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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüch 22 vo 31

 

 

Sprüch 22 vo 31

 

22 E guete Name isch meh wärt aus grossi Riichtum. Gachtet si isch besser aus Silber und Gold.

2 Der Richi und der Arme hei Folgendes gmeinsam: Jehova het sie beidi gmacht.

 3 Dä Kluge gseht d Gfahr u wychtet dir us, d Unerfahre gö witer u bechöme d Folge z gspüre.

 4 Die Folg vor Demut u der Ehrfurcht vor Jehova isch Riichtum u Herrlichkeit u Läbe.

 5 Dorn u Falle si ufem Wäg vo Betrüger, doch wär sis Läbe liebt, hautet sech drvo färn.

 6 Bring amene Chind bi wele Wägs söll gah. O wenns aut wird, wird's ne nid verloh.

 7 Dr Richi herrscht über de Arme u wär sech öppis borgt, isch es Sklave vom Leihende.

 8 Wer Ungerechtigkeit sät, wird Unglück ernte, u der Stock vo sinere Wuet wird zerbroche.

 9 Wer grosszügig isch, wird gsegnet wäre, denn er teilt si Ässä mit däm Arme.

10 Vertrib dr Spötter und dr Stryt hört uf. Striitigkeite und Beleidigunge finde es End.

11 Wär es reins Härz liebt u agnehmi Wort findet, wird der König zum Fründ ha.

12 Jehovas Ouge bhüte Erkenntnis, aber d Wort vom Treulose stösst er um.

13 Dä Fuul seit: "Duuse isch e Löwe! I wirde zmitzt uf em öffentliche Platz tötet!"

14 Der Muul verdorbene Froue isch e tiefi Grube. Der vo Jehova Verurteilte wird inegheie.

15 Dummheite sitze im Herze vomene Chind, doch konsequänti Erziehig entfernt si vo ihm.

16 Wer den Armen betreit um sech z bereichere und wär am Richi Gschänkli macht wird in Armuet ende.

17 Neig di Ohr u hör uf d Wort vo de Wise zum di vo minere Erkenntnis z widme.

18 Denn es isch guet wenn se tüüf i dir bewahrsch, dass si aui ständig uf dine Lippe si.

19 Damit dis Vertraue uf Jehova setzisch gib der hüt Erkenntnis.

20 Ha dier nid scho gschribe und dir Rat gee und Erkenntnis vermittlet,

21 für di wohr und verlässlichi Wort z lehre, damit du mit eme gnaue Bricht zu dem chasch zrüchere wo di gschickt het?

22 Breube nit d Arme, wel er arm isch, un tritt nit di Recht vum Schwache im Schtadttor mit Fess,

23 als Jehova selbscht wird ihre Fall verträte, un na wird däne, de sie azege, des Läbä nähmä.

24 Hab ke Umgang miteme jähzornige Mönsch, u mit däm wo zu Wuetafalle nigt löh di nid ii,

25 damit nie si Wäg übernimmsch und e Schlinge um di leisch.

26 Sig nid unger dene wo sech mit Handschlag verpflichtet wo für Darlehe bürge.

27 Wed nüt hesch womit chasch zahle, wird me dis Bett under dir wäg näh.

28 Versetz ke alti Grenzmarkierig wo dini Vorfahre gsetzt hei.

29 Hesch e Maa gseh wo bi sinere Arbet gschickt isch? Er wird vor Könige stah u nid vor gwöhnliche Mensche.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüch 21 vo 31

 

 

Sprüch 21 vo 31

 

21 Ds Härz vomene Chünig glicht Wasserläuf in Jehovas Hand.

Är länkt's, wohin är o wott.

 2 Der Mensch haltet alli si Wäg für richtig,

doch Jehova prüeft d'Härze.

 3 Richtigi u grächti Tate

freue Jehova meh als es Opfer.

 4 Hochmüetigi Ouge und es arrogants Härz,

d Lüüchte vo de Böse, sy Sünde.

 5 D Plän vom Fleissige füehre sicher zum Erfolg,

aber jede hastige wird bestimmt verarme.

 6 Schätz, dur e verlognigi Zunge erworbe,

si wi ne verschwindende Dunst, e tödlichi Falle.

 7 Di Böse wärde dür ihri eigeti Gwaut wäggfägt,

denn sie weigere sich, gerecht z handle.

 8 Dr Wäg vomene Schuldige isch chrumm,

aber ds Tue vom Reine isch grad.

 9 Besser isch es, ufere Dachi z wohne

aus mitere striitsüchtige Ehefrau im gliiche Huus.

10 Der bös Mensch verlangt nach Schlechtem.

Är het kes Mitleid mit sim Mitmönsche.

11 Wenn ä Spötter bestraft wird, wärde d Unerfahre wyser,

u we e wisse Mönsch Iisicht bechunt, gwünnt är Erkenntnis.

12 Der Grechte beobachtet ds Huus vom Böse,

är stürzt d böse i ihres unglück.

13 Wer sys Ohr vor em Hilf vom Schwache verschliesst,

wird selber rüefe und kei antwort übercho.

14 Es gheims Gschänk beschwichtigt Zorn

u ä heimlichi Bstechig heftigi Wuet.

15 Für de Grächte isch es e Freud, grächt z handle,

aber für die wo böses tüe isch es schrecklech.

16 Wär dr Wäg vor Iisicht verlaht,

wird ir Gmeinschaft vo de im Tod Chraftlose ruhe.

17 Wär Vergnüege liebt, wird verarme,

wär Wii u Öl liebt, wird nid riich.

18 Dr Bös isch es Lösegäld für d Grechte

un dr Treulose wird anstatt vum Ufrichtige gnoh.

19 Besser isch es ir Wildnis z wohne

aus zäme mitere striitsüchtige, reizbare ehefrau.

20 Im Huus vom Weise sy kostbari Schätz u Öl,

aber de dummi verschlüüderet waser het.

21 Wär nach Gerächtigkeit u loyaler Liebi strebt,

wird Läbe, Gerechtigkeit u Herrlichkeit finde.

22 E Wiiser cha d Stadt vo de Starke erobere

u d Chraft, wo se vertroue, breche.

23 Wär uf sy Mul u sy Zunge achtet,

haltet sech us schwierigkeite use.

24 Ei amassende, überhebliche Prahler nennt me dä,

dä mit rücksichtslose Arroganz vorgeit.

25 Was e Fuuler begehrt, wird ne umbringe,

denn sini Händ wei nid schaffe.

26 Dä ganz Tag verlangt är begierig,

der Grecht aber git und hebt nüt zru.

27 Ds Opfer vomene Böse isch abscheulich,

ersch rächt wen ers mit böse Absicht darbringt.

28 Es züg wo lügt, wird umcho,

doch wer zuelost wird mit Erfolg ussäge.

29 Der bös macht es unverschämts gsicht,

aber dr wäg vom ufrichtige isch sicher.

30 Git weder Wiisheit no Unterscheidigs¬vermöge no Rat im Widerstand gäge Jehova.

31 Ds Ross isch füre Tag vor Schlacht grüschtet,

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüch 20 vo 31

 

 

Sprüch 20 vo 31

 

20 Dr Wy isch e Spötter, Alkohol isch unbeherrscht. Wär dur das uf abweg chunnt isch nid klug.

 2 Der Schrecke wo e Chönig verbreitet isch wi ds Knurre vomene Löie; wär ne zornig macht, riskiert sis Läbe.

 3 Es ehrt en Mensch, sich nid uf Striit izloh, doch jede Dumme wird i ihn verwicklet.

 4 Der Fuulä pflügt im Winter nit. Drum bättlet är ir ärnte wener nüt het.

 5 D Gedanke im Herze vomene Mönsch si wi tüüfs Wasser, doch wär Ungerscheidig¬vermöge het, schöfets use.

 6 Viu Mönsche rühme sech ihrere loyale Liebi, aber wär cha e treue Mah finde?

 7 Dr Grechte geit dr Wäg vor Integrität. Glücklech si sini Ching, wo nach ihm chöme.

 8 We dr König ufem Thron zu Gricht sitzt, sibt är mit de Ouge aues Bösi us.

 9 Wer cha säge: "Ich ha mis Härz gereinigt, i bi rein vo mire Sünde"?

10 Unehrlichi Gwichtsstei und falschi Maasse – beides isch für Jehova abscheulech.

11 Scho es Chind erchennt me a sine Tate – öb sis Verhalte ie u richtig isch.

12 S' losende Ohr u ds sehende Oug – Jehova het se beidi gmacht.

13 Liebi nid dr Schlof, susch wirsch arm. Öffne dini Auge und du wirsch mit Brot gsättigt.

14 "Das tougt nüüt, das tougt nüüt!", seit der Chöifer. Dänn geit er wäg und prahlt.

15 Es git gold und o viu koralle, aber d lippe vo de erkenntnis si öppis choschtbars.

16 Nimm emene mönsch ds gwand ab wener sech für ne fremde verbürgt het. Nimm ihm ds pfand ab wenrs fürne usländeri do het.

17 Dür Betrug erworbens Brot schmöckt emene Mönsch guet, aber när isch sis Muu vou Chies.

18 Plän glinge, wo me sech berätet, und mit wiiser Aleitig füehrt di Chrieg.

19 E Verlümder geit umä u verzeut Vertraulichs witer. Gib di nid mit öpperem ab wo gärn schwätzt.

20 Wer si Vater u sini Mueter verfluecht, das si Lampe wird usglöscht we d Dunkelheit chunt.

21 Es Erbe, wo me sech afangs dür Gier verschafft, wird am Ändi kei Säge bringe.

22 Säg nid: "I wird böses zrü zahle!" Hoffe uf Jehova und er wird di rette.

23 Unehrlichi Gwichtsstei sy für Jehova abscheulech und e betrügerischi Woog isch nid guet.

24 D Schritt vomene Mönsch wärde vo Jehova glänkt. Wie chan e Mensch si eiget Wäg verstah?

25 Es isch e Falle we ne Mensch vorschnell "Heilig!" rüeft u ersch speter drüber nahdänkt, was er globt het.

26 E wise Chünig siebt d Böse us und loht s Dreschrad über se rolle.

27 Dr Atem vomene Mönsch isch d Lampe Jehovas, wo sis tüüfschte Innere duresuecht.

28 Loyali Liebi und Treue behüte der König. Dür loyali Liebi stützt är sy Thron.

29 D Herrlichkeit junge Mönsche isch ihri Chraft u d Pracht aute Mönsche isch ihres graus Hoor.

30 Verletzige u Wunde entferne ds Böse u Schleg reinige ds Innerschte vomene Mensch.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüch 19 vo 31

 

Sprüch 19 vo 31

 

19 Besser arm sy u dr Wäg vor Integrität go aus dumm sy u Lüge verzeue.

 2 Es isch nid guet we e Mensch ke Erkenntnis het und wär übereilt handlet wo sündigt.

 3 D Dummheit vomene Mönsch bringt ne ufene verchehrte Wäg u i sim Härz chunnt Zorn gäge Jehova uf.

 4 Wohlstand vermehrt d Zahl vo de Fründe, doch wär arm isch, dä laht sogar sini Fründ im Stich.

 5 Es fautschs Züg wird nid ungstraft blibe, u wär bi jedem Atemzug lügt, wird nid dervo cho

 6 Viu bemühe sech um d Gunscht vomene Vornehme u wär Gschänkli macht het jede zum Fründ.

 7 En Armer wird vo allne sine Brüedere ghasst u ersch rächt vo sine Fründe gmiede. Är verfolgt se mit Bitte, aber kene reagiert.

 8 Wär a Vernunft gwünnt liebt sech sälber. Wär Unterscheidigs¬vermöge schätzt, wird Erfolg ha.

 9 Es fautschs Züg wird nid ungstraft blibe, u wär bi jedem Atemzug lügt, wird umcho.

10 Esch ned abracht, dass en unvernünftige z Luxus läbt u erscht rächt ned, dass en diener über förscht herrscht.

11 E Mönsch mit Isicht wird nid schnäu zornig und es isch öppis Schöns für ihn ä Fähler ds übergah.

12 D Wuet vom Chönig isch wi z'Chnurre vomene Löie, doch sy Gunscht isch wi Tau uf dr Pflanzewäut.

13 E dumme Sohn bringt si Vater is Unglück und e striitsüchtigi Ehefrau isch wien es ständig tropfends Dach.

14 Es Huus u Wohlstand erbt me vo Vätere, aber e verständigi Ehefrau isch vo Jehova.

15 Fuulheit laht eine i tiefe Schlaf gheie und e träger Mensch wird Hunger liide.

16 Wer die Gebot haltet bewahrt sis Läbe. Wär nid uf sini Wäg achtet, wird sterbe.

17 Wer zu de Schwache guet isch läht Jehova, und Gott wird ne für sis Tue belohne.

18 Erzieh di sohn, solang no hoffnig bestaht und mach di nöd schuldig a sim tod.

19 Wer jähzornig isch wird d Straf drfür zahle, wennd versuechsch ihm das erspare muesch immer widr tue.

20 Hör uf Rat und lahn dich erzieh, damitd i Zuekunft wiis wirsch.

21 E Mönsch het viu Plän im Härze, aber dr Rata Jehovas het Bestand.

22 Ds Begehrenswärt amene Mensch isch sini loyali Liebi. Und es isch besser arm zsi als e Lügner.

23 D Ehrfurcht vor Jehova füehrt zum Läbe. Wer se bsitzt, wird agnehm schlafe, ihm wird nüt schlächts gscheh.

24 Der Fuul grifft mit der Hand i d'Feschtmahlschale, aber de füehrt er se nid mau me zum Muul zru.

25 Schlag der Spötter, damit der Unerfahrene klug wird, und weis de Verständige zrecht, damit er meh Erkenntnis bechunnt.

26 Wär sy Vater schlächt behandlet u sini Mueter fortjagt, isch e Sohn, wo Schand u Unehr bringt.

27 Mi Sohn, we de nümme uf Erziehig ghörsch wirsch di vo de Worte vo de Erkenntnis entferne.

28 Es nutzlose Züüg schpottet über ds Rächt u der Muul vo de Böse schlingt Böses abe.

29 Uf d Spötter warte Urteile und ufe Rugge vo de Dumme warte Schläg.