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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüch 18 vo 31

 

 

Sprüch 18 vo 31

 

18 Wer sech absonderet, verfolgt sini eigete selbstsüchtige Wünsch. Alli praktischi Wisheit lehrt er ab.

 2 E dumme mönsch het kes interesse dra öppis z verstah. är zeigt lieber was i sim härz isch.

 3 Chunnt e böse Mönsch, chunt ou Verachtig, u Unehr bringt Schand mit sech.

 4 D Wort usem Muul sy wi tüüfs Wasser. D Quelle vor Wysheit isch e sprudländische Bach.

 5 Parteiliechkeit zugunschte vomene Böse isch nid guet, o nid, emene Grächte s Rächt vorzenthalte.

 6 Die Wort vom Dumme füehre z Striit u sys Muul rüeft nach Schläg.

 7 Dr Muul vom dumme isch sis Verderbe u sini Lippe si e Schlinge für sis Läbe.

 8 Die Wort vomene Verlümder sy wi Läckerbisse, me schlingt se i Mage abe.

 9 Wär bi dr Arbet ful isch, isch e Brüeder desse wo zerstört.

10 Dr Name Jehovas isch e starche Turm. Dr Grecht lauft inä und wird beschützt.

11 Dr Richi haltet sis Vermöge für e befestigti Stadt. I sire Ybildig isches wi ne schützendi Mur.

12 Vor em Sturz isch s'Härz vomene Mönsch hochmüetig und dr Herrlichkeit geit Demut vorus.

13 We öper e Antwort git bevor er zueglost het isch das dumm u beschämend.

14 Dr Geist vomene Mönsch cha ihn während ere Chrankheit stütze, aber wär cha e nieder¬gschlagene Geist verträge?

15 Ds Härz vom Verständige eignet sech Erkenntnis a u ds Ohr vor Wise suecht nach Erkenntnis.

16 Es Gschänkli öffnet em Mönsch dr Wäg. es verschafft ihm Zugang zu wichtige Lüt.

17 Wer si Fau aus Erschte darleit schiint rächt z ha – bis dr anger chunt u d Sach hingerfragt.

18 S Werfe vo Losen macht Striitigkeite es Endi und entscheidet zwüsche starche Gegner.

19 E gchränkte Brüetsch isch unnachgiebiger als e befestigti Stadt und mängi Strytigkeite sy wi d Riegel vonere Feschtig.

20 Vom Ertrag vom Mund wird der Mage vomene Mönsch gfüllt, er wird gsättigt mit däm was sini Lippe fürebringe.

21 Tood u Läbe lige ir Macht dr Zunge u wers gärn bruucht wird ihri Frücht ässe.

22 Wär e gueti Ehefrau findet, het öppis guets gfunde und Jehova schänkt ihm sini Gunscht.

23 Der Arme mues flehlech bitte, doch der Riich antwortet barsch.

24 Möngi Fründe sy parat, sech gägesitig z schade, aber es git e fründ wo feschter zu eim hebt als e brüeder.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüch 17 vo 31

 

 

Sprüch 17 vo 31

 

17 Besser es Stück trochnigs Brot z'Friede aus es Huus vou mit guetem Ässe u Striit.

 2 En Diener mit Isicht wird über en Sohn herrsche wo sech beschämend verhaltet. Wie eine vo de Brüedere wird er en Aateil am Erbe becho.

 3 Der Lüterungstiegle isch für Silber u der Schmelzoofe für Gold, doch Jehova isch der Prüefer vo de Herze.

 4 E schlächte Mönsch achtet uf verletzendi Wort und e Betrüger schänkt ere böse Zunge Ghör.

 5 Wer dr Arme verspottet, beleidigt sy Schöpfer, u wär sech über z Unglück vo anderne freut, blibt nid ungstraft.

 6 Änku si e Chrone für d Äutere u Vätere si dr Stouz vo ihrne Söhn.

 7 Uufrichtigi Wort passe nid zumene Unvernünftige, wi vil weniger de falschi Wort zumene Herrscher!

 8 Es Gschänk isch wienen Edelstei für si Bsitzer. Wohär sich o wändet, bringts ihm Erfolg.

 9 Wär e Überträtig vergit, bemüet sech um Liebi, doch wär ständig über ei Sach redt, trennt gueti Fründe.

10 Eis dütlichs Wort macht meh Idruck ufene Mönsch mit Verstand als 100 Schleg uf ei Tumme.

11 En schlechte Mensch suecht nume Ufstand, doch e gruusige Bote wird gschickt zum ihn bestrafe.

12 Besser vonere Bärin begägne wo ihri Junge verlore het als emene Unvernünftige i sinere Unvernunft.

13 We öper guets mit Bösem zrunzaut, verschwindet ds Schlächt nid us sim Huus.

14 E Striit azfange isch wie e Schleusse z öffne. Bevor dr Striit usbricht, zieh di zru.

15 Wär dr Böse frischpricht u wär de Grecht verurteilt – si beidi si für Jehova abschüellech.

16 Was nützts wenn der dumme d mittel het sech weisheit azigne, er aber nid ds herz derfür het?

17 E ächte Fründ zeigt immer Liebi und isch e Brüetsch wo für Zyte dr Not gebore isch.

18 E Mönsch wo es a Vernunft fählt bestätigt öppis dür Handschlag u leischtet Bürgschaft i Aweseheit vomene andere.

19 Wär Stryt liebt, liebt Überträtig. Wär si Iigang ufe macht, provoziert ä Sturz.

20 Wär es fautsches Härz het, dä erwartet nüt guets, u wär ä unehrlechi Zunge het schtürzt sech is Unglück.

21 Wer Vater vomene unvernünftige Chind wird, erläbt Chummer, und dr Vater vomene unverständige Chind het ke Fröid.

22 Es freudigs Härz isch e gueti Medizin, aber e niedergschlagene Geischt raubt eim d Chraft.

23 E böse Mensch nimmt heimlich Bestechig aa und vertreit dr Wäg vom Rächt.

24 De Mönsch mit Unterscheidigvermöge bhaltet d Weisheit im Blick, doch d Auge vom Dumme wandere bis as Ändi vor Ärde.

25 E unvernünftige Sohn macht sym Vater Chummer u paratet dä Schmärz, wo ne gebore het.

26 De Grächte z bestrafe isch nid guet und ehrewärti Mönsche z schlah isch gäge ds Rächt.

27 E Mönsch mit Erkenntnis haltet sech bim Rede zru und e Mönsch mit Unterscheidigsvermöge bliibt lah.

28 Sogar ä Dummer wird aus wiis betrachtet, wener schweigt, u wär sini Lippe verschliesst, aus verständig.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüch 16 vo 31

 

 

Sprüch 16 vo 31

 

16 Ein Mönsch leit sech sini Gedanke zrecht, aber d Antwort woner git chunt vo Jehova

 2 De Mensch haltet alli sini Wäg für richtig, doch Jehova prüeft d Beweggründ.

 3 Vertraue Jehova aues aa wo de tuesch und dini Plän wärde glinge.

 4 Jehova macht alles eso, dass es sim Vorhabe dient, sogar dr Böse für dr Tag vom Unglück.

 5 Wer es stolzes Härz het, isch für Jehova abscheulich. Sig versicheret: Er wird nid ungstraft blibe.

 6 Dür loyali Liebi und Treue wird Vergehe gsühnt und us Ehrfurcht vor Jehova vermiidet me Schlächts.

 7 We sech Jehova über d Wäg vomene Maa fröit, de sorgt er drfür, das sälber sini Feinde z'Friede mit ihm läbe.

 8 Besser wenig mit Gerechtigkeit als es grosses Ikomme mit Unrecht.

 9 Dr Mönsch plant im Härze si Wäg, doch Jehova lenkt sini Schritt.

10 Inspirierti Entscheidige sötted uf de Lippe vomene König sii. Er darf nie gägs Recht urteile.

11 Genaui Waage u Waagschale chöme vo Jehova. Aui Gwicht im Büttel sy sys Wärch.

12 Schlechti Tate sy für Königi abschüulech, denn dr Thron wird dür Grechtigkeit gfeschtigt.

13 Gerächti Wort gfalle Könige. Sie liebed dä, wo d Wahrheit seit.

14 D Wuet vomene König isch wine Todesbot, doch dr weisi Maa beschwichtigt se.

15 Im Liecht vom Gsicht vomene Chönig ligt Läbe. Sy Gunst isch wi ne Wulche mit Früeligsrege.

16 Wi viu besser isch es sech Wiisheit azigne aus Goud! Verständnis z erlange isch eher z erwähle aus Silber.

17 Dr Wäg vo de Uufrichtige füert vo Schlechtem wäg. Wär uf si Wäg achtet, rettet sis Läbe.

18 Stolz chunnt vor em Sturz u Hochmuet chunnt vorem Fau.

19 Besser demüetig si unger de Sanft aus Bütte teile mit de Überhebliche.

20 Wär innere Sach Isicht zeigt, wird erfougrich si und glücklech isch, wär uf Jehova vertrout.

21 Wär im Härze wys isch, wird verständig gnennt, u wär fründlech redt, het grösseri überzügigs¬chraft.

22 Isicht isch e quelle vom läbe für die wo si bsitze, doch Dumme wärde dür ihri eigeti dummheit bestraft.

23 Ds Härz vom Wise git sim Muul Isicht und sini Wort hei grösseri Überzügigs¬chraft.

24 Aagnähmi Wort sy e Honigwab, süess für d Seele u Heilig für d Glieder.

25 Es git e Wäg wo eim mönsch richtig erschiint, doch am Ändi füehrt er i Tod.

26 Dr Appetit vomene Arbeiter laht ne hert schaffe, denn si Hunger triibt ihn a.

27 E nutzlose Maa gräbt schlächts us, sini Worte si wines versengends Füür.

28 E Unruhestifter schafft Uneinigkeit und e Verleumder trennt engi Fründe.

29 E gwalttätige Mönsch verleitet sine Mitmönsche u füert ne uf e fausch Wäg.

30 Er zwinkert mit de ouge, während er intrige plant. er pressiert d'Lippe zämme während er unheil arichtet.

31 Graues Haar isch e schöni Chrone, we si ufem Wäg vor Gerächtigkeit gfunde wird.

32 Wär nid schnäu zornig wird isch besser aus ä Starker und wär sis Temperament beherrscht isch besser aus eine wo e Stadt iinimmt.

33 Das Los wird i Schoss gworfe, doch jedi Entscheidig dür das chunt vo Jehova.

 

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Sprüch 15 vo 31

 

 

Sprüch 15 vo 31

 

15 E sanfte Antwort wendet Wuet ab, doch es herts Wort laht zorn ufcho.

 2 D Zunge vode Weise wändet Erkenntnis guet a, aber usem Muul vo Unvernünftige schprudlet Dummheit.

 3 D Ouge Jehovas si überau, si beobachte di Schlächt u di Guete.

 4 E beherrschti Zunge isch e Baum vom Läbe, aber verdrechti Wort füehre z Verzwiflig.

 5 E Unvernünftige missachtet d Erziehig vo sim Vater, e Kluger laht sech korrigiere.

 6 Im Huus vom Grächte gits Schätz z Hüll u Füll, aber der Ertrag vom Böse bringt ihm Sorge.

 7 D Lippe vo de Wise verbreite Erkenntnis, nid so ds Härz vo de Dumme.

 8 Ds Opfer vo de Böse isch für Jehova abschüellech, ds Gebet vo de Ufrichtige isch jedoch e Freud für ihn.

 9 Jehova verabschütt dr Wäg vom Böse, doch är liebt dä wo nach Grechtigkeit strebt.

10 Erziehig erschiint däm schlächt, wo dr richtig Wäg verlaht, doch wär Zurechtwiisig hasst, wird sterbe.

11 Jehova het ds Grab und der Ort vor Vernichtig vou im Blick, wi viu meh no d Härz vo de Mönsche!

12 Dä Spötter liebt dä nid wo ne korrigiert, är holt sech ke Rat bi de Wiise.

13 Es frohs Härz laht ds Gsicht strahle, aber Chummer im Härze macht niedergschlage.

14 Ds verständige Härz suecht Erkenntnis, doch ds Muul vo de Unvernünftige ernährt sech vo Dummheit.

15 Für e nieder¬gschlagne si alli Täg schlächt, aber wär es fröidigs Härz het, für dä isch jede Tag es Fäscht.

16 Besser wenig und Ehrfurcht vor Jehova aus grosse Riichtum u Sorge.

17 Besser es Gricht Gmües wo Liebi herrscht aus e gmäschtete Stier wos Hass git.

18 E Hitzchopf schüürt Striit, aber wär nid schnäu zornig wird entschärft e Konflikt.

19 Dr Wäg vom Fuulä isch wi ä Dornäheckä, doch dr Pfad vo dä Uufrichtigä isch gäbnet.

20 E wisse Sohn macht sim Vater Freud, aber e unvernünftige Mönsch verachtet sini Mueter.

21 Dummheit isch e Freud für dä wos a Vernunft fählt, wär jedoch Unterscheidigs¬vermöge het, geit gradus.

22 Plän scheiteret we me sech nid mitenang berätet, aber dür viu Ratgeber wird öppis erreicht.

23 E Mönsch het Freud, wen er e richtige Antwort git, u wi guet isch doch es Wort zur richtige Zyt!

24 Dr Pfad vom Läbe geit ufwärts für dä, wo Isicht het, vom Grab unge füert är ne wäg.

25 Jehova wird ds Huus vom Überhebliche niederriisse, d Gränze vo de Witwe dergäge wird er schütze.

26 Jehova verabschütt d Plän vom Böse, doch agnähmi Wort sy für ihn dri.

27 Wär unehrleche Gwünn macht bringt sini Huus Gmeinschaft z Schwirigkeite, aber wär Bstechigs-gschänk hasst, bliibt am Läbe.

28 Ds Härz vom Grächte dänkt gründlech na, bevor's antwortet, doch us em Muul vo de Böse schprudlet Schlächt füre.

29 Jehova isch fern vo de Böse, aber das Gbet vo de Grechte ghört er.

30 Lüchtende Ouge erfreue ds Härz; e guete Bricht stärkt d Glieder.

31 Wer uf Zurechtwisig ghört, ds Läbe git, isch unter wiise Mönsche dehei.

32 Wär Erziehig ablehnt, däm isch sis Läbe nüt wärt, doch wär uf Zurechtwisig ghört gwinnt a Verstand.

33 D Ehrfurcht vor Jehova isch e Schuelig i Wisheit, u Demuet geit dr Herrlichkeit vorus.