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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 32 vo 66

 

Jesaia 32 vo 66

 

32 Gseht! E Chünig wird regiere u für Gerechtigkeit sorge

u Fürschte wärde herrsche u für Rächt sorge.

 2 Jede vo ihne wird wiene sichere Ort bi Sturm si,

wi ne schütze Ort bimene Wulchebruch,

wie wasserbäch imne wasserlose land,

wie dr Schatte vomene massive Felsens imene trochne Land.

 3 De wärde d Ouge vo de Sehende nümme verchlebt si

u d Ohre vo de Hörige wärde ufmerksam zuelose.

 4 Ds Härz vo de Vorteilige wird sech i Erkenntnis vertüüfe

un di schtammlendi Zunge wird fliessend un klar schwätze.

 5 Der Unvernünftige wird nicht mehr als grosszügig bezeichnet werden

und e mönsch ohni grundsätz nid meh aus edel.

 6 Denn dä Unvernünftigi wird Unsinn rede,

un si Härz wird Schädliches plane,

um Abtrünigkeit z gförde un eigensinnigi Redene gege Jehova z füehre,

um der hungrig leer la usga

u em Durschtige öppis z trinke vorzenthalte.

 7 D Methode vomne Mönsch ohni Grundsätz sy schlächt.

Är förderet schamloses Verhalte,

um de Schwache mit Lüge zgrunde z richte,

selbst wenn dr arm seit was richtig isch.

 8 Doch der Grosszügig het grosszügigi Absichte

un vu sine grosszügige Bestrebige losst er sich nit abbringe.

 9 "Ihr selbschtgfälligen Froue, steit uf u höret uf mini Stimm!

Ihr sorglose Töchter, schenket mire Red Ghör!

10 No guet es Jahr u ihres Sorglose wärde vor Angst zittere,

wüu denn d Wiinläse z änd isch, aber ke Truube glehrt worde.

11 Zitteret, Dir säubschtgfälligä Fraue!

Zitteret vor Angst, ihr Sorglose!

Zieht nech us

u bindet euch Sacktuech um d Hüfte.

12 Schlaat nech ad Bruscht

us Truurer um di begehrte Fälder u dr fruchtbare Wystock.

13 Wüu dr Bode vo mim Volk wird mit Dorn und stachlige Gstrüpp bedeckt sy.

Aui Hüüser vo de Freud wärde dervo überwucheret,

ja, di fröhlichi Stadt.

14 Wänn dä Verteidigungsturm isch verlah wordä,

di lärmendi Stadt isch ufgäh worde.

Ophel un dr Wachtturm sy zunere bliebende Einöde wore,

e Freud für d Wildesel,

e Weidplatz für d Herde,

15 bis der Geischt us der höchi uf üs usgosse wird

und sech d'Wildnis i ne Obstgarte vrwandlet

u me dr Obstgarte aus Waud betrachtet.

16i Denn wird ir Wildnis z Rächt dehei si

und im Obstgarte wird Gerechtigkeit wohne.

17 Die folg wahri Gerechtigkeit wird Friede si

un des Ergäbnis wohra Grechtigkeit dauerhafte Ruhe un bliebendi Sicherheit.

18 Mis Volk wird amene friedliche Uufenthaltsort läbe,

i sichere wohnige und a ungstörte ruheorte.

19 Doch der Hagel wird der Wald iebne

u d Stadt wird am Erdbode glichgmacht.

20 Glücklech syt Dir, wo Der a allne Gwässer Same set,

die ihre d Stier u d Esel losschickt."

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 31 vo 66

 

Jesaia 31 vo 66

 

31 Wehe dene wo Hilf suechtend nach Ägypte anezzieh,

die sech uf Ross verloh,

die uf Chriegswage vertraue, wüu sy zahlriich sy,

und uf Kriegspferde wüu sy mächtig sy.

Doch zu em Heilige Israels blickeds nid,

si sueche nid nach Jehova.

 2 Aber ou är isch wiis und är wird unglück herbifüehre

un sini Wort nid zrunä.

Är wird gäg ds Huus der Übutäter vorgah

u gäg die wo schlechte mönsche häufe.

 3 D Ägypter si aber nume Mönsche und nid Gott.

Ihri Ross sy nume Fleisch u nid Geischt.

We jehova sini hand usstreckt,

wird jede wo hilf abietet, stolpere,

und jede wo hilf animmt falle.

Si wärde alli glychzytig zugrund ga.

 4 Denn das het Jehova zu mir gseit:

"So, wi dr Löwe, e starche junge Löwe, über syre Büüte chnurret,

we me ä ganzi gruppe hirte gäge ihn zämeglüpft,

är sich aber vo ihrer stimm nid verschrecke

u vom tumult nid laht la ischschüchtere,

so wird d Jehova, dr Herr dr Heere, abekumme

un um d Bärg Zion un däm Hügel kämpfe.

 5 Wie Vögel im Sturzflug wird Jehova, der Herr der Heere, Jerusalem verteidige.

Er wirds verteidige u rette.

Er wird's verschonä u befreie."

6 "Kehrt um zu däm wo ihr euch offe hän ufglehnt, Volk Israel. 

7 Denn a däm Dag wird jede vu äich si unbedütende Götter üs Silber un sini wertlose Götter üs Gold vuwerfe, de ihr eigehändig in Sinde gmacht hän.

 8 U dr Assyrer wird dürs Schwert gheie aber nid das ei Maa.

Und es Schwert wird ihn uffrässe aber nid das vomene mönsch.

Wäg em Schwärt wird er flüüge

und sini junge Manne wärde zu Zwangsarbeit verpflichtet.

 9 Sis Fels wird vor luter Grauen vergah

un sini Obere wäre vor dr Signalstange vuschrecke", erklärt Jehova,

däm Lecht in Zion un däm Ofe in Jerusalem isch.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaja 30 vo 66

 

Jesaja 30 vo 66

 

30 "Wehe den eigensinnigen Söhn", erklärt Jehova,

"dene wo Plän usfüehre wo nid vo mir chöme,

un Bündnisse, aba nit durch mi Geischt,

um Sinde a Sinde z reie.

 2 Si zieh nach Ägypte ane ohni mi zrate z zieh,

zum bim pharao schutz sueche

u im schatte Ägypte Zuefluech näh!

 3 Doch dr Schutz vom Pharao wird für euch e Grund zum Schäme wärde

u d Zueflucht im Schatte Ägypte e Ursach zur Demüetigung.

 4 Denn sini füerende Männer si zoan

un sini Abgsandte hei Hanes erreicht.

 5 Si wärde sech aui müesse schäme

wägeme volk wo nüt für si cha usrichte

das ke hilf isch u ke nutze bringt,

nume Schimpf u Schand."

6 E Usspruch gäg die wilde Tier vom Süde:

Dür ds Land vor Nöt u Härte,

des Land vum Löie, vum Brellende Löie,

der Otter u der pfiilschnelle Giftschlang

befördere si ihre Wohlstand uf Eselsrück

un ihri Vorrät uf Kamelhöcker.

Doch das aues wird em Volk nütze.

 7 Wüu d Hiuf Ägypte isch überhoupt nüt wärt.

Drum han i ihm de Name gä: "Rahab, das still dasitzt."

 8 "Gang etz u schriebs i ihrer Gägewart uf e Tafle,

u haltes im ne Buech fäscht,

damits aus bliibends Zügnis für ne künftige Tag dient.

 9 Denn es isch es rebellisches Volk, es sy betrügerischi Söhn,

Söhn, wo ds Gsetza Jehovas nid wei ghöre.

10 Si säge zu de Seher: 'Dir söttet nid gseh!',

un zue d Visionensehre: "Teil uns keini wohrheitsgmässene Visionen mit.

Redet schmeichlerisch mit üs, häb trügerischi Illusione.

11 Verlasset dä wäg, biegt vom Pfad ab.

Lönd ois mitem Heilige Israels in Rueh.'

12 Drum seit dä Heiligi Israels:

"Wül Der myni Wort ablehned

u uf Betrug u Tüschig vertrout

u nech druf verlöh,

13 drum wird dieses Vergehe für euch zunere rissige Muur,

zunere höche, usbuechete muur wo jederzit izstürze droht.

Si wird ganz plötzlich zämäbrächä, imnä Ougäblick.

14 Si wird zerbroche wärde wi ne grosse Töpferkrug,

so gründlech zerschmetteret, dass unger de Stück ke Scherb übrig bliebt,

um demit vo dr Füürstellig Gluet znä

oder zum Wasser us me Tümpu z schöpfe."

15 Denn das seit der Souveräne Herr Jehova, der Heilige Israels:

"Wenn Der zu mir umkehrt u ruhig blybt, wäre ihr grettet wäre.

Eui Chraft wird im Ruhebewahre und im Vertraue lie."

Aber dir heit nid welle.

16 Stattdesse heit der gseit: "Nei, mir wärded uf Ross flüge!"

Ja, flüge wärdet Dir.

"Uf schnälle Ross wärde mir rite!"

Drum wärde Öii Verfolger schnäu sy.

17 1000 wärde vor Drohig vomene Einzelne zittere.

Föif wärde drohe u när flöider,

bis das wo vo euch übrig isch, em ne Mascht uf em ne Berggipfel glich,

e signalstange uf eim hügel.

18 Doch Jehova wartet geduldig druf nech sini gunst z schänke

är wird sech erhebe, für öich Barmherzigkeit z zeige.

Denn Jehova isch ä Gott dr Grechtigkeit.

Glücklech sy alli, wo sehnsüchtig uf ne warte.

19 We ds Volk in Zion, z Jerusalem wohnt wirsch uf ke Fall gränne. Wede um Hilf rüefsch wird er ganz bestimmt Erbarme ha. Sobald är dini Stimm ghört, wird är dir antworte.

20 Obwohl Jehova dir Brot in Form vo Not u Wasser i Form vo Unterdrückig wird gä, wird sech di Grosse Lehrer nüm vrberge und du wirsch dine Grosse Lehrer mit eigete Auge gseh.

21 U mit dine eigete Ohre wirsch e Stimm hinger dir säge: "Das isch dr Wäg, gang ne" faus nach rächts oder nach links söttsch abbiege.

22 U du wirsch dr silbrige Überzug vo dire Götzebiuder verunreinige u dr goldig Überzug vo dire Metallstatue. Du wirsch se furtgheie wi d Binde vore Mönschschtrierende u zu ne säge: "Wäg mit euch!"

23 Är wird dr Räge für dini Saat ge, wo du dr Bode bsusch. Und ds Brot, wo dr Bode erzügt wird richlech u ghaltvoll sii. Dis Vieh wird a däm Tag uf grosse Weideplätz grasse.

24 D Rinder u Esel wo de Bode bearbeite, wärde mit Suurampfer gwürzts Fuetter frässe, wo mit dr Schufle u dr Gable gworflet worde isch.

25 Und uf jedem höche Bärg u jedem höche Hügel wird's Bächi u Wasserlöif gäh am Tag der grosse Schlacht we d Türm gheie.

26 Ds Liecht vom Vollmond wird wi ds Liecht der Sunne werde. Un des Lecht dr Sunne wird siebemol schtärker wäre, so we des Lecht vu siebä Däg, a däm Dag, däm Jehova d Bruch vu sinem Volk vubindet un de schwäri Wunde heilt, de vu sinem Schlag herrscht.

27 Gseht! Jehova chunnt us dr Färn,

glüehend vor Zorn u mit schwäre Wulche.

Luter Empörig isch uf sine Lippe

u sini Zunge isch wi es verzehrends Füür.

28 Si Geischt isch wiene überfluetete Wildbach wo bis zum Hals längt,

um d Natione im Sib vor Vernichtig z schüttle.

U d Vouk wärde e Zaum im Mul ha, wo si i d Irere füert.

29 Doch dis Lied wird sy wie es Lied vo de Nacht,

der nacht wo di ufes fäscht vorbereitisch

u dis herz wird fröhlich si wi bi öpperem,

wo sech mitere flöte uf de weg macht

zum Bärg Jehovas, zum Fels Israels.

30 jehova wird sini majestätischi stimme lose

un si Arm len sie, der in dr Hitz vum Zorn abefahrt,

mit dr Flamme vomene verzehrende Füür,

mit Wolkebruch, Gwitter u Hagelschtei.

31 Denn wäg dr Stimm Jehovas wird Assyrie erschrecke.

Gott wird's mitemene Stab schlah.

32 U jede Schlag vo sim Stabä,

mit em jehova assyrie bestraft,

wird vo Tamburin- u Harfespiel begleitet si,

we är ir schlacht si arm gägä si schwingt.

33 Wül si Topheta isch scho vorbereitet

und o für ä Chönig parat gmacht.

Är het dr Houzstapel töif u wyt gmacht

mitere mänge Füür u Holz.

Der Atem Jehovas wo wi ne Schwefelstrom isch,

wird ne azünde.

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 29 vo 66

 

Jesaia 29 vo 66

 

29 "Wehe ariël, ariël, der Stadt, wo daavid lageret het!

Macht Jahr für Jahr,

eues Fäschtzyklus söll wiitergah.

 2 Doch i wirde leid über ariël bringe,

und me wird troure u klage,

u d Stadt wird für mi wi ne Altarherd Gottes werde.

 3 I wirde um di ume mis Lager ufschlah,

e palisi ufboue

u Belagerigsaalage gäge di errichte.

 4 Du wirsch erniedrigt werde,

vom Bode us wirsch rede,

u was du seisch wird dür e Staub dämpft.

Dini Stimm wird vom Bode här cho

wi bim ne Geischtermedium,

us em Staub wird dis Gflüster cho.

 5 D Mengi vo dire Feinde wird wi feiner Staub si,

d Mängi vo de Tyranne wi ufwirbelendi Spreu.

Das wird imene Augeblick gscheh, ganz plötzlich.

 6 Jehova, dr Herr vo dr Heere, wird sini Ufmerksamkeit uf di richte

mit Donner un Erdbebe un grossem Lärm,

mit Sturm u Orkan u de Flamme vomene verzehrende Füür."

 7 De wird d'Mengi vo allne Völker wo gäg ariël chrieg füehre –

alli wo gäg d Stadt Chrieg füehre,

alli feindliche Belagerigstürm,

alli, wo Leid über sie bringed –,

wi es Troum wärde, wi e nächtlechi Vision.

 8 ja es wird so si wi we e hungrige träumt daser isst,

aber är wachet hungrig uf,

u so wi we e Durschtige träumt daser trinkt,

aber er wacht müed u durschtig uf.

So wirds dr Mängi vo allne Völker ergah,

die gäge Bärg Zion Chrieg füehre.

 9 Sid verblüfft u erstunt.

Wärdet blind u syt verbländet.

Si si betrunke, doch nid vom Wii.

Si torkle, doch nid vom Alk.

10 Denn Jehova het en Geist tüüfe Schlafs über eu uusgosse.

Er het äiri Auge – d Prophete – vuschlosse,

u är het öiri Chöpf – d Visioneseher – verhüllt.

11 Jedi Vision wird für euch we d Wort vomene versieglete Buech. We me's öpper git, wo cha läse, und ne ufforderet: "Lies das bitte vor", de wird er säge: "Das cha i nid, es isch doch versieglet."

12 U git me das Buech öpperem wo nid cha läse, u forderet ne uf: "Lies das bitte", wird er säge: "I cha gar nid läse."

13 Jehova seit: "Dieses Volk wändet sech mitem Muu a mi

un ehrt mi mit de Lippe,

doch ihres Herz isch wiit entfernt vo mir.

Und ihri Ehrfurcht vor mir gründet sech uf Regle vo Mönsche, wome se glehrt het.

14 Drum bini ds wo wider Wunderbars für das Volk wird tue

Wunder über Wunder.

Und d Wysheit vo sinere Wise wird zugrunde ga

un der Verstand syre Verständige wird verborge."

15 Wehe dene wo nüt unversuecht lönd um ihri Plän vor Jehova ds verberge!

Ihri Tate gscheh am ne finschtere Ort

u si säge "Wär gseht is de scho?

Wär weis vo üs?"

16 Wi Dir doch das Ding verdienet!

Sött der Töpfer genauso wi der Ton aagluegt werde?

Sött ds Gschaffene vo sym Erschaffer säge:

"Er het mi nid gschaffe"?

U seit das Gebilde öppe vo sym Bilder:

"Er löt ke Verstand erkenne"?

17 Nur no churzi zyt u der libanon wird ine obstgarte verwandlet wärde

u dr Obstgarte wird aus Waud betrachtet wärde.

18 An däm Tag wärde d Ghörlose d Wort vom Buech ghöre,

un vom Dunkel u Finsternis befreit, wärde d Ouge vo de Blinde gseh.

19 Die es sanfts Wäse hei, wärde sech sehr über Jehova fröie,

un d Arme unda d Mensche wäre iba d Heilige Israels juble.

20 Wül de Tyrann wird nümme da si,

mitem angäber wirds z'änd ga,

und alli wo ständig druf us si, Schade azrichte,

wäre vugnichtet wäre,

21 die, wo anderi dur es falsches wort als schuldig anestelle,

die dem, wo ander im Stadttor verteidigt, Falle stelle,

wo em Gerecht mit haltlose Argument ds Recht verwehre.

22 Drum seit d Jehova, wo Abraham erlöst het, zum Huus Jakob:

"jakob wird sech nümm schäme

und sis gsicht wird nümm blass wärde.

23 Denn wenn er sini Chind, ds Wärch vo mire Händ,

i syre mitti gseht,

wärde si mi Name heilige.

Ja, si wärde dr Heilig Jakobs heilige

un grossi Ehrfurcht vor däm Gott Israels hän.

24 Die e eigensinnige Geischt hei, wärde sech Verständnis aneignet,

u die sech beschwäre, wärde sech la aleite."