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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Markus 4 vo 16

 

 

Markus 4 vo 16

 

4 Wo er wider einisch am See glehrt het, het sech e sehr grossi Mängi bi ihm versammlet. Drum isch er ines Boot gstige u het sech anegsetzt. Är isch es Stück weg vom Ufer gsi, während d Lüt alli a Land stöh blibe.

2 Er het ne vieles dür Vergliich bi bracht und het sie glehrt wie folgt:

3 "Hört zue! Da isch dr Sämann gsi, wo losgange zum säe.

4 Bim Säen si einigi Samenkörner ufe Wäg gfalle, u Vögu si cho und hei si ufgspickt.

5 Angeri fyle uf felsige Bode mitere dünne Ärdschicht. Wüu si nume weni Erde hei gha, si si sofort ufe.

6 Doch wo d Sunne höcher isch gstige, hei d Pflänzli verbrönnt. Si si iigange wüu si ke Wurzle hei gha

7 Wider angeri Sämekörner si abgfaue unger d Dorne, wo d Pflänzli de überwucheret hei und hei erschtickt, so dass si ke Ertrag hei bracht.

8 Doch angeri fiele uf guete Bode, si ufe gwachse u hei dr Ertrag bracht – si hei 30-, 60- und 100-mal so viu Frucht treit."

9 Denn het er no hinzue gfüügt: "Wär Ohre het söu guet zuelose.

10 Wo er drno ällei gsi isch, hei ne d Zwölf u angeri um ne ume zu de Vergliich.

11 Er het zue nene gseit: "Euch isch ds heilige Gheimnis vom Königrich Gottes avertraut worde, aber für d Mönsche dusse si das alles nume Vergliich,

12 sodass si zwar luege, aber bim luege nüt gseh – zwar ghöre, aber bim ghöre nid d bedütig verstah. o wärde si niemols umcherre und vergebig finde."

13 Är het wiiter gseit "We Der scho dä Vergliich nid verstöh, wie wei Der de alli andere verstah?

14 Der Sämann säit ds Wort Gottesa.

15 Mit dene uf em Wäg, wo des Wort Gottes gsajt worde isch, isch`s eso: Chuum hei si des Wort Gottes ghört, chunnt dr Satan u nimmt wäg, was in si gsajt worde isch.

16 Mit dene wo ufe felsige Bode gsaat si, isches ähnlech. Sobald si ds Wort Gottes ghöre nä si's mit Fröid ah.

17 Allerdings hei si ke Wurzle i sech, hebe sech aber glych es Zyt lang. Sobald denn wägem Wort Gottes Schwierigkeite oder Verfolgig entstöh, chöme si is Stolperere.

18 No anderi wärde unger d Dorne gsaat. Das si die, wo ds Wort Gottes ghört hei,

19 aber d Sorgä vo däm Wäut system u di trügerischi Macht vom Riechtum u ds Verlange nach auem mügleche angere dringe i u ersticke ds Wort Gottes u es cha ke Ertrag bringe.

20 Mit dene wo uf e guete Bode gsät si worde, isch es schliesslech so: Es sy die, wo ds Wort Gottes lose, es gärn anäh und Ertrag bringe – 30-, 60- oder 100-mal so vil.“

21 Wyter het er zu nene gseit: "Würd me e Lampe hole und se untereme Mässgfäss oder ungerem Bett steue? Steut me se nid uf ne Lampeständer?

22 so isch nüt versteckt was nid ufdeckt werde wird, nüt sorgfältig verboge was nid as Liecht wird cho.x

23 Wer Ohre het söu guet zuelose."

24 Är het o gsait: "Achte uf das, was Der ghärt het. Mit däm Mass, mit däm ihr mässt u zueteilt, wird o äich zuegeilt wärde, ja ihr bechöme sogar no meh.

25 Denn wer het, däm wird no meh gäh. Aber wär nid het, däm wird säuber das woner het wäggnoh.

26 Wo Nächscht het er gseit: "Mit em Königrich Gottes isch es eso wi mit emene Maa, wo Samenkörner ufe Bode streut.

27 Nacht schlaft er u morn staht er uf, u d Saat geit uf u wachst – genau wi, weis er nid.

28 Vo säuber bringt dr Bode naa u nach Ertrag, zersch dr Halm, när d Ähre u schliesslech ds volle Chorn ir Ähre.

29 Doch sobald ds Chorn riif isch, schnidet er's mit der Sichle ab, wüu d Ärntezyt isch cho."

30 Er furt: "Womit chömmer s'Königrich Gottes vergliche? Mit wellem Bild chömmers begriiflich mache?

31 Es isch wi mit emene Sänfkorn. Bi dr Ussaat isch ds Sänfkorn ds chlinschte vo allne Samenkörner uf dr Erde.

32 Doch isch's einisch gsät, de geits uf u d Pflanze wachst u wird grösser aus alli angere Gartepflanze u überchunnt grossi Zweige, sodass d Vögu vom Himmu i ihrem Schatte Unterschlupf chöi finde.“

33 Wenn är vor guete Botschaft verzellt het, het är vieli so Bilder bruucht – je nachdäm, wie vil d'Zähler hei chönne ufnäh.

34 Ja, är het ne nüt gseit ohni i Biuder z rede, aber wener de mit sine Jünger älei isch gsy, het er dene aues erklärt.

35 Am gliche Tag wo's Abe worde isch, het er zu ne gseit: "Löh üs as andere Ufer fahre.

36 Nachdem si sech auso vor Mönschemöngi hei verabschiedet gha, hei si ne gno, so win er gsi isch, im Boot mit und es si no angeri Boot mit ihm gfahre.

37 Uf einisch isch e gwautige Sturm ufcho, u d Wälle hei ständig is Boot gschwappet, so dass es fasch volllief isch.

38 Doch är isch hine im Boot ufm Küsse gschlofe. Also heisi ne gweckt und gseit: "Lehrer, machts dir nüt us dass mer undergöh?

39 Do isch er ufgstande, het es Machtwort zum Wind gsait u het zum See: "Ruhe! Si still!" Do het sech dr Wind gleit u aues isch ganz still gsi.

40 Denn het er si gfragt: "Wieso händer so Angst? Heit Der geng no ke Gloube?"

41 Doch ä ussergwöhnlichi Frucht het si übercho und si hei zunenang gsait: "Wer isch das nume? Sogar dr Wind und dr See höre uf ihn."

 

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Markus 3 vo 16

 

 

Markus 3 vo 16

 

3 Wo er widr mau ine Synagoge isch gange, isch dert ä Maa mitere verkümmerte Hand gsy.

2 Si hei genau beobachtet, ob er dr Maa am Sabbat heile würd, damit si ne hei chönne aaklage.

3 Er het zum Maa mit dr verkümmerte Hand gseit: "Stah uf und chum i d Mitti."

4 Denn het er se gfragt: "Was isch am Sabbat erlaubt? Guets z'tue oder schade aazrichte? Es Läbe z'rette oder umbringe?" Si schwiege.

5 Nachdäm het er i d Rundi gluegt, tieftruurig über sys gfühlte Härz, het er zu däm Maa gseit: "Streck dini Hand us!", woruuf er d Hand usgstreckt het u se wiederhär-gstellt worde isch.

6 Da si d Pharisäer usegange u hei sech sofort mit de Parteianhänger vom Herodes beriete, wie me ne chönnt umbringe.

7 Doch Jesus het sich mit syne Jüngere ufe Wäg zum See gmacht un e grossi Mängi us Galiläa un Judäa het ihm gfolgt.

8 Sogar us Jerusalem, us Idumä, vor angere Jordanseite u us dr Umgäbig vo Tyrus u Sidon si ganz viu zu ihm cho wo si ghört hei was er alles gmacht het.

9 Är beuftrait het sini Jünger, es chlises Boot für ne bereitet, damit ne d Lüt nid zu sehr iigne.

10 Da er so viu heilt, hei ne aui umringä, wo schwär chrank si gsi, und hei ne versuecht azfasse.

11 Sälbscht di böse Geischter werfe sech vor em ufe Bode, we si geng hei gseh, u schreie: "Du bisch de Sohn Gottes!"

12 Doch är bföu ne mehrmous usdrücklech, angerne nüt vo ihm mitzteile.

13 Er isch uf e Bärg gstige, het die zäme grüeft, wo er bi sich het welle ha u si si si zu ihm cho.

14 Är het ä Gruppe vo zwölf bildet, woner o aus Aposchtel bezeichnet het, si sötte ne begleite und är würd se zum Predige usende,

15i und si sötte drzue berechtigt si Dämone usztribe.

16 D Gruppe vu dr Zwölf, de er bildet het, isch vum Simon gschtande, däm er au d Name Petrus git,

17 Jakobus, em Sohn vom Zebedäus, u Johannes, em Brüeder vom Jakobus (ihne het er o der Name Boanerges gä, was "Donnersöhn" bedütet),

18 Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, däm Bue vum Alphäus, Thaddäus, Simon, däm Kanananäer,

19er u dr Judas Iskariot, wo ne speter vrriet.

Denn isch er ines Huus gange,

20 und wider strömte d Lüt zäme, sodass nid mau Zyt zum Ässe bliebe isch.

21 Wo syni Verwandte dervo ghört hei, hei si ne mit Gwalt wöue wäghole. Si hei nämlech gseit: "Är het der Verstand verlore!"

22 Und d Schrift¬glehrte, wo vo Jerusalem herabcho sy, behauptet: "Er isch vom Beelzebueb bsesse und cha di Dämone nume dür de Herrscher vo de Dämone ustrybe."

23 Nochdem er se zu sech grüeft het, het er uf Biuder zue nene gschwätzt: "Wie cha der Satan der Satan ustrybe?

24 We es riich i sich gspaute isch cha das rich nid bestah blibe.

25 Und we e Familie i sech gspalte isch, cha die Familie nid bestah blibe.

26 So o bim Satan: Wenn är sech gäg sech sälber erhebt u gspalte isch, cha er nid bestah bliibe, sondern stüürt uf sis End zue.

27 Niemer cha ds Huus vomene starche Maa beträtte und uusrube, ohni ihn vorher z fessle. Ersch denn cha er ds Huus usruume.

28 I versichere Öich: De Mönschensöhn wird alles vergä – weli Sünd si o immer begöh u weli Läschterig se o immer vo sich gäbe.

29 Aba wer gege d heilig Geischt läschtert, däm wird niemols vergäh, sundern er isch ewiger Sinde schuldig."

30 Das hetter gseit wüu si behouptet hei: "Er isch vomene böse Geist bsesse."

31 Etze kumme sini Muetter un sini Brüeder. Sie sin drusse un schickte jemads inä, um nen z ruefe.

32 Do ä Menschmängi um nen umeghockt, het ma zue nem gsait: "Dert drusse sin dini Muetter un dini Brüeder un froge nohch dir."

33 Er het jedoch erwideret: "Wer isch mini Mueter u wär si mini Brüedere?"

34 Druf het är d Mönsche aagluegt, wo im Chreis um ne umeghocket hei, u het gsait: "Das hie sy mini Muetter u mini Brüedere!

35 Wer ds tuet, was Gott möcht, dä isch mi Brüeder, mini Schwöster u mini Muetter."

 

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Markus 2 vo 16

 

 

Markus 2 vo 16

 

2 Nach paar Täg isch er aber wieder uf Kapernaum cho, und es het sich umegsproche, dass er dehei gsi isch.

2 Zum Huus strommed so viel, dass nirgends meh Platz gsi isch, nid mal bi de Tür. Jesus het mit de Lüt etz über die guet Botschaft gredt.

3 Da het mä ihm e Glähmte bracht wo vo vier Manne treit worde isch.

4 Doch wäg der Mänschmängi hei si ne nid diräkt zu Jesus chönne bringe. Sie decke also iba Jesus des Dach ab un nohchdem sie ä Öffnig grabe hän, len sie de Trage mit däm Glähmte abe.

5 Wo Jesus sieht, was füren Glaube sie hei gha, het er zu däm Gleähmte gseit: "Chind, dini Sinde sind vergä".

6 S hän au ä baar Schriftglehrti dert ghockt un ibalegt in ihrem Herz:

7 "Wie cha dä Maa so öppis säge? Das isch doch Gottesläschterig! Nume Gott cha Sünde vergäh, süsch niemer!"

8 Jesus het aber sofort i sim Innere gmerkt, was si überleit hei und het si gfragt: "Warum überleit Der so öppis im Härze?

9 Was isch lichter? Zum Glämmte säge: 'Dini Sünde sy vergäh', oder: 'Steh uf, nimm dini Trag und gang umehänge'?

10 Aber damit dir wüsset, dass dr Mönschesohn drzue berechtigt isch, uf dr Erde Sünde z vergäh …" Und so het er de Gleähmte ufforderet:

11 "Ich sag dir: Stah uf, nimm dini Trag und gang hei."

12 Sofort isch dr Maa ufgschtande, het sini Trag gno u isch vor de Ouge vo allne usegange. Ussert sech vor Schtune verherrlicht hei d Lüüt Gott und gseit: "So öppis hei mer no nie gseh!"

13 Wo Jesus wider am See entlang isch, het di ganzi Mängi zu ihm ström und er het agfange lehre.

14 Underwägs isch sy Blick uf dr Levi, dr Sohn vom Alphäus, wo im Stüürbüro hockt. Är het ne gforderet: "Folg mir noche!", u so isch dr Levi ufgstande u het ihm gfolgt.

15 Schpeter hockt Jesus bi nem diheim, un vieli Schtürinehma un Sinda zsämme mit Jesus un sinene Jinger, denn ä baar vu nene folge nem.

16 Wo d Schrift¬glehrte vo dr Pharisäer ne mit de Sünder u Stüreinehmer hei gha ässe, hei si zu syne Jünger gseid: "Issed er öppe mit Stüüreinehmer u Sünder?"

17 Jesus het das ghärt un het zue nene gsait: "Nöd d'Starche bruche en Arzt, sondern di Kranke. I bi nid cho zum Grechte rüefe, sondern Sünder."

18 Als Johannes Jünger u d Pharisäer fascht hei, sy si zu ihm cho u gfrogt hei: "D Jinger vom Johannes faste, wo Jinger dr Pharisäer faste, nume dyni Jünger nid. Wiso nid?"

19 Jesus git zantwort: "Wieso sötte d Fründe vom Brütigam faste, während dr Brütigam bi ihne isch? Solang si dr Brütigam bi sich hei chönne si doch nid faschte!

20 Es wärde aber Tag cho, da wird ihne dr Brütigam wäggnoh – denn a jedem Tag werde si faste.

21 Niemer flickt es alts Obergwand mit emene Stück Stoff, wo no nid ygloffe isch. Schüsch zieht dr nöi Stoff a däm alte und dr Riss wird no grösser.

22 Es tuet ja o niemer nöie Wii i alti Wii schlüüch. Schüsch bringt dr Wy d Schlüüch zum Platze und dr Wy isch samt de Schlüüch verlore. Nöie Wii füllt me i nöiji Wiinschlüüch."

23 Won er amene Sabbat dür d Getreidefälder isch gange, hei sini Jünger ungerwägs aagfange, Ähre abzreisse.

24 Da hei d Pharisäer zu ihm gseit: "Sieh dir das a! Warum tüe si öppis, wo am Sabbat verbote isch?"

25 Er het erwideret: "Heit der nie gläse was David gmacht het wo er z Not isch gsi u er u sini Männer Hunger hei gha?

26 Wen er nach em Bricht über e Oberprieschter Abjathar is Huus Gottes isch gange u di darbrochtete Brot ässe het – obwohl das usser de Prieschter niemer darf –x und wi er o sine Manne öppis dervo git?“

27 Denn het är zu nene gseit: "Dr Sabbat isch für de Mönsch gschafft worde u nid dr Mönsch für e Sabbat.

28 Drum isch dr Mönschäsohn sogar Herr überä Sabbat."

 

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Markus 1 von 16

 

 

Markus 1 von 16

 

NACH MARKUS

1 Anfang der guten Botschaft über Jesus Christus, den Sohn Gottes:

2 Es ist so, wie es im Buch des Propheten Jesaja steht: „(Ich schicke dir meinen Boten voraus. Er wird deinen Weg vorbereiten.)

3 Eine Stimme ruft in der Wildnis: ‚Bereitet den Weg Jehovas vor! Ebnet seine Straßen.‘“

4 Johạnnes der Täufer war in der Wildnis und predigte die Taufe als Symbol der Reue zur Sündenvergebung.

5 Ganz Judạ̈a und alle Einwohner Jerusalems gingen zu ihm, ließen sich im Jordan von ihm taufen und gaben offen ihre Sünden zu.

6 Johạnnes trug Kleidung aus Kamelhaar und einen Ledergürtel um die Hüften, und er aß Heuschrecken und wilden Honig.

7 Er predigte: „Nach mir kommt jemand, der stärker ist als ich, und ich bin nicht würdig, mich zu bücken und die Riemen seiner Sandalen aufzubinden.

8 Ich habe euch mit Wasser getauft, aber er wird euch mit heiligem Geist taufen.“

9 Zu dieser Zeit kam Jesus aus Nạzareth in Galilạ̈a und ließ sich im Jordan von Johạnnes taufen.

10 Und sobald er aus dem Wasser stieg, sah er, wie der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.

11 Und eine Stimme kam aus dem Himmel: „Du bist mein Sohn, mein geliebter Sohn. Ich habe Gefallen an dir.“

12 Gleich darauf trieb ihn der Geist in die Wildnis.

13 40 Tage blieb er in der Wildnis und wurde von Satan versucht. Er lebte unter den wilden Tieren, doch die Engel kümmerten sich um ihn.

14 Nachdem Johạnnes dann verhaftet worden war, ging Jesus nach Galilạ̈a, machte die gute Botschaft Gottes bekannt

15 und sagte: „Die Zeit ist gekommen. Das Königreich Gottes ist nah. Bereut und glaubt an die gute Botschaft.“

16 Während er am See von Galilạ̈a entlangging, sah er Sịmon und dessen Bruder Andreas, wie sie ihre Netze in den See auswarfen.t Sie waren nämlich Fischer.

17 Jesus sagte zu ihnen: „Folgt mir nach und ich mache euch zu Menschenfischern.“

18 Sofort verließen sie ihre Netze und folgten ihm.

19 Er ging ein kleines Stück weiter und sah Jakobus, den Sohn von Zebedạ̈us, und dessen Bruder Johạnnes. Sie waren im Boot und besserten ihre Netze aus.

20 Sofort rief er sie, worauf sie ihren Vater Zebedạ̈us mit den Lohnarbeitern im Boot zurückließen und Jesus folgten.

21 So kamen sie nach Kapẹrnaum.

Sobald der Sabbat begann, ging er in die Synagoge und fing an zu lehren.

22 Die Leute staunten nur so über seine Art zu lehren, denn er lehrte sie wie jemand mit Autorität und nicht wie die Schrift­gelehrten.

23 In der Synagoge war gerade ein Mann, der unter dem Einfluss eines bösen Geistes stand. Er schrie:

24 „Was haben wir mit dir zu tun, Jesus, du Nazarẹner? Bist du gekommen, um uns zu vernichten? Ich weiß genau, wer du bist: der Heilige Gottes!“

25 Doch Jesus befahl ihm: „Sei still und komm aus ihm heraus!“

26 Der böse Geist stürzte den Mann in einen Krampf und verließ ihn dann mit einem durchdringenden Schrei.

27 Die Leute staunten so sehr, dass sie miteinander zu diskutieren begannen. „Was hat das zu bedeuten?“, sagten sie. „Das ist ja eine neue Lehre! Voller Autorität gibt er sogar den bösen Geistern Befehle und sie tun, was er sagt!“

28 Es dauerte nicht lange und in ganz Galilạ̈a sprach man überall von ihm.

29 Sie verließen nun die Synagoge und gingen mit Jakobus und Johạnnes in das Haus von Sịmon und Andreas.

30 Sịmons Schwiegermutter lag mit Fieber im Bett und man teilte Jesus das sofort mit.

31 Er ging zu ihr, nahm ihre Hand und half ihr auf. Das Fieber verschwand und sie fing an, alle zu bedienen.

32 Am Abend nach Sonnenuntergang brachte man alle Kranken und von Dämọnen Besessenen zu ihm.

33 Die ganze Stadt war direkt vor der Tür versammelt.

34 Er heilte viele Menschen, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb etliche Dämọnen aus. Doch er ließ die Dämọnen nicht reden, denn sie wussten, dass er Christus war.

35 Am frühen Morgen, als es noch dunkel war, stand er auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und fing an zu beten.

36 Schnell machten sich Sịmon und die anderen auf die Suche nach ihm.

37 Als sie ihn gefunden hatten, sagten sie: „Alle suchen dich.“

38 Er erwiderte jedoch: „Lasst uns woandershin gehen, in die Nachbarorte, damit ich auch dort predigen kann, denn dazu bin ich gekommen.“

39 Da ging er und predigte in ganz Galilạ̈a in den Synagogen und trieb die Dämọnen aus.

40 Es kam auch ein Aussätziger zu ihm und flehte ihn sogar auf Knien an: „Wenn du nur willst, kannst du mich gesund machen.“

41 Da empfand er tiefes Mitgefühl, streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: „Das will ich! Du sollst gesund werden.“

42 Im selben Augenblick verschwand der Aussatz und er war gesund.

43 Jesus gab ihm strikte Anweisungen und schickte ihn sofort weg.

44 Er sagte: „Sieh zu, dass du niemandem irgendetwas erzählst, sondern geh, zeig dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Moses vorgeschrieben hat – als Beweis deiner Heilunga.“

45 Doch kaum war der Mann weg, erzählte er ständig und überall, was geschehen war, sodass Jesus nicht mehr einfach so in eine Stadt gehen konnte. Er blieb deshalb außerhalb an einsamen Orten. Trotzdem strömten von überallher Leute zu ihm.