wo a mi gloube, zum Stolper bringt, für dä wär's besser, me würd ihm e Mülschtei, wi er vomene Esel dreiht wird, um dr Hals hänke u ne im offnige Meer versänke.

7 Wehe vor Wält, wüu si Stolperstei leit! Es stimmt, Stolperstei lah sech nid la vermide, aber wehe däm wo si leit!

8 Wenn di auso dini Hand oder ds Fuess zum Schlechte verfüere, de hau se ab u wirf se weg. Es isch besser für di, mit nume einere Hand oder Fuess i ds Läbe z glange, aus mit beidne Händ oder beide Füess i ds ewige Füür gworfe z wärde.

9 Und we di dis Oug zum Schlechte verfüehrt, de rissets us u wirfs weg. Es isch besser für di, mit emene Oug i ds Läbe ds glange, aus mit beidne Ouge i di brennendi Gehenna gworfe z wärde.

10 Passet uf, dass Der nid eine vo dene Chliine verachtet, denn i säge Nech, dass ihri Engel im Himmel jederziit Zuegang zu mim Vater hei, wo im Himmel isch.

11 ––

12 Was dänket dir? We öpper 100 Schoof het u sech eis dervo verirrt, wird er de nid die 99 ide bärge zrüggloh u nachem einte sueche?

13 Gloubtmer, wener's findet, freut er sech meh über das es Schöfli aus über die 99 wo sech nid verirrt hei.

14 genauso möcht ou mi vater im himmu nid dass ou nume ei einzige vo dene chline verlore geit.

15 U we di Brüetsch e Sünde begit, de gang u mach ihm dr Fähler unger vier Ouge bewusst, Hör er uf di, de hesch din Brüeder zrügwunne.

16 Wen är aber nid uf di hört, nimm no eini oder zwe persone mit, damit aues dür d ussag vo zwöi oder drü züg bestätigt wird.

17 Wener nid uf si hört de wänd di ad Versammlig. U wener nid mau uf d'Versammlig lost, de söu er für di genauso sy wie öpper usemne angere Volk u wi nes Stüürinehmer.

18 I versichere euch: Was dir immer uf dr Ärde bindet, wird im Himmel scho bunde sy, u was ihr immer uf dr Ärde löst, wird im Himmel scho glöst sy.

19 U no öppis versichere ig Nech: We sech zwöi vo Öich hie uf der Ärde uf irgendöppis wichtigs einige, worum si sötte bitte, wird my Vater im Himmel ihri Bitte erfülle.

20 Denn wo zwöi oder drü i mim Name zämechöme, bini zmitzt unger ihne."

21 Dänn isch dr Petrus cho u het wele wüsse: "Herr, wie oft muesi mim Brüeder vergäh wener gäg mi gsündigt het? Bis zu 7 Mal?"

22 Jesus antwortet: "I säg dr: Nid bis z 7 mol, sondern bis z 77 mol.

23 Mit em Königreich vom Himmel isch es nämlich wi mit eme König wo mit sine Sklave het wölle dArächnig mache.

24 Woner mit dr Abrächnig agfange het, isch ä Maa zu ihm bracht worde, wo ihm 10'000 Talänt gschuldet het.

25 Doch da er z Geld nid het chönne zru zahle, befahle si Herr, dass er, sini Frou, sini Chind u si ganz Bsitz sött verchouft wärde für d Schulde z zahle.

26 Der Sklave het sech niedrig gworfe, het ihm sini Ehrerbietig erwieset u baat: 'Hab Geduld mit mir, i zahli dir alles zru'

27 Vo tiefem Mitgfüehl het der Herr si Sklave griffe lah und ihm d Schulde erlaubt.

28 Dr Sklave isch denn usegange u het uf e angere Sklaven troffe wo ihm 100 Denar gschuldet het. Är het ne apackt, het ne wöu und gseit: 'Zahl dini Schulde zru!'

29 Do isch ihm dr anger Sklave z'Füess gfloge u het ne aagflegt: 'Ha Geduld mit mir, i zahls dir zrugg'

30 Er het aber nid welle, sondern isch weg gange und het ihn is Gfängnis la rüere. Dert sött er bliibe, bis er sini Schulde zruggzahlt het.

31 Wo di andere Sklave das mitbecho hei, si entsetzt gsy und meldete alles ihrem Herr.

32 Druf het dr Herr Sklave zu sich grüefe und het zu ihm gseit: 'Du bös Sklave! Ich ha dir alli dini Schulde erlah, wo du mi aagfleisch hesch.

33 Hätsch nid ou Erbarme müesse ha mit em angere Sklave so wie ig mit dir?'

34 Wütend übergäh dr Herr ne dr Gfängniswärter. Är sött so lang igsperrt blibe, bis er aui sini Schulde zrüggzahlt heig.

35 Genauso wird mi himmlische Vater jede vo öich behandle, wo däm si Brüeder nid vo Härze vergit."

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 466

Matthäus 17 vo 28

 

 

Matthäus 17 vo 28

 

17 Sächs Däg schpeter het Jesus Petrus un Jakobus un däm si Brüeder Johannes mitgnumme un het sie uf ä höche Bärg gfihrt, nume sie ällei.

2 Dört isch är vor ihrne Ouge verwandlet worde. Sy Gsicht het lüchtet we d Sunne und syni Obergwänder hei gstrahlt wie Liechta.

3 Uf einisch erschiene ihne Moses u Elia u hei sech mit ihm ungerhaute.

4 Do het Petrus zue Jesus gsait: "Wie guet das mir do si, Herr! Wenn dü willsch, bau i drü Zelt uf: eis für di, eis für Moses und eis für Elia."

5 Während er no gredt het, het si plötzlech e helli Wulche bedeckt, u da! E Stimm isch us dr Wolke cho: "Das isch mi Bueb, mi gliebte Bueb, an däm i gfalle ha. Hört uf ihn!"

6 Wo d Jünger das ghöre hei, hei si grossi Angscht übercho u werfe sech ufe Bode.

7 Doch Jesus isch zu nene gange, het sie berührt u het gsait: "Steit uf, Ihr bruche ke Angscht z ha.

8 Wo si ufeluegt hei si nume no Jesus elei gseh.

9 Während si dr Bärg aabstiege, het ne Jesus begeit: "Verzellt niemerem vor Vision, bis der Menschesohn vo de Tote uferweckt isch."

10 D Jünger hei nun wöu vo ihm wüsse: "warum sägä de d Schrift¬glehrte dass zersch elia muess cho?"g

11 Er het zur Antwort geh: "Stimmt, der Elia kunnt und wird alles wiederherstelle.

12 Doch i säg nech: Elia isch scho cho, u si hei ne nid erkennt, sondern mit ihm gmacht was si hei wöue Genauso wird oh der Menschesohn dür sie leide müesse."

13 Da hei d Jünger gmerkt, dass är vom Johannes em Täufer het gredt.

14 Wo si ufe Mänschemängi zuegge hei, isch ä Maa zu ihm cho, het sech vor ihm hii grüert u het gseit:

15 "Herr, ha Erbarme mit mim Sohn! Är isch Epileptiker und es geit ihm schlächt. Oft gheit er is Füür oder is Wasser.

16 Ig ha ne zu dine jünger bracht, aber si hei ne nid chönne heilen."

17 Aus Reaktion druf het Jesus gseit: "Was für ne ungläubigi, verdräi Generation! Wie lang mues i no bi öich blibe? Wie lang mues i Nech no verträge? Bringt ne zu mir."

18 Denn het Jesus dem Dämon us em Junge usezcho, u er het ihn verlüre. Im gliche Augenblick isch der Bueb gheilt worde.

19 Speter sy d Jinger ällei zu Jesus cho und hei ne gfrogt: "Warum hei mir ne nid chönne ustribe?"

20 Er git zantwort: "Well Der zwenig Glaube heit. Denn i vssichere euch: We öich Glaube o nume so gross wi ä Senfkorn isch, wärde ihr zu däm Bärg säge: 'Rück vo hie no dert!', u är wird wäggrucke. Nüt wird für euch unmöglich sy."

21 ––

22 Während sie in Galiläa versammlet ware, het Jesus zue nene gsait: "Der Menschensuehn wird an Mensche verrate

23i u si wärde ne umbringe u am dritte Tag wird er uferweckt." Da sy si huere truurig gsy.

24 Nach irer Akunft z Kapernaum sy d Manne cho, wo d Doppäldraachme-Stüüre ytribe, uf em Petrus zue u hei gfragt: "Zahlt Öires Lehrer nid d Doppäldraachme-Stüüre?"

25 "Doch", het er gseit. Wo er aber is Huus gange isch, het nen Jesus gfragt, no bevor er öppis het chönne säge: Was dänksch dü, Simon: Vu wäm bechöme d Kenig vo dr Erde Zöll oder d Kopfstüüre? Vu ihre Söhn oder vo de Frömde?

26 Er het antwortet: "Von den Fremden", wo Jesus gmeint het: "De si d Söhn ja vo Stüüre befreit.

27 Aber damit mer kei Astoss errege: Gang zum See, rüere en Angelhake uus und nimm der erscht Fisch wo du fangsch. Wennds Mul uffnisch wirsch drinne e Silbermünze finde. Nimm se u gib se für üs beidi."

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 514

Matthäus 16 vo 28

 

 

Matthäus 16 vo 28

 

16 Dört si d Pharisäer und Sadduzäer zu ihm cho. Si hei ne uf d Prob weue steue und hei ne drum bätte, si la es Zeiche vom Himmu la z gseh.

2 Er het erwideret: "We der Obe abbricht, säget dir: 'Es git schöns Wätter, denn der Himmel isch füürrot',

3 und am Morge: 'Hütt git's winterlichs, regnerischs Wätter, denn der Himmel isch füürrot, aber düschter.'S Ussehe vom Himmel chönned ihr dütsche, aber nid d Zeiche vo de Ziit.

4 E bös, untreui Generation verlangt immer wider es Zeiche, doch si wird kes becho – nume ds Zeiche Jonas. Damit het er se verlore und isch wytergange.

5 D Jünger si angeri Ufer gfahre, hei aber vergässe Brot mitznäh.

6 Jesus het zue nene gsait: "Haltet d Auge offe und nähmed eu vor em Sauerteig vo de Pharisäer und Sadduzäer in Acht."

7 Da hei si hi überleit und härä u hei zunenang gmeint: "Mir hei ke Brot mitgno.

8 Jesus het das gmerkt u het sie gfragt: "Warum diskutiered ihr drüber, dass ihr kei Broti debii hend? Hend ihr so wenig Glaube?

9 Begriife dirs geng no nid, u wüsset dir nümme, wie das mit de 5000 Maa u de füf Brot isch gsi u wie viu Chörbe ihr zämecho hei?

10 Oder mit de siebä Brotä für di 4000 u wi viu grossi Chörb ihr da ufgsammlet heit?

11 Wieso merked ihr nid dasi ke Brot meine, sondern eu vor em Sauerteig vo de Pharisäer und Sadduzäer warne?"

12 Da begriffe si, das er se nid vor em Suurteig für Brot het gwarnt, sondern vor dr Lehr vo dr Pharisäer und Sadduzäer.

13 Ir Gägend vo Cäsarea Philippi aacho, het Jesus sini Jünger gfragt: "Für wen hebed d Lüt de Menschesohn?"

14 Sie antworte: "Eine sage: Johannes der Täufer, andere: Elia, und no anderi: Jeremia oder e andere Prophet."

15 Da het er se gfragt: "Und Dir, für wen hebed ihr mich?"

16 Simon Petrus git zantwort: "Dü bisch dr Chrischtus, dr Bueb vum lebändige Gottes."

17 Als Reaktion druf het Jesus gsait: Glück bisch du, Simon, Sohn vom Jona, denn das weisch du nid vo Mensche, sondern vo mim Vater im Himmel.

18 Und i säg dr: Du bisch dr Petrus, u uf dene Felse wirdi mini Versammlig boue u d Tore vom Grab wärde si nid überwältige.

19 Ig wird dr Schlüssu vom Königrich vom Himmu gäh. Was alliziit dü uf d Erde bindsch, wird im Himmel scho bunde si, un was dü uf d Erde lösch, wird im Himmel scho glöst si."

20 De wies är d Jünger usdrücklech aa, niemerem z säge, dass är dr Chrischtus isch.t

21 Vo da a erchlärte Jesus syne Jünger, das er uf Jerusalem gö und dür di Älteschte, Oberpriester und Schrift¬glehrte vil mues liide, me ne umbringe wird und er am dritte Tag uferweckt wird.

22 Do het ne dr Petrus uf d Site gno u het agfange, ihm Vorhautige mache: "Sig nid so hert zu Dir, Herr! Das wird dir ganz bestimmt nid passiere."

23 Doch Jesus het sich vom Petrus wäg gwisst un het gsait: "Gang hinter mi, Satan! Dü bisch für mi e Stolperschtei, wel dü nit wie Gott dänksch, sundern we d Mensche.

24 Denn het Jesus zu sinene Jünger gseit: "Wer e Nachfolger vo mir wett sy, mues sech sälber verlügne, si Marterpfahl nä und mir ständig folge.

25 Denn wer sis Läbe wott rette wirds verlüre, aber wer sis Läbe minetwäge verlüürt wird's finde.

26 Was bringts eim Mönsch scho wener die ganz Wält gwinnt aber sis Läbe verliert? Oder wogäge wird e Mönsch sis Läbe iituusche?

27 Dr Mönschesohn wird nämlich mit sine Engel ir Herrlichkeit vo sim Vater cho u jedem das gäbe wo er für sis Verhalte verdient.

28 I versichere euch: Einigi vo dene, wo hie stöh, wärde uf ke Fall stärbe, ohni gseh z ha, wi dr Mönschesohn i sim Chönigrich chunnt.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 487

Matthäus 15 vo 28

 

 

Matthäus 15 vo 28

 

15 Do kumme Pharisäer un Schriftglehrti us Jerusalem zue Jesus un hän gsait:

2 "Wieso vrstossed dini Jünger gäge d Traditione vo de Manne us alter Zyt? Zum Bispiu wäsche si sech vor em Ässe nid d Händ."

3 Er het zur Antwort ge: "Und wieso vuschtehn ihr wägä äire Traditione gäge ds Gebot Gottes?

4 Gott het zum Bispiel gseit: 'Ehr di Vater und dini Muetter', und: 'Wer si Vater oder sini Mueter verfluecht, sell mit em Tod bestraft wärde.

5 Aba ihr sage: "Wenn jemads zue sinem Vater odr sinere Muetter sait: "Als, wo i di könnt undrstütze, isch ä Gott gwissti Gabe",

6 denn bruucht er si Vater gar nid z ehre.' So heit dir Gottes Wort durch öiri Traditione usser Chraft gsetzt.

7 Ihr Hüüchler, wi rächt Jesaja doch gha het, woner über euch prohezyte:

8  "Dis Volk ehrt mi mit de Lippe, doch ihres Härz isch wiit entfernt vo mir.

9 Ihri aabetig isch sinnlos, wüu sech ihri Lehr uf Regle vo Mönsche stütze.'"

10 Druf het er d Lüt zu sich griegt und gseit: "Hört zue und erfasst d Bedütig:

11 Nid das, wo i ds Muu inä chuumt, verunreinigt en Mönsch, sondern das wo us em Muul usechunt."

12 Do si d Jünger zue nem gho und hei gmeint: Weisch du das d Pharisäer a däm wo du gseit hesch Astoss gno?

13 Er het erwideret: "Jedi Pflanze wo nid mi himmlische Vater pflanzt het, wird usgrisse.

14 Lönd si. Das sy blindi Füehrer. Und we ne Blinde e Blinde füert, de gheie beidi i e Grube."

15 Druf het dr Petrus gseit: "Erchläre üs doch dr Vergliich vo vori."

16 Da het er gseit: "Verschteit o Der immer no nüt?

17 Isch öich nid klar das alles wo is Muul chunt, dür de Mage geit und när is Abwasser glanget?

18 Was drgäge us em Muul usechunnt, chunnt usem härz, u das verunreinigt e mönsch.

19 Zum Byschpil chöme us em Härz bösi Überlegige: Morde, Ehebrüch, sexuelli Unmoral, Diebstähle, falschi Züüg Ussage u Gottesläschterige.

20 All das verunreinigt en Mensch. Aber mit ungwäschne Händ z ässe verunreinigt ne nid."

21 Jesus het denn wyter i d Gägend vo Tyrus u Sidon zoge.

22 Uf einisch isch e Phönizierin us dere Gägend cho u het grüefe: "Herr, ha Erbarme mit mir, Sohn Davids! Mini Tochter isch ganz schlimm vomene Dämon bsesse."

23 Doch är het kes Wort derzue gseit. Do sin sini Jünger zu ihm gange u hei ne drängt: "Schick si wäg, si schreit di ganz Zyt hinger üs häre!

24 Er hed erwiteret: "Ich bi nume zu de verlorene Schaf Israels gschickt worde."

25 Doch d Frau isch cho, het sech vor ihm verbüügt und baat: "Herr, hilf mir!"

26 Da het er zu ihre gseit: "Es isch nid richtig, de Chind ds Brot wägznäh und's de chline Hünd hinzuezwerfe.

27 "Ja Herr, aber di chline Hünd ässed doch o d Krümel wo vom Tisch vo ihrem Herrn falled", het si entgägä,

28 woruf Jesus sait: "Frou, di Glaube isch gross. Was dü dir wünsch, soll gschähe." Im gliiche Augeblick isch ihri Tochter gheilt worde.

29 Vo dert zoge Jesus witer un isch in d Nöchi vum Galiläaa kumme. Er isch uf e Bärg gange u het sich anekockt.

30 Do kumme grossi Mensche mit Lahme, Vukrüpplete, Blindä, Schtumme un vieli andere Leidende zue nem, lege sie nem vor d Fess un na heilt sie.

31 D Lüt si us dem Stuune nümme usecho und hei de Gott Israels verherrlicht, denn Stumme hei uf einisch gschwätzt, Verkrüppleti si gheilt gsi, Lahmi hei chönne laufe und Blind gseh.

32 Jesus het sini Jünger etze zu sich gruefe und gseit: "D Lüüt tüe mir leid. Sie sy scho drü Täg bi mir und hei nüt z'esse. I wett se nid hungrig wegschicke, süsch verlöh si ungerwägs d'Chräft."

33 D Jünger hei jedoch gmeint: "Wo söue mir a däm abglägene Ort gnue Brot härhole zum so viu Lüt satt ds becho?"

34 Jesus het gfragt: Wi vil Brot heit Der?" "Siebe u es paar chlini Fisch", hei si antwortet.

35 Da het är d Mängi uufgforderet, sech a Bode z setze.

36 Er het di siebä Brot gnoh un d Fisch, het es Dankgäbet, het d Brot brocht, het agfange, si ad Jünger uszteile, und si hei se a d Lüt witer gäh.

37 Alli ässä u si satt worde. Di übrig bliebenä Schtück het mä iinä gsammlet u füllt drmit sibä grossi Kerb.

38 Ar Mahlziit hei 4000 Manne teilgnoh, derzue no Froue und Ching.

39 Nachdem Jesus d Mönschemengi de hei gschickt het, isch er i ds Boot gstige u isch id Gägend vo Magadan gfahre.