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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Markus 8 vo 16

 

 

 

Markus 8 vo 16

 

8 Zu dere Zit isch wieder e grossi Mängi gsi u d'Lüt hei nüt z'esse gha. Är het auso d'Jünger zu sich gruefe und het gsait:

2 "D'Lüt tüe mer leid, si scho 3 Täg bi mir u hei nüt z'esse.

3 Wenn i se hungrig hei schicke verlöh si ungerwägs d chräft. Einigi vo dene sy vo wit här."

4 Sini Jünger erwiderte: "Wi söu me de a däm abglägene Ort gnue Brot besorge, um Lüt satt z'becho?"

5 Da het er gfragt: "Wieviel Brot heit dir?" "Siebe", antwortet sie.

6 Er het d Mängi uf forderet, sech ufe Bode z setze. Dann nimmt da de siebä Brot, het es Dankgäbet, bricht d Brot, het agfange, sie ad Jinger uszdeile, un sie hän d Lit witer ge.

7 Si hei o es paar chlini Fische gha wo är nach me Gäbte äbefaus het la verteile.

8 D Lüt gässä u si satt worde. Di übrig bliebenä Stückli het mä einä gsammlet u het drmit sibä grossi Chörb gfüut.

9 Es si öppe 4000 Ma awesend gsi, won är aaschliessend wägschickt het.

10 Er isch de sofort mit syne Jüngere is Boot gstige u si hei d'Gägend vo Dalmanutha erreicht

11 Dört si d Pharisäer cho und hei e Stryt mit ihm aagfange. Si hei ne nämlech wöue uf d Prob steue und drum vo ihm es Zeiche vom Himmu verlangt.

12 Da het är tüüf gsüüfzet u het gsait: "Warum verlangt di Generation es Zeiche? I vrsichere euch: Si wird kes Zeiche becho.

13 Damit het er se verlüre, schtieg wider i ds Boot u isch zur andere Ufer gfahre.

14 Di Jünger hei auerdings vergässe gha, Brot mitznäh. Ussert emene einzige Brot hei si nüt bi sich im Boot gha.

15 Er het etze ä dütlechi Warnig us gsait: "Halte d Auge offe un nähme Nech vor em Surteig vo de Pharisäer un em Suurteig vom Herodes in Acht.

16 Ds löst bi ihne e diskussion drüber us, dass si ke brot drbi hei.

17 Är het das gmerkt u hetse gfragt: "Warum diskutieret dir drüber dass dr kes Brot heit? Erkennt u vrschteit Der geng no nüt? Isch euches Härz immer no nid ufnahmebereit?

18 'Gsehnd ihr nid obwohl ihr auge hend, und ghöred ihr nid obwohl ihr Ohre hend?' Wüssed ihr nümme

19 wi vil Chörb voll Stückli ire igsammlet heit, won i di füf Brot für di 5000 Maa brach?" "Zwölf", hei si antwortet.

20 "Und wo i di sib Brot für di 4000 Maa brach, wi vil grossi Chörb voll Stück heit der da uufgsammlet?" Si hei gseit: "Siebe.

21 Da het er si gfragt: "Versteit Der's geng no nid?"

22 Si lege etze z Betsaida a. Do het ma a Blinda zue nem brocht un het nen aglegt, nen z berihre.

23 Er het de Blinde a d Hand gnoh u het ne usem Dorf usegfüehrt. Dänn het er ihm uf d Auge gschpuckt, het ihm d Händ uf gleit u het gfrogt: "Siehsch öppis?"

24 Der Maa luegt uf u sait: "I gse Mönsche, aber si gsehnd us wi umenandlaufendi Bäum."

25 Nachdäm är ihm no einisch d Händ uf d Ouge gleit het, het dr Maa klar chönne gseh. Är het sys Ougliecht wider gha u het aues ganz dütlech erchennt.

26 Jesus het ne hei gschickt, wies ne aber a: "Gang nid is Dorf."

27 Uf em Wääg i d Dörfer bi Cäsarea Philippi het der Jesus vo sine Jünger wöue wüsse: "Für wen halte d Lüt mi?"

28 Sie antworte: "Fir Johannes d Däufer. Aba anderi sage: Elia, un noh anderi: Eina vu d Prophete.

29 Do het da sie gfrogt: "Und ihr, für wäm hebed ihr mich?" Petrus git zantwort: "Du bisch dr Chrischtus."

30 Druf schärft er ihne i, niemerem vo ihm z verzeue.

31 Er het o agfange si z lehre, dr Mönschesohn müesse viu düremache, vo de Älteschte, Oberprieschter u Schrift-glehrte abglehnt wärde, umbrötet wärde u drü Täg schpeter uferstah.

32 Er het ganz offe drüber gredt. Doch Petrus het nä zur Site gno und het ihm Vorhaltige agfange zmache.

33 Do het da sich umkehrt, luegt sini Jinger a un het mit dütliche Wort zum Petrus gsait: "Gang hinger mi, Satan, denn dü meinsch nit we Gott, sundern we d Mensche.

34 Er het etze de Mängi samt sinene Jinger zue sich gruefe un het zue nene gsait: "Wer e Nachfolger vo mir si wott, mues sech sälber verlügne, si Marterpfahl näh u mi ständig folge.

35 Denn wer si Läbä grettet will, wird s vuliere, aber wer si Läbä minetwäge un wäg dr guete Botschaft vuliert, wird's rette.

36 Was bringts eim mönsch scho wener die ganzi Wält gwinnt aber sis Läbe verliert?

37 Wo gäge würd e Mönsch sis Läbe scho ytusche?

38 Wär sech i dere untröie u sündige Generation für mi u mini Wort schämt, für dä wird sech o der Mönschensohn schäme, wen er mit de heilige Engel ir Herrlichkeit vo sim Vater chunnt.“

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Markus 7 vo 16

 

 

Markus 7 vo 16

 

7 D Pharisäer un ä baar Schriftglehrti ware vu Jerusalem kumme un sin etze um nen gschtande.

2 Si beobachtet, dass mengi vo sine Jünger mit unreine, das heisst ungwäschene Händ ässe.

3 (D Pharisäer ässe wi aui Jude nämlech erscht, nachdem si sech d Händ bis zum Ellboge hei gwäsche, wüu si sech a d Traditione vo de Manne us aute Zyt chlammere.

4 U wenn si vom Markt chöme, wüsche si sech ersch, bevor si öppis ässe O hei si no vil anderi Traditione übernoh, wo si sech chlammere, wi zum Byschpil ds Ytouche vo Beächer, Chrüge u Chupfergfäss.)

5 Die Pharisäer und Schrift¬glehrte hei ne also gfragt: "Warum haltet sech dini Jünger nid a d Traditione vo de Manne us alter Zyt sondern ässe mit unreine Händ?"

6 Er het erwideret: "Wi rächt Jesaja doch het gha, won er über öich Heuchler prohezyt u het gschribe: 'Des Volk ehrt mi mit de Lippe, doch ihres Herz isch wyt entfärnt vo mir.

7 Ihri aabetig isch sinnlos wöu sech ihri lehrä uf reglä vo mönschä stützä.'

8 Ihr chlammere euch a mönschlechi Traditione u ds Gebot Gottes gäbet dir uf."

9 Usserdäm het är no zu ihne gseit: "Gschicked ihr eu über Gottes Gebot hinweg, um eui Traditione ufrächt¬z'erhalte.

10 Moses het zum Byschpil gseit: 'Ehr di Vater u dini Mueter', und: 'Wer si Vater oder sini Mueter verfluecht, sell mit em Tod bestroft wärde'.

11 Aber Dir behauptet: 'Me darf zu sym Vater oder si Mueter säge: "Alles, wo i di chönnt ungerstütze, isch Korban"', das heisst e Gott gweihti Gabe.

12 Damit lat dir dene gar nüt me für si Vater oder sini Muetter tue.

13 So hocket ihr Gottes Wort durch d Traditione, wo ihr witer gebet, üsser Chraft. Und das isch nume es Bischpiil vo vilne."

14 Er het etze d Mänschemengi wider zu sich gruefe und het gsait: "Höred mir alli zue und erfasst d Bedütig. 15 Nüt, was vo usse inen Mönsch inechunnt, cha ne verunreinige, sondern das, wo us ihm usechunnt, das verunreinigt ihn."

16 ––

17 Won er sech vo der Mängi zrüggzoge het u ines Huus gange isch, hei ne sini Jünger zu däm Verglich befragt.

18 Do het er zu ihne gseit: "Verstöh Der de ou nüt? Isch öich nid klar, dass ä Mönsch dür nüt verunreinigt wärde cha, was vo usse i ihn chunnt?

19 Denn es geit ja nid is Härz, sondern i de Mage u glanget de i ds Abwasser." Damit het er aus Ässe für dri erchlärt.

20 Wiiter het er gseit: "Was aus einem Mensch usekommt, das verunreinigt ihn.

21 Vo inne, us em Herze, chöme nämlech schädlechi Überlegige: sexuelli Unmoral, Diebstähle, Morde,

22 Ehebrüch, Gier, Bosheite, Betrug, dreischts Verhalte, es neidischs Aug, Gottesläschterig, Überheblichkeit und Unvernunft.

23 All die Schlächtigkeite chöme usem Innere u verunreinige e Mönsch."

24 Är het de wyter i d Gägend vo Tyrus und Sidon zoge. Dert isch er ines Huus gange, het aber nid welle, dass es irgendöper erfahrt. Das het sich allerdings nid la vermiide.

25 Es het nid lang duuret un ä Frou, wo ihre chlini Tochter vomene böse Geischt bässe isch, het vo ihm ghärt. Si isch cho u isch ihm z Füess gfloge.

26 D Frou isch e Griechin syrisch-phönizische Härkunft gsy. Si het ne immer wider bade, de Dämon us ihrne Tochter usztrybe.

27 Doch är het gseit: "Zersch müesse d'Chind satt wärde. Es isch nämlech nid richtig, de Chind ds Brot wägznäh und s' de chliini Hunde hizwüsche.

28 "Das stimmt, Herr", het si entgägä, "aber di chline Hünd ungerem Tisch ässe doch o vo de Chind."

29 Da hed erwideret: "Wüu du das gseit hesch: Gang nume, dr Dämon het dini Tochter verloh.

30 Dehei acho, het si ds Chind ufem Bett gseh lie, u dr Dämon isch wäg gsy.

31 Als Jesus d Gegend vu Tyrus verlührt het, isch er iba Sidon zum Seea vu Galiläa zrugg gange, durch s Gebiet vu de Dekapolis.

32 Me het etze ei Ghörlose zu ihm brocht, wo chuum het chönne rede, u het ne agleit, ihm d Hand ufzlege.

33 Do het er ihn mit anen Ort gno, wo si ellei sy gsy – wäg vo dr Mängi. Är het ihm d Finger i d Ohre gleit, het denn d Zunge vom Maa gschpuckt und berüehrt.

34 Nochane het er zum Himmel gluegt, het def gsait un het zue nem gsait: Ephatha, das heisst: "Öffne di."

35 Da sy em Maa d Ohre göffnet worde, d Schpraachischränkig isch wägg gsi, und er het agfange ganz normal z rede.

36 Jesus het de Lüt itz usdrücklech gseit, si söue niemerem drvo verzeue, doch je mee er druf bestande, desto meh hei sies bekannt gmacht.

37 Ja, si si si us em Stuune nümme usecho u hei gseit: "Alles, was er gmacht het, isch guet. Är schaffts sogar, dass Ghörlose u Stumme rede.

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Markus 6 vo 16

 

 

Markus 6 vo 16

 

6 Er isch vo dert i sis Heimatgebiet gange u sini Jünger hei ihm gfolgt.

2 Am Sabbat het er aagfange, i der Synagoge lehre u die meischte vo syne Zuehörer hei sich gwunderet u gseit: "Wo het dä Maa das alles nume häre? Warum söu er grad die Wisheit übercho ha? U wiso söue dürne settigi mächtige Tate gscheh?

3 Isch das nid dr Zimmermaa, dr Bue vum Maria un dr Brüeder vu Jakobus, Joseph, Judas un Simon? Und sy sini Schwöschter nid hie bi uns?"Di sind also Astoss an ihm gnoh.

4 Doch Jesus sait zue nene: "E Prophet wird ibaall geehrt, numme nit in sinem Heimatgebiet un unda sinene Vuwandte un in sinem eigene Hus."

5 So het är dert ke mächtigi Tate chönne voubringe, ossert es paar Chranke d Händ ufzlege und se z heile.

6 Er het sech über de Ungloube vo de Lüt gwunderet und het denn e Rundi dür d Dörfer gmacht und het glehrt.

7 Jetz het er di zwölf Aposchtel zu sich gruefe, het si z zwöit us gschickt u hetne Macht gä über di böse Geischter.

8 O wies er se aa, für ungerwägs nüt mitznäh – kes Brot, ke Provianttäsche, kes Gäut i ihrem Gürtel –l nume e Stab.

9 Si söttet Sandale träge, aber kei zuesätzlichs Gewand.

10 Denn het er ne no gseit: "Wo geng dir ines Huus iträtte, dert bliibt, bis Der der Ort wider verlöh.

11 U we me nech amne Ort nid ufnimmt oder euch nid zuelosst, de schüttlet bim Wäggoh dr Stoub vo öine Füess aus Warnig für d Bewohner."

12 druf sinds los gange, predigt dass d'lüt sötted bereue,

13 tribe e paar Dämonen uus und riebe vil Chranki mit Öl ii und hends gheilt.

14 Des isch au Kenig Herodes z Ohre kumme, denn dr Name Jesus isch bekannt worde und d Lit hän gsait: "Johannes dr Täufer isch vu de Dote uferweckt worde und drum isch er zu mächtige Tate fähig."r

15 Anderi hei drgäge gmeint: Er isch dr Elia. Und no anderi: "Er isch e Prophet wie di vo früecher."

16 Wo de Herodes das ghört het, het er gseit: "Das isch dr Johannes, woni enthouptet ha. Er isch uferweckt worde."

17 Herodes het dr Johannes nämlech säuber festnäh u i ds Gfängnis la sperre – u zwar wäge Herodias, dr Frou vo sim Brüeder Philippus. Wül ds Herodes het se ghürate

18 u Johannes het widerholt zu ihm gseit: "Es isch gägä ds Gsetz, dass d'Frou vo dim Brüeder hesch."

19 Der Herodias het ihm das nachegha u het ne wöue umbringe la. Allerdings isch der das nid glanget,

20 wüu sech dr Herodes vor Johannes fürchtet het – woner aus e grächte und heilige Ma het chönne –v und ihn beschützt het. Immer wen er ihm zueglost het, isch er hingerhär völlig ratlos, was er mit ihm sött mache, aber er het ihm witerhin gärn zueglost.

21 Doch aus dr Herodes a sim Geburi für sini höchi Beamte, d Militär¬befählshaber und di agsehschte Manne Galiläa e Znacht verastautet het, bot sich e günschtigi Glägeheit.

22 D Tochter vom Herodias kummt ine un het tanzt un Herodes un sini Gäscht ware hingerisse vu ihre. Der Kenig het zu däm Meitli gseit: "Wünsch dir, was immer du willsch, i gib's dir.

23 Ja är schwor Dir: "Was geng du wünschisch, i wird's der geh – bis zur Hälfti vo mym Königrich!"

24 Da isch si usegange u het ihri Muetter gfragt: Was söll i mir wünsche?" "Der Kopf vom Johannes em Töifer", het si zur Antwort übercho.

25 Sofort isch di jung Frou zum Chönig gloffe und iri Bitte vorem het treit: "I möcht, das du mir jitz grad ufere Platte der Chopf vom Johannes em Täufer gisch."

26 Dr König isch sehr bestürzt gsi, aber er het ihre d Bitte nid wölle abschloh – wäg sinere Eide und dr Gäscht, wo mit ihm z Tisch lage.

27 Ougeblicklech bfrogt er emene Leibwächter, dr Chopf vom Johannes herzbringe. Dä isch is Gfängnis gange, het Johannes enthauptet,

28 het dr Chopf ufere Platte bracht, het ne em Meitli gäh, u s'Meitli het ihm si Mueter ge.

29 Wo d Jinger vum Johannes des erfahre sin, kumme sie, hän dr Leichnam holt un lege nen ines Grab.

30 D Aposchtel hei sech itz um Jesus versammlet u hei ihm aues verzeut, was si do gmacht u glehrt hei.

31 Es si cho u si so viu Lüt gange das si nid mau d Rueh hei gha öppis z ässe. Do het da zu nene gsait: "Chömet mit, ihr ellei, anen einame Ort u ruehet euch echli uus.

32 Si si also mitem Boot anen einsamen Ort gfahre, wo si elei hei chönne si.

33 Aber d'Lüt hei si wäg gsäh und viu erfahre dervo. Drufhin hei si us aune Städt z'Fuess zämme gstosse und si no vor ihne da gsi.

34 Won er usgstiege het, het er ä grossi Mängi gsähne un het tiefs Mitgfühl mit d Lit, denn sie ware wie Schof ohni Hirte. Un na het agfange, sie vieles z lehre.

35 Inzwüsche isch's aber spat worde und so sy sini Jinger zu ihm cho und sage: "De Ort isch abgläge und es isch scho spätb.

36 Schick di Lüt doch wäg damit si uf ds Land und i d Dörfer ga ringsumä und sech öppis chöi z'Ässä choufä."

37 Är het erwideret: "Geit Der ne öppis z'esse" wo si gseit hei "Söue mir los gah u für 200 Denare Brot choufe u s'Lüt z'Ässe gäh?"

38 Er het si gfragt: Wi vil Brot heit Der? Ga u luegt nache. Das hei si ta und antwortete: "Fünf – u no zwöi Fisch.

39 Drufhin het er alli uf gforderet, sich i Gruppe uf ds grüene Gras z setze.

40 Si hei also Gruppe vo je 100 oder 50i bildet und hei sech gsetzt.

41 Etze nimmt da de fünf Brot un de zwei Fisch, het zum Himmel gluegt un het gsait es Gebeta. Dann het da d Brot brocht un git se d Jinger zum Vurteile. Ebeso het er die zwo Fischli unger allne la verteile.

42 Alli ässä u si satt worde.

43 Di übrig bliebne Stückli het mä i gsammlet u het dermit zwöi Chörb gfüut, d Fisch nid mitgrechnet. 44 5000 Manne ässe vo de Brote.

45 Gliich danach het er syni Jünger, i ds Boot z schtyge und Richtig Betsaid a anderi Ufer voruszfahre. Är sälber het d Mängi wäggschickt.

46 Nachdem är sech vo de Lüt verabschiedet het, isch är uf e Bärg gange zum bäte.

47 Es isch jetzt Aabe gsi und s Boot het sich zmitzt uf em See gfunde, aber er isch allei a Land gsi.

48 Won är gseh het, wi si sech wägem Gägewind bim Rueder hei abmüesst, isch är i früeche Morgeschtund über ä See uf si zue gange, schiine aber a ne verbi zloufe.

49 D Jünger hei ne uf em See loufe gseh, hei dänkt "Das isch e Erschiinig!", u breue.

50 Si hei ne alli gsähne u si beunruhigt gsi. Doch är het si sofort aa: "Nume Muet, ich bi's! Heit ke Angst."

51 Denn isch er zu ihne is Boot gschtige und dr Wind het sich gleit. D Jünger sy völlig verwunderet gsi,

52 denn si hei nid begriffe was das mit de Brotte bedütet het - ihres Härz isch immer nonig ufnahmebereit gsi.

53 Nach dr Überfahrt si bi Genezareth vor Anker gange.

54 Sobald si usem Boot stige, hei ne d'Lüt erkannt.

55 Si si dür di ganzi Gägend ligge u fange a, die Kranke uf Trage dert häre z bringe woner sech wie si erfahre hei ufghört.

56 U wohane immer er isch cho, ob z Dörfer, z Städt oder ufs Land, da het me d Chranke uf d Märtplätz gleit. Si hei ne de aagleit, nume d Fränse vo sim Obergwand dörfe z berüere, u alli, wo das tate hei, sy gsund worde.

 

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Markus 5 vo 16

 

 

Markus 5 vo 16

 

5 Denn erreichte si ds andere Seüüfer, d Gägend vo de Gerasener.

2 Wo Jesus usem Boot gstige isch, isch ihm sofort ä Maa cho wo vomene böse Geischt bsässe gsi isch, vo de Gräber här entgäge.

3 Er het i de Grabhöhle u bis dahär hets absolut niemer gschafft ne uf Duur z fessle, nid mau mitere Chetti.

4 Oft het me ihm Fuessfessle und Chettene aagleit gha, aber jedes Mau zerrisst är d Chettene u het d Fuessfessle vrtrümmeret, u niemer isch schtarch gnueg gsi, ne z bändige.

5 Unufhörlich, Tag und Nacht, er i Grabhöhli und i de Berge gschroue und schnitt sich mit Schtei.

6 Doch wo er Jesus vo Witem gseh het, het er los rennt u het sich vor ihm vrbüügt.

7 Denn brellt er lut: "Was hani mit dir ztue, Jesus, Sohn vum höchste Gott? Schwör ma bi Gott, mi nit z quäle!"

8 Jesus het nämli zu ihm gseit: "Chum us dem Maa use, du bösere Geischt!"

9 Doch Jesus het ne gfrogt: Wi heissisch du?, woruf er antwortet het: "Min Name isch Legion, denn mir sind vieli."

10 U är het Jesus immer wider iidringlech bäit, d Geischter nid usem Land z vertrybe.

11 Dört am Bärg het grad e grossi Schweineherde gweizt,

12i und so flehne d Geischter ne a: "Schick üs i d'Schweine, lö üs i se fahre!"

13 Er het's ne erlaubt und scho si di böse Geischter use cho und hei i d'Schweine gfahre. D'Härde, öppe 2000 Tier, het übere Stilhang i See gstürmt und ertrankt.

14 Di Schweinehirte hei d Flucht ergriffe u brichtet i dr Stadt u ufem Land, was passiert isch gsi, woruuf d Lüüt hingege, um sech das aues azluege.

15 Si si zu Jesus cho u hei dert der Maa hocke, wo vonere Legion Dämone bsesse isch gsy – är isch bekleidet u bi klarem Verstand gsi. Da hei sies mit dr Angst z'tüe.

16 Ou verzeut ihne d Augezüge di ganz Gschicht vo däm Bsessene u dä Söi.

17 Drufhin hei d'Lüt Jesus iidringlech bätte, ihri Gägend z'verloh.

18 Wo er de i Boot het wöue stige, het ne dr ehemau Bsessene agleit, ihn dörfe begleite.

19 Er het nen aba nit mitcho, sundern het gsait: Gang hei zue dini Verwandte, un verzell ne, was Jehova alles für di doe het un erbarme mit dir gha het.

20 Auso isch dr Maa wäggange u het afa ir Dekapolis z brichte was Jesus für ne gmacht het, u aui hei nume so gstunne.

21 Nachdem Jesus mit em Boot wieder ds angere Ufer het erreicht, het sech versammlet, während er no am See isch gsi, e grossi Mängi um ihn.

22 O isch einä vo de Synagoge ¬vorschtehär cho – är het der Jairi gheisse – u sobaud er nen gseh het, het er ihm gflit z'Füess.

23 Är het ne mehrmals aagflegt: "Mini chli Tochter isch schwer chrank. Bitte chum u leg ire d Händ uf, damit si gsund wird u am Läbe blibt."

24 Druf isch Jesus mit ihm gange, gfolgt vonere grosse Mängi, wo sich um ihn drängt het.

25 Nun isch da e Frou gsi, wo sit zwöuf Jahr a Bluetige litt.

26 Si het bi etliche Ärzt viu düregmacht gha und ihres ganze Vermöge verbrucht, aber ihre Zuestand isch nid besser gsi, sondern nume no schlimmer worde.

27 Als sie ghärt het, was ma iba Jesus brichtet het, kummt sie vu hinte durch d Lit un berihrt si Obergwand,

28, denn si het sech immer wieder gseit "I bruche nume sini Obergewänder azfasse, de wird i gsund."

29 Sofort hei d Bluetige ufghört und si het a ihrem Körper gspürt, dass si vor de schlimme Chrankheit gheilt isch gsi.

30 Im glyche Ougäblick het Jesus gmerkt, das Chraft vo ihm usgange isch. Är het sech i der Mängi umetreit u gfrogt: "Wär het mini Obergwänder berüehrt?"

31 Sini Jünger erwideret: "Du gsehsch doch ds Gedränge, und da frogsch wär di aagfasst het?"

32 Er aber luegt umenand zum gseh wer das gsi isch.

33 D Frau het zitteret vor Angst. Si het ja gwüsst, was mit ihre gscheh isch und isch drum vor gsi, het sech vor ihm an Bode grüert und het ihm di ganz Wohrheit verzellt.

34 Do het er zu ihre gseit: "Tochter, dis Glaube het di gsund gmacht. Gang in Friede. Du söllsch vo dinere schlimme Krankheit gheilt si."

35 Während er no gredt het, si einigi Männer usem Huus vom Synagoge ¬vorsteher cho und hei gseit: "Dini Tochter isch gstorbe. Werum am Lehrer no witer Umständ mache?"

36 Doch Jesus het das mit übercho u het zu dem Synagoge-vorsteher gseit: "Ha keh Angst, ha eifach nume Glaube."

37 Er het nemads mitkumme zum Petrus, Jakobus un däm Brüeder Johannes.

38 Wo si ds Huus vom Synagoge¬vorsteher hei erreicht, het är dr Tumult u d'Lüt wo hei brüele u lut gjammeret.w

39 Er isch inegange u het zue nene gsait: "Warum hüüle dir und verursachet sone Tumult? Das Chind isch nid gstorbe, sondern schlaft."

40 Doch si hei ne nume usglachet. Nachdem är se aui usegschickt het, isch är mit em Vater, dr Mueter und syne Begleiter dert häre gange, wo ds Chind het la.

41 Denn het är d Hand vom Chind gno u het gsait: "Talithá kúmi", was übersetzt bedütet: "Meitschi, i säg dir, stöh uf!"

42 Im glyche Momänt isch ds Meitli ufgstande u isch umenand gange. (S isch zwöi Jahr alt gsi.) Sofort sy si usser sech vor Fröid gsy,

43 aber är het ne wiederholt iigschärft, niemerem drvo z verzeue. ou het är gseit, dass me däm meitli öppis z'ässe sött.