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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Richter 3 vo 21

 

 

Richter 3 vo 21

 

3 Das si d Völker, wo Jehova im Land het la bliebe, um d Israelite, wo keini dr Krieg gege Kanaan mitgmacht hei, uf d Prob z stelle

2 (so sötte nachfolgende Generatione vo Israelite wo so Kriege nonig erlebt hei, erfahrige sammle):

3 di füf Philisterfüürschte u alli Kanaaniter, wo Sidonier u d Hiwiter, wo im Libanongebirge hei gwohnt, vom Berg Baal-Hermon bis uf Lebo-Hamatha.

4 Dür si sind d Israelite uf d Prob gstellt worde, öb si d Gebot Jehovas würde halte, won er ihrne Vätere het dür Moses gäh.

5 D Israelite hei also under de Kanaaniter, de Hethiter, de Amoritere, de Perisiter, de Hiwitter u de Jubusiter lebt.

6 Si näme sich d Töchter vo dene Völker z Fraue, hürate ihri eigete Töchter mit ihrne Söhn u fange ah ihre Götter z diene.

7 So hän d Israelite gmacht, was in Jehovas Auge schlecht war. Sie vugässä Jehova, ihre Gott, un bäte d Baalej un di heilige Pfähle a.

8 Da het Jehovas Zorn gäge Israel gflammet u är hets i d Hand vom Kuschan-Rischathajim gäh, em König vo Mesopotamie. D Israelite diente Kuschan-Rischathajim acht Jahr lang.

9 Wo d Israelite z Jehova um Hilf grüefe sy, het d Jehova ne e Rätter gäh, zum se z befreie:m Othniël, der Sohn vom Kalebs jüngerem Brüeder Kenas.

10 Dr Geischt Jehovas isch über Othniël cho und er isch Richter z Israel. Won er i d Schlacht zoge het, het d Jehova Kuschan-Rischathajim, de König vo Mesopotamie gäh, i sym Hand, sodass er dr Kuschan-Rischathajim bsiegt het.

11 Nohär het ds Land 40 Johr lang Rueh gha. Dänn isch Otniël gstorbe, dr Sohn vom Kenas.

12 Und wieder fange Israelite ah, z tue was z Jehovas Ouge schlächt isch gsy. Drum het Jehova zue glo, dass dr Moabiterkönig Eglon sie bsiegt het, denn sie hän gmacht, was in Jehovas Auge schlächt isch.

13 Üsserdem het sich Eglon mit de Ammoniter un de Amalekiter vubündet. Sie hän Israel aagriffe un nähmä d Palmeschtadt ii.

14 Di Israelite dient am Moabiterkönig Eglon 18 Jahr lang.

15 Dänn sy zu Jehova um Hilf u Jehova het ne e Rätter gäh: Ehud, der Sohn Geras, e Benjaminiter wo Linkshänder isch gsy. Dür nen hei d Israelite Tribut a dr Moabiterkönig Eglon gschickt.

16 Ungerdesse het sech Ehud ä zwöischnidigs Schwert gmacht, wo ä Elle lang isch gsi u het s under sim Gwand ar rächte Hüfti befestigt.

17 Denn het er em Moabiterkönig Eglon dr Tribut übergäh. Dr Eglon isch übrigens e sehr dicke Maa gsi.

18 Nachdem Ehud dä Tribut abglieferet het, het er d Träger wegschickt.

19 Är het dergäge bi de Götzebiuder i der Nöchi vo Gilgau umkehrt, isch zu Eglon zrügg gschtange u het gsait: "O König, i ha e gheimi Botschaft für di." "Ruhe!", bpfiehl der König. Druf si alli syni Diener uusä.

20 Der Kenig hockt elei i sim chüele Dachzimmer, wo Ehud zu ihm ghockt het u gsait het: "Ich ha e Botschaft vo Gott für di." Druf erhobt sich Eglon vo sim Thron.

21 Da het Ehud mit syre linke Hand z Schwert a sire rächte Hüfti zoge u het's ihm i Buch gschtosse.

22 Es verschwand samt em Griff im Fett. Ehud het's im Buch laa stecke und dr Darminhalt isch use cho.

23 Ehud het däne d Türe vom Dachzimmer hinger sich zue gmacht, het si abegschlosse und isch dür d Vorhalle usegange.

24 Nochdäm er isch gange, si d Diener zrü cho u hei gseh, das d Türe vom Dachzimmer verschlosse si gsy. Da hei si gseit "Er het sicher müesse usträtte u isch ir chüele Innekammere."

25 Si hei so lang gwartet, bis es ne piinlech isch worde. Wo er d Türe vom Dachzimmer immer nonig het uftue, hei si de Schlüssel gno u hei si ufgschlosse. Da hei si ihre Herr tot uf em Bode gseh lige.

26 Während si no zögeret hei gha, het der Ehud chönne entcho. Er isch a de Götzebilderna verbi gloffe u het sicher uf Seira glanget.

27 Woner im Bärgland vo Ephraim aacho isch, het er ds Horn bliebe, u d Israelite hei mit ihm ar Spitze usem Bergland abezoge.

28 Do het da zue nene gsait: Folge ma, denn Jehova het äiri Gegna, d Moabiter, in äiri Hand ge. Do folge sie nem un bäte d Jordanfurte, so dass d Moaba nit flege kenne. Sie hän nemads ibalose.

29 D Israelite hend damals öppe 10'000 Moabiter tötet, alles starchi, tapferi manne. Kein einzige entkam.

30 A däm Tag het sech Moab Israel müesse unterwerfe und das Land het 80 Jahr lang Ruhea gha.

31 Uf Ehud het dr Schamgar gfolgt, dr Sohn Anaths. Er het 600 Philischter mit eme Rinderstachel tötet. Au är het Israel rettet.

 

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Richter 2 vo 21

 

 

Richter 2 vo 21

2 Jehovas Ängel isch de vo Gilgal uf Bochim ueche gange u gseid: "I ha öich us Ägypte usegfüert und is Land brocht, dasi eue Vorfahre mit emene Eid zuegsichert ha. Usserdäm hani gseit: 'I wirde mi Bund mit öich niemals bräche.

2 U dir eurersiits söttet euch nid mit de Bewohner vo dem Land verbünde. Ihr söttet ihri Altär zerstöre.' Aber ihr heit nid uf mini Stimm ghört. Werum heit der das do?

3 Deswege han i au gseit: 'Ich wird d Bewohner vom Land nid vor öich vertribe. Si wärde nech zur Fäll wärde u ihri Götter zum Köder.'

4 Als Jehovas Engel wo zu de Israelite gseit het, fange si a brüele.

5 Da hei si der Ort Bochim gnennt und Jehova dert Opfer bracht.

6 Nachdem Josua d Israelite weggschickt het, isch jede zu sim Erbe gange zum das Land in Bsitz näh.

7 Des Volk deent Jehova witer zue d Ziit Josuas un zur Ziit dr Älteschte, de Josua ibalebt hän un alli grosse Tade Jehovas fir Israel gsähne hän.

8 Jehovas Diener Josua, dr Sohn Nuns, isch im Alter vo 110 Johr gstorbe.m

9 Me het ihn uf sym Erbesitz begrüesst, z Timnath-Heres im Bergland vo Ephraim, nördlich vom Berg Gaasch.

10 Die ganz Generation isch mit ihrne Vorfahre vereint worde, u nachher isch e anderi Generation cho, wo Jehova nid kennt het und nid gwüsst was er für Israel gmacht het.

11 D Israelite si tate, was in Jehovas Ouge schlächt isch gsy, und diente den Baale.

12 So vulosse sie Jehova, den Gott ihra Vädare, der sie üs Ägypte usegfiehrt het. Sie sin andere Götta nohch, d Götta vu d umliegende Velka, sie vubiege sich vor nene un krenkt Jehova.

13 Si hei Jehova verlüre u bätte Baal u d Aschtoret-Figure ah.

14 Da het Jehovas Zorn gäge Israel gflammet und er het's vo Plünderer usruuche loh. Är het si irere Find rings umegä, so das si sech nüm hei chönne gäge si behoupte.

15 Wohin sie au gehn, war d Hand Jehovas gäge sie, un Unglück kummt iba sie, so we Jehovas gsait het un we Jehova's ne gschwore het. Sie ware im grosse Not.

16 Da het d Jehova ihne immer wieder Richter gä, wo si us dr Hand vo de Plünder befreit hei.

17 Doch si hei o nid uf d Richter ghörte, sondern hei sech wie prostituierti andere Götter ane gäh und hei sech vor ne vrbiegt. Sie vufihre schnell vu däm Wäg ab, den ihri Vorfahre ware. Sie ware nit we ihri Vorfahre, de d Gebot Jehovas ghorcht hän.

18 Wenn d Jehova dene e Richter gä het, isch Jehova dem Richter bi gstande und het si us dr Hand vo ihrne Find rettet, solang dr Richter glebt het. Jehova het nämlech Mitleid gha, wenn si gstöhnt hei, wüu me se unterdrückt und misshandlet het.

19 Doch we dr Richter gstorbe isch, hei si wider verwärflecher ghandlet aus ihri Vätere. Si si andere Götter nacheglofe, diente ne u vrbiege vor ne. Si hei ihri Praktike gäh und ihres sturs Verhalte nid uf.

20 Schliesslech flammte Jehovas Zorn gäge Israel uf und er het gseit "Di Vouch het dr Bund woni mit sine Vorfahre gschlosse ha, broche u nid uf mi ghört.

21 Ig wird kes einzigs vo de Völker wo nach em Josua Tod no da sy gsy, vor ihm vertrybe.

22 So will i prüefe ob Israel uf em Wäg Jehovas gah wird, wies sini Vätere ta hend."

23 Jehova het dia Velka gloo. Er het sie nit sofort vubrocht un het sie nit in Josuas Hand ge.

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Richter 1 vo 21

 

 

Richter 1 vo 21

RICHTER

1 Wo Josua gstorbe isch, hei d Israeliten Jehova gfrogt: "Wär vo üs söll zerscht gäge d Kanaaniter i Kampf zieh?"

2 Jehova antwortet: "Der Stamm Juda. I gib das Land i sini Hand."

3 Do hei d Manne vom Stamm Juda zu irne Brüedere vom Stamm Simeon gseit: "Chunnt mit üs i ds Gebiet, wo üs zueteilt worde isch, u kämpft mit üs gäge d Kanaaniter. Denn göh mer mit öich in Öies zueteilts Gebiet." Also isch dr Stamm Simeon mitgange.

4 D Manne vo Juda zoge los u d Jehova het d Kanaaniter und d Perisiter i ihri Hand gäh. Si hei z Besek 10'000 Ma bsiegt.

5 Z Bsek hei si uf Adoni-Bsek trage. Si hei dört gäg ihn kämpft und hei d Kanaaniter und d Perisiter bsiegt.

6 Aus em Adoni-Bsek floh, hei sy ne verfolgt. Si hei ne fasset u hei ihm d Duume und di grosse Zää abschlüge.

7 Da het dr Adoni-Bsek gseit: "I ha 70 Könige d'Duume u di grosse Zähn abgschlage u se sammle itz ässe unger mim Tisch uf. Gott het mir zrügzahlt, was i doh ha." Me het nen de nach Jerusalem brocht, wo er gstorbe isch.

8 Üsserdem hän d Männa vu Juda gege Jerusalem kämpft un eroberte's. Sie hän d Iiwohner mit däm Schwert un schteckt d Schtadt in Brand.

9 Nachhär hei d'Juda Manne gäge d' Kanaaniter i Kampf zoge, wo im Bärgland, im Näggäb u ir Schephelaj gwohnt.

10 Juda het d Kanaaniter z Hebron griffe (Hebron het früecher Kirjath-Arba gheisse) un het Schai, Achiman un Talmai bsiegt.

11 Vo dert sy si witer marschiert und hei gäge d Iiwohner vo Debir kämpft. (Debir het früecher Kirjath-Sepher gheisse.)

12 Do het dr Kaleb gsait: "Wer Kirjath-Sepher aagrifft u ynimmt, überchunnt mi Tochter Achsa zur Frou."13 Othniël, der Sohn vom Kalebs jüngerem Brüeder Kenas, het d Schtadt eroberet. Also het em Kaleb sy Tochter Achsa zur Frou gäh.

14 Uf em Wäg hei drängt Achsa ihn ihre Vater um es Stück Land z bitte. Denn isch si vo ihrem Esel.a Kaleb het si gfragt: "Was möchtisch?"

15 Sie het zu ihm gseit: "Bitte gib mir doch als Zeiche vo dim Segä es Gschänk. Ha vo dir nume es Stück trochnigs Land im Süde becho. Deswege hätti gern no Gulloth-Majim." Da het dr Kaleb ihre Ober-Gulloth u Unter-Gulloth gä.

16 Di Nachkomme vo Moses Schwiegervater, em ne Keniter, hei mitem Stamm Juda vor Palmstadt zur Wildnis Juda südlech vo Aradu ufe zoge. Sie hei sech dert ungerem Volk a g'sidlet.

17 Dr Stamm Juda het aber mit syne Brüeder vom Stamm Simeon wyter marschiert. Si hei d Kanaaniter aagriffe, wo z Zephath hei gwohnt und hei d Stadt reschtilos zerstört. Drum hei si ihre dr Name Hormab.x18 Danach het Juda d'Städt Gasa, Askalon, Ekron und di derzueghörige Gebiet eroberet.

19 Jehova isch de Manne vo Juda bi gschtande u si hei ds Bärgland ygno. D Bewohner vo de Ebeni hei si allerdings nid chönne vertrybe, wüu si Kriegswage mit Iiseklinge gha hei.

20 Kaleb het Hebron übercho, so wi Moses's versproche het, u het vo dert die drei Söhn Enaks vertribe.

21 D Benjaminiter vertribe d Jubusiter, wo z Jerusalem gwohnt hei, jedoch nid. Drum läbed d Jubusiter bis hüt zäme mit de Benjaminiter in Jerusalem.

22 Inzwüsche hän d Nochkomme Josef uf Bethel ufezoge, um's azgriffe, un Jehova isch ne bi gschtande.

23 Wo si Bethel hei usschpioniere (d Stadt het übrigens früecher Lus gheisse),

24 hei si e Maa us dr Stadt cho. Si hei zu ihm gseit: Zeig üs doch, wi me i d Schtadt innechunnt, de verschone mer di.

25 Da het ne dr Maa der Zuegang zur Stadt zeigt. Si hei d Iiwohner mit em Schwert tötet, aber der Maa und sini ganzi Familie hei si la gah.

26 Er het ids Land vo de Hethiter zoge, het dert e Stadt buecht und het se Lus knüpft. So heisst si no hüt.

27 D Manasse hei Beth-Schean, Taanachj u die abhängige Ortschafte nid ihgnoh. Si vrtribe o nid d Iiwohner vo Dor, Jibleam, Megiddo und de abhängige Ortschafte. D Kanaaniter sy wyter blibe i däm Gebiet wohne.

28 Wo Israel stärker worde isch, het sie d Kanaaniter zur Zwangsarbeit verpflichtet, statt sie vollständig z vertrybe.

29 Dr Stamm Ephraim het die i Gse wohnende Kanaaniter nid vertribe. D Kanaaniter hei zmitzt gläbt unger ihne z Gseer.

30 Dr Stamm Sebulon het d Iiwohner vo Kitrone und Nahalolo nid vertribe. D Kanaaniter hei zmitzt unger ihne gläbt und si zur Zwangsarbeit verpflichtet worde.

31 Der Stamm Ascher het d Iwohner vo Akko, Sidon,q Achlab, Achsib, Helba, Aphiks u Rehobt nid vertribe.

32 D'Ascheriter hei zmitzt unger de Kanaaniter im Land glebt, wüu si nid vertribe.

33 Dr Stamm Naphtali het d Iiwohner vo Beth-Schemesch u Beth-Anathu nid vertribe, sondern het unger de Kanaaniter im Land glebt. D Iiwohner vo Beth-Schemesch u vo Beth-Anath hei Zwangsarbeit müesse für si leischte.

34 D Amoriter hei d Daniter is Bärgland zrügg drängt. Si hei nid i d Ebenea vordringe la.

35 D Amoriter sy im Gebirg Heres bliebe, z Ajalon u der Schaalbi wohne. Doch wo d Nochkomme Josephs stärcher worde sy, hei sy d Amoriter zur Zwangsarbeit verpflichtet.

36 Ds Gebiet vo de Amoriter het sech vom Akrabbim-Ufstieg u vo Sela a ufwärts erschtreckt.