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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Daniel 2 vo 12

 

 

Daniel 2 vo 12

 

2 I sim 2. Regierigsjahr het Nebukadnezar e Reihe vo Träum gha. Isch so ufgwühlt gsi, dass er nümm het chönne schlofe.

2 Da het dr König d Zauberprieschter, Beschwörer, Zauberer und Chaldäer aalüte, damit si ihm gseit hei was er tröimt het. Si si auso yrecho und si vor e König gstosse.

3 Der König het zu nene gseit: "I ha e Troum gha, und i bi ganz ufgwühlt, willi wott wüsse wasi tröimt ha."

4 D Chaldäer hei ihm uf Aramäisch erwideret: "Der König läbt ewig! Verzell üs, dine Diener, was du tröimt hesch und mir säge dir d Dütig."

5 Der Chünig het de Chaldäer antwortet: "I säg Öich für alli mal: We Der mir der Troum und sini Dütig nid mitteile, wärdeder i Stück ghaue und eui Hüüser wärde zu öffentleche WC gmacht.

6 Säget dir mir aber dr Traum u sini Dütig, de wärde ihr vo mir Gschänkli u ä Belohnig übercho u sehr geehrt wärde. Säget mr also dr Traum u sini Dütig."

7 Si hei zum zwöite Mau erwideret: "O König, verzeu dine Diener doch, was du tröimt hesch und mir wärde dr Troum düte."

8 Der König entgägä het: "I weis ganz genau, dass Der nume Zyt wei gwinne, wüu der wüsse, dass das mis letschte Wort isch.

9 Wenn ihr mir de Traum nid mitteilet, werded ihr alli ii und glichi Strof übercho. Doch dir heit beschlosse, mir öppis fauschs u Erlogenes z verzeue, bis sech d Laag änderet. Auso seit mir dr Troum, de weis i, dass Der ne ou chöi düte."

10 D Chaldäer hei em Chönig erwideret: "Es git uf der Erde ke einzige Mönsch wo cha mache, was der König forderet. So öppis het no ke grosse König oder Statthalter vo irgendemene Zauberprieschter oder Beschwörer verlangt.

11 Dr Chünig forderet da öppis Schwirigs, und es git niemer, wo s em König chönnt säge, ussert de Götter, wo nid unger de Stärbleche wohne.

12 Das het dr König dermasse in Rage versetzt, dass er dr Befähl het gä, aui wyse Männer Babylons umzbringe.

13 Wo dr Befähl isch cho und di wiise Manne sötte tötet wärde, gsuecht me o nach Daniel und syne Fründe zum se töte.

14 Da het sech dr Daniel taktvoll u vorsichtig a Arjoch gwandet, dr Oberschte vo de königleche Lybwach, wo scho ungerwägs isch gsi zum di wyse Manne Babylons töte.

15 Er het der Arjoch gfragt, der Beamte vom König: "Wieso het der König sone stränge Befähl gäh?" Druf het em Arjoch alles verzellt.

16 Daniel erschine vorem König u erbat sech vo ihm Zit, damit er ihm d Dütig chönnt mitteile.

17 Aaschlüssend isch dr Daniel i sys Huus gange u het sini Fründe Hananja, dr Mischaël u Asarja informiert.

18 Dr Daniel het si, dr Gott vom Himmel wäg däm Gheimniss für Erbarme azflee, drmit er und sini Fründe nid zäme mit de übrige wyse Manne Babylons umchämme.

19 Inere nächtleche Vision isch dr Daniel denn ds Gheimnis enthüllt worde und är priesst dr Gott vom Himmel.

20 Daniel vukündet: " Dr Name Gottes soll bis i alli Ewigkeit priese wäre, denn Wiisheit un Macht ghöre nem ällei.

21 Er änderet Zyte u Zytabschnitte, setzt Chönige ab u setzt Chönige ii, git Wiisheit de Wiisheit und Erkenntnis dene, wo Ungerscheidigs¬vermöge hei.

22 Er offebar töifi und verboorgni Sache, är weiss was im Dunkle isch, bi ihm wohnt ds Liecht.

23 Gott vo mire Vorfahre, dir danke ig u di priise wöu du mir Wiisheit u Macht gäh hesch. U itz hesch du mir das mitteilt worum mir di bätte hei, du hesch üs mitteilt was der König beschäftigt."

24 Aaschlüssend isch dr Daniel zum Arjoch gange, wo dr Kenig beuftragt het, di wyse Manne Babylons umzbringe, het zu ihm gseit: "Töte keini vo de weisse Männer Babylons! Bring mi zum König und i wirde ihm d Dütig mitteile."

25 Der Arjoch het der Daniel schnäll vor der König bracht u het ihm gmäudet: "Ich ha unter de Verschleppte us Juda e Maa gfunde, wo der Traum vom Chönig cha düte."

26 Der König het drufabe d Daniel gfragt, wo o der Beltschazar het gheisse: "Chasch mr würklech säge, wasi tröimt ha u wie dä Troum z düte isch?"

27 Daniel het em König gantwortet: "Keine vo de wysse Manne, Beschwörer, Zauberpriester und Astrologe cha em König ds Gheimnis enthülle, nach däm er fragt.

28 Aber es existiert e Gott im Himmel, wo e Offebarer vo Gheimnisse isch, u är het dr, dr König Näbukadnezar, eröffnet, was am Ändi vo dr Täg gscheh wird. Das isch di Traum u das sy d Visione wo uf dim Bett hesch gha:

29 O König, uf dim Bett hei dini Gedanke id Zuekunft gwanderet, u dr Offebarer vo Gheimniss het dir eröffnet, was gscheh wird.

30 Was mi betrifft isch mir das Gheimnis nid drum enthüllt worde wüu ig grösseri Wiisheit bsitze aus irgend es Läbände, sondern damit du, König, d Tütig und somit o d Gedanke vo dim Härz erfahrsch.

31 Während du träumt hesch, o König, hesch e gwaltigi Statue gseh. Di Statue isch riesig gsi, glänzti usergwöhnlich u het furterregend usgseh.

32 Der Kopf vor Statue isch us feinem Gold, Brust u Arme si us Silber, Puuch u Oberschenkel us Chupfer gsy,

33 d Bei us Ise un d Fess teils üs Ise un teils üs Ton.

34 Während witer ahluegt hesch, isch es Schtei usghaue worde – nid dür Mönschehand. Är het d Statue a irne Füess us Ise und dr Ton treit u het se vrschmätteret.

35 Da sy ds Ise, dr Ton, ds Chupfer, ds Silber u ds Gold, aues zäme, zerschmetteret u sy wie Spreu uf em Summerdreschplatz worde. Dr Wind het alles furt treit und es isch ke Schpur me drvo gsi. Doch dr Schtei, wo d'Statue troffe het, isch zumene grosse Berg worde u het di ganz Erde usfüllt.

36 Das isch dr Traum und itz wärde mr der Chönig d Dütig lo wüsse. 37 Du, o König – du König vo dr König, däm dr Gott vom Himmu ds Chönigrich, d Macht, d Stärchi u dr Ruhm het verloh

38 u i däm Hand het är Mönsche gä, wo si geng o wohne, we o d Tier vom Fäud u d Vögu vom Himmu u won är zum Herrscher über sie alli gmacht het – du sälber bisch dr Chopf us Gold.

39 Doch nach dir wird es anders Chönigriich ufträtte – gringer aus dis. Aaschliessend wird es wyters Königrich, es dritts, über di ganz Ärde herrsche – das us Chupfer.

40 Und ds vierte Königreich, es wird starch si wi Iise. Denn so we Ise alles andere vrtrümmeret un zue Schtoub zermahlt, ja we Ise, des zerschmetteret, so wird's alli di Kenigrich vrtrümmle un zerschmettere.

41 Und du hesch gseh, dass d Füess und d Zäh teils us Töpferton und teils us Ise bestande hei. Genauso wird ds Kenigrich teilt si, aber dennoch öppis vo dr Härte vom Eis i sich ha. Wüu wi du ja gseh hesch, isch ds Ise mit weichem Ton vermischt gsi.

42 Un so, we d Fuesszäh teils üs Ise un teils üs Ton gsare, so wird des Kenigrich teil stark un teils zerbrechlich si.

43 So wie du Iise mit weichem Ton vermischt hesch gseh, so wärde si mit em Volk vermischt sii, aber nid anenand hafte, das einte am andere, genauso wenig, wie sech Iise mit Ton vermischt.

44 Zur Zyt vo dere König wird der Gott vom Himmel es Chünigrich errichte, wo nie wird ungergah. Das Chünigriich wird a kei anderes Volk übergah. Es wird aui die Chönigriche zertrümmere u ihne es End mache, u selbst wirds für immer bestah.

45 Wüu du hesch ja gseh, dass usem Bärg es Schtei useghoue isch worde – nid dür Mönschhand – u är het ds Ise, ds Chupfer, dr Ton, ds Silber u s Gold vrschtrümmeret. Der grossi Gott het em König eröffnet, was ir Zuekunft passiert wird. Der Traum isch wohr u sini Dütig zueverlässig."

46 Da het sech dr König Näbukadnezar vor Daniel mit däm Gsicht zur Erde niedrig gworfe un het ihm sini Ehrerbietig erwiese. Usserdäm bfrogt er, ihm es Gschänkli z'gäh und Röicherwärch druf z'bringe.

47 Dr Kenig sait zum Daniel: "In dr Tat, aicha Gott isch ä Gott dr Götter un ä Herr dr Kenig un ä Offenbara vu Gheimnisse, denn dü hesch des Gheimnis lüfte."

48 Dr König het dr Daniel denn e höchi Rang verlore, het ihm viu choschtbari Gschänkli gä und het ne zum Herrscher über di ganzi Provinz Babylon und zum Oberpräfekte über aui wyse Manne Babylons ernennt.

49 Uf Daniel Wunsch hii het der König Schadrach, Meschach und Abednegos mit der Verwaltig vo der Provinz Babylon betrout. Dr Daniel säuber aber dient am Königshof.

 

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Daniel 1 vo 12

 

 

Daniel 1 vo 12

 

DANIEL

1 Im 3. Regierigsjahr König Jojakims vo Juda isch dr König Nebukadnezar vo Babylon uf Jerusalem cho und het's belageret.

2 Noch einiger Zyt het Jehova König Jojakim vo Juda i d Hand vom babylonische König gä, derzue ä baar Gägeständ usem Huus vom wahre Gott. Dr Kenig het d Gegeständ ins Land Schinar brocht, ins Hus vu sinem Gott un legt sie in däm Schatzchammere.

3 Denn befau dr König vo sim füehrende Hofbeamte Aschpenas, es paar Israelite herzbringe, drunter o settigi vo königlicher u edeler Herkunft.

4 Es söttet jugendlichi ohni irgend e makel si. Si sötte guet usgseh, Wysheit, Wüsse und Unterscheidigs¬vermöge bsitze und für dr Dienst am Königshof geignet sy. Är sött ne d Schrift u d Schpraach vor Chaldäer bibringe.

5 Usserdäm het dr König für si e täglechi Ration vo syne Delikatässe und sym Wy bestimmt. Ihri Usbildig sött drei Jahr duure u när söte si i Dienscht vom König trätte.

6 Under dene Jugendleche sy einigi us em Stamm Juda gsy, u zwar Danielb, Hananja, Mischaël und Asarjae. 7 Dr oberscht Hofbeamte het ne nöi Name gä. Dr Daniel het dr Name Beltschazzar übercho, dr Hanja dr Name Schadrach, Mischaël dr Name Meschach u dr Asarja dr Name Abednego.

8 Daniel beschlosse jedoch i sim Härze, sech nid mit de Delikatässe und em Wy vom Chönig z verunreinige. Är bat dr oberschte Hofbeamte auso um Erloubnis, sech nid müesse uf die Wiis verunreinige.

9 Dr wahri Gott het drfür gsorgt, dass dr oberscht Hofbeamte guet zum Daniel isch gsi u Erbarme mit ihm gha het.

10 Der oberscht Hofbeamte het zom Daniel gseid: "Ich fürchte mich vor mim Herr und König. Er het ja feschtgleit was Der söll ässe und trinke. Was, wenn er merkt, dass Der schlechter usgseht als di andere Jugendleche i euem Alter? De wär i üchwäg vorem König schuldig.".

11 Da het sech dr Daniel a dä Ufseher gwändet, wo dr oberscht Hofbeamte über Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja iigsetzt het:

12 "Mach bitte mit dine Diener zäh Tag en Tescht: Me söll üs Gmües ässe und Wasser z trinke gäh.

13 Nachher vergliiche üses Usehe mit däm dä Jugendleche, wo d Delikatässe vom Chönig ässe. Und je nachdäm was de gsehsch, entscheid was du mit üs, dine Diener, machsch."

14 Er isch uf ihre Vorschlag ihgange u het dr zähntig Tescht mit ihne gmacht.

15 Am Ändi vor zä Tag hei si besser u gsünder us aus aui Jugendleche, wo d Delikatässe vom Chönig ässe.

16 Dr Uufseh het die für si bestimmte Delikatässe und ihre Wy de immer wäg gsteut u ihne stattdesse Gmües gä.

17 Dä wahri Gott het däne vier Jugendleche Wüsse gä, es Verständnis vo de verschidenschte Schrifte sowie Wisheit. Dr Daniel het d Fähigkeit übercho, di unterschied¬lichschte Visione und Tröim z verstah.

18 Dr König het ä Ziit feschtgleit, wo si vor ihm söue erschiine. Nach Ablouf vo dere Zyt het dr oberscht Hofbeamte si vor Näbukadnezar bracht.

19 Wo dr König mit ihne het gredt, het sech ir ganze Gruppe niemer gfunge wie dr Daniel, Hananja, Mischaël u Asarja, u si sy dert blibe zum em König z diene.

20 Bi jedere Frag vom König, d Wysheit u Verständnis erforderet het, isch ihm gfange, dass si zähmau besser sy gsi aus aui Zauberprieschter u Beschwörer i sym ganze Riich.

21 Daniel isch bis zum erste Jahr vo König Cyrus blibe dert

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Daniel 10 vo 12

 

Daniel 10 vo 12

 

10 Im 3. Johr vom Perserkönig Cyrus het dr Daniel übercho, wo me o dr Beltschazzar het, e Offebarig. Di Botschaft het d Wahrheit entsprunge u het vonere grosse Usenander ghandlet. Er het d Botschaft verstande, und ihm isch Vuschtändnis worde über das verliehe, was er gseh het.

2 Damals hani getrout, drü volle Wuche.

3 I isse kes bsunders Ässe, ha ufe Gnuss vo Fleisch u Wi verzichtet u ha mi nid mit Öl i griffe, drü vou Wuche lang.

4 Am 24. Tag vom erschte Monet hani mi am Ufer vom grosse Fluss gfunge, vom Tigris.

5i ha uf blickä u eine i Lineli gchleidetä Maa gseh. Är het ä Gürtel us Gold agha, wo us Uphas gstammt het.

6 Si Körper isch wi dr Chrysolith gsy, sys Gsicht het wi ne Blitz glüchtet, syni Ouge sy wi brennendi Fackle gsy, sy Armi u Füess wi polierts Kupfer u sy Wort tüe wi dr Lärm vore grosse Möngi.

7 Nume ig, dr Daniel, het d Vision gha, d Männer i mire Begleitig hei si nid gseh. Dennoch het si es grosses Zitter packt, so dass si drvouliefe und sech versteckt hei.

8 Ig bi ellei zrügbliebe. Won i di gwautig Vision gseh ha, bin i chraftlos worde u het erbärmlich usgseh – my ganz Chraft het mi verlüre.i Während i dä Maa ha ghört rede, han i mit em Gsicht zum Bode i e tüüfe Schloof gsanket.

10 Denn het mi e Hand berüehrt und mi ufgrüttlet. I sött mi uf d Chnü ufrichte und mit de Händ abstütze.

11 Er het zu mir gseit: "Daniel, du sehr wertvolle Maa, achte uf die Wort, woni dir z säge ha. Und jetzt stah uf, stell di wider a di Platz, denn i bi zu Dir gsandt worde." Won er mir das gseit het, isch i zitternd ufgstande.

12 Nochane het er zu mir gseit: "Ha keh Angst, Daniel. Dini Wort si vom erschte Tag a ghört worde, wo dis Herz für ds Verständnis offe hesch u di vor dim Gott demüetigt hesch. Wäg dinem Wort bini cho.

13 Aber dr Fürst vom chindleche Perserrich het sech mir 21 Täg lang entgägegstellt. Doch de isch mir dr Michael z Hilf cho, eini vo de höchschte Fürschte, u i bi dert bi de Könige vo Persie bliebe.

14 Bi cho das du verstahsch wies dim Volk am Ändi vo dr Tag wird ergah, denn es isch e Vision für kommendi Täg."

15 Won er das gseit het, hani dr Chopf gsänkt u ha kes Wort me use bracht.

16 Da het eine berüehrt, wo wi ne Mönsch usgseh het, mini Lippe, u i ha s'Muu öffnet u gseit zu däm, wo vor mir isch gstande: "Mi Herr, d Vision laht mi vor Angst zittere und i ha ke Chraft me.

17 Wi sölli i, dr Diener vo mim Herrn, do mit minem Herrn redä? I ha ke Chraft me u mir stockt dr Atem."

18 Dä wo usgseh wi ne Mönsch, het mi es wyters Mal berührt u mi gschtärkt.

19 Denn het er gseit "Ha kä Angst, du sehr wertvolle Maa. Friede seg mit dir! Sig starch, ja sig starch." Während er mit ma schwätzt, fihl i mi gschtärkt un erwidert nem: "Sprich, mi Herr, denn dü hesch mi gschtärkt."

20 Er het gseit: "Weisch, werum i zu dir cho bi? I wirde etze zruggchere und mitem Fürste vo Persie kämpfe. Wenni weg gah wird dr Fürst vo Griecheland cho.

21 I wirde dir aber mitteile, was im Buech vor Wahrheit steit. Da isch niemer, wo mi i alldem tatchräftig ungerstützt üsserem Michael, üche Fürscht.

 

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Daniel 11 vo 12

 

 

Daniel 11 vo 12

 

11 Was mi betrifft, im erschte Johr vo Darius, em Meder, bini ufgstande zum ihn z'unterstütze und z'stärche.

2 Wasi der jitz säge isch d Wahrheit:Drü witeri Könige wärde für Persie ufträtte u dr vierte wird grössere Riichtum ufhoufe aus aui angere. Wener dür sis Riichtum starch worde isch, wird er aus gäge ds Königrich Griecheland ufbiete.

3 Und e mächtige König wird ufträte und über es usdehnts Riich herrsche u tue was ihm gfallt.

 4 Doch uf der Höchi vo syre Macht wird sys Königrich zerbräche u verteilt wärde nach de vier Himmels-richtige häre, auerdings nid a sine Nochkomme u nid mit dr gliche Herrschaft wi er se usüebt het. Denn si Kenigrich wird üsgrisse wäre un an anderi als de ibagoh.

5 Un dr Kenig vum Süde, des heisst eina vu sinene Firschte, wird schtarch wäre. Eina wird nem aba ibalege si un iba ä usdehnts Rich herrsche, mit grössere Herrschermacht als er.

6 Nach einige Jahr wärde si sech mitenang verbünde u d Tochter vom König vom Süde wird zum König vom Norde cho zum es Abkomme z schlüsse. Aba sie wird d Macht vu ihrem Arm nit bhalte un nit na sine Arm wäre bliebe. Sie wird ufgäh wäre, sie un de, de sie derthi bringe, un au der, der sie beziigt het, un der, der sie schtarch gmacht het in däne Ziit.

7 Ä junge Trieb us ihrne Wurzle wird a sy Schtell trätte, un er wird gäge ds Heer un gäge d Feschtig vom König vom Nord arucke, dergäge vorgah un der Sieg erringe.

8 Und mit dene Götter, Metallfigure, choschtbare Gägeständ us Silber und Gold und de Gfangene wird er nach Ägypte cho. Er wird sech einigi Jahr vom König vom Nord fernhalte,

9 der jedoch gege des Rich vum Kenig vum Süde arucke wird, schliesslich aba in sinere eigene Land zruckkehre wird.

10 Syni Söhn wärde sich füre Chrieg rüschte und es gwautigs, grossi Heer ufbiete. Är wird ganz bestimmt vorrucke und wie e Fluet alles überrolle. Doch de wird er zrüchere u Chrieg füehre bis hi zu syre Feschtig.

11 U dr König vom Süde wird volle Bitterheit abzieh u mit ihm kämpfe, das heisst mitem König vom Nord. Der wird ä grossi Schar ufbiete, aba de Schar wird in d Hand vum andere ge wäre.

12 U d Schar wird wäggfüehrt wärde. Sis Härz wird grossgültig und er wird bewürke, dass Zähtuusigi gheied. Sini starchi Stellig wird er aber nid usnütze.

13 Dr König vom Nord wird zrüchere und ä no grösseri Schar ufbiete aus zersch. Un am Ändi vu de Ziit, nach einige Jahr wird er ganz bestimmt mit emene grosse, guet usgrüschtete Heer kumme.

14 I dene Zyte wärde sech viu gäge dr König vom Süde erhäbe. Und d Gwalttätige under dim Volk wärde mitgrisse i dem Versuech, e Vision wohr wärde z lo, aber si wärde z Fall cho.

15 Dr König vom Nord wird cho und ä Belagerigswall ufschütte und ä befestigti Stadt iinäh. Und weder d Heere vom Süde no dene userwählti Manne wärdid schtandhaute. Si wärde kei Chraft ha standzhalte.

16 Dä, wo gäg ihn aerrückt, wird mache was ihm gfallt, u niemer wird vor ihm bestah. Är wird im schöne Land stah u d Macht zum Usrotte ir Hand ha.

17 Er wird entschlosse si, mit dr volle Wucht vo sim Chönigrich z cho, und es wird es Abkomme mit ihm gä. Er wird erfolgrich vorgah. Was d Tochter vo de Froue betrifft, es wird ihm gstattet wärde, se is Verderbe z stürze. Si wird nid standha u nümme ihm ghöre.

18 Er wird si Blick zru uf d Küschteländer richte und viu erobere. Un dä vo ihm verursachte Schand wird e Befählshaber es End setze, sodass di Schand ufhöre wird. Er wird se uf ne zrügfalle lo.

19 Denn wird är si Blick zrü uf d Feschtige vo sim eigete Land richte, und er wird stolperä und gheie und nid zfinde si.

20 A sini Steu wird eine trätte wo e Iitriber dür ds prächtige Königriich lat la z zieh. Doch innerhaub vo wenige Tag wird er vernichtet wärde, aber weder im Zorn no ir Schlacht.

21 An sini Stell wird e verachtete Mönsch trätte u me wird ihm nid d Würde vom Königtum zueteilwärde lah. Ire Zyt vor Sicherheit wird er ihzieh u sech dür Lischt ds Chönigriich sicherä.

22 U d Fluet vo de Heere wird sytwäge wäggfägt wärde und si wird vernichtet wärde wie o der Füehrer vom Bund.

23 Wöu me sech mit ihm verbündet het, wird er betrüge u ufstige u mächtig wärde dürnes chlises Volk.

24 Während ere Zyt vor Sicherheit wird är i di beschte Gebiet vor Provinz cho u tuet, was sini Vätere u d Vätere vo sine Vätere nid hei gmacht. Raub, Büebli u Güeter wird er unger de Lüt verteile. Sini Plän wärde sech gäg befestigti Ort richte, aber nume es Zyt lang.

25 Er wird sy Chraft u sys Härz gäge d König vom Süde ufbiete mit em ne grosse Heer, u dr Kenig vom Süde wird sech zum Krieg rüschte mit emene überus grosse u mächtige Heer. Er wird nid standhalte, will mer Plän gäge ihn wird schmiede,

26 u die, wo sini Delikatässe ässe, wärde sy Untergang härefüehre. Sy Heer wird wäggfägt wärde und vili wärde falle.

27 Was die beide Könige betrifft, ihres Härz wird zu schlechtem neige. Si wärde am glyche Tisch sitze und sech gägesitig aalüge. Aber nünt wird glinge, denn ds Ändi söll erst zur feschtgleitte Ziit cho.

28 U är wird i sys Land zrüchere mit ere grosse Mengi Güeter u sys Härz wird sech gäge dr heilig Bund richte. Är wird erfolgrich vorgah u i sis Land zrüchere.

29 Zur feschtgleiti Zyt wird er zrüchere u gäge Süde aalrücke. Doch dasmol wird's nid eso sy wi vorhär,

30 will d Schiff vo Kittim wärde ne aagriffe und är wird gmüetigt wärde. är wird zrüchere u gäg dr heilig bund wüet u erfolgrich vorgah. U är wird zrügggah u sech dene züwände, wo der heilig Bund verlöh.

31 Und vo ihm usgehend wärde sech Heere ufsteue, u si wärde ds Heiligtum, d Feschtig, entweihe und ds beständige Opfer entfärne. Und me wird dr abscheulich Verwüster ufstelle.

32 U die wo schlächt handle u gäge dr Bund verstosse wird er mit glatte Wort zur Abtrünnigkeit vrleite. Doch des Volk, des sin Gott kennt, wird siege un erfolgrich vorgoh.

33 Und die, wo Isicht hei underem Volk, wärded vil Verständnis vermittle. Und si wärde dür Schwert u Flamme, dür Gfangeschaft u Plünderig z Fau bracht wärde, einigi Täg lang.

34 Aber wenn si z Fall bracht wärde wird ne chly Hilf zcho. U vili wärde sich ne mit glatte Wort aschlüsse.

35 Un ä baar vu däne, de Isicht hän, wäre zuefall brocht wäre, dmit des Volk gläutet, grinigt un wiss gmacht wird bis zue d Ziit vum End, denn s soll erscht zue d feschtgleiteti Ziit gschähe.

36 Dr Kenig wird doe, was nem gfallt, un er wird gross un sich iba jede Gott erhebe, un gege d Gott dr Götta wird da Vuwunderliches schwätze. Är wird erfolgrich si bis dr Zorn z änd isch wöu was beschlosse isch mues gscheh.

37 Er wird weder d Gott vu sinene Vädare achte no d Wunsch vu Fraue berücksichtige, un au kein andere Gott wird da achte, sundern sich iba jede erhebe.

38 Stattdesse wird er d Gott vu d Feschtige vuherrliche. E Gott, den sini Vädare nit kennt hän, wird er vuherrliche mit Gold, Silber, Edelschtei un Koschtbarkeite.

39 Zäme mit eme frömde Gott wird er erfolgrich gäge die stärchschte Feschtige vorgah. Wer nem Anerkennig zöllt, däm wird da grossi Ehri vuliere un nen unda viel herrsche losse. Un d Erdbode wird da gege ä Priis usteile.

40 Ir Zyt vom Ändi wird sech dr König vom Süde mit ihm uf es Chräftemässä iilah, u dr König vom Nord wird mit Wage, Riter und vile Schiff gäge ihn aschtürme. Er wird id Länder ifalle u se wie e Fluet überrolle.

41 Er wird ou i ds Schöne Landa ifaue. Vieli Länder wärde zue Fall brocht wärde, aber folgendi Länder wärde sy Hand entcho: Edom, Moab u dr Houptteil vo dr Amoniter.

42 Er wird ständig d Hand nach de Länder usstrecke und Ägypte wird nid entcho.

43 Und er wird über di verborgene Schätz us Gold und Silber und über all di Koschtbarkeite Ägypte herrsche. U d Libyer u d Äthiopier wärde ihm folge.

44 Doch Brichte usem Oschte und us em Norde wärde ne beunruhige, und er wird rasend vor Wuet uszieh für vili uszlösche und räschtlos z vernichte.

45 Un er wird sini kenigliche Zelt zwüschem grosse Meer un em heilige Berg vum schöne Land ufschlah. Un er wird völlig zu sim End kumme un kei Helfer ha.