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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Daniel 6 vo 12

 

 

Daniel 6 vo 12

 

6 Darius hetts für guet gfunde, im ganze Königriich 120 Satrape iizsetze.

2 Si hei drei höche Beamte unterschtange, eini vo ihne isch dr Daniel gsi. De hoche Beamte hei d Satrape Bricht müesse erstatte, damit dr König ke Verluscht erlitt.

3 Daniel het schliesslich di andere hoche Beamte un d Satrape, denn ä üssergwöhnliche Geischt in nem rueh. Dr König het ne daher wöue befördere und ihm d Verantwortig für ds ganze Königriich übertrage.

4 Da hei di höche Beamte und d Satrape nach eme Grund gsuecht, dr Daniel wäg syre Amtsfüehrig aazklage. Si hei aber ke Aaklaggrund gfunge u hei nüt Korruptes bi ihm chönne feschtsteue, wüu är vertrauenswürdig isch gsi u ihm ke Nachlässigkeit oder Korruption nochezwiise isch gsy.

 5 "Mir wärde däm Daniel überhoupt nüüt zur last chöi lee", hei die Manne gseit, "s syg de, mir finde öppis im Gsetz vo sym Gott, wo mir gäg ne chöi verwände."

6 Auso si di höche Beamte u Satrape gschlosse zum König ie u hei zu ihm gseit: "Ewig läbe König Darius!

7 Aui mügleche Beamte, Prefekte, Satrape, hoche königleche Beamte u Statthalter hei sech zäme berate für e chingleche Erlass usezgää und es Verbot i Chraft z setze: Wär innerhaub vo

30 Täg ä Bitte a irgend ä Gott oder Mönsche richtet üsser a di, o König, söu i d Löwegrube gworfe wärde.

8 O König, gib itze dr Erlass use u ungerschrib ne drmit er nid gänderet cha wärde, so wies ds unwiderruefleche Gsetz vo dr Meder u Perser wott."

9 Da het dr König Darius dr Erlass u ds Verbot ungerschribe.

10 Sobald Daniel het erfahre, dass dr Erlass ungerschribe worde isch, isch er i sis Huus gange. D Fänschter i sim Dachzimmer si richtig Jerusalem göffnet gsi. Dreimol am Dag het da sich anekniet, bäte un priest Gott, we er's vorher regelmässig do het.

11 Da hei d Manne inegstürmet u gseh, wi dr Daniel sini Bitte a si Gott richtet het und ihn um Gunst het afleit.

12 Drufhin hei si sech a dä Chönig gwandet und erinneret ne a das königliche Verbot: "Hesch nid es Verbot unterschribe, wonach jede wo innerhalb vo 30 Täg e Bitte a irgend e Gott oder Mönsche richtet usser a di, o König, i d Löwegrube sell gworfe wärde?" Der Kenig antwortet: "Die Sach steit nach em unwiderrueflichen Gesetz der Meder und Perser fescht."

13 Sofort hei si am König brichtet: "Daniel, der zu den Verschleppten aus Juda gehört, achtet weder di, o König, no das vo dir ungerschribnige Verbot, sondern betet drü Mal am Tag."

14 Dr König het sehr betroffe uf die Nachricht reagiert u het nachere Möglichkeit gsuecht, em Daniel z'befreie. Bis zum Sunneuntergang het er alles i Bewegig gsetzt, für ne z rette.

15 Schliesslech si d Männer gschlosse vor däm Kenig un sage zue nem: "Beachte, o König: Das Gesetz der Meder un Perser schreibt vor, dass keini Verbot odr Erlass des Kenig gänderet derf."

16 Auso het dr König dr Bfähl gä. Me het dr Daniel gholt u wirft ne i d Löwägrube. Dr Kenig het zum Daniel gseit: "Din Gott, dem du so unbirrt dienst, wird dich befreie."

17 Denn het me e Stei bracht u het ne uf d Öffnig vor Grube gleit. Dr Kenig het nä mit sym Siegelring u mitem Siegelring vo sire Edel versieglet, so das im Fall dr Daniels nüt het chönne gänderet wärde.

18 Nochane isch dr König i si Palast gange u het di ganz Nacht faschtet. Er het uf jeglichi Unterhaltig verzichtet u het nid chönne schlofe.

19 Schliesslech isch dr König bim erschte Morgeliecht ufgschtange u isch schnäu zur Löwägrub gloffe.

20 Won er sich dr Grube nööcher het, het er mit trurige Schtimm uf Daniel gruefe und het nen gfrogt: "O Daniel, Diener vom läbige Gott, het di Gott, däm du so unbirrt dientsch, vor de Löie chönne rette?"

21 Sofort het Daniel antwortet: "Der König läbt ewig! 22 Mi Gott het sine Engel gschickt u ds Muul vo de Löie verschlosse. Si hei mr nüt doh, denn i sine Ouge bi unschuldig gsi, und o dir, o König, hani kes Unrächt ta."

23 Dr Kenig isch iba glücklich un bfohle gsi, dr Daniel üs dr Grube uszhole. Dr Daniel isch völlig unverletzt worde üs dr Gruebe gholt worde, wel er uf si Gott vutrout het.

24 Uf Befähl vom König sy denn d Manne, wo Daniel aaklagt hei, gholt u samt ihrne Söhn u Froue i d Löwegrube gworfe. Si hei der Bode no nid erreicht, da sy d Löie scho über si här gfloge und hei aui ihri Chnoche zermumiert.

25 Nähr het der König Darius a alli Völker, Natione u Schpraachgruppe uf der ganze Ärde gschribe: "Euch Frieden soll überströme!

26 Ig erlah dr Befähl, dass i jedem Gebiet vo mim Königrich d Mönsche us Angst vorem Gott Danie söue zittere. Denn er isch dr lebändige Gott un na bliebt fir alliziit. Si Kenigrich wird nemol undergoh un sini Herrschaft bschtoht ewig.

27 Er rettet un befreit, er vollbringt Zeiche un Wunder im Himmel un uf dr Erde, denn er het dr Daniel üs d Klaue vu d Löie befreit.

28 U so isch es dr Daniel guet im Chönigrich vom Darius u im Königriich vom Cyrus, em Pererser gang

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Daniel 5 vo 12

 

 

Daniel 5 vo 12

 

5 König Belsazar het es grosses Fäschtli für 1000 vo sine Edle geh. Är het vorne ghocket u Wii trunke.

2 Under em Yfluss vom Wyy het Belsazar d Gfäss us Gold un Silber inezbringe, wo sy Vater Nebukadnezar us em Tempel z Jerusalem mitgnoh. Dä Chünig het zäme wele mit sine Edel, si Näbefroue und sine Konkubine drus trinke.

3 Me het also d Gfäss us Gold gholt, wo me usem Tempel vom Huus Gottes in Jerusalem het mitgnoh, u dr Kenig, sini Edel, sini Näbefroue und sini Konkubine trinke drus.

4 Si trunke Wii u priese d Götter us Gold u Silber, us Kupfer, Iise, Holz u Stei.

5 Im glyche Ougäblick erschiene d Finger vore Mönschhand u schribe uf e Putz vo dr Wand vom Königspalaschte gägeüber em Lüchter. Der Chünig het der Rugge der schrybende Hand chönne gseh.

6 Da isch dr König ganz blass worde, sini Gedanke hei erschreckt, sini Hüft hei zämä ghocket u ihm hei d Chnü gschlotteret.

7 Dr König isch lut grüeft, me sött d Beschwörer, Chaldäer und Astrologe hole. Är het zu de wyse Manne Babylons gseit: "Wär di Schrift läse und mir cha düüte, wird i Purpur gchleidet, chunt e goldigi Chetti um e Hals über u wird aus Dritter im Chönigriich härrsche."

8 Druf si aui wysche Manne vom König ine cho, aber si hei d Schrift weder chönne läse no am König düte.

9 Do het dr König Belsazar grossi Angscht übercho un nem d Farb üs däm Gsicht. Syni Edle sin verwirrt gsi.

10 Wo d Chönig d Wort vom Chönig u syre Edle mitbecho, isch si i Fäschtsaal yne gange u het gseit: "Der König läbt ewig! Lah di vo dine Gedanke nid erschrecke u wirde nid blass.

11 Git da e Manna i dim Chönigrich wo dr Geischt heiliger Götter het. Zue dinem Vater het sich in nem Erlüchtig un Iisicht sowie Wisheit, we sie de Götter hän. Din Vater, König Näbukadnezar, het ne als Oberschte vo de Zauberprieschter, Beschwörer, Chaldäer und Astrologe iighockt. Ja, das het di Vater ta, o König.

12 Daniel, wo dr König Beltschazzar gno het, het e ussergwöhnleche Geischt bsesse u het ds Wüsse und ds Vrständnis gha, Tröim z düte, Rätsel z entschlüssle u verzwickti Problem z löse. Loss der Daniel itz rüefe und er wird der dütig mitteile."

13 Daniel isch vor dr Kenig brocht worde un vu nem gfrogt worde: "Bisch Du Daniel, wo zue de Verschleppte us Juda ghört, den mi Vater, wo Kenig, us Juda herbrocht het?

14 Ich ha iba di ghört, dass dr Geischt dr Götter in dir rueht un das sech in dir Erlüüchtig un Isicht un ussergwöhnlichi Wisheit finde.

15 Di weise Manne und Beschwörer si gholt worde zum die Schrift lese und z düte, aber si chöi mir d Botschaft nid düte.

16 Über di hani jedoch ghört dass du dütige chasch mitteile und verzwickti problem löse. We also d Schrift chasch läse u dütsche, wirsch z Purpur gchleidet, bechunnsch e goldigi Chetti ume Hals u wirsch aus Dritter im Chönigriich herrsche."

17 Druf het dr Daniel em König gantwortet: "Bhalt dini Gabe u gib dini Gschänk angere. Doch d Schrift wird i em König vorläse und ihm d Dütig mitteile.

18 O König, dr höchscht Gott het dim Vater Nebukadnezar ds Königtum ge, Grösse, Ehre und Majestät.

19 Wäge däm verliehne Grössi zitterä alli Völker, Natione u Schpraachgruppä us Angscht vor ihm. Er het umbrocht, wen na wot, un het am Läbä, wen na wot – er het ufghert un na nimmt.

20 Wo sys Härz aber überheblich isch worde und sy Geischt sech verhärtet het, so das er amassend handlet het, isch er vom Thron sim Kenigrich gschtosse worde u sy Würd isch nem gno worde.

21 Er isch vrtriebe worde, weg vu de Mensche. Sis Härz isch däm einte Tier glich gmacht worde und er het bi de Wildesle glebt. Är het Pflanze übercho z ässe so wi d Schtier, u der Tau vom Himmel het sy Körper benutzt – so lang, bis er er erkennt het, dass der höchscht Gott der Herrscher über d Königrichi vo de Mönsche isch u dass er drüber regiere lat, wen er wott.

22 du degäge, si Sohn Belsazar, du hesch dis Herz nid demüetigt obwohl das alles gwüsst hesch.

23 Stattdesse hesch di gäge d Herr vom Himmel erhobe u dir d Gfäss vo sim Huus la bringe. De hesch zäme mit dine edle, dyn Näbefroue u dine Konkubine Wy drus trunke u Götter us Silber u Gold, us Chupfer, Yse, Holz u Stei priese – Götter, wo nüüt gseh u nüüt wüsse. Doch der Gott, der di Atem u di ganz Läbenswäg ir Hand hebt, de hesch nid verherrlicht.

24 Drum het är d'Hand gschickt u di Wort la schribe.

25 D Schrift lutet: MENE, MENE, TEKEL und PARSIN.

26 Das isch dütig vo de Wörter:

MENE: Gott het d Täg vo dim Chönigrich zellt u ihm es End gmacht.

27 TEKEL: Du bisch uf dr Waag gwogä u aus z liecht befundä.

28 PERES: Dis Chünigrich isch teilt worde u de Meder u de Perser gä.

29 Drufhin het Belsazar begeit, Daniel i Purpur z chleide und ihm e goldigi Chetti zum e Hals legge. Usserdäm isch vrchündet worde, dass är dr dritt Herrscher im Königrich würd sy.

30 In der gliche Nacht isch Belsazar, der chaldäisch König umbrocht worde.

31 Der Meder Darius het s'Chönigrich übercho. Är isch öppe 62 Jahr alt gsi.

 

 

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Daniel 4 vo 12

 

 

Daniel 4 vo 12

 

4 "Von König Nebukadnezar a alli Völker, Natione u Schpraachgruppene uf der ganze Ärde: Öies Friede sy gross!

2 Ig fröie mi, d Zeiche u Wunder z verchünde wo dr höchscht Gott mir vollbracht het.

3 Wi gross doch sy Zeiche sy u wi mächtig sini Wunder! Sys Chünigrich isch es ewigs Königrich und sini Herrschaft beschteit vo Generation zu Generation.

4 Ig, Näbukadnezar, ha sorglos i mim Huus gläbt u es ischmer guet i mim Palast gange.

5 Da hani e Troum gha wo mir Angst iigjaget het. Woni uf mim Bett gläge ha hei mi die Biuder und Visione erschreckt woni gseh ha.

6 Ig bfaue auso aui wysse Manne Babylons vor mi z bringe, drmit si mir dr Troum dütte hei.

7 D Zauberpriester, Beschwörer, Chaldäer u Astrologe si cho, u woni ne mi Troum verzeut ha, hei si mir nid chönne düte.

8 Zletscht kunnt Daniel vor mi, der au Beltazar heisst, benennt nohch minem Gott, un in däm dr Geischt dr heilige Götter rueht. Ich ha nem d Traum vuzellt:

9 'Beltschazzar du Obersti dr Zauberpriester, i weis genau dass dr Geischt dr heilige Götter i dir rueht und dass kes Gheimnis zkompliziert für di isch. Erklär mer also d'Visione woni i mim Troum ha gseh, u teil mir d'Dütig mit.

10 I de Visione woni uf mim Bett gha ha, han i e Baum zmitzt uf d Erde gsee, u er isch usserordentlich ufe gsi.

11 Dr Baum isch gwachsä u isch chräftig worde, sis Wipfu langet bis zum Himmu u är isch bis am Ändi vo dr ganze Ärde z gseh.

12 Sis Laub isch wunderschön gsi, är het viu Frucht treit u het Nahrig gha für alli. D Tier vum Feld sin unda nem Schatte gsuecht, d Vegel vum Himmel hän in sin Zwiige un alli Läbwäse hän sich vu nem ernähre.

13 Während i uf mim Bett d Visione gha ha, han i e Wächter, e Heilige gseh, vom Himmel herabcho.

14 Är het lut grüefe: "Fallt der Baum, schnidet sy Zweige ab, schüttlet ds Loub abe u vrschtreut sy Frücht! D Tier under ihm und d Vögel i de Zwige sölle flüüge.

15 Lat sy Stumpf samt de Wuurzle im Bode, zmitzt im Gras vom Fäud bunde mit Iise u Chupfer. Är söll vom Tau vom Himmel benetzt wärde u zäme mit de Tier mitts ir Vegetation vor Erde läbe.

16 Sis Härz söu sech verändere: Är söu nümme ds Härz vomene Mönsch ha, sondern ds Härz vomene Tier übercho, u das für sibe Zyte.

17 Das gschiht uf Aaordnig vo de Wächter u uf Ersueche vo de Heilige, damit d Läbige erkenne, dass dr Höchscht vo de Herrscher über d Königrich vo de Mönsche isch u das er d Herrschaft git wem er wott, u er sogar dr niedrigscht vo de Mönsche drüber regiere laht.“

18 Das isch dr Traum gsi, woni dr König Nebukadnezar ha gha. Und itz, Beltazar, teil mir sini Dütig mit, wüu aui di angere wysse Manne vo mim Königrich chöi mir der Troum nid düte. Aber chasch es, wüu dr Geischt heilige Götter i dir rueht.'

19 Da isch dr Daniel gsi, wo o dr Beltschazzar heisst, für ne Ougäblick ganz verstört, u sini Gedanke hei ihm Angst gmacht. Dä König het gseit: 'Beltschazar, loh dir vo däm Troum und dr Dütig ke Angst ijage.'Beltschazar het antwortet: 'My Herr, dr Traum söu gäute wo di hasse, u sini Dütig dine Finge.

20 Der Baum, den dü gsähne hesch, der gross un stark isch, däm si Wüpfel bis zum Himmel richtet un der für di ganz Erde z säh isch,

21 vo däm Laub wunderschön isch gsy u dä viu Frucht het treit u d Nahrig für aui het gha, unger däm d Tier vom Fäud gwohnt u i däm Zweige d Vögu vom Himmu hei nischt, 22 das bisch du, o König. Denn dü bisch gross un stark wore un hesch alliziit me a Greschte zuegno. Di Greschte reicht bis zum Himmel un dini Herrschaft bis an d End dr Erde.

23 Un dr Kenig sieht ä Wächter, ä Heilige, vum Himmel rabkumme, der sait: "Fallt d Baum un vuschten nen, aba len si Schtumpf samt d Wurzle im Bode, midde im Gras vum Feld, bunde mit Ise un Kupfa. Er soll vum Dau vum Himmel bsetzt wäre un zsämme mit d Tier vum Feld läbä un des fir siebä Ziite."

24 Das isch d Dütig, my Chönig, es isch d Aaordnig vom Höchschte – das, wo mym Herr u König söll widerfahre:

25 Du wirsch vertribe wärde, wäg vo de Mönsche u bi de Tier vom Fäld läbe. Me wird dr pflanze z'ässe gäh so wi stiere und dr tuu vom himmu wird di benetze. Sibe Zyte wärde vrgah bis de erkennsch das dr höchscht vor herrscher über d königrich vo de mönsche isch u daser d herrschaft git wem er wott.

26 Doch es het ja gheisse, dass me der Stumpf vom Baum samt de Wurzle sell la stah. Drum wird dis Chönigrich wider dir ghöre, nachdäm du erkennt hesch, dass dr Himmel regiert.

27 Drum, o König, nimm mi Rat a: Wend di vo dine Sünde ab und tue, was richtig isch. Wend di vo dinere Schlächtigkeit ab und bisch barmherzig mit de Arme. Denn chas si dass di Wohlstand bestah bliibt'"

28 All das widerfuhr König Nebukadnezar.

29 Zwölf Mönet speter isch är uf em Dach vom Königspalascht vo Babylon umenandgange

30i und het gseit "Isch das nid Babylon die Grosse, wo ig sälber aus königleche Residänz mit mire eigete Chraft u Macht zum Ruhm vo mire Majestät bout ha?"

31 Während der König no het gredt, isch e Stimm us em Himmel cho: "Dir, König Nebukadnezar, isch gseit: 'Ds Chünigrich ghört der nümm

32 u du wirsch vertriebe, weg vo de mönsche. bi de tier vom feld wirsch lebe und me wird dir pflanze z esse ge wie stiere. Sibe Zyte wärde vergää bis de erkennsch das dr höchscht vor herrscher über d königrich vo de mönsche isch u daser d herrschaft git wem er wott."

33 Die Wort hei sech augäblicklech a Näbukadnezar erfüllt. Er wird vutriebe, vu d Mensche, isst Pflanze we d Schtiire, un dr Dau vum Himmel het si Körper gsait. Schliesslech isch sy Hoor so lang wi Adlerfäder und sini Nägel wi Vogukralle worde.

34 "Nach Ablouf derä Zyt han i gluegt, Näbukadnezar, zum Himmu u mi Verstand het widr zrügg kehre. Da priesi dä Höchschtä, i priis u verherrlichtä dä, wo für immer läbt, wüu sini Herrschaft ä ewigi Herrschaft isch u sys Königrich vo Generation zu Generation beschteit.

35 Alli Erdbewohner sin we nis, un na vufoht mit däm Heer vum Himmel un d Bewohner vu dr Erde so we er will. Und es git niemert wo ihn ufhalte oder zu ihm cha säge: 'Was hesch du doh?'

36 Zu dere Zyt het my Verstand wider zrügg gchehrt u i ha dr Ruhm vo mim Königrich, mini Majestät u mini Pracht zrügg übercho. Mini höche Beamte und Edle hei mi wider gsuecht. I ha mis Chönigrich zrügg übercho u mir isch sogar no meh Grössi verlüre worde.

37 Ig, Näbukadnezar, priise, rüehme u verherrlech dr König vom Himmu, wüu aui sy Tate Wohrheit und sy Wäg Grechtigkeit sy und wüu er di cha ärniederige, wo schtouz dür ds Läbe göh.“

 

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Daniel 3 vo 12

 

 

Daniel 3 vo 12

 

3 König Näbukadnezar het e Statue us Gold gmacht, wo 60 Euä ufe u 6 Euä breit isch gsy. Är het si ir Ebeni Dura ir Provinz Babylon uufgschtellt.

2 De het dr König Näbukadnezar d Satrape, Präfekte, Statthalter, Ratgeber, Schatzmeischter, Richter, Magistrate und alli Verwalter vo de Provinze aglüte. Si söttet sech zur Iweihig vor Statue versammle wo dr König Nebukadnezar ufgsteut het.

3 Da hei sech d Satrape, Präfekte, Statthalter, Ratgeber, Schatzmeischter, Richter, Magischtrate und alli Vrwalter vo de Provinze zur Iweihig vor Statue, wo König Nebukadnezar errichtet het, u hei sech vorhär ufgsteut.

4 Der Herold verkündet lut: "Folgende Befehl geit a Öich, Ihres Völker, Natione u Sprachgruppene:

5 Sobald dir ds Horn, d Pfiife, d Zithär, d Dreieckharfe, ds Saiteninstrument, dr Dudelsack und all di andere Musikinstrument lose, müesst Der Nech niederwerfe und d Statue us Gold abbeta, wo König Nebukadnezar ufgstellt het.

6 Wer sech nid niederwirft und se abätet, wird sofort i brennend Ofe gworfe."

7 Sobald alli Völker ds Horn, d Pfiife, d Zither, d Dreieckharfe, ds Saiteninstrument und all di andere Musikinstrument hei ghört, hei sech alli Völker, Natione u Schpraachgruppe nieder tüe u bätte d Statue us Gold aa, wo König Nebukadnezar het ufgschteut.

8 Da si einigi Chaldäer vor cho und hei d Jude a klauet.

9 Si hei zu König Nebukadnezar gseit: "Der König läbt ewig!

10 Du, o König, hesch dr Befähl gäh, dass jede wo ds Horn, d Pfiife, d Zither, d Dreieckharfe, s Saiteninstrument, de Dudelsack und all di andere Musikinstrument lost, sech niederwärfe und d Statue us Gold söu aabätte

11i und dass jede wo sech nid niederwirft und se abbet i brennende Ofe gworfe wird.

12 Es git jedoch gwüssi Jude wod mit dr Verwaltig vor Provinz Babylon betraut hesch, und zwar Schadrach, Meschach und Abednego. Die Manne hei dir, o König, ke Respekt erwiese. Si diene nid dine Götter und si weigeret sech d Statue us Gold azbäte wo du ufgstellt hesch."

13 Rasend vor Wuet bezahl Näbukadnezar, Schadrach, Meschach u Abednego hole, u si si si si vore König bracht worde.

14 Näbukadnezar het zu ihne gseit: "Schadrach, Meschach, Abednego, isch es wahr, dass ihr min Götter nid dient und eu weigeret d Statue us Gold ahzbiete woni ufgstellt ha?

15 We Der bereit sit, Nech bim Klang vom Horn, der Pfiife, der Zithär, der Dreieckharfe, vom Saiteninstrument, em Dudelsack und all dene andere Musikinstrument niederzwerfe u die vo mir gmacht Statue azbiete – de guet. Söllet ihr äich aba weigere, sie azbäte, wäre ihr uf dr Schtell in d brennende Ofe gworfe. Wele Gott cha äich denn us minere Hand befreie?

16 Schadrach, Meschach u Abednego hei em König gantwortet: "O Nebukadnezar, uf das bruuche mr nüt z erwydere.

17 Wenn nötig cha üse Gott, däm mir diene, üs us em brennende Ofe und us dinere Hand befreie, o König. 18 Aber säubst wes nid tuet, sösch wüsse o König dass mir dine Götter nid diene werde und die vo dir ufgstellte Statue us Gold nid abbetet wärde."

19 Da isch Näbukadnezar so hässig worde, dass sech sini Haltig gägenüber Schadrach, Meschach u Abednego völlig veränderet het, u är het dr Befähl gä, dr Ofe sibenmau me z heize aus üblech.

20 Er befoht einige starche Manne vo sim Heer, Schadrach, Meschach u Abedeego z fessle u i brönnende Ofe z werfe.

21 D Manne si auso gfesslet worde u samt ihrne Mäntele, Gwänder, Mütze u ihrere restliche Chleidig i brennende Ofe gworfe.

22 Wüu dr Ofe wägem stränge chöngleche Befähl üssergwöhnlech heisst isch gsy, sy d Manne, d Schadrach, Meschach u Abednego dert häre bracht worde, vo de Flamme umbrocht.

23 Di drü Manne aber, Schadrach, Meschach u Abednego, si gfesslet i brennend Ofe.

24 Plötzlech het dr König Näbukadnezar erschrocke u sy höchi Beamte gfragt: "Hei mir nid drei Manne gfesslet is Füür gchrüüzlet?" Si hei antwortet: "Ja, König.

25 Är het gseit: "Gseh doch! Da sy vier Manne, wo sech zmitzt im Füür frei bewege. Si sy unversehrt und dr vierte gseht us wi ne Göttersohn.

26 Näbukadnezar het sech der Tür vom brennende Ofe nöcherhäret u het gsait: "Schadrach, Meschach, Abednego, Ihr Diener vom höchschte Gott, chömet use, chömet her!" Da sind Schadrach, Meschach und Abednego zmitzt usem Füür.

27 U di versammlete Satrape, Präfekte, Statthalter u höche Beamte vom Chönig hei gseh, dass dr Körper vo dene Manne dür ds Füür ke Schade het erlitte. Kes einzigs Hoor vo ihrem Chopf isch versenkt gsi, ihre Mänteli hei usgseh wie vorher und si roche nid emal uf Rauch.

28 Näbukadnezar het erchlärt: "Gepriesen syg dr Gott Schadrachs, Meschachs und Abednegos, wo sy Ängel gschickt het u sy Diener befreit. Sie vutraite uf nen, umzbringe sich däm Bfehl vum Kenig un wen leba schterbe, als irgendein Gott üs däm eigene Gott z vurichte odr azbäte.

29 Drum erlah i folgende Befähl: Sett irgend es Volk, e Nation oder e Sprachgruppe öppis gäge d Gott Schadrachs, Meschachs u Abednegos säge, de söue si i Stück ghoue wärde und ihri Hüüser söue zu öffentleche WC gmacht wärde, wüu ke angere Gott isch i der Lag, so z rette wie dä Gott.“

30 Nähr sy Schadrach, Meschach u Abednego ir Provinz Babylon vom König beförderet worde.