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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Daniel 9 vo 12

 

 

Daniel 9 vo 12

 

9 Im erschte Jahr vo Darius, em Sohn vom Ahasverus – e Nachkomme vo dr Meder, wo als Chönig über ds Rych vo de Chaldäer iigsetzt worde isch,

 2 i sym erschte Regierigsjahr han i erkennt, dr Daniel, dür d Büecher d Azahl vo de Jerusalem würd verwüschtet bliibe und die ir Botschaft Jehovas a de Prophete Jeremia erwähnt worde isch: 70 Jahr.

3 Do drillt i mi an Jehovas, d wahre Gott un flegt nen im Gebet a. Dodra schtieg i un goht in Sack un Asche.

4 Ich bätte zue minem Gott Jehova, legt ä Bekenntnis ab un sait: "O Jehova, dü wohr Gott, der gross un Ehrfurcht iflössend isch! Du hebsch di an di Bund u schenksch aune, wo di liebe u dini Gebot beachte, loyali Liebi.

5 Mir hei gsündigt u verkehrt ghandlet u schlächts tah u rebelliert. Vo dine Gebot u Rächts-entscheidige sy mir abgwyche.

6 Mir hei nit uf dini Diener, d Prophete, ghört, de i dim Name zu üsne Kenig, üsne füehrende Männa, üsne Vorfahre un zum ganze Volk vum Land gredet hei.

7 Du, o Jehova, bisch grächt, doch mir müesse üs schäme, wies hüt dr Fall isch, ja mir, d Juda Manne, d Bewohner vo Jerusalem und ganz Israel, ob nach oder färn, i aune Länder, wo du se wäg ihrere Untreue dir gägenüber verstreut hesch.

8 O Jehova, mir müesse üs schäme, mir, üsi Könige, üsi füehrende Männer und üsi Vorfahre, wiu mir gäge di gsündigt hei.

9 Vo üsem Gott Jehova chöme Erbarmig und Vergäbig – mir hei ja gägenüber rebelliert

10 Mir hän nit uf d Schtimm vu unsrem Gott Jehova ghärt un nit sini Gsetz befolgt, de er uns durch sini Diena, de Prophete ge het.

11 Ganz Israel het dis Gsetz übertrete und isch vom richtige Wäg abcho wills nid uf dini Stimm ghört het. Drum hesch dü iba uns d Fluech un d gschworene Eid üs däm Gsetz vum Moses, däm Diena vum wahre Gott üsgschüttet, denn ma hän gege Gott gsindigt.

12 Er het sini Wort wohr gmacht, de sich gege uns un unseri Herrscher richte, un grosses Unglück iba uns bracht. So öppis wi z Jerusalem isch no nie ungerem ganze Himmel gscheh.

13 All das Unglück isch über üs cho, so wies im Gsetz vo Moses steit, u dennoch hei mir üs nid um d Gunst vo üsem Gotts Jehova bemüht, indäm mir üs vo üsem Vergehe abgwandt und dini Vertrauens¬würdigkeit erkennt hetted.

14 Drum isch Jehova wachsam bliebe u het s Unglück über üs bracht, denn üse Gott Jehova isch grächt i allem, was er tuet. Mir aber hei nit uf sini Schtimm ghört.

15 Und itz, o Jehova, üse Gott, wo du dis Volk mit starker Hand us Ägypte usegfüehrt und dr e Name gmacht hesch bis zu däm Tag: Mir hei gsündigt und Schlächts ta.

16 O Jehova, wende doch bitte dini Verärgerig und dine Zorn vo dinere Stadt Jerusalem ab, vo dim heilige Bärg, wies all dine grächte Tate entspricht. Denn wäg unsa Sinde un dr Vugoh unsares Vorfahre sin Jerusalem un di Volk fir alli um uns rum zum Gspötta wore.

17 Un etze, o üsa Gott, hör des Gebet vu dinem Diena, ja mini flehige Bitte, un loss doch in dinem eigene Inträsse, o Jehova, di Gsicht iba dinem Heiligtum lüchte, des zue d Iinöde worde isch.

18 Wänd mir dis Ohr zue, o mein Gott, u los! Öffne doch dini Ouge u lueg der üse trostlose Zuestand a u d Stadt, wo di Name treit. Mir richte üsi flehleche Bitte nid wäg üsne grächte Tate a dich, sondern wäg dim grosse Erbarme.

19 O Jehova, los doch! O Jehova, vergib doch! O Jehova, schenk üs doch Ufmerksamkeit und handle! In dinem eigene Intresse, o mi Gott, zögere nit, denn di Schtadt un di Volk trage di Name."

20 Während i no schwätzt u bätte u mini Sünde u d Sünde vo mim Volk Israel bekannt het u min Gott Johova um Gunst het agleit für dr heilig Bärg vo mim Gott,

21 ja während i no mi Gbet het gredet, da isch dr Maa Gabriel cho woni vorhär i der Vision gseh ha. Er isch zu mir cho woni völlig erschöpft bi gsi. Äs isch um d Zyt vor Obe gopfergabe gsy.

22 Mit folgende Wort verhulf er mir zum Verständnis: "O Daniel, etz bini cho zum Dir Iisicht und Verständnis gäh.

23 Wo du afangsch flee hani e Botschaft übercho und i bi cho zum sie dir mitzteile, wüu du e sehr wertvolle Mönsch bisch. Gib auso acht uf die Sach und versuech d Vision z verstah.

24 Für dis Volk u dini heiligi Stadt si 70 Wuche bestimmt zum d Überträtig z beände um dr Sünde es Änd z mache für Vergehe Sühni z leiste für ewigi Grechtigkeit herbeizfüehre zum d Vision u d Prophezeig z besiege und ds Hochheilige z salbe.

25 Du söttsch wüsse u verstah dass vom Ergehe vom Befähler, Jerusalem wiederher¬zsteue u wieder ufboue bis zum Messas, em Führer, 7 Wuche u usserdem 62 Wuche vergange wärde. D Stadt wird wiederher¬gstellt und wieder ufbout wärde, mit öffentliche Platz und em Grabe, aber i schwere Ziite.

26 U nach de 62 Wuche wird dr Messias umbrocht wärde ohni öppis für sech z ha. U ds Volk vomene kommende Füehrer wird d Stadt u dr heilig Ort vernichte. Das änd wird dür d fluet cho und bis zum endi wirds chrieg geh. Verwüestige si beschlosse.

27 Und är wird dr Bund e Wuche lang für die vile ufrächteraute. Ir Mitti vo de Wuche wird er Opfer und Opfergabe lo ufhöre. Und uf em Flügel abschüellecher Sache wird dä sy, dä Verwüschtig verursacht. U bis zur Usrottig wird ds Beschlossene o über de verwüeschtet Daliegende uusgosse wärde."

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Daniel 8 vo 12

 

 

Daniel 8 vo 12

 

8 Im 3. Regierigsjahr vo König Belsazar han i, em Daniel, e wyteri Vision übercho.

2 I ha d'Vision gha u während i aues beobachtet ha, hani mi ir Feschtig Susa ir Provinz Elam befunge. Woni d'Vision erhalte ha, bini am Wasserlauf Ula gstande.

3 I ha blicket uf, u da! E Schafbocke mit zwöi Hörner isch vor em Wasserlouf gstande. Di beide Hörner ware gross, wobi s einte gressa war als des andere, un des gressere Wachst später.

4 I ha gseh, wi dr Schafbock uf Weschte, Norde un Süde Schtöss usteilt het, un kes wilds Tier het vor ihm chönne standhalte, un niemer het die chönne befreie, wo in sinere Gwalt gsi sin. Är het gmacht, was är het wöue u het gross gmacht.

5i luege witer zue, und da! E Ziegebock isch vo Weste cho u het di ganz Erdoberflächi überqueret, ohni dr Bode z berüere. Dr Ziegebock het es uffälligs Horn zwüsche de Ouge gha.

6 Är isch ufe Schafbock mit de zwöi Hörner zue gloffe, woni vor em Wasserlouf ha gseh. Mit rasender Wuet het er uf ne rännt.

7 I ha gseh, wiener vou Bitterheit ufe Schafbock zuestürm het. Är het ne aagriffe und het däm sy beidi Hörner vrbrocht. Dr Schoofbock het zwenig Chraft gha zum gäge ne stand zhaute. Dr Ziegebock isch nä z Bode grüert u het ne zertramplet, u es het niemer gä, wo dr Schafbock us syre Gwalt het chönne befreie.

8 Drufhin het dr Ziegebock über d Masse gross gmacht. Sobald er aber mächtig gsi isch, isch s grosse Horn vrbroche worde. A syre Stell hei de vier uffälligi Hörner gwachse i alli vier Himmels-richtige.

9 Us eim vo ihne isch es wyters Horn füre cho, es chlises, u es isch sehr gross worde – nach Süde u Oschte u zum Schöne Land häre.

10 D Horn isch so gross, dass ses bis zum Heer vum Himmel längt. S het ä baar vum Heer glo un ä baar vu d Schterne zue d Erde flege un vusammelt sie.

11 Es isch gross gsi u het's sogar mit em Oberschte vom Heer ufgnumme, u däm isch s'beschtändige Opfa wäggnoh worde, u di feschti Schtätte, wo zu sym Heiligtum ghärt het, isch niedergriffe worde.

12 Em Horn isch e Heer übergäh worde mit em beständige Opfer, wäg dr Überträtig. Es isch ständig d Wahrheit zum Bode gworfe, es het ghandlet und glinge gha.

13 Und i ha e Heilige ghört rede und e angere Heilige het zu ihm gseit: "Wie lang wird d Vision duure, d Vision vom beständige Opfer und vor Überträtig, d Verwüeschtig verursacht, und drvo, dass sowohl der heilig Ort als o ds Heer zu öppis Niederträttenem gmacht wärde?"

14 Da het er zu mir gseit: "Bis zu 2300 Abe u Morge. U dr heilig Ort wird ganz bestimmt wieder i si richtig Zuestand brocht wärde."

15 Während ig, dr Daniel, wo Vision het gha u versuecht, se z verstah, hani plötzlech oepper vor mir gseh wo wie e Maa usgseh het.

16 Denn hani d Stimm vomene Mönsch zmitzt usem Ulai ghört und er het grüefe: "Gabriel, lah diesen Maa verstah was er gesehen het.

17 Da het er sech dr Schteu gnoh, wo i gstande ha, doch wo er isch cho, verschrak i so sehr, dass i mi a Bode warne. Är het zu mir gseit: "Menschesohn, du muesch verstah dass d Vision für d Zyt vom Änd bestimmt isch."

18 No während er mit mir schwätzt het, han i mit em Gsicht zum Bode inen tüüfe Schloof gsanket. Är het mi berührt u het mi wider dert häre gstellt, wo i gstande ha.

19 Denn het er gseit: "I lah di lo wüsse, was am Ändi vor Verurteilig wird gscheh, denn es gilt für die feschtgleiteti Zyt vom Änd.t

20 Der zwöihörnige Schafbock wod gseh hesch steit für d Könige vo Medie und Persie.

21 Der zottig Ziegebock steit füre König vo Griecheland u ds grosse Horn zwüsche sine Ouge für e erscht König.

22 Was ds Horn betrifft, das zerbroche isch worde und a däm Steu vier Hörner erschiene: Us syre Nation wärde vier Königrichi i Erschiinig trätte, aber nid mit syre Macht.

23 Am Ändi vo ihrere Königsherrschaft, während d Gsetzes-überträter ds Mass vo ihrne Tate vollmache, wird e grimmig ussehende König wo sech uf doppdütigi Rede verstoht, i Erschynig träte.

24 Sini Macht wird gross werde, aber nid durch eigeni Chraft. Uf ussergwöhnlichi Wiis wird er Zerstörig arichte und er wird erfolgrich si und viel erreiche. Är wird Mächtige i ds Verderbe stürze, o ds Volk wo us de Heilige besteit.

25 I syre Lischte wird er betrüge zum erfougriich sy, u i sym Härz wird er grosstue. Ire Zyt vor Sicherheit wird er vieli i ds Verderbe schtürze. Sogar gäge de förscht vo de förschte werd er sech stelle, aber er werd zerbroche wärde, doch ned dor mönschehand.

26 Was ir Vision über d Aabe u d Morge gseit worde isch, isch wohr. Muesch d Vision aber gheim hebe, denn si bezieht sech uf di ferne Zuekunft."

27 Ich, Dr Daniel, ha mi erschöpft gfühlt u bi einigi Täg chrank gsi. Denn bini ufgstande u ha mi wider um d Gschäft vom König kümmeret. I bi jedoch wi benomme vo dem woni gseh ha u niemer hets chenne verstah.

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Daniel 7 vo 12

 

 

Daniel 7 vo 12

 

7 Im erschte Johr vom babylonische König Belsazara het dr Daniel gha, won er uf sim Bett gläge het, e Traum u het Visione gseh. Er het dr Traum uf gschribe und het e vollschtändige Bricht über alles erstellt.

2 Daniel erchlärt: "Während myne nächtleche Visionen han i das Ganze beobachtet, und da! D Wind us de vier Himmels¬richtige hei ds wyte Meer uufgwählt.

3 Vier riesigi Tierli si usem Meer cho, si si aui verschide gsi.

4 Ds erschte isch wiene Löwe u het Adlerflügel gha. Während i wieda sieh, wäre nem d Flügel usgrisse, un s wird vu dr Erde gregt un uf zwei Fess gschtellt we ä Mensch. Ihm isch ds Härz vomene Mönsch gä worde.

5 U da! Es angers Tier, es zwöits, wo wie e Bär usgseh het. Äs isch ufere Site ufgrichtet gsi u het drei Rippe i sim Muul gha zwüsche de Zäh. Ihm isch gseit worde: 'Steh uf, friss vil Fleisch!'

6 I ha das Ganze wyter beobachtet, und da! Es anders Tier, wo wi ne Leopard usgseh het, aber vier Flügel, wi di einte Vogu uf em Rugge het gha. Ds Tier het vier Chöpf gha u ihm isch Herrschmacht gä worde.

7 Nochane hani i mine nächtleche Visione es vierts Tier gseh, furcht- u schreckerregend u ungwöhnlech starch. S het grossi Zähne üs Ise un vuschlangt un zermalet alles, un was übrig bliebt isch, vudorrt`s mit d Fess. Es isch anders gsi aus all die andere Tier vor ihm u het zäh Hörner gha.

8 I ha d Hörner nöcher betrachtet, u da! Es angers Horn, es chlises, isch zwüsche ne füre cho u vor ihm si drei vo de erschte Hörner usgrisse worde. Das Horn het Ouge gha wie die vo Mönsch un ei Muul, wo grossspuurig drhärred het.

9 Während i witer zueglah, si d'Throne ufgschteut worde u dr Alt a Tag het sech anekockt. Sini Chleidig isch so wiis gsi wie Schnee u sis Haar het usgseh wie reini Wulle. Sy Thron isch us Flamme bestande u het Räder us Füür gha.

10 Vo ihm us floss es Füürstrom. 1000 mau 1000 verrichtete ständig Dienst für ihn u 10'000 mau 10'000 si vor ihm gstande.t Ds Gricht het Platz gno und Büecher si offe worde.

11 Wäg dr grossspuurige Rede vom Horn hani witer zuegluegt, bis ds Tier umbrocht isch und si Körper vernichtet worde isch und s am Füür übergäh isch worde.

12 Was aba di ibrige Tier betrifft, ihri Herrschaft wird ne wäggnoh un ihres Läbä wird fir ä Ziit un ä Ziitabschnitt verlängeret.

13 Während der nächtleche Visione han i das Ganze wyter beobachtet, und da! Mit de Wulche vom Himmel isch öper wie e Menschesohn cho. Er het Zuetritt zum Alte a Tag becho u isch diräkt vor ihm bracht worde.

14 Ihm sind Herrschaft, Ehre und es Chünigrich geh worde, damit alli Völker, Natione und Sprachgruppe ihm diene. Sini Herrschaft isch e e ewigi Herrschaft wo nid vergoh wird und sis Königrich wird nid vernichtet wärde.

15 Was mi Daniel, betrifft, mi Geischt isch töif im Innere ufgwühlt gsi wöu die Visione woni gseh ha, mir Angst hei. 16 I bi zu eim vo dene wo dert gstande si u het ne nach dr wahre Bedütig vo auem gfragt. Er het antwortet u het mer d Dütig teilt mit:

17 'Di riesige Tier, vier ar Zahl, sy vier Könige, wo sech uf dr Erde erhebe.

18 Aber di Heilige vom Allerhöchschtäg wärde ds Chönigriich erhaute, und si wärde ds Chönigrich für immer bsitze, ja für immer und ewig.'

19 De hani meh wöue über ds vierte Tier wüsse, das angers isch aus di angere gsi. S war üsgwöhnlich furtgwöhnlich, het Zähne us Ise un Klage üs Kupfer, s vuschlangt un zermalet alles, un was übrig bliebt isch, het s mit d Fess vudorrt.

20 Aber o über di zää Hörner uf sim Chopf hani meh wöue wüsse sowie über ds angere Horn, wo fürecho isch und vor em drü Hörner isch gfalle, ja ds Horn, ds Ouge het gha und es Muul, wo grossschpuurig drhärred het, u ds gwautige usgseh aus di angere.

21 I ha witer gluegt u ha gseh wie das Horn Chrieg gäge di Heilige füehrt het u sech gäg si behouptet het,

22 bis der Alti a Tag cho isch und es Urteil zugunschte vo de Heilige vom Allerhöchschte gfallt worde isch u di feschtgleiti Zyt für di Heilige isch cho, ds Chönigriich i Bsitz z näh.

23 Er het denn erchlärt: 'Ds vierte Tier steit fürnes vierts Königrich, wo uf dr Erde erschine wird. Es wird anders si aus di angere Königrichi und di ganz Ärde verschlinge und se verträtte und zermale.

24 U di zäh Hörner stöh für zäh Chönige, wo us däm Königrich füregah wärde. Doch nach ihne wird no ä angere cho u är wird angers sy aus die erschte u wird drü Könige demüetige.

25 Är wird gägä dä Höchschtä redä u ständig gägä di Heiligä vom Allerhöchschtä vorgah. Er wird Ziit un Gsetz ändere welle, un de Heilige wäre fir ei Ziit, Ziit un ä halb Zit in sini Hand ge wäre.

26 Doch ds Gricht het Platz gno u däm König isch d Herrschaft wäggnoh worde – er sött usglöscht u völlig vernichtet wärde.

27 Ds Chünigrich u d Herrschaft u dr Glanz vo dr Königrich ungerem gsamte Himmel si em Volk gä wo us de Heilige vom Allerhöchschte bestoht. Ihres Königreich isch es ewigs Königrich und alli Mächt wärde ne diene und ghorche.'

28 Hie ändet dr Bricht. Was mi Daniel, betrifft, mini Gedanke hei mi so sehr beunruhigt, dassi ganz blass worde bi. Doch i bewahrte das alles i mim Härz.