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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Matthäus 6 vo 28

 

 

Matthäus 6 vo 28

 

6 Passet uf, dass dir öiri Grechtigkeit nid vor andere zur Lueg stellet für vo ihne gseh ds wärde, süsch wärdeder vo öiem Vater im Himmel ke Belohnig übercho.

2 Wed de Arme öppis gisch, de pögge das nid use, wies d Hüchler i de Synagoge und uf de Strosse tüe, damit si vo de Mönsche geehrt wärde. I versichere euch: Si hei ihri volli Belohnig scho becho.

3 Du aber, wenn de arme öpis gisch de lah dini linke hand nid wüsse was die rächte tuet,

4 damit dini barmherzige Tate verborge blibe. Denn wird di Vater, wo im Verborgene zuegluegt, derfür belohne.

5 U we dr bätet, de machts nid wie d Hüüchler wo sech gärn i de Synagoge und a de Egge vo de Houptstrosse anesteue, für bim Bätte gseh ds wärde. I versichere euch: Si hei ihri volli Belohnig scho becho.

6 Du aber, wenn'd betisch, gang i dis Privatzimmer, schiess d'Türe zue u bätte denn zu dim Vater, wo im Verborgene isch. Denn wird di Vater, wo im Verborgene zuegluegt, derfür belohne.

7 Seit bim Bett nid immer u immer wider z gliiche wies Mönsche angerne Vouk mache, si meine nämlech, dass si erhört wärde we si viu Wort mache.

8 Siter auso nid wie si, denn üche Vater wüsset waser bruuchet, no bevorer ihn überhaupt drum bittet.

9 Betet drum so:

'Euse Vater im Himmel, din Name söll gheiligt werde.

10 Loh dis Chönigrich cho. La di Wille gscheh, wi im Himmel, so ou uf dr Ärde.

11 Gib üs hütt üses Brot für dä Tag.

12 U vergib üsi Schuld, so wi au mir üse Schuldner hei vergä.

13 Bring üs nid i Versuechig, sondern befreie üs vom Böse.'

14 We der die Verfehlige vo anderne vergäbe wird öie himmlische Vater ou euch vergä.

15 We der aber d Verfehlige vo anderne nid vergäbe, wird öiem Vater o öiri Verfählige nid vergä.

16 Höret uf, bim Faste es truurigs Gsicht zmache wi di Heuchler wo ihres Gsicht verunstaltet, damit me ihne a gseht, dass si faste. I versichere euch: Si hei ihri volli Belohnig scho becho.

17 Du aber, pfleg bim Faschte di Haar mit Öl u wäsch dis Gsicht,

18 damit anderi nid gsehnd, dass du faschtisch, sondern nur di Vater, wo im Verborgene isch. Denn wird di di Vater, wo im Verborgene zuegluegt, defür belohne.

19 Höred uf eu Schätz uf de Erde azsammle wo si vo Motte u Rost zerfresse werde und wo Diebe ibreche und se stöhnd.

20 Sammlet stattdesse Schätz im Himmel a wo nüt vo Motte oder Rost zerfresse wird und wo kei Diebe ibreche und öppis stöh.

21 Denn wo di Schatz isch, da wird o di Härz si.

22 Ds Oug isch d Lampe vom Körper. We also di Oug fokussiert isch, denn isch di ganz Körper voller Liecht.

23 Doch we di Oug niidisch isch, de isch din ganze Körper finster. We ds Liecht i dir i Würklechkeit Finsternis isch, wi gross isch die Finsternis de!

24 Niemer cha zwöi Herre diene. Dr eint würd er hasse u dr anger liebe – zu däm einte würd är hebe u dr anger würd er verachte. Ihr chöit nid Gott und em Riichtum diene.

25 Wäge däm säg i Nech: Höret uf, Öich über öire Läbe Sorge zmache, also was Der söll ässe oder trinke, oder über eue Körper, also was Der söll alee. Isch nid z Läbe wichtiger aus z Ässe und dr Körper wichtiger aus d Chleidig?

26 Beobachtet genau d Vögel am Himmel. Si säie nid, ärnte nid u sammle o nüt i Vorratshüser. Trotzdem ernährt si öie himmlische Vater. Siter nid meh wärt aus sie?

27 Wer vo öich cha dür das, dass är sech sorge macht, sini Läbensduur o nume es chlises bitz verlängere?

28 U werum mache Der Nech Sorge um Chleidig? Lernt vo de Lilie, wie si uf de Fälder wachse. Sie mühe sech nid ab u spinne ke Garn.

29 Aber i säge nech: Nid mau Salomo i aui sire Pracht isch so schön kleidet gsi wi eini vo ihne.

30 We Gott scho d Pflanze wo hüt uf de Fälder stöh u morn in Ofe gworfe wärde, so chleidet, wird er denn nid ersch rächt euch achleide? Hend Der so wenig Glaube?

31 Machet euch also nie Sorge u seit: 'Was söue mer ässe?', oder: 'Was söue mer trinke?', oder: 'Was söue mer alee?'

32 Denn all däm laufe di andere Völker hinterher. Eue himmlische Vater weiss doch, dass Der das alles bruched.

33 Setzt auso ds Königrich u Gottes grächti Massstäbä witer a die erschti Schteu u dir wärde aues angere no drzuebecho.

34 Mache öich drum nie sorge ume nächst tag, wüu der nächst tag het sini eigete sorge. Jede tag bringt gnue eigeni problem mit sich.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Matthäus 5 vo 28

 

 

Matthäus 5 vo 28

 

5 Wo Jesus d Mänschemenge gseh het, isch er uf e Berg gange u nachdem er sich anegsetzt het, si sini Jinger zu ihm cho. 2 Da ergrifft er das Wort u het agfange lehre:

3 "Glücklech si die wo bewusst isch dass si Gott bruche, wüu ds'Königrich vom Himmu ghört ihne.

4 Glücklech si di Truurige wo si wärde tröschtet.

5 Glücklech si die wo es milds Wäse hei wüu si wärde d Ärde erbe.

6 Glücklech si die wo nach Gerächtigkeit hungere und dörfe, wöu ihres Verlange wird gstillt wärde.

7 Glücklech si di Barmherzige wo si wärde barmherzig behandlet wärde.

8 Glücklech si die wo es reins Härz hei wüu si wärde Gott gseh.

9 Glücklich sin de, de d Friede fördere, denn sie wäre Bueb Gottes gnennt wäre.

10 glücklech si die wo verfolgt wärde wüu si z richtige due, wüu z königriich vom himmu ghört ihne.

11 Glücklech sit dir, we me nech minetwäge beschimpft, verfolgt u aui mögleche boshafte Lüge über euch verzeut.

12 Fräid äich un sin ibasetzt, denn äiri Belohnigq im Himmel isch gross. Schliesslich wäre d Prophete vor äich genauso vufolgt.

13 Ihr sind s'Salz vo de Erde. doch we ds Salz sini Chraft verlüürt, wi söu sini Würkig de widerher¬gstellt wärde? Meh cha es zu nüt meh bruche, sondern nume no wägwärfe damit es vo de Mönsche verträtte wird.

14 Ihr sind ds Liecht vo dr Wält. e Stadt, wo uf e Bärg liet isch nid z überseh.

15 Wenn me e Lampe azündet, stellt me se nid undereme Mässgfäss, sondern uf de Lampeständer, und si git allne im Huus Liecht.

16 So lönd au ihres Liecht vor d Mänsche lüchte, damit sie äiri guete Tade gsähnd un äire Vater, der im Himmel isch, verherrliche.

17 Denkt nid, i bi cho zum das Gsetz oder d Schrifte vo de Prophete abschaffe, bi nid cho zum abschaffe, sondern um erfülle.

18 I versichere euch: Ehner vergöh Himmel u Ärde, aus dass dr chlinscht Buechstabe oder o nume e Strich vomene Buechstabe usem Gsetz verschwindet, bevor nid aues iitroffe isch.

19 Drum: Wär eis vo dene gringschte Gebot bricht un anderi lehrt, des glyche z tue, dä wird i Bezug uf ds Königrich vom Himmel als Gringschter bezeichnet. Doch wer sie haltet un lehrt, der wird in Bezug uf ds Kenigrich vum Himmel als gross bezeichnet.

20 Ig säge euch: We öiri Grechtigkeit wo vor Schrift-lehrte und Pharisäer nid übertrifft, chöme dir uf ke Fall i ds Chönigrich vom Himmu.

21 Ihr heit ghört, dass scho zu de Mönsche i alter Zyt gseit worde isch: 'Du söttsch nid morn. Wer en Mord begoht mues sech vor Gricht verantworte.'

22 Aber i säge nech: Jede, wo ahautend Wuet uf si Brüeder het, wird sech vor Gricht müesse verantworte. Wär ihm e Usdruck vo der Verachtig a Chopf rüert, dä chunt vor der oberschte Grichtshof. Doch, wer seit: 'Du bisch ds Allerletzte!', dä erwartet di brennendi Gehenna.

23 We auso dini Gabe zum Altar bringsch u di dert erinnerisch, dass di Brüeder dir chli übel nimmt,

24 lah dini Gabe dert vorem Altar u gang wäg. Versöhn di zersch mit dim Brüeder u de chum zrügg u opfer dini Gabe.

25 Einigi di schnäu mit dim Prozessgägner, no während dir ufem Wäg zum Gricht sit, dass di Gägner di nid em Richter übergit und dr Richter di nid am Grichtsdiener übergit und du nid ds Gfängnis gworfe wirsch.

26 E versichere dir: Du chunnsch dert uf ke Fall use bis dini letschti chliini Münze zahlt hesch.

27 Ihr heit ghört, dass es heisst: 'Du söllsch nid d'Ehe bräche.'

28 Aber i säge Nech, das jede, wo e Frou ständig aluegt, für si z entwickle, i sym Härz scho Ehebruch mit ire begange het.

29 We di dis rächte Oug zum Schlechte verfüehrt, de rissets us u wirfs wäg. Besser verlürsch ä Körperteil aus dass di ganz Körper i d'Gehenna gworfe wird.

30 Und wenn di dini rächti Hand zum Schlechte verfüehrt, de hau si ab und wirf se weg. Besser verlürsch ä Körperteil aus dass di ganz Körper ir Ghenna endet.

31 Usserdäm heissts: 'Wer sech vo sinere Frou laht la scheide, sell der e Scheidigsurkund gä'.

32 Aber i säge Nech: Jede, wo sech vo sinere Frou laht la scheide – ussert wäge sexuelle Unmoral – hockt se der Gfahr us, Ehebruch z begaa, u wär e Gschideni hüratet, begoht Ehebruch.

33 Ihr heit ou ghört, dass zu de Mönsche i alter Zyt gseit worde isch: 'Schwör nüt ohni Dich dra zhalte, sondern erfülle, was du Jehova mit emene Gelübde versproche hesch.‘

34 Aber i säge Nech: Schwört überhoupt nid – weder bim Himmel, denn är isch Gottes Thron,

35 noh bi dr Erde, denn sie isch si Fussschemel noh bi Jerusalem, denn s isch de Schtadt vum grosse Kenig.

36 Schwör o nid bi dim Chopf, de chasch kes einzigs Hoor wiis oder schwarz werde la.

 37 Euer Ja söu eifach es Ja si u öie Nei es Nei wüu aues wo über das use geit chunt vom Böse.

38 Ihr heit ghört, dass es heisst: 'Auge für Oug, Zahn für Zahn.'

39 Aber i säg Nech: Leischde emene schlechte Mönsch ke Widerstand, sondern we di öpper uf di rächti Wange schlat, de heb em o di anger häre.

40 U we di öpper vor Gricht bringe und dis Ungergwand wott übercho, de überlah ihm o dis Obergwand.

41 U wenn di öpper wo Autorität het zwangsverpflichtet, e Meile z ga, de gang zwöi Meile mit ihm.

42 We di öpper um öppis bittet, gäb's ihm, u we öpper öppis vo Dir wott liä, weis ne nid ab.

43 Ihr heit ghört, dass es heisst: 'Liebe di Mitmensche und hasse din Feind.'

44 Aber i säge Nech: Höret nid uf, öui Feinde z liebe und für die z bätte, wo euch verfolge.

45 So bwieset Dir, dass ihr Buebe vu eirem Vater im Himmel sin, denn er laht sini Sunne über schlechte un guete Mönsche ufgaa und er lahts uf Grächt un Ungrecht rägne.

46 Denn wenn dir die liebe wo euch liebe, was für e Belohnig erwartet dir da? Machet das nid o d Stüreinehmer?

47 U we der nume öie Brüedere grüesst, was isch scho Bsundrigs dranne? Mache das nid o d Mönsche angerne Völker?

48 Ihr söttet auso vollkomme si, wi üche himmlische Vater voukomme isch.

 

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Matthäus 4 vo 28

 

 

Matthäus 4 vo 28

 

4 Nohär isch Jesus vom Geischt i d Wildnis gführt worde wo är vom Tüfel sött versuecht wärde.

2 Nachdem er 40 Täg und 40 Nächt het gfaschtet, isch er hungrig gsi.

3 Do isch dr Versuecher cho und het zue nem gsait: "We du e Bueb Gottes bisch, de sag de Schtei, si seue sech i Brot verwandle."

4 Doch er antwortet: "In den Schriften steht: 'Der Mensch soll nicht elei von Brot läbe, sondern von jedem Wort wo aus dem Mul Jehovas kommt.'

5 Denn het ne de Tüüfel mit i di heiligi Stadt gno, het ne uf d Brüschtig vom Tempel gstellt

6 u het gsait: "We du e Bueb Gottes bisch, de gumpe abe, denn i de Schrifte steit: 'Er wird sinene Engel dinetwäge e Befähl ge', und: 'Uf ihrne Händ wärde si di träge, damit du nid mit dim Fuess gäge e Stei stosst.'

7 Jesus het erwideret: "I de Schrifte stoht aber au: 'Du söllsch din Gott Jehova nid uf d Prob stelle.'

8 Als Nächschts het nen dr Tüüfel mit uf ne ungwöhnlech hoche Bärg gno u het ihm alli Ryche vo dr Wält u ihri Pracht zeigt.

9 Er het zu ihm gseit: "Das aues gibi dr, wenn du di an Bode wirfsch und mir e Akt vo dr Aabetig erwiesisch."

10 Da het Jesus zu ihm gseit: "Gang wäg, Satan! Denn ide Schrifte stoht: 'Jehova, dine Gott, söllsch aabätte und für ihn elei söttsch du heilige Dienst tue."

11 Druf isch dr Tüüfel vo ihm wäggange, und da! Ängel si cho u hei sech um ihn kümmeret.

12 Wo er erfahre het, das me Johannes feschtgno het, het er sech uf Galiläa zrüggzoge.

13 Er het Nazareth vulo un nimmt si Wohnsitz in Kapernaum, des am See liet, im Gebiet vu Sebulon un Naftali,

14 damit sich erfillt het, was durch d Prophete Jesaja akündigt worde isch:

15 "O Land Sebulon u Land Naphtali ar Strass vom Meer, uf der andere Jordanseite, ds Galiläa vo de andere Völker!

16 Ds Volk, wo im Fenschter gsässe het, het es grosses Liecht gseh – über de Bewohner vo de Gägend vom Todesschatt het Lichtp ufgstrahlt."

17 Vo derä Ziit a predigt Jesus un het gsait: "Bereut, denn des Kenigrich vum Himmel isch nooch.

18 Won er am Galiläa See het entlanget, het er zwe Brüedere, Simon,

 gnennt Petrus, un däm Brüeder Andreas, wo grad es Netz i See uswarfe. Si si nämlech Fischer gsi.

19 Är het zue nene gsait: "Folget mir noche und i mache euch zu Mänschefischere."

20 Sofort hei si ihri Netz verlüre und hei ihm gfolgt.

21 Er isch witer gange un het zwei anderi Brüder gsähne, Jakobus, d Bueb vum Zebedäus, un däm si Brüeder Johannes. Sie ware mit ihrem Vater Zebedäus im Boot un bessere d Netze üs. Är het se gruefe,

22 un sofort vulosse si des Boot un ihr Vater un folg nem.

23 Do het er dür ganz Galiläa zoge u het i d Synagoge glehrt, het di gueti Botschaft vom Königrich predigt u het d Mönsche vo aune mögleche Krankheite u Leide gheilt.

24 Was me über ihn ghört het het het sech in ganz Syrie ume gredt. Un ma het alli zue nem brocht, de a de vuschidschte Krankheite un un unger schtarche Schmärze het, vu Dämonen Bsessene, Epileptiker un Gleähmti, un na het sie gheilt.

25 Druufhi sin nem grossi Menschemenge üs Galiläa, der Dekapolis, üs Jerusalem un Judäa un üs dr andere Jordansite folgt.

 

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Matthäus 3 vo 28

 

 

Matthäus 3 vo 28

 

3 Zu dere Zyt isch dr Johannes dr Täufer i d Wildnis vo Judäa cho un het predigt:

2 "Bereut, denn ds Chönigrich vom Himmel isch nah."

3 Er isch's, de durch de Prophete Jesaja mit de Wort akündigt worde isch: "Eine Schtimm rüeft in der Wildnis: 'Bereitet den Weg Jehovas vor! Ebnet sini Strosse.'

4 Johannes het Chleidig us Kamelhaar und e Lädergürtel um d Hüfte brocht. Er het sech vo Heuschreckegg und wildem Honig ernährt.

5 D Iwohner vu Jerusalem, vu ganz Judäa un dr gsamte Jordangegend sin zue nem gange,

6 len sich im Jordan vu nem daufe un gän ihri Sinde zue.

7 Wo er di vile Pharisäer u Sadduzäer entdeckt het, wo zur Toufi si cho, het er zu ne gsait: Ihres Otternbrut, wer het euch gseit, dir chöit vor em kommende Zorn Gottes flieh?

8 Bringt auso Frucht füre, wo dr Reu entspricht.

9 Masst äich nit a, äich izrede: 'Wir hei Abraham zum Vater!' Denn i sag äich, dass Gott üs däne Schtei do Kinda Abrahams hervorbringe ka.

10 D Axt lit scho ar Wurzle vo de Bäum. so wird jede Baum wo ke guete Frücht bringt gfallt und is Füür gworfe wärde.

11 Ig seuber toufe euch mit wasser will dir bereuet. Doch dä wo nach mir chunnt isch stärcher aus ig und ig bi nid würdig ihm die Sandale uszzieh. Är wird nech mit heiligem Geischt u mit Füür taufe.

12 Er het d Worfschuufle i der Hand u wird si Dreschplatz gründlech subere. Sy Weize sammlet er de ii u bringt ne i ds Vorratshuus, aber d Spreu wird er mit Füür verbrönne, wo nid glöscht cha wärde."

13 Jesus isch etze vu Galiläa us zu Johannes an Jordan gange, um sich vu ihm daufe z lo.

14 Dä het ne aber wölle dervo abhalte u het gseid: "Du chunsch zu mir? Eigentlich müesst i mi vo dir lo taufe.

15 Jesus erwideret: "Lah nume, denn so mues es si, wenn mer alles wei erfülle, was grächt isch." Da het ihm Johannes nid länger zrugg ghalte.

16 Noh dr Taufi isch Jesus sofort üs däm Wasser kumme, un plötzlich het sich dr Himmel ufgmacht un er het Gottes Geischt gsäh we ä Duube uf nen abekumme.

17 Un do! E Schtimm het us em Himmel gseit: "Das isch mi Bueb,a mi gliebte Bueb, an däm i gfalle ha."