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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Richter 19 vo 21

 

 

Richter 19 vo 21

 

19 Zu der Zyt, wo's z Israel ke König het gäh, het sich e Levit gno, wo damals imene abgleegene Teil vom Berggland vo Ephraim läbt het, e Frou us Bethlehem z Juda als Näbefrou.

2 Sini Näbefrou isch nem Jeda untreu gsi. Sie het nen vulo un goht däm Hus vu ihrem Vater in Bethlehem in Judas, wo sie vier Monet bliebe isch.

3 Ire Maa isch de mit sim Diener u zwöi Esle hingere cho, wüu er se het wöue überrede wider zrüggzcho. Sie hole nen ins Hus vu sinem Vater, un ihr Vater het sich fröit, nen z säh.

4 Sin Schwiegvater, dr Vater vu dr junge Wieb, het nen drzue brocht, dräi Däg bi nem z bliebe. Sie ässä un trinke zämme un na ibaachtet dert.

5 Wo si am vierte Tag früech am Morge hei welle ufstange u los gah, het der Vater vor junge Frou zu sym Schwigersohn gseit: "Iss doch öppis u stärch di. Dänn chöit der ga"

6 Da hocke di beide ane u ässe u trinke zäme. Nochane het der Vater vor junge Frou zum Maa gmeint: "Blib bitte über Nacht u lass's dir guet ga.

7 Wo der Maa het welle ufbräche, het ihm si Schwigervater so lang ke Rue la, bis er no ä Nacht isch bliebe isch.

8 Won er am füfi Tag früehmorge uf isch, zum ga z gah, het der Vater vor junge Frou gseit: "Bitte, iss öppis und stärch di. Un sie len sich Ziit un ässä, bis`s schpät worde isch.

9 Wo der Maa mit syre Näbefrou u sym Diener het weue ufbräche, het sy Schwygervater, der Vat

er vor junge Frou gseit, zu ihm: "Es isch doch fasch Abe! Blibed bitte über Nacht. De Tag geit scho z'änd. Blib hie über Nacht u lass es dir guet ga. Morn chöit dir früech ufbräche u euch ufe Heiwäg mache."

10 Der Maa het aber nid no welle e Nacht bliebe. So macht da sich mit sinene beide gschattlete Esel, sinere Näbäfrau un sinem Diena uf un kummt bis nohch Jerusalem, des heisst Jerusalem.

11 Wo si nid wit vo Jubus entfärnt si gsi, isch dr Tag scho fasch z Änd gange. Da het dr Diener sy Herr gfragt: "Söue mir i dere Jebusiterstadt halt mache u über Nacht blybe?"

12 Doch si Herr het zu ihm gmeint: "Mir sötte nit inere Stadt übernachte wo Lüt wohne, wo kei Israelite si. Mir gö bis Gibea witer."

13 Denn het er zu sim Diener gseit: "Chumm, mir versueche Gibea oder Ramaf z erreiche und übernachte i eim vo dene Orte."

14 Si hei ihre Wäg vor ghocket u sy bi Sunneuntergang ir Nöchi vo Gibea gsy, wo z Benjamin ghört.

15 Si hei ab boge u si uf Gibea inne um dert z übernachte. Ir Stadt hei si sech ufe öffentleche Platz ghocket, doch niemer het se bi sech ufe gno.

16 Aabig isch schliesslich ä alte Maa vor Feldarbeit hei cho. Er isch us em Bergland vo Ephraim gstammt u het damals z Gibea glebt. D Stadtbewohner degäge sy Benjaminiter gsy.

17 Wo der aut Maa ufe luegt u dä Reisende ufem öffentleche Platz vor Stadt het gseh, het er gfragt: "Wo hi fahrsch u wohär chunnsch?"

18 Dr Levit het gantwortet: "Wir sy uf dr Reis vo Bethlehem z Juda zu ere abglägene Gegend im Bergland vo Ephraim. Vo dört chum i här. Ich war in Bethlehem in Judaj un bi undawägs zum Huus Jehovas, aber niemert nimmt mi bi sich uf.

19 Mir hei gnue Stroh u Fuetter für üses Esel u o Brot u Wy für mi, d Frou u üsne Diener. Es fäut üs a nüt."

20 Der alte Maa het jedoch gseit: "Friede sig mit dir! La mi für alles la sorge was de bruchsch. Nume blib nid über Nacht ufem öffentliche Platz."

21 Er nimmt nen mit in si Hus un git d Eselne Fuetter. Dann wische sie sich d Fess un ässä un trinke.

22 Während si sechs guet hei laa, hei es paar nutzlosi Manne us der Stadt ds Huus umringet u hei gäge d Türe trommlet. Immer wider hei si vom alte Maa verlangt, wo das Huus ghört het: "Bring der Maa use, wo i dis Huus isch cho. Mir wend Sex mit ihm ha."

23 Druf isch dr Huusbsitzer usegange u het zue nene gsait: "Nei, mini Brüedere, tuet bitte nüt böses. Dä Maa isch Gast i mim Huus. Tuet nid so eppis schändlechs.

24 Hie isch my Tochter – si isch no Jungfrou – u da isch o d Näbefrou vo däm Maa. I cha se öich usebringe und i cha se demüetige we Der unbedingt müesstet. Aber däm Maa darfet Der so öppis schändlichs nid atue."

25 D Manne hei aber nid uf ihn wöue höre. Da het dr Levit sini Näbefrou packt und si zu ihne usegholt. Si hei vergwaltiget und hei di ganz Nacht dure bis zum Morge misbrucht. Bim Tagesaabruch hei si se wäg gschickt.

26 Früech am Morge isch d Frou zum Huus vom Maa cho, wo ihre Herr gsi isch, het am Iigang zämme brocht und isch dert gläge bis es hell worde isch.

27 Won em Herr morn ufgstande isch zum witerzureise, u d Tüüre het öffnet, het er d Frou, syni Näbefrou, am Iigang lie – mit de Händ uf der Türschwelle.

28 Er het zue nere gsait: "Stehn uf, len uns go." Aba s isch kei Antwort kumme. Do het dr Ma sie uf d Esel gluckt un het sich uf d Heiwäg gmacht.

29 Dehei aacho het er ds Schlachtmässer gno, het sini Näbefrou i zwöuf Stücke zerteilt u het i jedes Gebiet vo Israel e Körperteil gschickt.

30 Alli wo es gseh hei: "Seit d Israelite us Ägypte uszoge si, hets so öppis no nie gäh. So öppis het bis hüt niemer gseh. Denket drüber noche, berotet euch und seit was ztue isch."

 

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Richter 18 vo 21

 

 

Richter 18 vo 21

 

18 Zu dr Zyt hets ke König gä z Israel. Dr Stamm Dan isch damals uf der Suechi nach me Gebiet gsi, wo er sech het chönne aasiedle, denn bis da ane hei d Daniter unter de Stämm Israels kes Erbe übercho.

2 D D Daniter hei füf Männer us ihrer Familie los gschickt, fähigi Männer us Zora und Eschtaol wo das Land sötte usspioniere und erkunde. Si sage zue nene: "Göhö, erkundet das Land. Als si im Bergland vu Ephraim zum Michas Hus kumme, hän si dert übernacht.

3 Ir nöchi vom Michas Huus hei si d Stimm vom junge Levite erkannt. Si si zu ihm gange u hei gfragt: "Wär het di daherbrocht? Was machsch du do? Was haltet di a däm Ort?"

4 Er het ne verzellt, was dr Micha für ne het gmacht u het gsait: "Er het mi aus si Priester ihgsteut."

5 Da hends ihn batte: "Bitte frag Gott ob eusi Reis erfolgrich wird si."

6 "Göht z friede", het der Priester zu ihne gseit. "Jehova isch mit öich uf eue reis."

7 Auso si di füf Manne witer gange und si nach Lajisch cho. Si hei gseh das d Mönsche dert eigeständig gläbt hei wie d Sidonier. Si si ruhig u sorglos gsi. Es het ke Eroberer im Land gäh, wo se unterdrückt het und ne zuesetzt het. Si si wit wäg vo de Sidonier gsi u hei o süsch mit niemerem öppis ztüe gha.

8 Wo d Manne zu irne Brüedere uf Zora u d Eschtaol zrü cho sind, hei si gfragt: "Wie isch es gsi?"

9 Sie hend antwortet: "Lönd üs loszieh und geg sie kämpfe. Mir hend gseh, dass es es sehr guets Land isch. Was wartet dir? Machet nech sofort uf u nämet ds Land i.

10 We Der dert häre chömet, wärde ihr es sorgigs Volk vorfinde, u das Land bietet vil Platz. Gott het's i euri Hand geh. Es isch es Gägend wo's a überhaupt nüt fählt."

11 Denn hei 600 zum Kampf grüschteti Männer us dr Familie vo dr Daniter vo Zora und Esstaol ufbracht.

12 Si hei uf Kirjath-Jearimm z Juda ufezoge u hei dert lageret. Drum nennt me dä Ort westlich vo Kirjath-Jearim bis hütt Mahane-Dana.

13 Vo dört hei si zum Bärgland vo Ephraim zoge u si zu Michaso Huus cho.

14 Di füf Männer, wo sech ufgmacht hei, zum d Gägend vo Lajisch uszspioniere, hei de zu irne Brüedere gseit: "Heit der gwüsst, dass es i dene Hüser es Ephod, Teraphim-Statue, e gschnitzti Figur und e Metallstatue git? Überleit, was Der wet mache."

15 Do hei si dert haut gmacht, u di foif Manne si zum Huus vom junge Levite bim Michas Huus u hei gfragt, wies ihm geit.

16 Di ganzi Zyt über si di 600 zum Kampf grüschtete Männer vo Dans am Iigang vom Tor gstange.

17 Die füf Männer, wo das Land hei usgspioniert, si inne um di gschnitzti Figur, ds Ephod, d Teraphim-Statue und d Metaufigur z hole. (Währenddesse isch dr Priester mit de 600 zum Kampf grüschtete Manne am Toreingang gstande.)

18 Si sy z Michas Huus gange u hei di gschnitzti Figur, ds Ephod, d Teraphim-Statue und d Metallfigur gno. Der Priester het zue nene gsait: "Was machet Der do?"

19 "Sig still! Säg nüüt!", hei si antwortä. "Chum mit u werde üses Beroter u Priester. Was isch besser für di: Priester im Huus vomene einzige Maa z sy oder für e Stamm u e Familie z Israel?"

20 Dem Priester het das gfunge. Är het ds Ephod gno, d Teraphim-Statue sowie die gschnitzti Figura gno u isch mit de Lüt mitgange.

21 Si hei umdreiht u hei sech wieder ufe Wäg gmacht – voreweg d Chind, ds Vieh u was si a Wärtvollem bsaesse.

22 Nachdem sech d Daniter es Stück vom Michas Huus entfernt hei, hei sech d Manne us Michas Nochberschaft sammlet u hei si i ghaute.

23 Wo si de Danitär zrügheie, hei sech die zu ne z träte u hei sech dr Micha gfrogt: "Was isch los? Werum het me nech zämegholt?"

24 Er het antwortet: "Ihr heit d Götter mitgno woni mir gmacht ha u dr Priester isch o mit öich wäggange. Was bliibt da no für mich? Wie chönd ihr da frage: 'Was isch los mit dir?'?'

25 D D Daniter hei ne warte: "Red nid i däm Ton mit üs, süsch gheie hässig Manne über di her, u das würd di u dini Hus¬gmeinschaft ds Läbe choste."

26 Denn hocke d Daniter ihre Wäg vor, un dr Micha, der sieht, dass sie stärcher gsi sin als er, het umkehrt un isch zrügg gange.

27 D Daniter hei d Götter gno, wo Micha gmacht het, u o si Priester mit u zoge nach Lajisch, wo d Mönsche ruhig u sorglos gläbt hei. Si tötte mit em Schwert u brönnt d Stadt nieder.

28 Keine isch dr Schtadt z Hilf cho, denn si het wyt vom Sidon entfernt i dr Talbene, wo zu Beth-Rehobd ghärt het, und ihri Bewohner hei mit niemerem süsch öppis z'tüe gha. D Daniter hei d Schtadt wider ufbout und si sech dert aagseit.

29 Si hei si Dane – nach ihrem Vater Dan, em Sohn Israels. Vorhär het d Stadt Lajisch gheisse.

30 Nähr hei d Daniter di gschnitzti Figur für sech uftue, u dr Jonathan, dr Sohn vo Gerschom, em Sohn vom Moses, u sini Söhn si Priester für e Stamm Dan – bis zu däm Tag, wo d Bewohner vom Land verschleppt worde sy.

31 Si hei di gschnitzti Figur ufgschteut, wo Micha gmacht het, u si isch dert blibe, solang s Hus vum wahre Gott in Silo gsi isch.

 

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Richter 17 vo 21

 

 

Richter 17 vo 21

 

17 Im Bärgland vo Ephraim het e Maa mit Name Micha glebt.

2 Er het zu sinere Mueter gseit: "Me het dir doch 1100 Silberstück weggno und du hesch deswege i minere Gägewart e Fluech usgsproche. Silber isch bi mir! I has gno." Do het d Muetter antwortet: "Jehova sign min Sohn.

3 Denn het är syre Mueter die 1100 Silberstückli zrugg gäh, woru si gseit het: "I wirde das Silber ämu für Jehova heilige, damit der e gschnitzti Figur und e Metallstatue dervo chasch mache. I gib's der itz wider."

4 Nochdem är syr Mueter ds Silber het zrügg gäh, het si 200 Silberstück gno u em Silberschmied gä. Er het e gschnitzti Figur gmacht und e Metallstatue, u si si im Michas Huus ufgschteut worde.

5 Dä Maa – Micha – het es Götterhuus gha. Er het e Ephod und Teraphim-Statue gmacht u het eine vo syne Söhn iighockt, das er ihm als Priester dient het.

6 Zu de Zyt hets kei König gä z Israel. Jede het was i sine Ouge richtig gsi isch.

7 Jetz isch da in Bethlehem in Judas ä junge Maa us dr Familie Judas gsi. Er isch der Levit gsi und het scho e Zyt lang dert gläbt.

8 Dr Maa het d Schtadt Bethlehem uf dr Suechi nach eme andere Wohnort verlore. Uf syre Reis isch är im Bärgland vo Ephraim zu Michas Huus cho.

9 Micha het ne gfragt: "Woher chumsch du?" Er het zantwort: "I bi es Levit aus Bethlehem in Juda. Bi ungerwägs zum mer e Ort z sueche woni cha wohne."

10 "Blib bi mir", het dr Micha gseit, "und diene mir aus Beratera u Priester. Du bechunnsch vo mir zäh Silberstückli im Jahr, e Chleiderusstattig u dis Ässe." Da isch dr Levit inne gange.

11 Dr Levit isch auso parat gsi, bim Micha z bliebe, u dr jung Maa isch wie eine vo sine Söhn worde.

 

12 Au het dr Micha dr Levit iigetzt, damit er ihm als Priester dient het, und er het im Michas Huus gwohnt.

13 Micha het denn gseit: "Jitz weiss i, dass Jehova guet zu ma wird sy, denn dr Levit isch mi Priester worde."

 

 

 

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Richter 16 vo 21

 

 

Richter 16 vo 21

 

16 Einisch isch dr Simson uf Gasa gange. Dert het er en Prostituierti gseh und isch zu ihre inne gange.

2 Wo me de Bewohner vo Gasa brichtet het: "Simson isch hie", hei si ne umgstellt und hei ihm d Nacht über im Stadtor uflaucht. Si hei sech di ganz Nacht ruhig verhalte. "Wenn's hell wird, tüen mer ne töte", hei si sech gseit.

3 Simson isch aber nume bis Mitternacht dert liege blibe. Denn isch er ufgstande, het d Flügle vom Stadttor ipackt u die beide Sitenepföschte u het se mitsamt em Riegel usegrisse. Är hockt se uf d Schultere u het se uf d Gipfu vom Bärg gegenüber vo Hebron troffe.

4 Nochane het er sech ine Frou im Tala Sorek verliebt. si het delila gheisse

5 D Füürschteli vo de Philister si zu ihrem u gseid: "Überlischte ihnb u findet use, wohär er soviu Chraft het u wie mir ne überwältige u fessle u i üsi Gwalt chöi bringe. Für das bechunnsch vo jedem vo üs 1100 Silberstück."

6 Delila het spöter zu Simson gseit: "Bitte verrate mir, wo du so viu Chraft hesch und womit me di cha fessle und bezwinge."

7 Simson antwortet: "We mer mi mit sibe frische Bogesehne fesslet, wo nid ustrochnet sy, wird i so schwach wi jede angerne Mönsch."

8 Da hei d Philisterfüürschte Delila sibe frische, nid ustrochnete Bogesehne bracht und si het ne drmit gfässe.

9 Nachdem sech einigi ir Innekammere uf d Lauer hei gleit gha, het ihm de Delila zue grüefe: "Simson, d Philischter sy da!" Druf riss är d Bogesähne usenand. Si hei sech ufglöst wie Flachsfäde im Füür. Wohär sy Chraft isch cho, isch aber es Gheimnis bliebe.

10 Delila het denn zum Simson gseit: "Du hesch mi daregleit u mi beloge! Jitz säg mer doch wo me di cha fessle."

11 Er het antwortet: "We mi mit nöie, unbenutzte Stricke fesslet, wird i so schwach wie jede angeri Mönsch."

12 Also het de Delila nöii Stricki gnoh, het ne demit gfrässe und het rüefe: "Simson, d Philischter sy da!" (Di ganz Zyt hei Männer i der Innekammere uf der Lauer.) Da riss är d Stricki vo sine Arme aus wäre's Fäde.

13 Druf het de Delila zu Simson gseit: "Bis jetzt hesch mi inegleit und mi beloge. Säg mer wo me di cha fessle." Är het zantwort: "We du di seb Zöpf uf mi Chopf mit de Chettfäde im Webstueu vrwebsch."

14 Also het si sy Zöpf mit emene Webepflock fäscht gsteckt u het ihm zue gruefe: "Simson, d Philischter sy da!" Do het är ufwachet u het dr Pflock mit de Chettfäde use risset.

15 "Wie chasch säge: 'I lieb di', wenn mir dis Herz nid ghört?", het si ihm vor gschafft. "Drü Mal hesch mi jitz iigleit u mir nid verrate, wohär dini grossi Chraft chunnt."

16 Wül si ihm Tag für Tag zuesetzet und Druck uf ne usüebt het, het er's nümm chönne verträge.

17 Schliesslech het er ire sis Härz göffnet u gsait: "A mi Gring isch nie e Schermässer cho. I bi nämlech syt mire Geburt e Nasiräer Gottes. We mini Hoor abgschnitte wärde, verloht mi mi mi Chraft u i wirde so schwach wie aui angere."

18 Wo de Delila gmerkt het, dass er ihre sys Härz het göffnet, het si der Philischterfüürschte sofort usrichte lo: "Chömed uuuf! Dsmol het er mir sys Härz göffnet." Do si zu ihre cho u hei ds Gäud mit bracht.

19 Si het dr Simson uf ihre Chnü iischlofe u het denn e Maa gruefe, damit er ihm sy sibä Zöpf abschnitt. Vo dert a het si Gwalt über ihn gha, wüu ihm sy Chraft verlüre het. 20 Wider het si bruefe: "Simson, d Philischter sy da!" Er het uf gwachse un het gsait: "I wirde mi wie di andere Mal befreie un entkumme." Doch ihm isch nid bewusst gsi, dass d Jehova ihn verlah het.

21 Da hei nä d Philischter packt und hei ihm d Ouge us bohrä. Si hei ne uf Gasa durab bracht und hei ne mit zwöi kupferä Chettä gfesslet. Är het de im Gfängnis müesse Getreide mahle.

22 D Haar uf sim Chopf, wo me ihm abgschnitte het, fange jedoch wider a z wachse.

23 Eme Tag hei sech d Philischterfüürschte versammlet, um ihrem Gott Dagon es grosses Opfer darzbringe und z feschte. Si hei gseit: "Üse Gott het üse Feind Simson i üsere Hand gäh!

24 Wo d'Lüt ne hei gseh, priise si ihre Gott: "Üse Gott het üse Feind i üsere Hand gäh – dä, wo üses Land verwüschtet u so viu vo üs umbrocht het."

25 Wüu si i gueter Stimmig sy gsy, hei si verlangt: "Rüeft Simson, mir wei chly Spass ha." Da hei si de Simson usem Gfängnis grüefe, damit er se unterhaltet. Me het ne zwüsche d Süüle gstellt.

26 Simson het zu däm Junge gseit, wo ne a der Hand ghalte het: "La mi d Süüle alange, wo ds Huus stütze, das i mi dert cha alehne."

27 (Übrigens isch ds Huus volle Manne u Froue gsi. Aui Philisterfüürschte si da gsy, u vom Dach hei öppe 3000 Manne u Froue zue gseh, wie me sech über Simson luschtig het gmacht.)

28 Simson het etze zo Jehova grüeft: "Souveräner Herr Jehova, erinnere di bitte a mi. Gib mer bitte nume no das einisch Chraft, o Gott das i mi a de Philischter für eis vo mine beide Ouge cha räche."

29 Dänn isch dr Simson di beide Mittelsüüle aagfasst, wo ds Huus stützt hei, - die eint mit dr rächte u die angeri mit dr linke Hand – u het sech drgäge gstumme.

30 Er isch usegrüert: "Lass mi mit de Philischter stärbe!" Dänn het är mit aller Chraft gäge d Süüle drückt, u ds Huus isch uf di Fürschte und alli andere gfalle, wo im Huus sy gsy. So het Simson bi sym Tod meh tötet als i sym ganze Läbe.

31 Später sy sini Brüedere u di ganz Familie vo sim Vater cho zum nä hole. Si hei ne ufe bracht u hei ne zwüsche Zorau u Eschtaol im Grab vo sim Vater Manoach begrüesse. Simson isch 20 Jahr lang Richter z Israel gsi.