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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Markus 13 vo 16

 

 

Markus 13 vo 16

 

13 Won er vom Tempel wäg isch, het eine vo sine Jünger reft: "Lehrer, lueg mal, was für herrlichi Stei und Baute!"

2 Doch Jesus het erwideret: "Siehsch di grosse Boute? Da wird kein einzige Stei ufem andere blibe. Alles wird zerstört."

3 Späta het Jesus gegaüber vum Tempel uf em Ölberg ghockt. Petrus, Jakobus, Johannes un Andreas sin mit nem alleinig gsi, wo sie nen gfrogt hän:

4 "Säg üs: Wenn wird das passiere, u a welem Zeiche wird me erkenne, wenn au das zumene Abschluss söll cho?"

5 Da het Jesus ane gfange erkläre: "Passet uf, dass nech niemert tüscht.

6 Vil wärde unter mim Name u sege: 'I bi's', u si wärde vil tüüsche.

7 Usserdem: Wenn dir vo Kriege u Kriegsbricht ghöre, denn grätet nid i Panik. Es muess so cho, aber es isch no nid ds Änd.

8 Denn es Volk wird sich gege s andere erhebe und es Landa gege ds andere; ire Gegend nach dr andere wirds Erdbebe ge; o zu Läbesmittel¬knappheit wirds cho. Das isch dr Afang vonere schmerzleche Zyt.

9 Aber dir, passt guet uf euch. Me wird Nech vor Ortsgricht bringe, u Dir wärde i Synagoge gschlage u minetwäge vor Statthalter u Könige gstellt wärde – als Zügnis für si.

10 Ou mues unger aune Vöuker zersch di gueti Botschaft bekannt gmacht wärde.

11 Wenn me nech abführt um euch uszliefere, denn macht euch nid im Vorus Sorge über das wo ihr rede sollt, sondern sag das was euch i dem Momänt igeh wird, denn nid ihr redet, sondern dr heilig Geischt.

12 O wird ä Brüetsch si Brüeder i Tod schicke un ä Vater sis Chind, u Chind wärde sich gäge ihri Eltere stelle und si umbringe lö.

13 Aui mönsche wärde euch wäg mim name hasse, aber wär bis zum änd usgharrt het de wird grettet wärde.

14 Doch we Der der abscheulich Vrwüeschter dert gsehsch, won är nid häreglost – der Läser mues guet chönne unterscheide –, de söue die wo ds Judäa sy, afö i d Berge flüge.t

15 Wer ufem dach isch seu nid abestige no ga inne um irgendöppis us sim hus z hole

16 und wär uf em fäud isch söu nid zu däm zrüchere was er hinger sich het lah u sis obergwand hole.

17 Wehe de Schwangere und de stiigende Müettere i dene Täg!

18 Bätet immer wider drum, dass es nid im Winter passiert.

19 Denn de Däg wäre Däg vu nere Drangsal si, we`s sie sit Afang dr Schöpfig Gottes bis derhin nit gäh het un au nie wieda wird.

20 Hätt d Jehova die täg nid verkürzt, de würd ke Mensch grettet wärde, aber wäg sine Userwählte het er täg verchürzt.

21 U we de öpper zu euch seit: 'Seht mal! Hie isch der Christus!', oder: 'Lueget! Dert isch er!', gloubt's nid.

22 Denn s wäre falschi Chrischtus un falschi Prophete ufträte, un sie wäre Zeiche un Wunda vubringe, um wenn meglich de Üserwählte irrezfüehre.

23 Nämet Nech auso i Acht! I ha Nech alles vorusgseit.

24 Doch i dene Tag nach dere Drangsal wird sech d Sunne verfünschtere, der Mond hört uf z lüchte,

25 d Sterne gheie vom Himmel u d Chräft im Himmel wärde erschütteret.

26 Me wird de Mönschensohn de mit grosser Macht u Herrlichkeit i de Wulche cho.

27 U de wird är d Ängel ussende u syni Userwählte vo de vier Himmels¬richtige her versammle – vom üsserschte Ändi vor Ärde bis zum üsserschte Ändi vom Himmel.

28 Lernti folgendi Lektion vom Feigebaum: Sobald sini Zweig saftig u grüen wärde, wüsset Der, dass der Summer no isch.

29 So erkennt o Dir, we Der die Sache gschehne, dass er no isch, ja vor dr Türe steit.

30 Ig versichere euch: Di Generation wird uf ke Fall vergah, bis das aues passiert.

31 Himmel u Erde wärde vrgoh aber mini Wort wärde uf ke Fall vergoh.

32 Doch dr Tag oder d Stund kennt niemer, weder d Engel im Himmel no dr Sohn, sondern nume dr Vater.

33 Haltet ständig Usschou, blibt wach, denn dir kennet de Ziitpunkt nid.

34 Es isch wie mit emene Maa, wo sich uf e wyti Reis gmacht het. Won er sys Huus verlore het, het er d Verantwortig sine Sklave übertroffe. Är het jedem sini Ufgab gä u beuftrait dr Türwächter immer wachsam zbliibe.

35 Blibet also wachsam, denn dir wüsset nid wenn de Husherr chunt, ob spot am Tag oder um Mitternacht oder vor em Morgegraue oder frühmorge,

36 damit är euch, wener plötzlich chunnt, nid schlafend vorfindet.

37 Doch was i Nech säge, säg i allne: Blibed wachsam.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Markus 12 vo 16

 

 

Markus 12 vo 16

 

12 Denn het er agfange, z Biuder zu nene z rede: "E Maa het e Wyberg pflanzt, het e Zaun drum zoge, es Uffaagbecke für d Wykelter aagleit u het e Turm boue. Denn het är der Wybärg a Wybuure verpachtet u het wyt wägg gryscht.

2 Wo's a der Zyt isch gsy, het er e Sklave zu de Wybuure gschickt, für e Teil vo de Truubernte la abhole.

3 Doch si hei ne packt, hei ne verprüglet u hei ne mit leere Händ wägschickt.

4 Da het er e andere Sklave beuftragt, wo si aber am Gring verwundet hei und demüetiget hei.

5 Dä nächscht woner schickt het, hei si umbracht und viu witteri verprüglet oder tötet.

6 Schliesslech isch nume no eine übrig bliebe – si gliebte Sohn. Het er aus Letschte gschickt u het gmeint: 'Vor mim Sohn wärde si ja wohl Respäkt ha.'

7 Doch d Wybuure hei zunenang gseit: 'Das isch der Erbe. Chunt, mir bringe ne um, de ghört ds Erbe üs.'

8 Si hei ne packt, tötet ne u wärfe ne usem Wyberg.

9 Was wird dr Wybärgbsitzer jitz äuä tue? Är wird cho u d Wybouer umbringe u dr Wybärg angere gä.

10 Heit Der nie d Schriftsteller gläse: 'Dr Schtei, wo d Bouleute verworfe hei, dä isch zum Houptäckschtei worde.

11 Das het Jehova bewirkt und es isch grossartig i üsne Ouge'?"

12 Da hei nä d Gägner wöuä festnäh, wüu si gmerkt hei, dass är mit em Vergliich uf si aaspielt het. Doch us Angscht vor dr Mängi hei si ne i Rueh la und si wägg gange.

13 Als Nächschts hei si einigi Pharisäer gschickt und Parteihänger vom Herodes zu ihm. Sie sölle ihm mit syne eigete Wort e Fall stelle.

14 Bi ihm acho hei si gseit "Lehrer, mir wüsse das du wahrheitsliebend bisch. Au isch dir d Anerkennig anderi nit wichtig, denn dü luegsch nit uf d Üssere, sundern lehrsch wohrheitsgetreu, we ma nohch rem Wille Gottes läbä soll. Isch es richtig Cäsar Chopfstüre zahle oder nid?

15 Söue mir se zahle oder nid?" Doch är het ihri Heuchelei dureluegt und erwideret: "Warum stellet dir mi uf d Prob? Bringt mir e Denar. I wott ne mer aluege.

16 Das hei si gmacht, woruuf er se gfragt het: "Wäse Bild u Ufschrift isch das?" "Cäsars", hei si gantwortet.

17 Jesus sait etze: "Gebt d Cäsar zrugg, was d Cäsar ghärt het, n un Gott, was Gott ghärt het." Do ware sie sprachlos.

18 Denn si d Sadduzäer cho wo ja behaupted es gäb ke Uferschtehig. Si hei ne gfragt:

19 "Lehrer, Moses het für üs ufgschribe: We öpper stirbt u e Frou ohni Ching laht hingerlo, de söu sy Brüetsch d Witwe hürote für ihm Nachkomme z sichere.

20 Es het eimal siebe Brüedere gäh. D erscht het hürate, isch aber gstorbe, ohni Nachkomme z hinderloh.

21 Denn het dr zwöit d Witwe hürate, isch aber äbefaus gschtorbe ohni Nachkomme z hingerloh, u dr dritte ebeso.

22 Keinä vo dä Sibä hinderluägä. Als Letscht vo allne isch au d Frau gstorbe.

23 Wem wird d Frau bir Uuferstehig ghöre? Es sy ja alli Sibe mit ihre verhürotet gsi."

24 Jesus sait zue nene: Sin ihr nit deswäge im Irrtum, wel ihr nit d Schrift noh d Macht Gottes kennt?

25 We si vo de Tote ufstöh, hürate Manne nid u Froue wärde nid verhüratet, sondern si wie Engel im Himmel

26 Was aber d Uferweckig vo de Dote betrifft, heit ihr nid im Buech vo Moses im Bricht ibere Dornbusch gläse, dass Gott zue nem gsait het: 'Ich bin dr Gott Abrahams, Gott Isaaks un Gott Jakobs'?

27 Er isch nid ä Gott vo de Dote, sondern dr Läbände. Ihr sin ganz im Irrtum."

28 E Schriftgelehrte isch drzue cho u het d Diskussion mitverfolgt gha. Ihm isch klar gsi, dass Jesus ä gueti Antwort gä het, u so het da nen gfrogt: "Weles Gebot steit a erster Stell?"

29 Jesus antwortet: "An erste Stell steht das Gebot: 'Höre, Israel: Jehova isch üse Gott, es git nume e Jehova.

30 Liebi Jehova, dine Gott, mit dim ganze Härz, mit dire ganze Seel, mit dim ganze Dänke u mit dire ganze Chraft.'

31 A zwöiter Steu steit ds Gebot: 'Liebe diine Mitmensche wie dich sälber.' Kes angers Gebot isch grösser aus die beide."

32 Der Schriftglehrte het erwideret: "Lehrer, du hesch guet u wahrheitsgmäss gseit: 'Es git nume Eine und usserd ihm gits kein andere.'

33 U ne mit ganzem Härze z liebe, mit ganzem Vrstand u mit ganzer Chraft u syne Mitmönsche z liebe wi sech säuber – das isch vil meh wärt als alli Ganzbrandopfer und andere Opfer.“

34 Da Jesus het erkennt, das der Maa gschluug gantwortet het, het er zu ihm gseit: "Du bisch nid wit vom Königrich Gottes entfernt. När het sech kene me trout, ihm frage z steue.

35 Wo der Jesus de witer im Tempel glehrt het, het er gfrogt: "Wie chunnts, dass d Schrift¬glehrte sage, dr Christus syg David Bue?

36 Durch dr heilig Geischt het David doch sälber gseit: 'Jehova het zu mim Herrn gseit: "Setz di a mini rechti Site bis i dir dini Feind unger d Fess lege."

37 David sälber nennt ne also Herr. Wie chan er denn si Sohn sii?"

Di grossi Mänschemängi het ihm gärn zueglost.

38 Er het si witer glehrt: "Nämet euch vor de Schrift¬glehrte in Acht, die gärn i länge Gwänder umeloufe und es liebe, uf de Märtplätz bsunders grüesst zwärde.g

39 Sie wei die vordere Sitz i de Synagoge u die beschte Plätz bi Znacht.

40 Si bringe d Witwe um ihre Bsitz und redä lang Gebätt für sech wichtigzmachä. Si wärde es härters Urteil becho."

41 Jesus het sech nun gegenüber vo de Schatzchäschte ane gsetzt u beobachtet we d'Lüt iwarfe. Öppis Riichi wärfe viu Münze ih.

42 Nun isch e armi Witwe cho u het zwöi chlini Münze vo ganz gringem Wert iigrüertet.

43 Do het er syni Jünger zu sich gruefe und het ne gseit: "I versichere euch, dass di armi Witwe meh iigworfe het aus aui angere, wo Gäud i d Schatzchäschte gworfe hei.

44 Denn di andere hei us ihrem überfluss chli igworfe. Si drgäge het us ihrem Armuet use alles igworfe, was si gha het ihre ganze Läbensunterhalt.

 

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Markus 11 vo 16

 

 

Markus 11 vo 16

 

11 Wo si drno i d Nöchi vo Jerusalem sy cho, nach Betfage und Betanie am Ölberg, het er zwei vo syne Jünger los gschickt

2 mit em uftrag: "Göht i ds Dorf, wo me vo hie us gseht. Grad am Ortsygang wärde Der e junge Esel aabunde finde, wo no niemer ghocket het. Bindet ne los u bringt ne här.

3 We öpper fragt, warum Der das tuet, denn seit: 'De Herr bruucht ihn und wird ne sofort wider dahär zrüschicke.'

4 Da hei si sech ufe Wäg gmacht. In dr Näbeschtross hei si de dr jung Esel druss anere Türe gfunde und hei ne los bunde.

5 Doch einigi, wo dert gstande sin, gfragt hei: Was mache Der da? Warum bindet Der der jung Esel los?

6 Si hei das wiederholt wo Jesus gseit het u me het si la gah.

7 So hän sie d jung Esel zum Jesus bringe, lege ihri Obergwänder uf des Tier, un na het sich druf gsetzt.

8 Usserdäm hei viu Lüt ihri Obergwänder uf dr Stross usbroche, während angeri uf de Fälder grüeni Zweige abschnitte.

9 D Lüt, wo vorusgige und wo hinderhärchöme, hei immer wider grüefe: "Bitte rette ne! Gsägnet isch dä wo im Name Jehovas chunnt!

10 Gsägnet isch ds kommende Königriich vo üsem Vater David! Bitte rettet ne, du, wo du obe i de Höchi bisch!"

11 Er isch z Jerusalem iigange, het dr Tempel u het sich dört überall gluegt, aber wo's scho spät isch, isch er mit de Zwölf use uf Betanie gange.

12 Wo si am nächschte Tag Betanien verlüre hei, het är Hunger übercho.

13 I einere Entfernig het er e Fiigebaum entdeckt, wo scho Blätter het gha, u er het wöue nahluege öb er ou Frücht het treit. Doch wo ner anecho isch, het er nüt aus Blätter dran gfunge, denn s isch no ke Zyt gsi für Fyge.

14 Da het er zu däm Baum gseit: "Nie wieder soll öpper vo dir Frücht ässe!" Sini Jünger hei das ghört.

15 Nun sinds uf Jerusalem cho. Er goht in d Tempel un fangt a, alli Händler un Käufer vu dert z vuriebe, un na schtosst d Disch vu d Geldwechsler un d Bänk vu d Doubeverkäufer um.

16 Ou het er niemer e Gägestand düre Tempel lo alee.

17 Er het lehrt und het gsait: "Stoht nid in d Schrifte: 'Mis Huus wird Gebetshuus für alli Völker gnennt'? Aber ier hend's zunere Räuberhöhli gmacht.

18 Wo d Oberpriester und d Schriftglehrt hei, hei si e Möglichkeit gsuecht, ne umzbringe. Si hei nämlech Angst gha vor ihm, wüu di ganzi Mönschä über sis Lehrä nume so stuunti.

19 Es isch jetzt spat worde u är het mit sine Jünger d'Stadt verlüre.

20 Wo si de früemorge wider a däm Fygebaum verbii si, isch är scho gsy bis zu de Wuurzle abgstorbe.

21 Petrus het sech erinneret u het gseit "Rabbi, gsehsch du de Fiegebaum wo du vrfluecht hesch? Är isch abgstorbe!"

22 Als Reaktion druf het Jesus zu nene gseit: "Händ Glaube an Gott.

23 Ich vrsichere euch: Wär zu däm Bärg seit: 'Heb di id Höchi u schtürz i ds Meer', u i sim Härz nid zwiiflet, sondern gloubt, dass daas, wo er seit, gscheh wird, der wird das au erläbe.

24 Drum sägi Nech: Gloubet bi allem, werum Der betet und bitteet, dass Der's scho übercho heit. Dänn wärde Der's o übercho.

25 We Der dasteit u bätet, de vergäbe, was immer dir irgend eim angere übel näme, damit üche im Himmel o öiri Verfählige vergäbe."

26 ––

27 Wo si wider z Jerusalem gsy und är im Tempel umenandgange isch, sy d Oberpriester, d Schriftglehrt worde und di Ältischte

28 und hei ne gfragt: "Mit welem Rächt du das alles machsch? Wär het di berechtigt so öppis ztue?

29 Jesus sait zue nene: "Ich ha ä Frog a äich. Beantwortet sie ma un i sag äich, mit welem Recht i das alles doe.

30 Isch d Toufi gsy, wo Johannes düregfüehrt het, vom Himmel oder vo Mensche? Antwortet mir."

31 Da hei si mitenand überleit: "We mir säge: 'Vom Himmel', wird er frage: 'Warum heit Der ihm de nid gloubt?'

32 Aber chöi mers waage, z säge: 'Vo Mensche'?" Si hei nämlech Angst gha vor de Lüt, wo ja aui der Meinig si, dass Johannes tatsächlech e Prophet isch gsy.

33 Drum antworte sie: "Wir wisse's nit", woruf Jesus erwideret het: "Denn sag i äich au nit, mit welem Recht i das alles tue.

 

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Markus 9 vo 16

 

 

Markus 9 vo 16

 

9 Wyter het er zu nene gsait: "I versichere Öich: E paar vo dene, wo do stöh, wärde uf kein Fall stärbe, ohni gsee z ha, dass ds Königrich Gottes scho in Macht cho isch.

2 Sechs Däg schpäter het Jesus Petrus, Jakobus un Johannes mitgnumme un het sie uf ä höche Berg gfihrt, nume sie ällei. Dert isch da vor ihrne Auge vubandlet worde.

3 Sini Obergwänder fö a z glänze u sy uf einisch viu wysser gsy, als irgend e Chleiderreinige uf dr Ärde wo s chönnti anebecho.

4 Au erschine nene Elia zämme mit Moses, u di beide hei sich mit Jesus unterhalte.

5 Da het dr Petrus zu Jesus gseit: "Wie guet das mir hie si, Rabbi! Lö üs drü Zelte ufboue: eis für di, eis für Moses und eis für Elia.

6 Er het nämlech nid gwüsst wie er reagiere sött, wüu si hei zimlechi Angst gha.

7 Es het sech itze e Wulche bildet u het se bedeckt. Us dr Wulche isch e Schtimm cho: "Das isch mi Sohn, mi gliebte Sohn. Hört uf ihn!"

8 Wo si sech de umluegt hei si plötzlech gmerkt, dass kene meh bi ihne isch usert Jesus gsi.

9 Während si dr Bärg aabstiege, het er ne iigschärft, niemerem z verzeue was si gseh hei, bis dr Mönschesohn vo de Tote ufgstande wär.

10 Si hei sech das z Härze gno, hei aber mitenang diskutiert, was mit däm Uferschteh vo de Tote gmeint isch gsi.

11 U so hei si ne gfragt: "Wieso säge d Schrift¬glehrte dass zersch Eliah cho muess?"

12 "Es stimmt dass Elia zersch chunnt u alles wiederherstellt" het Jesus erwideret, "aber wieso isch eigentlech vom mönschensohn z läse das er viu mues liide u verachtet wird?

13 I degäge säge Nech: I würklechkeit isch dr Eliam scho cho, u si hei mit ihm gmacht was si hei wöue wies i de Schrifte über ihn steit."

14 Wo si zu de andere Jünger zru cho si, isch ne di grossi Mängi um se ume ufgfaue, un ä baar Schriftglehrti schtritte mit ne.

15 D Lüt si überrascht gsi, wo si Jesus entdeckt hei, un si ränte zu ihm, um ne z begrüesse.

16 Er het si gfragt: "Wober striitet der mit ihne?"

17 Eine us de Mängi het antwortet: "Lehrer, i ha mi Bue zu dir brocht, wüu är vomene Geischt bsesse isch, dr Stummheit verursacht.

18 Wo geng er ne packt, wirft er ne ufe Bode, u dr Bueb het de Schuum vor em Muul u chnirscht mit de Zähne u isch völlig chraftlos. I ha dini Jünger bätte, dr Geischt usztribe, aber si hei es nid chönne."

19 Aus Reaktion druf het är zu ihne gseit: "Wa für e ungläubigi Generation! Wie lang muesi no bi öich blibe? Wie lang mues i Nech no verträge? Bringt ne zu mir."

20 Auso hei si de Junge zu ihm bracht. Wo der Geischt Jesus sieht, stürzt er de Junge sofort i Krämpf. Dä isch hiigfloge, het sech di ganz Zyt am Bode wälzet u het Schuum vor em Muul gha.

21 Jesus het der Vater gfragt: "Wie lang het er das scho?" "Vo chli uf", isch aus Antwort cho.

22 "Der Geischt het ne scho oft i ds Füür oder o is Wasser gworfe zum ne umbringe. Wenn de öppis chasch mache de ha Mitleid mit üs u hilf üs."

23 Jesus erwideret: "Warum seisch du: 'Wenn du chasch'? Wär Glaube het, für dä isch alles möglech.

24 Sofort het der Vater vom Junge gschribe: "I ha Gloube! Hilf mer, wo i no Gloube bruuche!"

25 Wo Jesus etze bemerkt het, dass es Mängi uf si zuegloffe het, isch er der böse Geischt ahgange: "Du stummer u tuuber Geischt, i befähle dir: Verlass ihn u chum nüm i ne zrü!"

26 Mit em ne Ufschrei und vilne Chrämpf het er usegfahre. Dä Bueb het läblos daa, drum di meischte Lüt gseit: "Är isch tot!"

27 Doch Jesus het sini Hand gnu, het däm ufe un dr Bueb isch ufgschtande.

28 Wo er ines Huus isch gange u si ellei si gsi, hei ne d Jünger gfragt: "Warum hei mer ne nid chönne ustrybe?"

29 Er het antwortet: "Di Art laht sech nume dür Gbet ustriibe."

30 Si si itze vo dert wäg und hei du Galiläa züge, aber er het nid welle, dass öper dervo erfahre het.

31 Är isch nämlech drbi gsy, syni Jünger z lehre und ne mitzteile: "Der Menschesohn wird an Mensch verratena u si werde nen umbringe. Doch obwohl me ne umbringe wird, wird er drü Täg spöter ufschtoh."

32 Allerdings hei si die Ussag nid verstange und het sech nid getrout.

33 Schliesslech sy si uf Kapernaum cho, u won er im Huus isch, het er si gfragt: "Wober hender ungerwägs diskutiert?"

34 Si schwiege wüu si ufem wäg drüber diskutiert hei wär vo ihne grösser isch.

35 Do het er sich anekockt, reft de Zwölf zue sich un het gsait: "Wer an erschte Stell wett schtoh, soll dr Letschte vu allne si un alli diene."

36 Denn het er es Chind gholt, het's i ihri Mitti gschtellt, het's in Arm gnoh u het zue nene gsait:

37 "Wer i mim Name sones Chind ufnimmt, dä nimmt mi o uf. U wär mi ufnimmt nimmt nid nume mi uf sondern ou dä wo mi gschickt het."c

38 Johannes het etze gseit: "Lehrer, mir hei gseh, wie öpper di Name bruucht het zum Dämone ustribe. Mir hei ihn versuecht, ihn dra z hindere, wüu er üs nid gfolgt isch."

39 Jesus het erwideret: "Hinderet ne nid dra, wüu niemer wo i mim Name ä mächtigi Tat voubringt, wird so schnäu öppis gäg mi chöi säge. 40 Wär nämmlech nid gäg üs isch, isch für üs.

41 Und wär öich e Bächer Wasser z trinke git wüu ihr z Christus ghöre wird uf ke Fall sini Belohnig verlüre. Das versichere i euch.

42 Doch wär eine vo dene Chliine, wo Gloube hei, zum Stolperere bringt, für dä wär's besser, me würd ihm e Mülschtei, wien er vomene Esel dreiht wird, um der Hals hänke u ne is Meer rüere.

43 We di Hand jemals zum schlechte verfüegt de hau si ab. Es isch besser für di, mit nume einere Hand i ds Läbe z glange, aus mit beidne Händ ir Gehenna z'änd, em unuslöschleche Füür.

44 – –

45 U we di ds Fuess zum Schlechte verfüehrt, de hau ne ab. Es isch besser für di, mit nume eim Fuess i ds Läbe z glange, aus mit beide Füess i d Gehenna gworfe z wärde.

46 – –

47 Und we di dis Oug zum Schlechte verfüehrt, de wirfs weg. S isch bessa fir di, mit nem Aug in des Kenigrich Gottes z kumme, als mit beide Auge in d Gehenna gworfe z werde,

48 wo d Made nid stirbt und ds Füür nid usglöscht wird.

49 Denn jede muess mit Füür gsalze wärde.

50 Salz isch guet, aber wenns jemals si Salzghalt verlürt, wie wot me de sini Würzchraft wiederherstelle? heit Salz i eu und hebed friede underenand."